Archiv im Taschenformat – Welcher USB-Stick ist der beste?

Egal ob Fotos und Videos von deinem letzten Urlaub, deine persönliche Playlist fürs Autoradio, eine wichtige Präsentation oder die Sicherungskopien deiner privaten Unterlagen: Ein kompakter USB-Stick eignet sich als Archiv für deine Dateien wie kaum ein anderes Speichermedium. Dabei kommt es drauf an, dass die Datenträger angenehm klein sind und bequem in die Hosentasche passen. Bestenfalls finden sie sogar am Schlüsselbund Platz. Ist letzteres der Fall, muss der USB-Stick selbstverständlich robust und gut geschützt sein. Wir haben zehn beliebte USB-Sticks mit einer Speicherkapazität von 64 Gigabyte für dich unter die Lupe genommen. Preislich liegen die Sticks zwischen 7 und 38 Euro. Um die Preis-Leistung besser vergleichen zu können, haben wir bei jedem Stick umgerechnet, wieviel du für das einzelne Gigabyte bezahlen musst. Die Abkürzung USB steht übrigens für „Universal Serial Bus“ und bezeichnet einen standardisierten Schnittstellentyp. 

Diese Kategorien haben uns besonders interessiert

  • Verarbeitung: Ist der USB-Stick hochwertig verarbeitet und ausreichend gegen Staub und Schmutz geschützt?
  • Ergonomie: Passt der Datenspeicher in die Hosentasche oder lässt er sich am Schlüsselbund tragen? Hat er störende Ecken und Kanten? Ist er vielleicht sogar zu klein?
  • Transferraten: Wie schnell sind die Lese- und Schreibgeschwindigkeit der Testkandidaten?

Zehn USB-Datensticks im Vergleichstest. Sieben Modelle unterstützen USB 3.0, drei Datenträger nur USB 2.0

Xyline Rocket Speed: Schneller als der Testsieger ist keiner

Mit seiner phänomenalen Lese- und Schreibgeschwindigkeit rast der „Xyline Rocket Speed“ seinen Konkurrenten tatsächlich wie eine Rakete davon. Während er im Test mit einer Transfergeschwindigkeit von 180,6 Megabyte pro Sekunde (MB/s) Dateien auf seinen Flash-Speicher schreibtliest er sie sogar mit einer wahnsinnigen Geschwindigkeit von 381,6 MB/s. Lord Helmchen hätte seine Freude daran. Erfreulicherweise übertrifft der Rocket Speed 3.0 USB-Stick im Test sogar das Versprechen des Herstellers von mindestens 80 MB/s Schreib- und 350 MB/s Lesegeschwindigkeit. Ein 1,4 Gigabyte Datenpaket, bestehend aus Videodateien, Fotos und verschiedenen Text- und Excel-Dokumenten, ist von unserem MacBook Pro in weniger als 16 Sekunden auf dem Stick gespeichert.

Rein äußerlich kommt der in Deutschland gefertigte Xyline im klassischen Design daher. Das hochwertige Gehäuse ist aus robustem Metall und dementsprechend schwer. Das Gewicht bemerkst du in der Hosen- oder Jackentasche durchaus. Gut finden wir die Schutzkappe des silbernen USB-Sticks. Die wird festgeklickt und kann nicht einfach abfallen. Mittels einer Öse kannst du ihn am Schlüsselbund oder einem Transportband befestigen. Die ewige Frage, wie herum, der Stick denn nun richtig in die Buchse am Computer gesteckt wird, beantwortet der Xyline mit seinem Aufdruck: Richtungsweisend ist das Xyline-Logo. Ist das oben, bist du auf der richtigen Seite. Steckt der Datenträger erst einmal im USB-Port, sitzt er perfekt. Da wackelt nichts. 

Fazit: Der Xyline Rocket Speed liefert dir super schnelle Transferraten und eine hervorragende Verarbeitung. Mit knapp 36 Euro ist er allerdings auch der teuerste USB-Stick in unserem Test. Pro Gigabyte zahlst du hier also 0,56 Euro (Stand Mai 2019). Einen schönen Service fänden wir eine mitgelieferte Verschlüsselungs-Software.

Transferraten: Schreiben 180,6 MB/s, Lesen 381,6 MB/s. Interface: USB 3.0.

Der Testsieger überzeugt mit einem robusten Gehäuse und sehr schneller Schreib- und Lesegeschwindigkeit

Preis-Leistungs-Sieger SanDisk Ultra: Gute Transferraten zum kleinen Preis

In Sachen Lese- und Schreibgeschwindigkeit macht dem Testsieger kein anderer USB-Stick etwas vor. Doch der deutlich günstigere „SanDisk Ultra“ schlägt sich mit einer Schreibgeschwindigkeit von 55,4 MB/s und einer Lesegeschwindigkeit von 163,8 MB/s sehr wacker. Der Hersteller verspricht eine Transferrate von 100 MB/s. Ohne genauere Angaben ob fürs Schreiben oder Lesen. Wir tippen ganz clever auf das Lesen. Und da übertrifft er das Versprechen sogar deutlich. Stark ist auch die Übertragung des Datenpakets mit 1,4 GB. Das packt sich der Stick innerhalb von 25 Sekunden auf den internen Speicher. 

Der schwarze Kunststoff-Stick ist mit einem einfachen Schiebemechanismus ausgerüstet, mit dem sich der Datenport schützen lässt. Allerdings bleibt der Stick vorne offen und so kann trotzdem Staub eindringen. Das leichte Hohlraumgehäuse wirkt etwas klapprig. Darüber hinaus sitzt der SanDisk Ultra nicht sonderlich stabil im USB-Anschluss. Ist der Schiebmechanismus nach einer Zeit etwas ausgeleiert, dann musst du ihn beim Einschieben festhalten, sonst drückst du den USB-Stecker nicht in die Buchse, sondern zurück ins Stick-Gehäuse. Bei dem günstigen Preis und den guten Transferraten drücken wir bei der Verarbeitung allerdings gerne ein Auge zu. Zumal auf dem Ultra Stick die Verschlüsselungssoftware SanDisk SecureAccess vorinstalliert ist. Windows-User können diese sofort verwenden, Mac-User finden auf dem Stick eine Download-Anleitung für das nützliche Datenschutzprogramm.

FazitGute Transfergeschwindigkeiten und inklusive Verschlüsselungstool. Allerdings keine umwerfende Verarbeitung. Der Preis ist mit 0,19 Euro pro Gigabyte sehr günstig (Stand Mai 2019).

Transferraten: Schreiben 55,4 MB/s, Lesen 163,8 MB/sInterface: USB 3.0.

Der Preis-Leistungs-Sieger liefert gute Transferraten

Noch mehr kompakte Speichersticks: Diese 8 USB-Sticks haben wir ebenfalls getestet

Neben dem rasanten Testsieger und dem soliden Preis-Leistungs-Sieger haben wir fünf weitere 3.0-USB-Sticks sowie drei 2.0-USB-Datenträger getestet. 

Samsung MUF-BE4/EU USB 3.1 Bar Plus: Der Unkaputtbare

Wasserdicht, stoßsicher, magnetsicher, temperaturbeständig und strahlungsresistent. Wir sind uns sicher: Bei einer Zombie-Apokalypse setzen wir auf den zähen USB-Stick von Samsung. Bei den Transferraten haben wir allerdings gemischte Gefühle: Während die Lesegeschwindigkeit mit 210,2 MB/s ein Topwert im Kandidatenfeld ist, landet der Samsung bei der Schreibgeschwindigkeit mit überschaubaren 24,5 MB/s im unteren Mittelfeld. Der Transfer des 1,4 GB Dateienpakets benötigt etwas länger als eine Minute. Das Gehäuse des USB-Sticks ist aus Metall. Das schnittige Design gefällt uns ganz gut. Die Keilform hat den Vorteil, dass du immer sofort weißt, wie herum du den Stick in den USB-Port stecken musst. Ist der Datenträger einmal eingesetzt, dann sitzt er fest. An der Öse kannst du einen Haken, einen Schlüsselring oder ein Band befestigen. Das erleichtert den Transport. Schade finden wir, dass die elegante Lackierung „Titan Grey“ beim ersten Einsetzen in das Metallgehäuse unseres MacBooks zerkratzt

Fazit: Schicker USB-Stick mit sehr guter Lesegeschwindigkeit aber enttäuschender Schreibrate. Das einzelne Gigabyte kostet dich hier umgerechnet 0,26 Euro (Stand Mai 2019).

Transferraten: Schreiben 24,5 MB/s, Lesen 210,2 MB/sInterface: USB 3.1.

Der Samsung MUF-BE4/EU USB 3.1 Bar Plus ist nicht klein zu kriegen

Kingston DataTraveler SE9 G2 64 GB: Der Solide

Obwohl er bereits den schnellen 3.0-USB-Standard verwendet, ist der „Kingston DataTraveler“ bei weitem nicht so schnell wie die beiden erstplatzierten Sticks im Test. Trotzdem lässt sich mit einer Lesegeschwindigkeit von 78 MB/s und einer Schreibrate von 58,3 MB/s durchaus arbeiten. Zumal das nicht gerade kleine Datenpaket von 1,4 GB in etwas unter einer Minute auf dem USB-Stick gespeichert ist. Das ist ein guter Wert im Testfeld.

Der schlichte Kingston Datenspeicher aus Metall hat genau die richtige Größe für den Schlüsselanhänger. Die großzügige Öse an Ende des Gehäuses lässt sich prima an einen Ring fädeln. Allerdings kommt der in Taiwan hergestellte Kingston komplett ohne Staubschutz oder Kappe aus. Übrigens markiert der Schriftzug „Kingston“ nicht die obere Seite des Datenträgers – das dachten wir zunächst, aber haben den Stick dann prompt verkehrt herum eingesteckt. Orientiere dich am abgeflachten Ende mit der runden Öse. 

Fazit: Ordentliche Geschwindigkeiten, puristisches Design aber bei einem Preis von 0,25 Euro pro Gigabyte nicht ganz billig (Stand Mai 2019).

Transferraten: Schreiben 58,3 MB/s, Lesen 78 MB/sInterface: USB 3.0.

Der Kingston DataTraveler SE9 G2 64 GB ist puristisch konzipiert

Transcend TS64GFJ710S Jet Flash: Der Winzling

Der kleine „Transcend Jet Flash“ aus Metall ist ein wahres Kraftpaket. Mit Transfergeschwindigkeiten von 67,1 MB/s beim Schreiben und 101,2 MB/s beim Lesen ist er ganz nah dran an der Spitze. Insbesondere weil die Werte das Versprechen der Hersteller von 12 MB/s fürs Schreiben und 90 MB/s fürs Lesen im Test deutlich toppen. Auch der Speichervorgang des 1,4 GB Datenpakets ist fix: Da bleibt der Transcend unter 20 Sekunden. Seine Kompaktbauweise ohne Schnickschnack ist Fluch und Segen gleichermaßen. Zwar ist der USB-Stick erfreulich klein und passt notfalls ins Portemonnaie, allerdings geht so einen Winzling auch mal ganz schnell verloren. Im direkten Vergleich mit den anderen Mini-USB-Sticks im Test punktet der Transcend beim Ein- und Ausstecken. Im Gegensatz zum SanDisk Cruzer Fit und dem Intenso Slim Line funktioniert das beim Jet Flash ohne große Fummelei.

Fazit: Sehr kleiner und robuster USB-Stick aus Metall mit sehr guten Transferraten, den du aber auch ganz leicht übersehen kannst. Pro Gigabyte löhnst du hier 0,23 Euro (Stand Mai 2019).  

Transferraten: Schreiben 67,1MB/s, Lesen 101,2 MB/s. Interface: USB 3.1.

Intenso Slim Line: Der Zwerg mit Mütze

Noch so ein Winzling: Der „Intenso Slim Line“ ist ähnlich klein wie der Transcend. Dadurch eignet er sich beispielsweise gut für ein USB-fähiges Autoradio. Der kleine Stick aus schwarzem Kunststoff ist robust gefertigt. Eine Kunststoffkappe schützt den Datenstecker von Staub und Schmutz. Das mitgelieferte Transportbändchen geht uns sofort kaputt: Beim Befestigen am USB-Stick löst sich die Textil-Ummantelung vom Kunststofffaden. Das gibt etwas Abzug. Der in China gefertigte Stick gleitet sehr leicht in den USB-Port am Computer und wackelt deutlich. Dafür sind die Transferraten ganz ordentlich. Während des Schreibens meldet unser Benchmark Tool 56,4 MB/s, beim Lesen 90,6 MB/s. Für die Übertragung der 1,4 GB Dateien benötigt der Slim Line etwa eine Minute. 

FazitSolide verarbeiteter USB-Stick mit ordentlichen Übertragungsraten. Sehr klein aber gut für ein Autoradio geeignet. Umgerechnet schlägt hier ein Gigabyte mit 0,20 Euro zu Buche (Stand Mai 2019).

Transferraten: Schreiben 54,4 MB/s, Lesen 90,6 MB/s. Interface: USB 3.0.

SanDisk Cruzer Fit: Der Langsame

Für den „SanDisk CruzerFit“ verspricht der Hersteller „bis zu 35 MB/s“ während des Lesens und „bis 20 MB/s“ während des Schreibens. Man beachte die Formulierung „bis zu“. Denn der sehr kleine USB-Stick schafft im Test laut Benchmark Tool eine Schreibgeschwindigkeit von gerade einmal 10,2 MB/sBeim Lesen immerhin 32,4 MB/s. Das ist ziemlich dürftig, jedoch ist der Datenträger einer von drei USB-2.0-Sticks im Test. Für das Speichern unseres 1,4 GB Pakets nimmt sich der CruzerFit entspannte 2:30 Minuten. Wir haben die Messung mehrmals wiederholt, schneller wird er nicht. Neben den mageren Transferraten gefällt uns hier die sehr kompakte Konstruktion nicht. Der CruzerFit ist so klein und schwer zu packen, dass man ihn regelrecht aus dem USB-Port puhlen muss. Allerdings sitzt er wackelfrei in der Buchse. Gut hingegen finden wir auch hier das gespeicherte Verschlüsselungstool SanDisk SecureAccess. Das enthält der Stick ebenso wie der Preis-Leistungs-Sieger des gleichen Herstellers. Ein weiteres Plus ist die Schutzkappe. 

Fazit: USB-2.0-Datenträger im Miniaturformat mit Schutzkappe und dürftigen Transferraten. Die 0,18 Euro pro Gigabyte (Stand Mai 2019) sind sehr günstig, die Leistung aber gleichzeitig auch sehr enttäuschend.

Transferraten: Schreiben 10,2 MB/s, Lesen 32,4 MB/s. Interface: USB 2.0.

Die Kleinen unter sich: Der SanDisk CruzerFit, der Intenso Slim Line und der Transcend Jet Flash sind sehr klein konstruiert und passen sogar ins Portemonnaie

Intenso Ultra Line: Der Unscheinbare

Durch ein außergewöhnliches Design fällt der „Intenso Ultra Line“ tatsächlich nicht auf. Ebenso verhält es sich mit den Transferraten. Da geht der Intenso nicht dorthin, wohin noch nie zuvor ein Stick gegangen ist. Im Gegenteil! Mit einer Schreibrate von 23,4 MB/s und einer Lesegeschwindigkeit von 36,9 MB/s ist der Intenso Stick eher die graue Maus im Testfeld. Die Speicherung eines Datenpaketes mit 1,4 GB dauert geschlagene sechs Minuten. Den Speichervorgang haben wir mehrmals wiederholt. Tatsächlich waren dabei die sechs Minuten die schnellste gemessene Zeit.

Der schmale Datenträger kleidet sich dezent in Silber. Das Gehäuse aus Aluminium und Kunststoff ist mit einer Schutzkappe ausgestattet. Als Orientierungshilfe beim Einsetzen in die Datenbuchse am Computer kannst du das Intenso Logo nutzen. Zeigt das nach oben, hältst du ihn richtig herum.

FazitEinfacher USB-Stick mit sehr überschaubarer Transferrate. Sein größter Pluspunkt ist der günstige Preis. Für das Gigabyte bezahlst du 0,13 Euro (Stand Mai 2019).

Transferraten: Schreiben 23,4 MB/s, Lesen 36,9 MB/s. Interface: USB 3.0.

Die graue Maus im Test: Der USB-Stick Intenso Ultra Line

Hama USB-Stick: Der Klammeraffe

Der Hama-Stick schleppt sich mit einer Schreibgeschwindigkeit von 12,9 MB/s und einer Leserate vom 20,1 MB/s auf den vorletzten Platz in unserem Test. Für das Speichern des 1,4 GB Datenpakets benötigt der Datenträger etwas über zwei Minuten. Das ist ganz ordentlich. Der Kunststoff-Stick ist über ein Drehgelenk mit einer Metallklammer verbunden, die den Port schützt. Allerdings nur vor Bruch oder Schlägen. Staub kann dennoch eindringen und die Kontakte verschmutzen. Die Öse für den Schlüsselring oder ein Transportband findest du an der Klammer. Beim Einstecken musst du dich an dem Aufdruck „64 GB“ orientieren, nicht an der Seite mit dem Markennamen. 

Fazit: Langsamer, mittelmäßig verarbeiteter 2.0-USB-Stick, der vor allem günstig ist. Ein Gigabyte kostet umgerechnet 0,12 Euro (Stand Mai 2019).

Transferraten: Schreiben 12,9 MB/s, Lesen 20,1 MB/s. Interface: USB 2.0.

 

Macht kein großes Aufheben: Der Hama USB-Stick

Verbatim PinStripe Store N Go: Die Schnecke

Nichts ist nerviger als darauf zu warten, bis deine Dateien endlich auf ein Speichermedium übertragen sind. Der schwarze 2.0-USB Kunststoff-Stick „Verbatim PinStripe Store N Go“ stellt deine Geduld da auf eine harte Probe. Die Transferraten sind kurz gesagt indiskutabel. Beim Schreiben schafft der Verbatim gerade einmal lächerliche 3,5 MB/s. Auch beim Lesen der Dateien ist der etwas klobige Stick eine lahme Ente. Da schafft er nicht mehr als 11,2 MB/s. Das ist in beiden Disziplinen der letzte Platz. Beim Schlusslicht dauert auch das Speichern des 1,4 GB Pakets mit 7:30 Minuten am längsten. Das nennen wir veraltete Technik. Immerhin ist der USB-Stick angenehm leicht und mit einem cleveren Schutzmechanismus, einer Schiebemechanik, ausgerüstet. Jedoch bleibt auch hier der Datenträger vorne offen – so kann Staub in den Stick eindringen, wenn du ihn in der Hosentasche transportierst. In der USB-Buchse am Computer sitzt der Stick ziemlich wackelig und instabil.

Fazit: Quälend langsame Transferraten und mäßige Verarbeitung. Zwar ist der Stick mit 0,10 Euro pro Gigabyte (Stand Mai 2019) super billig, aber wir empfehlen, lieber 5 Euro mehr für einen leistungsstärkeren Datenstick zu investieren.

Transferraten: Schreiben 3,5 MB/s, Lesen 11,2 MB/s. Interface: USB 2.0.

Der Verbatim PinStripe Store N Go entäuscht mit langsamen Transferraten

So haben wir die USB-Sticks getestet

Wichtig war uns bei den USB-Sticks, dass sie möglichst flott Dateien speichern und stabil verarbeitet sind, damit sie den Alltag in der Hosentasche durchstehen. Bei allen getesteten USB-Sticks haben wir uns die Transferraten für das Lesen und Schreiben von Dateien angesehen. Dazu haben wir das Benchmark Tool „Blackmagic Disc Speed Test“ verwendet. Sicherlich sind die gemessenen Geschwindigkeiten nicht unbedingt in Stein gemeißelt, allerdings liefern uns die Daten gute Vergleichswerte. Außerdem haben wir die Dauer des Speichervorgangs eines 1,4 GB großen Datenpakets gestoppt. Diesen Speichervorgang haben wir mehrmals wiederholt und die schnellste gemessene Zeit notiert. Die besten Transferraten zeigten der Xyline Rocket Speed und der SanDisk Ultra. Auch die USB-Sticks von Kingston und Transcend zeigten hier gute Ergebnisse. Während der Samsung Stick mit eine tollen Lesegeschwindigkeit punktet, enttäuscht er bei der Schreibrate. Generell langsam sind der SanDisk CruzerFit und der Hama-Stick. Der Verbatim fällt schlicht durch. Getestet haben wir auf einem MacBook Pro mit einem 2,7 GHz Intel Core i5 Prozessor und einem 8 GB 1867 MHz DDR3 Arbeitsspeicher. Nicht das allerneuste Gerät, allerdings auch nicht uralt.

Darauf solltest du bei einem USB-Stick achten

Komfortabel sind schnelle Transferraten. Das spart dir langes Warten bei der Datenübertragung. Möchtest du deinen USB-Stick in einen Smart-TV stecken und Videos direkt vom Datenspeicher abspielen, ist eine hohe Lesegeschwindigkeit Pflicht. Die sollte im höheren zweistelligen Bereich liegen, besser drüber. Hier macht der Xyline Rocket Speed seinem Namen alle Ehre. Generell erreichen Sticks mit USB 3.0 und aufwärts höhere Transferraten. Vergewissere dich aber zunächst, ob dein Computer USB 3.0 unterstützt. Die schnellsten Sticks bringen dir nichts, wenn dein Laptop noch mit USB 2.0 arbeitet. Zwar sind die flotten 3.0 USB-Sticks abwärtskompatibel, funktionieren also auch in einer 2.0-Buchse, sind dann aber nicht so schnell wie sie sein könnten.

Trägst du den Speicherstick stets mit dir herum, möglicherweise sogar am Schlüsselbund, solltest du dir ein stabiles Modell zulegen. Bestenfalls mit widerstandsfähigem Metallgehäuse. Die von uns getesteten Sticks von Samsung und Kingston sind da eine gute Wahl. Praktisch ist auch eine robuste Schutzkappe, wie beim Xyline und dem Intenso Ultra Line. Verwendest du den USB-Datenträger vornehmlich als Musikarchiv für dein USB-fähiges Autoradio, dann macht ein kompakter Speicher, wie das Modell von Transcend, der SanDisk CruzerFit oder der Intenso Slim Line Sinn. Steht der Speicherstick nämlich zu weit hervor, bricht er leicht mal ab.  

Häufige Fragen zu USB-Speichersticks