In unserem Kühlboxen-Test nehmen wir zehn thermoelektrische Kisten gründlich unter die Lupe. Dabei untersuchen wir unter anderem ihre Kühlleistung, vergleichen ihre Ausstattungen und begutachten die Verarbeitungsqualität. In fast allen Kategorien erzielt die „Dometic Kühlbox“ Topwerte, besonders aber bei der Kühl-Performance und der Verarbeitungsqualität. Unangefochten erklimmt sie so den höchsten Platz auf unserem Testtreppchen. Allerdings haben uns auch ein paar Punkte beim Testsieger weniger gefallen.

ÜbersichtVor- und Nachteile der Dometic Kühlbox

Die Kühlbox von Dometic in der Gesamtansicht
Die Kühlbox von Dometic in der Gesamtansicht

+ sehr gute Kühlleistung

+ dichter Verschluss

+ hochwertig verarbeitet

+ übersichtliches Bedienfed mit Soft-Touch-Tasten

- kein Stauraum für die Kabel

- etwas schwer

- Lüftung ist laut

Hochwertige Verarbeitung

Von allen zehn Boxen im Test wirkt die Dometic Kühlbox optisch am hochwertigsten. Auch haptisch macht der Kunststoff einen sehr soliden Eindruck. Zudem ist das Bedienfeld, über das die Kühlung gesteuert wird, deutlich prominenter ausgeführt als bei den Konkurrenten. Keine andere Kühlbox lässt sich über ähnliche Soft-Touch-Tasten bedienen. Der Deckel klappt nicht wie üblich nach hinten, sondern zur Seite auf und schließt satt. In Sachen Material und Verarbeitungsqualität schlägt die Dometic die Konkurrenz um Längen!

Der Testsieger von Dometic

Konkurrenzlos kalt

Nach einer Stunde Kühlzeit beträgt die Wassertemperatur im Inneren mehr als 20 Grad weniger als zu Testbeginn. Für einen großen Aktionsradius hat der Hersteller zwei besonders lange Kabel mit Anschlüssen für 12 und 230 Volt beigelegt. Insofern ist der Betrieb der Kühlbox im Auto ebenso problemlos möglich wie an der Steckdose auf dem Campingplatz. Allerdings lassen sich die Netzkabel nicht im Gerät oder im Deckel verstauen, sondern müssen separat mitgenommen werden. Das erleichtert zwar den Tausch, falls mal ein Kabel kaputtgeht, birgt aber auch die Gefahr, dass ein Kabel verloren geht.

Die Dometic Kühlbox sticht besonders mit schnellem Kühlen hervor

Abzüge bei Akustik und Gewicht

Womit wir bei den Nachteilen der Dometic sind. Die gute Technik und die dicke Isolierung schlagen sich im Eigengewicht nieder. Die Dometic ist mit Abstand die schwerste aller getesteten Kühlboxen. Gleichzeitig ist ihr Nutzvolumen mit 20 Litern so gering wie bei keiner anderen. Die korbartige Henkelkonstruktion sorgt dann auch noch dafür, dass sich die Kiste fast nur in der Armbeuge transportieren lässt, wofür sie letztlich viel zu schwer ist – insbesondere gefüllt. Zusätzlich lüftet sie lautstark und kommt bei der Akustik auf den drittschlechtesten Wert im Testfeld.

Dennoch: Kühlleistung, Verarbeitungsqualität, hervorragende Bedienbarkeit und das hochwertige Design machen die Defizite mehr als wett.

Fazit: Leistungsstarke und robuste Kühlbox für unterwegs

Die Dometic Kühlbox eignet sich besonders für Ausflügler, Reisende und Camper, die häufig und regelmäßig auf eine zuverlässige Kühlung angewiesen sind. Wenn’s mal ruppig zugeht, verzeiht die hervorragende Verarbeitung auch eine beherzte Kofferraum-Beladung und so manchen Stoß. Die erstklassige Isolierung und der kompakte Deckelverschluss sorgen zusätzlich dafür, dass die kalte Luft ausschließlich dort bleibt, wo sie hingehört – nämlich in der Kühlbox. Letztlich rechtfertigt dieses Gesamtpaket auch den verhältnismäßig hohen Preis.

Ganz schön cool: Thermoelektrische Alternativen

Wenn du nicht gleich einen Batzen Geld für deine Reisekühlung in die Hand nehmen möchtest, solltest du dir die Clatronic oder die Suntec-Kühlbox in unserem Vergleichstest ansehen. Beide Modelle sind deutlich günstiger als die Dometic, kommen aber ebenfalls auf gute Werte bei der Kühlleistung. Freilich reichen sie bei der Verarbeitungsqualität nicht an die Dometic heran, dafür sind sie leiser, etwas geräumiger und deutlich leichter.