Ein Thermobecher ist Pflicht für Fans von Heißgetränken, die viel unterwegs sind. Ob Dienstreise oder Zugfahrt, mit einem guten Isolierbecher hast du deinen heißen Kaffee oder Tee immer dabei. Anders als bei der Thermoskanne, kannst du direkt aus dem Thermobecher trinken. Wir haben zehn sogenannte „Travel Mugs“ getestet. Der Emsa Thermobecher hat dabei den 1. Platz nur ganz knapp verpasst. Er hält zwar Flüssigkeiten nicht ganz so gut warm wie unser Testsieger. Dafür hat er bei der Bedienung die Nase ganz vorn.

ÜbersichtDie Vor- und Nachteile des Emsa Thermobechers

Der Emsa Thermobecher von der Seite
Der Emsa Thermobecher von der Seite

+ alle Teile sind spülmaschinenfest

+ 360-Grad-Öffnung

+ gute Qualität

+ perfekte Wärmespeicherung

 

- schwer zu erkennen, ob der Deckel offen oder geschlossen ist

Emsa Isolierbecher: Dein liebstes Heißgetränk immer dabei

Emsa gehört zu den beliebtesten Herstellern für Thermobecher, Thermoskannen und Co. Deshalb haben wir natürlich auch ein Produkt des deutschen Unternehmens im Test mit dabei. Wir entscheiden uns für das Modell „Travel Mug Handle 514098“. Das hat einen praktischen Griff und eine Manschette aus weichem Plastik. Innen und außen hat Emsa ansonsten Edelstahl verwendet. In der Produktbeschreibung gibt es keinen Hinweis, ob der Emsa Thermobecher BPA-frei ist. Jedoch finden wir die Angabe „PP“ für Polypropylen. Das ist ein Kunststoff, der als unbedenklich gilt.

Unser Testkandidat hat ein Fassungsvermögen von 360 Millilitern, das entspricht etwa zwei Tassen Kaffee oder Tee. Bei Händlern wie Amazon findest du noch viele andere Isolierbecher von Emsa - in unterschiedlichen Farben und Größen, mit und ohne Henkel.

So warm hält der Emsa Thermobecher

Unser wichtigstes Kriterium ist beim Thermobecher Test natürlich, wie gut der Kaffeebecher Wärme speichert. Dazu geben wir siedendes Wasser direkt aus dem Wasserkocher in den Travel Mug und verschließen ihn. Mit einem Thermometer mit Tauchfühler messen wir die Temperatur der Flüssigkeit nach einer Stunde. Das Ergebnis: Der Emsa Thermobecher schafft es, die Flüssigkeit auf 84,7 Grad zu halten. Wärmer war die Temperatur nur bei zwei anderen Bechern im Test. Anschließend messen wir noch mal drei Stunden nach dem Einfüllen. Die Temperatur beträgt nun 67,4 Grad. Mit diesem Wert liegt der Emsa Thermobecher im Vergleich im oberen Mittelfeld.

Positiv fällt uns außerdem auf, dass der Emsa Isolierbecher von außen nicht heiß wird. Das spricht nicht nur für die Qualität des Thermobechers. Du kannst dir auch sicher sein, dir am Becher nicht die Finger zu verbrennen. Die Manschette aus Gummi sorgt dafür, dass dir der Thermobecher von Emsa nicht aus den Fingern rutscht.

Mit dem Emsa Thermobecher unterwegs

Dicht und praktisch

Neben der Isolationsleistung bewerten wir ebenfalls die Dichtigkeit. Dazu schütteln wir den Becher kräftig durch und stellen ihn einige Minuten auf den Kopf. Und siehe da: kein Tropfen dringt nach außen. Der Verschluss des Emsa Isolierbechers hält wirklich dicht.

Punkten kann der Emsa Kaffeebecher aber vor allem in der Bedienung. Das zeigt sich schon beim ersten Gebrauch. Der Deckel lässt sich leicht aufschrauben, das Gewinde ist schön leichtgängig. Außerdem kannst du den Emsa Thermobecher sehr einfach in seine Einzelteile zerlegen, das erleichtert die Reinigung enorm. Pluspunkte gibt es, weil alle Teile in die Spülmaschine dürfen. Das ist ein großer Vorteil, den der Emsa den meisten anderen Isolierbechern im Test voraus hat.

Der Emsa Thermobecher darf komplett in die Spülmaschine

Sehr gute Bedienung

Um an den heißen Kaffee zu kommen, benutzt du einfach den Druckknopf in der Mitte des Deckels. Hier gibt es einen kleinen Wermutstropfen zu verzeichnen. Der Druckknopf zeigt mit einem kleinen roten Streifen an, ob der Thermobecher geöffnet oder geschlossen ist. Leider ist dieser nur schwer zu erkennen. Trinken kannst du dein Heißgetränk von jeder Seite, dank 360-Grad-Öffnung. Der Emsa Thermobecher mit Griff eignet sich also sowohl für Rechts- als auch für Linkshänder.

Das Mundgefühl beim Trinken ist sehr gut, der Rand des Thermobechers ist nicht zu scharfkantig. Außerdem gibt es keinen unangenehmen Geschmack etwa nach Plastik, selbst bei der allerersten Benutzung. Der sonst sehr praktische Verschluss hat allerdings einen Haken. Es bleibt immer ein winziger Rest Kaffee oder Tee im Deckel. Selbst wenn der Emsa Thermobecher wieder verschlossen ist, verliert er kopfüber also ein paar Tropfen, wenn du dir vorher schon etwas Kaffee genehmigt hast.

Der Druckknopf lässt sich gut bedienen

Fazit: Ist der Emsa Thermobecher der richtige für dich?

Mit seiner guten Bedienung, einer angemessenen Qualität und einer guten Thermoisolation erreicht der Emsa Thermobecher „Travel Mug Handle“ eine Gesamtnote von 7,7 Punkten. Damit schrammt der Becher nur knapp am Testsieger von WMF vorbei. Der 2. Platz in unserem Test ist dennoch das Richtige für dich, wenn dir Praktikabilität wichtiger als Wärme ist. Auch der günstigere Preis spricht für den Emsa Thermobecher.

Alternativen für lange Reisen und den kleinen Geldbeutel

Wenn du oft und lange unterwegs bist, dann empfiehlt sich ein Kaffeebecher mit besserer Isolationsleistung. Der WMF Isolierbecher hält in unserem Test am besten warm und sieht dazu noch edel aus. Günstiger als Emsa ist der Preis-Leistungs-Sieger von Schramm. Infos zu diesem Modell findest du im Vergleichstest.