10 Bluetooth-Kopfhörer im Test – für ein kabelloses Musikvergnügen

Wenn du gerne überall und jederzeit Musik hören möchtest, sind die kleinen In-Ear-Kopfhörer ideal. Noch besser, wenn sie kabellos funktionieren, wie alle Modelle in unserem Bluetooth-Kopfhörer Test. So kannst du sie sowohl im Alltag als auch beim Sport bequem tragen, ohne sie per Kabel an dein Smartphone anschließen zu müssen. Wir vergleichen die zehn beliebtesten Bluetooth-Kopfhörer für dich. Neben dem Tragekomfort und der Handhabung sind uns dabei vor allem die Soundqualität und Verarbeitung, die Funktionen sowie das Design der Kopfhörer wichtig. Preislich haben wir alles mit dabei: von eher günstigen Modellen zwischen 35 und 100 Euro über Mittelklasseprodukte zwischen 100 und 200 Euro, bis hin zum teuren Luxusmodell mit ungefähr 350 Euro*.

Bluetooth-Kopfhörer (In-Ear) Testvideo

In diesen Kategorien testen wir die In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth

  • Soundqualität und Verarbeitung: Kabellose Kopfhörer sollten nicht nur kompakt, sondern auch gut verarbeitet sein und natürlich auch einen schönen Sound liefern. Dabei achten wir beim Testen besonders auf das Klangbild der Musik: Wie klar ist der Sound? Wie tief sind die Bässe? Ist der Klang harmonisch? Wichtig ist uns auch die Geräuschreduzierung. Dabei überprüfen wir, wie gut die Stöpsel Umgebungsgeräusche dämpfen. Wir bewerten auch die aktive Geräuschunterdrückung, falls vorhanden. Außerdem vergleichen wir die Schallabstrahlung, indem wir testen, wie laut Nebenstehende bei einem Abstand von einem Meter mithören. Selbstverständlich schauen wir uns auch das Material und die Haptik der Kopfhörer an.
     
  • Tragekomfort und Handhabung: Neben der Qualität spielen Tragekomfort und Handhabung eine große Rolle. Denn die Kopfhörer sollen ja auch bequem sitzen und leicht zu bedienen sein. Wir überprüfen, wie leicht sich die In-Ear-Kopfhörer anpassen und einsetzen lassen. Den Tragekomfort bewerten wir sowohl im Alltag als auch beim Sport. Dabei ist uns auch der Transport wichtig. Wie kompakt ist das Ladecase? Wie gut lassen sich die Kopfhörer darin aufbewahren? Außerdem wollen wir wissen, wie lang der Akku der In-Ears hält und wie viele Extrastunden das Ladecase den Kopfhörern gibt. Die Bedienung testen wir anhand der vorhandenen Tasten. Wie intuitiv ist die Steuerung? Wie leicht lassen sich die Knöpfe betätigen? Zudem bewerten wir auch, wie gut sich die Kopfhörer reinigen lassen.
     
  • Funktionen: Hier nehmen wir die Bluetooth-Funktion der Kopfhörer unter die Lupe und bewerten Apps und eventuelle Zusatzfunktionen. Wir testen, wie gut das Pairing funktioniert. Ist die Erstkopplung einwandfrei? Verbinden sich die Kopfhörer danach immer automatisch? Wichtig ist uns auch die Signalstärke: Wie groß ist die Reichweite, also sprich, wie weit kannst du dich von dem Bluetooth-Abspielgerät entfernen?
     
  • Design: Bei guten Kopfhörern zählt neben den inneren Werten auch das Äußere. Du willst damit ja auch gut aussehen. Deswegen bewerten wir natürlich auch den Look der Bluetooth-Kopfhörer. Wie sind sie geformt? Sind sie eher schlicht oder auffällig? Stehen sie weit aus dem Ohr hervor?

Wenn du deine Musik am liebsten überall und ohne lästige Kabel genießt, sind Bluetooth-Kopfhörer genau das Richtige für dich. Wir vergleichen zehn In-Ear-Modelle genauestens miteinander

Testsieger – Sennheiser Momentum True Wireless 2 bieten beste Soundqualität

Zu Recht krönen wir die Sennheiser Kopfhörer zu unserem Testsieger. Denn sie bieten dir den besten Sound mit gut funktionierender, aktiver Geräuschunterdrückung. Die In-Ears gehören zu den bequemsten Bluetooth-Kopfhörern im Test, sowohl im Alltag als auch in Bewegung. Die Sennheiser Momentum True Wireless 2 bieten zudem eine Smart Control App, mit der du zusätzliche Funktionen wie den Transparenzmodus steuern kannst. Mehr Infos findest du in unserem Einzeltest zum Testsieger.

Preis-Leistungs-Sieger – Anker Soundcore Liberty Neo für Sparfüchse

Die Soundcore Liberty Neo In-Ears sind für ihren Preis ein echter Glücksgriff. Die Bluetooth-Kopfhörer glänzen vor allem mit sehr guter Soundqualität und einfachem Transport. Da halten sie sogar locker mit unserem Testsieger mit. In dem sehr kompakten und schicken Ladecase kannst du deine Anker Kopfhörer überall hin mitnehmen und auch unterwegs laden. Welche Vorteile die Soundcore Liberty Neo Kopfhörer noch bieten, liest du in unserem Einzeltest zum Preis-Leistungs-Sieger.

Lauscher auf - Diese Bluetooth-Kopfhörer haben wir ebenfalls getestet

Unsere zwei Siegerprodukte hast du nun schon kennengelernt. Wir haben noch acht weitere beliebte Modelle für dich getestet. Welcher Kopfhörer den zwei Modellen dicht auf den Fersen ist und wie die anderen In-Ears sich in unserem Bluetooth-Kopfhörer Test schlagen, erfährst du hier.

Bang & Olufsen Beoplay E8 – Ein sehr guter zweiter Platz

Die dritte Generation der Bang & Olufsen Beoplay E8 Bluetooth-Kopfhörer schafft es direkt nach unserem Testsieger von Sennheiser auf das Podest. Verdient, denn auch diese In-Ear Kopfhörer haben ziemlich viel zu bieten. Direkt ins Auge fällt das schicke Design. Sowohl beim kompakten Ladecase aus schwarzem Echtleder als auch bei den Kopfhörern selbst. Die spritzwasserbeständigen Gehäuse aus Aluminium sind rundlich und sehr schlicht. Die Touch-Bedienfläche wird jeweils mit einem glänzenden Ring eingerahmt, was den Look noch edler aussehen lässt. Das Material der In-Ear-Kopfhörer wirkt insgesamt sehr hochwertig. Das Ladecase kannst du drahtlos auf einem Ladepad oder per USB-Kabel aufladen. An der LED erkennst du durch grünes Licht, wenn der Akku voll ist. Es schenkt dir zu den sieben Stunden Akkulaufzeit der Kopfhörer nochmal vier Ladungen, sodass du insgesamt auf 35 Stunden Musikgenuss kommst. Da das Case sehr kompakt ist, passt es in jede Hosentasche. Durch den eher schwachen Magneten am Verschluss musst du aber aufpassen, dass der Deckel nicht aus Versehen aufklappt.

Die Bang & Olufsen Beoplay E8 Bluetooth-Kopfhörer holen sich den zweiten Platz in unserem Test. Sie überzeugen vor allem durch das edle Design von Ohrhörern und Ladecase

Bedienung durch empfindliche Touch-Felder

Die Beoplay E8 Kopfhörer steuerst du über Tippen auf die Touch-Sensoren. Damit regelst du die Musikwiedergabe, Lautstärke und springst einen Titel vor oder zurück. Auch Anrufe kannst du damit annehmen und den Transparenzmodus ein- und ausschalten. Da es nur zwei Touch-Felder gibt, ist die Bedienung nicht so intuitiv. Beim Betätigen ertönt ein leises Piepsen. Die Bedienflächen sind sehr empfindlich. Da schaltest du oft aus Versehen leiser und lauter oder springst einen Titel vor oder zurück, wenn du die In-Ear-Kopfhörer zurechtrücken möchtest oder deine Haare hinters Ohr streichst. Wenn Haare an die Sensoren kommen, raschelt es zudem sehr laut und unangenehm im Gehör. Nimmst du den rechten Stöpsel raus, stoppt die Musik automatisch.

Der Tragekomfort der Bluetooth-Kopfhörer ist sehr gut. Durch ihre kompakte Größe sind sie unauffällig und stören im Alltag nicht. Sie schmiegen sich ans Ohr, allerdings fühlt sich das Gehäuse durch das Aluminium hart an. Beim Sport sitzen sie weitestgehend fest, bei Beugeübungen verrutschen sie nur leicht. Während deines Work-outs kannst du dich auch ohne Probleme von dem Abspielgerät entfernen. Die Verbindung bleibt störungsfrei innerhalb einer Reichweite von circa neun Metern. Nur solltest du nicht zu nah an andere herantreten, da sie die Musik leider relativ laut mithören können.

Umfangreiches Zubehör und nützliche App

Im Zubehör findest du ein 127,5 Zentimeter langes USB-Kabel – das längste im Test, und vier Paar Ohreinsätze aus Silikon. Als einziges Modell im Test bieten die Beoplay E8 zusätzlich noch ein Paar aus Schaumstoff. Dieses sorgt für einen kräftigeren Bass. Zudem ist die Abschirmung von Umgebungsgeräusche noch besser, als bei den Silikoneinsätzen. Die Soundqualität ist insgesamt gut. Das Klangbild ist dynamisch und in den Höhen sehr klar. Auch die Mitten können sich hören lassen, diese klingen wohlig warm. Nur in den Tiefen fehlt ein bisschen Druck – beim Volumen ist also noch etwas Luft nach oben. Was wir jedoch toll finden: Über die Bang & Olufsen App kannst du fünf unterschiedliche Hörmodi einstellen. Außerdem lässt sich über den Equalizer ein individueller Modus erstellen, ganz nach deinem Geschmack. Neben den Hörmodi stellst du mit der App auch die Durchlässigkeit deiner Umgebung (Transparenzmodus) stufenweise ein. So kannst du die Musik leiser oder ganz abstellen, damit du die Außengeräusche besser wahrnehmen kannst. Im Transparenzmodus nehmen wir leider bei leiser Musik und Stille ein störendes Rauschen wahr.

Fazit: Die Bluetooth-Kopfhörer von Bang & Olufsen eignen sich für dich, wenn du besonders viel Wert auf Design legst und Fan von App-Anbindungen bist, die dir noch Zusatzfunktionen wie verschiedene Hörmodi und einen Transparenzmodus bieten.

Powerbeats Pro – fester Halt bei jeder sportlichen Leistung

Die Powerbeats Pro begeistern uns im Test vor allem durch ihren festen Sitz: Die Ohrhaken sorgen für perfekten Halt – bei jeder sportlichen Aktivität. Das schweiß- und spritzwasserbeständige Material trotzt selbst an regnerischen Tagen jedem Work-out. Durch die druckvollen Bässe der Bluetooth-Kopfhörer kommst du außerdem so richtig auf Touren. Weitere Infos zu den Sportkopfhörern findest du in unserem Einzeltest.

JBL Free X – ein echter Allrounder

Die JBL Free X Bluetooth-Kopfhörer eignen sich für jeden Nutzer, ob du ein aktiver Sportler bist oder gern im Alltag mit Musik auf der Couch entspannst. Sie bieten dir einen tollen Tragekomfort und dazu eine sehr gute genreübergreifende Soundqualität. Vor allem was die Reichweite angeht, kann kein Testprodukt den Free X das Wasser reichen. Mehr Details zu dem Allrounder liest du in unserem Einzeltest.

Bose SoundSport Free – schicke Kopfhörer für den Sport

Wie der Name schon verrät, sind die Bose Bluetooth-Kopfhörer vor allem für den Sport geeignet. Durch die spezielle Form der sogenannten „StayHear+“ Silikoneinsätze sitzen die Kopfhörer fest im Ohr. Ob beim Tanzen, Joggen oder bei Work-outs. Sogar bei extremen Bewegungen! Dafür sorgen die kleinen Flügel der Einsätze, die sich an deine Ohrmuscheln schmiegen. Das Zubehör bietet dir drei Ohreinsätze in verschiedenen Größen. Für den Sport sind sie nahezu perfekt. Im Alltag stören die „SoundSport Free“ Kopfhörer jedoch durch die Größe ein wenig. Du kannst deinen Kopf nirgendwo ablegen. Nach einer Weile fühlen sich die In-Ear-Kopfhörer auch schwer an. Der Tragekomfort ist aber insgesamt noch gut.

Was uns beim Auspacken sofort auffällt, ist das große schwarze Ladecase. Es erinnert ein wenig an ein Brillenetui. Mit 10 x 4,5 x 3,5 Zentimetern ist es das unhandlichste Case in unserem Test. Es passt leider nicht in deine Hosentasche, aber in deiner Sporttasche ist es durch das robuste Material gut aufgehoben. Auch die Ohrhörer sind eher groß und stehen aus den Ohrmuscheln heraus. Unser Testmodell hat ein orangenes, schönes Design. Mit einem Gewicht von jeweils 9 Gramm gehören sie zu den schwereren Kopfhörern im Testfeld. Zusammen mit dem Etui wiegen sie sogar fast 100 Gramm. Beides besteht übrigens aus spritzwasserbeständigem Kunststoff.

Die Bose SoundSport Free Kopfhörer sind eher groß und stehen aus den Ohrmuscheln heraus. Kleine Flügel der Einsätze sorgen für einen perfekten Halt, auch bei sportlicher Betätigung

App mit Ortungsfunktion

Bevor du die Bose Bluetooth-Kopfhörer mit deinem Smartphone verbinden kannst, musst du die App Bose Connect downloaden. Das Pairing läuft nach dem ersten Koppeln über die App problemlos ab. Der Verbindungsstatus und der Akkustand werden dir per Sprachansage bekannt gegeben. Ganz praktisch finden wir die Suchfunktion der App: Wenn du die Standortfreigabe aktivierst, merkt sich die App den jeweiligen letzten Aufenthaltsort der einzelnen Kopfhörer, an dem du mit ihnen über Bluetooth verbunden warst. Falls du also mal einen der Ohrstecker verlierst, kannst du auf der Karte nachschauen, wo er sich befinden könnte. Zusätzlich gibt der Earbud einen Piepton von sich, sodass du dir keine Sorgen machen brauchst, ihn nie wieder zu finden. Über die App kannst du außerdem auf die Bedienungsanleitung zugreifen, einen Standby-Timer stellen sowie die Sprachansagen ein- und ausschalten.

Super Soundqualität mit optimaler Tiefe

Nachdem die In-Ears endlich mit deinem Smartphone gekoppelt sind, kann das Hörvergnügen losgehen. Und was für ein Genuss! Die Klangwiedergabe der Bose SoundSport Free ist eine seiner größten Stärken. Der Sound ist sehr voll und super harmonisch. Die Bässe erreichen bei Hip-Hop Beats genau die richtige Tiefe. Beim Work-out kommst du dabei richtig in Stimmung. In den Mitten ist der Klang sehr klar und warm. Die Höhen sind hell, natürlich und ebenfalls sehr klar. Selbst bei Maximallautstärke, die übrigens bei den Bose Kopfhörern ziemlich laut ist, klirrt der Sound nicht. Wir sind begeistert von der Klangqualität der SoundSport Free.

Beim Telefonieren ist die Qualität in Ordnung, der Gesprächspartner wird aber nur über den rechten Earbud wiedergegeben. Das ist gewöhnungsbedürftig, sorgt aber dafür, dass du deine Umgebung beim Telefonieren nicht vergisst. Genauso wie bei der eher geringen Geräuschreduzierung: Die Bose Kopfhörer dämpfen Außengeräusche nicht so gut ab. Bei empfohlener Maximallautstärke nimmst du zwar kaum etwas von den Umgebungsgeräuschen wahr, sobald du aber leisere Nummern hörst, kommen Geräusche deutlich durch. Die Musik läuft störungsfrei bei einem Abstand von ungefähr neun Metern zum Smartphone.

Ausreichende Akkulaufzeit und schwergängige Bedienung

Die In-Ear-Kopfhörer halten etwa fünf Stunden durch. Aufladen kannst du sie über das Ladecase. Dieses bietet dir nochmal zwei volle Ladungen. Eine Schnellaufladung von 15 Minuten verlängert deine Wiedergabezeit schon um 45 Minuten. Das Ladease braucht zwei Stunden, um sich danach wieder vollzutanken. Die fünf LEDs blinken während dem Vorgang. An ihnen erkennst du auch den Akkustand. Wenn du das Ladecase öffnest, leuchten jeweils links und rechts neben den Earbuds zwei Lämpchen. Diese zeigen an, dass die Kopfhörer beide geladen sind.

Die Bedienung der Tasten macht uns anfangs ein bisschen zu schaffen. Die gummierten Druckknöpfe sind sehr klein und dadurch eher schwergängig. Du kannst sie beim Tragen kaum erfühlen und musst ziemlich fest draufdrücken, damit sie reagieren. Dafür kannst du alle wichtigen Funktionen über den rechten Hörer steuern: Lautstärke, Musikwiedergabe und -pause, Titel überspringen, Anrufe annehmen und die Sprachsteuerung aktivieren. Wenn die Maximallautstärke erreicht ist, ertönt ein Piepsen. Über die Taste des linken Ohrstöpsels verbindest du die Kopfhörer mit einem anderen Bluetooth-Gerät. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Übung gewöhnst du dich aber mit der Zeit an die Bedienknöpfe. Da das Gehäuse ein bisschen verwinkelt ist, solltest du die Ohreinsätze abziehen, bevor du es reinigst. Das eher weiche Silikon zieht ziemlich viel Staub und Schmutz an. Das kannst du ruhig unter laufendes Wasser halten, damit sie richtig sauber werden. 

Fazit: Die Bose SoundSport Free sind für dich geeignet, wenn du vorrangig Bluetooth-Kopfhörer fürs Musikhören beim Sport suchst. Sie bieten super Klangqualität und festen Halt. Durch die Suchfunktion brauchst du nicht zu befürchten, sie unterwegs zu verlieren. Die App ortet den letzten Standort im Nu.

Teufel Move BT – einfache Reinigung und gute Verarbeitung

Die Bluetooth-Kopfhörer Teufel Move BT sind nicht komplett kabellos: Die Ohrhörer sind mit einem flexiblen Nackenbügel miteinander verbunden. An diesem befindet sich an der rechten Seite die Fernbedienung, das Mikrofon sowie der USB-Ausgang zum Laden. Das Design der In-Ears ist durch die schwarz-graue Farbe schlicht, wirkt aber durch das große Gehäuse dennoch wuchtig. Dieses steht auch aus dem Ohr hervor. Das Material ist spritzwassergeschützt und wirkt insgesamt ziemlich hochwertig. Das Kabel liegt im Nacken und verschwindet bei langen Frisuren hinter den Haaren. Bei kurzen Haaren siehst du es aber deutlich. 

Einfaches Reinigen durch Zubehör

Als Zubehör liegen drei Paar Ohrhaken und fünf Paar Ohreinsätze bei. Diese bestehen aus antibakteriellem Silikon. Die Ohreinsätze befinden sich in einem praktischen Transportröhrchen aus Hartplastik. Sie sind darin an einem dünnen Stab aufgespießt. Das Röhrchen dient auch zur Reinigung: Einfach Wasser einfüllen und schütteln. Die Ohrhörer reinigst du einfach mit einem feuchten Tuch.

Neben den Ohrpassstücken werden noch ein Clip, ein USB-Kabel und ein schwarzes Transportetui mitgeliefert. Das relativ große Hartschalenetui sieht robust aus. Du verschließt es mit dem Reißverschluss. Die Kopfhörer kannst du innen in das Netz stecken, damit sie nicht lose darin herumfliegen. Zudem liegt ein Schaumstoffstück bei, auf das du die In-Ear-Kopfhörer wahlweise aufwickeln kannst. Laden lassen sich die Kopfhörer nur direkt über das USB-Kabel. Das dauert circa zwei Stunden. Während des Ladens leuchtet die LED rot, ist der Akku vollgeladen, erlischt diese. Die Akkulaufzeit der In-Ear-Kopfhörer beträgt maximal 20 Stunden.

Die Teufel Move BT Kopfhörer kommen mit viel Zubehör. Darunter einem Transportröhrchen in dem du die Ohreinsätze nicht nur aufbewahren, sondern auch reinigen kannst

Das Zurechtrücken der Ohrhaken dauert ein bisschen länger. Der Tragekomfort ist in Ordnung. Die Kopfhörer sind nicht sonderlich bequem, aber drücken auch nicht unangenehm – außer du legst dich seitlich hin. Im Alltag spürst du sie, das Kabel stört jedoch nicht. Du bleibst durch die kurze Länge von 63 Zentimetern auch nirgends hängen. Wenn du die Kopfhörer runterhängen lässt, baumeln sie gerade mal auf Brusthöhe. Selbst beim Sport stört der Nackenbügel nicht, da er relativ eng anliegt. Die Ohrhörer halten durch die Ohrhaken sehr fest und verrutschen weder beim Joggen noch bei Beugeübungen.

Leichte Steuerung mittels Fernbedienung

Wenn du die Teufel Move BT das erste Mal mit deinem Smartphone verbinden möchtest, musst du die mittlere Taste auf der Fernbedienung drei Sekunden lang gedrückt halten. Damit schaltest du sie an und aktivierst den Kopplungsmodus. Über die Bluetooth-Geräteliste von deinem Smartphone wählst du dann die Teufel Kopfhörer aus. Beim nächsten Mal erfolgt die Verbindung automatisch. Über eine Sprachdurchsage erkennst du den Verbindungsstatus. Beim Musikhören kannst du auch mal getrost dein Smartphone liegen lassen und dich davon entfernen. Der Hersteller gibt eine Reichweite von circa 20 Metern auf freier Fläche an. Wir messen innerhalb eines Gebäudes einen Abstand von sieben Metern.

Die Bedienungsfunktionen sind leicht zu merken, nachdem wir die Anleitung studiert haben. Es gibt drei Drucktasten auf der Fernbedienung. Wenn du diese betätigst, ertönt als Feedback ein Signalton. So weißt du direkt, wie oft du schon auf die Taste gedrückt hast. Mit dem mittleren Knopf steuerst du die Musikwiedergabe, nimmst Anrufe entgegen und aktivierst die Sprachsteuerung. Mit den anderen beiden Tasten regelst du die Lautstärke. Du musst aber ziemlich fest draufdrücken, damit diese reagieren. Die Fernbedienung hängt dafür aber in einer guten Höhe. Nur skippen kannst du nicht. Ausschalten musst du die Kopfhörer manuell über Gedrückthalten der mittleren Taste.

Gute Klangwiedergabe vor allem beim Telefonieren

In puncto Soundqualität liefern die Bluetooth-Kopfhörer von Teufel auch noch gut ab. Bei der Klangwiedergabe sind die Move BT in den Mitten sehr stark. Der Sound ist warm und präzise. Nur Gesang klingt minimal gedämpft. In den Tiefen fehlt uns der nötige Druck, der Bass ist kaum vorhanden. Nur, wenn du die Kopfhörer sehr eng an dein Ohr drückst, wird es minimal besser. Wenn die Stöpsel deinen Gehörgang nicht haargenau luftdicht verschließen, verschlechtert sich die Klangqualität drastisch. Auch in den Höhen fehlt uns das gewissen Etwas. Bei der Maximallautstärke klirrt es unangenehm in den Höhen. Nach oben und unten könnte der Sound also besser sein.

Die Silikoneinsätze dämpfen Umgebungsgeräusche nicht so gut ab. Wenn du bei lauten Geräuschen die Musiklautstärke hochdrehst, hilft es nicht, da die In-Ear-Kopfhörer sehr hellhörig sind. Die Musik wird dann nur unangenehm laut. Beim Telefonieren ist die Stimme des Gesprächspartners sehr klar und deutlich zu hören. Dieser kann dich gut verstehen, da das Mikrofon nah am Mund ist. Auch beim Laufen oder in Bewegung hört er uns klar und deutlich, es raschelt nicht. Im Gegensatz zum Musikhören bei Bewegung: Da machen sich Kabelgeräusche bei leisen Musikpassagen bemerkbar. Vor allem, wenn du lange Haare hast. Nebenstehende hören deine Musik bei empfohlener Maximallautstärke zwar nur leise, aber sehr deutlich mit.

Fazit: Die Bluetooth-Kopfhörer Move BT von Teufel bieten eine gute Verarbeitung und eine einfache Reinigung zum einen durch das beständige Material des Gehäuses, zum anderen durch das Transportröhrchen für die Silikoneinsätze. Zudem funktioniert die Steuerung über die Fernbedienung einwandfrei.

Apple AirPods – die beliebtesten In-Ear-Kopfhörer mit Bluetooth

Keine Bluetooth-Kopfhörer werden im Netz so häufig gesucht, wie die Apple AirPods. Die weißen Stäbchen überzeugen uns mit guter Klangwiedergabe, unkomplizierter Anpassung und dem sehr kompakten Ladecase. Für iOS-Nutzer bieten die AirPods eine automatische Ohrerkennung und eine Audiofreigabe, damit du den Ton mit anderen live teilen kannst. Alle Einzelheiten erfährst du in unserem Einzeltest.

Sony WI-XB400B – druckvoller Extrabass und intuitive Bedienung

Die Sony WI-XB400B Bluetooth-Kopfhörer sind wie das Modell von Teufel nicht komplett kabellos. Die Ohrstücke sind auch über einen flexiblen Nackenbügel miteinander verbunden. Dieser ist mit 88 Zentimetern ziemlich lang. Auf der linken Seite des Kabels hängt die Fernbedienung mit den drei Tasten, auf der rechten Seite ist der Akku verbaut. Die Kunststoffgehäuse auf beiden Seiten sorgen für ein gutes Gleichgewicht. Das Design ist eher schlicht: Die Gehäuse der In-Ears sind komplett schwarz und unauffällig. Selbst das Logo befindet sich kaum erkennbar am Stiel der Ohrhörer. Sie bestehen aus Kunststoff und sind außen teilweise mit Silikon überzogen. Das Material wirkt sehr hochwertig, ist jedoch nicht spritzwassergeschützt. Beim Reinigen musst du also etwas aufpassen. Das Gummi zieht zudem ziemlich schnell Staub an.

Ohrhörer mit Magnetmechanismus

Durch das lange Kabel fallen die Sony Kopfhörer beim Tragen ziemlich auf. Wenn du die In-Ears in deine Ohren steckst, hängen die Gehäuse von Fernbedienung und Akku auf Höhe deines Schlüsselbeins. Und das sieht alles andere als gut aus. Sie stehen komisch ab und die Kunststoffgehäuse wirken überhaupt nicht wertig. Nimmst du die Ohrhörer ab, kannst du sie immerhin durch einen Magnetmechanismus zusammenführen. So baumeln sie nicht lose an dir herum, sondern sind in der Mitte zu einer Kette verbunden. Das sieht wiederum ganz cool aus. Zudem kannst du sie dadurch nicht verlieren. Anders als am Hals kannst du sie nämlich nicht transportieren, denn im Zubehör ist kein Transportetui dabei. Außer du bestellst dir extra eins dazu. Das finden wir sehr schade. Dafür werden drei Paar Ohreinsätze aus Silikon mitgeliefert. Diese fühlen sich ganz in Ordnung an. Den Akku der Sony Kopfhörer kannst du nur direkt am Gehäuse über USB-Kabel aufladen. Das dauert ungefähr drei Stunden und gibt dir dafür maximal 15 Stunden Musikgenuss. Zehnminütiges Schnellladen bringt dir übrigens ganze 60 Minuten Wiedergabezeit. Da brauchst du dir keine Sorgen machen, dass dir die Musik so schnell ausgeht.

Im Zubehör der Sony WI-XB400B Bluetooth-Kopfhörer liegen ein kurzes USB-Kabel und drei Paar Ohreinsätze aus Silikon bei. Leider wird keine Transport- oder Aufbewahrungstasche mitgeliefert

Sehr intuitive Bedienung durch Symbole

Die Bedienung ist super easy. Davon könnten sich andere Modelle aus unserem Test eine dicke Scheibe abschneiden. An der Fernbedienung sind Symbole, welche die Funktionen der Tasten erklären. Das macht die Steuerung sehr intuitiv. Die Bedienfläche ist gummiert, was für einen besseren Grip sorgt. Die Lautstärketasten erkennst du an ihrer Form: Es gibt eine Plus- und eine Minustaste. Unter diesen Tasten ist jeweils ein Zeichen für Vor- und Zurückspulen: Wenn du diese lange gedrückt hältst, springst du jeweils einen Titel vor oder zurück. Dabei ertönt ein langes Tonsignal. Unter der mittleren Taste ist ein On/Off Symbol. Mit dieser schaltest du nicht nur deine Kopfhörer an beziehungsweise aus, sondern steuerst auch die Musikwiedergabe. Mit einem Doppelklick aktivierst du die Sprachsteuerung. Auch Anrufe kannst du damit entgegennehmen. Die Tasten reagieren beim Drücken sofort.

Bevor du deine Musik genießen kannst, musst du deine Sony Kopfhörer natürlich erstmal mit deinem Bluetooth-Gerät koppeln. Dazu drückst du auf die mittlere Taste, bis die LED kurz aufleuchtet. Nun sind deine Bluetooth-Kopfhörer an und im Kopplungsmodus. In der Bluetooth-Geräteliste deines Smartphones wählst du dann schließlich die Kopfhörer aus. Über eine Sprachdurchsage erfährst du, ob sie „connected“ oder „disconnected“ sind. Auch der Akkustand wird dir angesagt. Die Reichweite beträgt laut Hersteller bis zu zehn Meter, wir messen im Test im geschlossenen Raum sieben Meter. Zudem bemerken wir nach vier, fünf Schritten Entfernung vom Abspielgerät schon kurze Störungen.

Extra tiefe Bässe und gute Geräuschisolierung

Die Klangqualität ist echt gut. Die Sony Kopfhörer WI-XB400B gehören zur EXTRA BASS™ Produktreihe. Dadurch liefern die Kopfhörer einen satten Bass ab. Der ist schön tief und hat es echt in sich. Du spürst die Musik richtig. Vor allem Fans von elektronischer Musik und Hip-Hop Beats werden begeistert sein. Obwohl der Sound sehr basslastig ist, kommen die Mitten und Höhen dabei nicht zu kurz. Das Klangbild ist insgesamt sehr klar und raumeinnehmend. Die Balance zwischen Gesang und Instrumenten ist sehr gut angepasst, auch Akustiksongs kommen hier sehr zur Geltung. Selbst in Maximallautstärke knarzt und klirrt nichts. Die passive Geräuschunterdrückung der Ohreinsätze ist gut. Sie dämpfen Außengeräusche nahezu komplett ab und erzielen dabei einen ähnlichen Effekt wie handelsübliche Silikon-Ohrstöpsel. Gespräche sind nur noch als Gemurmel wahrnehmbar. Nebenstehende nehmen deine Musik nur sehr leise wahr. Wobei man hier betonen muss, dass die empfohlene Maximallautstärke vergleichbar leise ist.

Beim Tragekomfort ist noch Luft nach oben. Wenn du einen aktiven Alltag hast, verrutscht der Nackenbügel, bis er irgendwann ganz nach hinten rutscht. Das ist zum Beispiel beim Bücken oder Staubsaugen der Fall. Nach dem Entspannen auf der Couch musst du das Kabel auch wieder zurechtrücken. Zumindest sind die Ohrstücke klein und leicht, sodass du sie kaum im Ohr spürst. Die In-Ear-Kopfhörer sitzen fest im Ohr, selbst beim Sport. Nur das Kabel verrutscht beim Work-out oder ist im Weg. Beim Joggen hüpfen die Kunststoffgehäuse am Nackenbügel auf und ab, das führt zu wahrnehmbaren Geräuschen.

Fazit: Wenn du kein Problem mit dem langen Nackenbügel hast und viel Wert auf eine einfache, intuitive Bedienung sowie einen extra tiefen Bass legst, dann sind die Sony WI-XB400B genau die richtigen In-Ear-Kopfhörer für dich.

Stoga 5.0 Stereo – solides Gesamtpaket zu günstigem Preis

Die 5.0 Stereo In-Ears von Stoga landen auf dem letzten Platz in unserem Bluetooth-Kopfhörer Test. Dabei schneiden sie ganz solide ab. Geliefert werden sie mit drei Paar Ohreinsätzen, einem USB-Kabel zum Aufladen und der länglichen Ladestation. Was bei letzterer praktisch ist: Du kannst diese als Powerbank benutzen und damit via USB-Anschluss auch andere elektronischen Geräte aufladen. Die Powerbank braucht nur ungefähr 1,5 Stunden, um ihren Akku vollzutanken. Deine Kopfhörer sind darin nach einer Stunde startklar und bieten dir ungefähr fünf Stunden Musikgenuss. Wenn der Akku erschöpft ist, teilen deine In-Ears das durch eine entsprechende Sprachansage mit. Dann kannst du deine Kopfhörer immer wieder in der Ladestation platzieren. Insgesamt kommst du damit auf 35 Stunden Wiedergabezeit. Das ist die beste Akkulaufzeit in unserem Bluetooth-Kopfhörer Test. Die Ladestation zeigt dir durch ihre vier LEDs an, wie viel Strom noch gespeichert ist. Beim Laden deiner In-Ear-Kopfhörer leuchten zusätzlich noch die LEDs an den Ohrstücken rot. Sind sie aufgeladen, erlischt das Licht. Einziges Manko der Ladestation: Sie hat keinen Deckel. Du steckst deine Ohrhörer jeweils am linken und rechten Ende ein, dann werden sie magnetisch festgehalten. Dabei schaut aber fast das komplette Gehäuse raus. Also Achtung beim Transport! Zumindest ist die Powerbank durch die Form sehr handlich und kompakt.

Praktisch: Die Ladestation fungiert auch als Powerbank. Damit kannst du via USB-Anschluss auch andere elektronischen Geräte aufladen

Schnelle Anpassung aber komplizierte Bedienung

Das Anpassen der Kopfhörer geht recht flott. Die Erstkopplung klappt einwandfrei nach Anleitung. Die In-Ears schalten sich automatisch ein, wenn du sie aus der Ladestation nimmst. Über die Bluetooth-Geräteliste wählst du die Stoga Kopfhörer („S2-R“) aus. Zukünftig verbinden sich diese immer automatisch mit deinem Abspielgerät. Der Verbindungsstatus wird dabei angesagt. Die Reichweite der Bluetooth-Kopfhörer ist mit circa sieben Metern völlig in Ordnung.

Das gummiartige Material der Stoga Kopfhörer wirkt solide verarbeitet, fühlt sich aber nicht so wertig an. Das schwarze Gehäuse ist rechteckig geformt und wirkt dadurch wie ein Bauklotz. Der Look gefällt uns daher nicht so gut. Am Ohr ist es zum Glück durch die kompakte Größe eher unauffällig. Ein Herstellerlogo ist nirgends zu sehen, auch nicht auf der Ladestation. Diese wirkt sehr robust. Durch das Gummi kannst du die kleinen In-Ears besser greifen. Die Bedienknöpfe lassen sich einfach betätigen, sind aber nicht so intuitiv: Es gibt nur zwei Tasten, mit denen du Musikwiedergabe und -pause, die Lautstärke sowie das Vor- und Zurückspringen der Songtitel steuerst. Zudem schaltest du noch die Sprachsteuerung ein und kannst Anrufe annehmen und ablehnen. Da musst du dir erstmal merken, für welche Funktion du einmal, zweimal oder dreimal drücken musst und was passiert, wenn du die Tasten lange gedrückt hältst.

Solide Soundqualität und guter Tragekomfort

Nachdem du den Dreh bei der Bedienung erstmal raushast, kann das Hörvergnügen auch schon losgehen. Dieses hält sich aber in Grenzen: Die Soundqualität ist noch in Ordnung. Der Klang ist zwar klar, aber nicht wirklich voll. Durch das geringe Volumen ist der Bass kaum zu hören. Es fehlen eindeutig Druck und Tiefe. In den Mitten ist der Sound warm, könnte aber noch präziser sein. Auch bei den Höhen ist noch ganz viel Luft nach oben. Bei lauter Musik verzerrt der Ton. Die Maximallautstärke ist sehr unangenehm, selbst die empfohlene Maximallautstärke ist uns schon zu laut. Die Ohreinsätze dämpfen die Außengeräusche kaum ab. Beim Telefonieren in lauterer Umgebung haben wir Schwierigkeiten, den Gesprächspartner zu verstehen. In ruhiger Umgebung ist aber alles klar und verständlich auf beiden Ohren zu hören. Die Schallabstrahlung ist eher gering, Nebenstehende hören kaum etwas von deiner Musik.

Was wir gut finden, ist der Tragekomfort im Alltag. Da die In-Ear-Kopfhörer eher klein und leicht sind, stören sie nicht. Nur sitzen sie nicht ganz so fest. Das heißt, bei aktiveren Tätigkeiten oder Sportarten verrutschen sie ziemlich schnell und fallen bei extremeren Bewegungen auch raus. Leider zieht das Material Staub an, allzu oft sollten sie dir also nicht auf den Boden fallen. Reinigen kannst du sie mit einem feuchten Tuch.

Fazit: Die Bluetooth-Kopfhörer von Stoga können mit der ausgesprochen guten Akkuleistung, vor allem aber mit der Powerbank überzeugen. Damit lädst du auch andere Geräte unterwegs auf. Wenn du ein günstiges Modell suchst und dabei eine nur solide Soundqualität und Verarbeitung sowie ein eher fragwürdiges Design in Kauf nimmst, reichen dir die Stoga Kopfhörer.

So haben wir die In-Ear Bluetooth-Kopfhörer getestet

Natürlich haben wir alle Bluetooth-Kopfhörer erstmal ausgepackt und den Akku vollständig aufgeladen. Währenddessen überprüfen wir das Zubehör wie die Ladecases, messen die USB-Kabel aus und lesen jeweils die Gebrauchsanweisung, um herauszufinden, wie die Erstkopplung mit einem Bluetooth-Gerät funktioniert. Bei den Modellen von Bose, Sennheiser und Bang & Olufsen installieren wir vorher noch eine App, die uns durch die ersten Schritte führt. Bevor wir die Kopfhörer einsetzen, probieren wir aus, welche der mitgelieferten Ohreinsätze am besten passen. Der Aufwand beim Koppeln, Anpassen und Einsetzen zählt auch mit in unsere Bewertung.

Mit den Kopfhörern im Ohr schauen wir in der Gebrauchsanweisung nach, wie die Bedienung funktioniert. Wir bewerten dabei, wie intuitiv die Steuerung ist und wie leicht die Tasten oder Knöpfe zu betätigen sind. Dabei haben wir auch die LEDs begutachtet und andere Hilfefunktionen wie Sprachansagen oder Apps. Sind diese nützlich, gibt es Pluspunkte. Wenn die Steuerung verzögert ist oder andere Störfaktoren auftauchen, gibt es Punktabzug. Auch die Ladecases beziehen wir mit ein: Wir bewerten, wie hilfreich die Hinweise auf einen fast leeren Akku und beim Ladevorgang sind.

Wir überprüfen bei allen zehn Bluetooth-Kopfhörern die Soundqualität und Verarbeitung, den Tragekomfort und die Handhabung, die Funktionen und das Design

Die Soundqualität der Kopfhörer überprüfen wir, indem wir jeweils mindestens eine halbe Stunde am Stück mit ihnen Musik hören. Dabei spielen wir immer die gleiche Playlist ab, die Titel aus verschiedenen Genres beinhaltet: Rock, Pop, Hip-Hop, Elektro und Klassik/Jazz. Bei der Bewertung haben wir die Dynamik und das Volumen des Sounds miteinbezogen. Wie tief sind die Bässe, wie präzise die Mitten, wie klar die Höhen? Wie harmonisch ist der Sound? Hat uns was gefehlt, gibt es Punktabzug. Die Geräuschreduzierung spielt bei der Bewertung der Klangqualität auch eine wichtige Rolle. Diese überprüfen wir, indem wir die Wahrnehmung von Außengeräuschen jeweils in eher ruhiger Umgebung und draußen bei üblichem Verkehrslärm vergleichen. Dabei geben wir zuerst keinen Sound wieder. Danach haben wir Musik in empfohlener Maximallautstärke laufen lassen. Gibt es eine aktive Geräuschreduzierung, haben wir diese angeschaltet. Je besser die Abschirmung von Umgebungsgeräuschen ist, desto höher bewerten wir sie. Auch die Tonqualität beim Telefonieren fließt mit in unsere Bewertung. Hierfür rufen wir uns gegenseitig an, um zu vergleichen, wie deutlich der Gesprächspartner zu hören ist. Zudem haben wir verglichen, wie laut Nebenstehende die Musik bei einem Abstand von einem Meter noch hören.

Den Tragekomfort testen wir, indem wir die Kopfhörer jeweils mindestens 20 Minuten im Alltag beim Entspannen und im Haushalt getragen haben sowie weitere 20 Minuten beim Sport. Dabei haben wir darauf geachtet, alle möglichen Aktivitäten abzudecken wie Essen, Liegen, Aufräumen, Joggen, Work-outs, Tanzen und vieles mehr. Wichtig beim Tragekomfort ist uns, wie bequem sich die Stöpsel in den Ohren anfühlen und wie fest sie sitzen. Wenn sie anfangen, unangenehm zu drücken oder schwer werden, gibt es Punktabzug. Auch wenn es eine Beeinträchtigung durch eine Brille gibt, ziehen wir Punkte ab.

Den Tragekomfort und den sicheren Halt haben wir im Alltag sowie beim Sport im Freien getestet

Zusätzlich haben wir noch gemessen, bis zu welchem Abstand vom Abspielgerät die Kopfhörer störungsfrei laufen, indem wir uns innerhalb des Gebäudes langsam auf einer geraden Linie von ihnen entfernen. Zum Schluss haben wir uns das Material und die Verarbeitung sowie das Design von Kopfhörern und Ladecase genauer angeschaut. Wichtig ist uns dabei auch, wie leicht sie sich reinigen lassen. Die Akkuleistung vergleichen und bewerten wir anhand der Herstellerangaben.

Was du vor dem Kauf deiner Bluetooth-Kopfhörer beachten solltest

Der größte Vorteil von Bluetooth-Kopfhörern ist eindeutig: Du brauchst kein nerviges Kabel zum Verbinden mit dem Abspielgerät. Doch woran erkennst du gute Bluetooth-Kopfhörer? Im Grunde solltest du dir vor dem Kauf überlegen, wann du die Kopfhörer vorwiegend nutzen möchtest. Brauchst du die In-Ears beim Sport, um richtig auf Touren zu kommen? Möchtest du sie im Haushalt beim Kochen oder Aufräumen verwenden? Oder eher damit auf der Couch entspannen? Auch solltest du vorher dein Budget festlegen.

Wenn du dir darüber Gedanken gemacht hast, kannst du einschätzen, welche Faktoren für dich bei der Auswahl eine Rolle spielen. Dazu zählen:

  • Soundqualität: Zugegeben, den Klang von Kopfhörern kann jeder nur subjektiv nach seinen eigenen Vorlieben bewerten. Magst du einen harmonischen Klang? Oder lieber mehr Bass? Viel Tiefe bieten dir beispielsweise die Sony WI-XB400B und die Bose SoundSport Free. Ganz wichtig ist aber, dass du vor dem Musikhören die optimalen Ohreinsätze für dich findest. Nur so bekommst du auch die volle Bandbreite zu hören.
     
  • Geräuschunterdrückung: Wenn du gerne immer und überall ungestört deine Lieblingssongs genießen möchtest, solltest du Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC) oder einer guten passiven Geräuschisolierung nehmen. In unserem Bluetooth-Kopfhörer Test bieten nur die Sennheiser Momentum True Wireless 2 eine Noise Cancelling-Funktion.
     
  • Tragekomfort und Sitz: Wie bei der Soundqualität ist es hier wichtig, die passenden Ohreinsätzen für dich zu finden. Diese sind dann auch nach längerem Tragen noch bequem. Üblicherweise liegen im Zubehör der In-Ears mehrere Ohreinsätze in unterschiedlichen Größen bei.
     
  • Bedienung: Bevorzugst du eher Touch-Bedienflächen oder magst du lieber Druckknöpfe? Hauptsache du suchst dir In-Ear-Kopfhörer, bei denen die Bedienung für dich am intuitivsten ist. Knöpfe sind beispielsweise einfacher zu erfühlen als ein Touch-Bedienfeld. Vielleicht magst du aber auch lieber eine Steuerung fern deiner Ohren durch eine Fernbedienung am Nackenbügel, wie es die Teufel Move BT oder Sony WI-XB400B in unserem Test bieten.
     
  • Akku: Da Bluetooth-Kopfhörer kabellos zum Abspielgerät funktionieren, müssen sie zwangsläufig mit einem Akku ausgestattet sein, um sich selbst mit Strom zu versorgen. Dadurch erhöht sich natürlich ihr Gewicht. Am idealsten ist es, Bluetooth-Kopfhörer zu kaufen, die eine hohe Akkulaufzeit bei geringem Gewicht bieten. Je nach Bedarf kannst du die Akkulaufzeit der Kopfhörer vergleichen. Die Powerbeats Pro haben in unserem Test die längste Akkulaufzeit.
     
  • Bluetooth-Verbindung: Eine große Rolle für die Qualität der Verbindung spielt die Bluetooth Version. Achte darauf, dass die Kopfhörer mindestens die Version 4.1 bieten. Zudem ist die Reichweite wichtig: Eine Reichweite zwischen 5 und 10 Metern sollte ausreichend sein.
     
  • Qualität bei Telefonaten: Natürlich ist ein Mikrofon mit Freisprechfunktion nützlich. Alle von uns getesteten In-Ear-Kopfhörer haben jeweils eins verbaut. Dabei ist wichtig, wie klar und deutlich sich die Gesprächspartner gegenseitig hören. Da glänzen in unserem Test vor allem die Teufel Move BT.
     
  • Spritzwasser- und Schweißbeständigkeit: Wenn du deine In-Ear Kopfhörer bei jedem Wetter und auch beim Sport unbesorgt tragen möchtest, solltest du darauf achten, dass sie nicht gegen Nässe anfällig sind. Die Spritzwasserbeständigkeit wird bei Kopfhörern in IP Schutzklassen angegeben. Je höher die Klasse, desto besser.
     
  • Design und Verarbeitung: Design ist natürlich Geschmackssache. Da ist es empfehlenswert, wenn du dir mehrere Kopfhörer anschaust. Dann bekommst du auch einen Eindruck, wie gut das Material verarbeitet ist. Denn je besser die Verarbeitung, desto länger hast du auch etwas von ihnen.

Ebenfalls getestet

Macht es dir nichts aus, wenn dein Kopfhörer groß ist, dafür aber eine super Geräuschreduzierung bietet? Dann empfehlen wir dir einen Over-Ear-Kopfhörer. Wir haben acht Modelle mit Bluetooth-Funktion in unserem Noise-Cancelling-Kopfhörer Test für dich verglichen. Stören dich Kabel an deinem Kopfhörer nicht, lohnt sich auch ein Blick auf die sieben kabegebundenen In-Ear-Kopfhörer, die wir überprüft haben. Diese haben den Vorteil, eine bessere Klangqualität ohne Verluste zu bieten, als Kopfhörer mit Bluetooth. Mehr dazu erfährst du in unserem In-Ear-Kopfhörer Test. Suchst du Kopfhörer nur zum Fernsehen, passen Funkkopfhörer am besten. Sie bieten eine super Reichweite, sodass du dich im Haus frei bewegen kannst. Wir haben die sieben gefragtesten Modelle in unserem Funkkopfhörer Test unter die Lupe genommen.

* Alle Preise Stand Mai 2020

Wichtige Fragen zu Bluetooth-Kopfhörern