Guter Klang für unterwegs – Welcher Bluetooth-Lautsprecher ist der beste

Dank leistungsfähiger Akkus kannst du heute mit den neuen Bluetooth-Lautsprechern an jeder Straßenecke Party machen. Für ihre handliche Größe leisten die mobilen Boxen einiges. Als Musikquelle dienen dein Smartphone, Tablet oder Notebook. Die werden ganz einfach per Bluetooth mit dem Lautsprecher gekoppelt, einem stabilen Funkstandard für kurze Distanzen. Im Vordergrund unseres Bluetooth-Lautsprecher Tests stehen die Soundqualität und die Laufzeit der integrierten Akkus. Denn wenn du deine Lieblingsmusik mitnimmst willst du ja keine Abstriche beim Hörgenuss machen. 

In diesen Kategorien testen wir die Bluetooth-Lautsprecher

  • Klangqualität: Für einen Lautsprecher natürlich die Königsdisziplin. Wir legen Wert auf ordentliche Bässe, die Höhen und Mitten nicht vernachlässigen. 
  • Akku: Wie lange hält die Energiezelle durch? Deckt sich die tatsächliche Laufzeit des Akkus mit dem Versprechen der Hersteller?
  • Ausstattung: Komfortabel ist es, wenn der Bluetooth-Lautsprecher über praktische Funktionen, wie etwa eine Freisprecheinrichtung oder eine Powerbank-Funktion verfügt. 
  • Handhabung: Wichtig ist uns, dass sich der Lautsprecher unkompliziert und schnell koppeln lässt. Auch allzu schwer sollte die kompakte Box nicht sein. 

Mit einem Bluetooth-Lautsprecher bist du auch beim Picknick im Park der DJ. Wir haben acht Modelle für dich getestet

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Testsieger mit Spitzenklang – Dockin D Fine

Den besten Klang liefert der „D Fine“ des jungen Berliner Unternehmens Dockin. Der recht groß geratene Lautsprecher punktet mit knackigen Bässen und sehr ausgewogenem Klang. Damit beeindruckt er nicht nur die Gartennachbarn bei der nächsten Grillparty, sondern eignet sich durchaus auch fürs Wohnzimmer. Uns gefällt die mächtige Akkulaufzeit der D Fine Box. Die hält ganze vier Stunden länger durch als vom Hersteller versprochen und geht erst nach 14 Stunden in die Knie. Die Akkuladezeit hält sich mit knapp drei Stunden ebenfalls in Grenzen. Einen kleinen Schwachpunkt finden wir allerdings auch beim starken Testsieger von Dockin. Der Bluetooth-Lautsprecher ist mit 1,93 Kilogramm das Schwergewicht unter den Kandidaten im Test. Für den Transport gibt es sogar eine extra Tasche. Hier macht sich bemerkbar, dass vier aktive Treiber und zwei passive Bassradiatoren verbaut sind.

Starker Testsieger mit tollem Klang: der Dockin D Fine

Vor einem Schauer brauchst du keine Angst zu haben, denn die D Fine ist nach IP55 zertifiziert und somit staub- und spritzwassergeschützt. Gut klappt im Test auch die Kopplung. Dank Near Field Communication (NFC) musst du dein Smartphone nur kurz an den Lautsprecher halten und schon spielt er deine Musik. Zudem verfügt der D Fine über eine Powerbank-Funktion. Letztere geht natürlich zu Lasten der Akkulaufzeit, wenn du sie nutzt. Eine Freisprecheinrichtung gibt es nicht.

Fazit: Die Dockin D Fine ist ein starker Bluetooth-Lautsprecher zu einem attraktiven Preis. Das etwas große Gewicht können wir mit Blick auf den tollen Klang und den leistungsstarken Akku gut verschmerzen.

Kompakter Preis-Leistungs-Sieger – Ultimate Ears Wonderboom

Wenn du deinen Bluetooth-Lautsprecher immer dabei haben willst, bist du mit dem „Wonderboom“ von Ultimate Ears bestens bedient. Der klingt noch gut, hat eine kleine Trageschlaufe, wiegt nur 425 Gramm und ist ebenso stoßfest wie wasserdicht. Das heißt in diesem Fall, dass der Lautsprecher keinen Schaden nimmt, wenn er mal in den Pool fällt oder mit unter die Dusche darf. Der Wonderboom ist nach IPX7 zertifiziert und somit bis zu 30 Minuten und einer Tiefe von einem Meter resistent gegen Wasser. Auch in Sachen Akku ist der Kleine von Ultimate Ears ein Großer. Er soll laut Hersteller zehn Stunden spielen, schafft im Test allerdings locker 13 Stunden. Aufgeladen ist das Modell wieder nach drei Stunden. 

Der Wonderboom von Ultimate Ears kommt in fünf Designs daher. Unser Preis-Leistungs-Sieger ist wasserdicht und stoßfest bis zu einer Fallhöhe von 1,50 Metern

Der Klang ist nicht so stark wie beim Testsieger von Dockin. Für seine kleine Größe ist der Sound jedoch noch recht ordentlich. Die Schallwellen des 360-Grad-Lautsprechers breiten sich gleichmäßig aus und klingen immer gut. Achte darauf, ihn nicht direkt vor eine Wand zu stellen, wenn du in indoor benutzt. Die Bluetooth-Reichweite des Ultimate Ears Wonderboom ist mit 33 Metern größer als üblich.

Fazit: Der leichte und vergleichsweise günstige Wonderboom von Ultimate Ears ist perfekt für unterwegs. Die kompakte Reise-Box eignet sich durch ihr IPX7 Zertifikat perfekt fürs Freibad oder den Strand.

Party to go – Diese Bluetooth-Lautsprecher haben wir ebenfalls getestet

Neben dem etwas wuchtigen Testsieger, dem Klangwunder von Dockin, und dem kompakten Musik-Knubbel von Ultimate Ears haben wir sechs weitere tragbare Bluetooth-Lautsprecher ausprobiert. So haben die Modelle sich im Test geschlagen. 

 

Denon Envaya DSB-250BT Bluetooth-Lautsprecher – Guter zweiter Platz

Klanglich ist der elegante „Denon Envaya DSB-250BT“ mit dem Testsieger auf Augenhöhe. Vielleicht sogar einen Tick besser. Die Bässe sind knackig und auch die Höhen und Mitten kommen gut zur Geltung. Das Modell punktet bei Klassik mit guter Dynamik. Ein paar entscheidende Punkte verliert der Denon bei der Akkulaufzeit. Die ist mit knapp 13 Stunden etwas kürzer als beim D Fine Lautsprecher. Das reicht zwar nicht ganz für einen Campingurlaub, aber ein Nachmittag am Strand ist auf jeden Fall drin. Der Envaya braucht auch etwas länger, bis der Akku wieder voll aufgeladen ist - 3,5 Stunden musst du dich hier gedulden.

Ein hochwertiger Stoffbezug sorgt beim Denon Envaya DSB-250BT für eine elegante Optik

Zertifiziert ist der Denon nach IP67, ist also staub- und wasserdicht. Der Lautsprecher nutzt den aptX-Standard, um Audiodateien fast verlustfrei für die Übertragung via Bluetooth zu kodieren. Die Koppelung mit deiner Musikquelle geschieht klassisch, auf Near Field Communication verzichtet der Denon. Dafür kannst du dich über eine Freisprecheinrichtung freuen. 

Fazit: Der Denon Envaya punktet mit tollem Klang und hochwertigem Design. Der Akku ist erfreulich ausdauernd. Wenn du nach einem kompakten Klangwunder mit schicker Optik suchst, ist der Denon deine Wahl.

Libratone Zipp 2 – Schick und WLAN fähig

Von den vier runden 360-Grad-Lautsprechern schneidet der „Libratone Zipp 2“ im Bluetooth-Lautsprecher Test am besten ab. Die kleine zylindrische Libratone Box punktet mit klarem ausgewogenem Klang. Die Laufzeit des Akkus ist mit knapp 12 Stunden sehr gut. Auch die Ladezeit bewegt sich im Bereich von drei Stunden. Da macht der Lautsprecher Punkte gut. 

Optisches Highlight des Libratone Zipp 2 ist das austauschbare rote Cover. Das gibt es in weiteren Farben oder in feiner italienischer Wolle

Ginge es allein nach der Ausstattung, hätte der Zipp 2 sicherlich den Testsieg davongetragen. So versteht er sich nicht nur mit Alexa und Siri blendend, du kannst ihn via WLAN auch direkt mit Spotify Connect koppeln. Das schicke Modell lässt sich mit der App sogar in eine Multiroom-Anlage integrieren. Das ist stark! Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Touch-Bedienfeld. Sehr gut gefällt uns die automatische Raumkorrektur, der „Room EQ“. Das sorgt unabhängig vom Standort des Zipp 2 automatisch für das beste Klangerlebnis.

Fazit: Der starke Zipp 2 von Libratone ist der mit Abstand teuerste Lautsprecher im Test. Wenn du eine kompakte Box mit klarem Klang und vielen Funktionen möchtest, gleichzeitig auch etwas mehr investieren willst, dann solltest du zuschlagen.

Sony SRS-XB22 – Knackige Bässe

Der gerade mal 540 Gramm leichte „Sony SRS-XB22“ Lautsprecher überrascht für seine Größe mit starken Bässen. Generell gefällt uns der Klang gut. Das schmucke Gerät kannst du horizontal ebenso aufstellen wie vertikal. Mit Licht und Partybooster sorgt der Sony zusätzlich für Stimmung auf der Feier. Nach IP67 zertifiziert taugt der Lautsprecher staub- und spritzwassergeschützt auf jeden Fall für unterwegs. Er nimmt auch keinen Schaden, wenn er mal kurz ins Wasser fällt.

Den Sony SRS-XB22 kannst du horizontal oder vertikal aufstellen

Nicht gut finden wir, dass der Sony Lautsprecher die versprochene Akkulaufzeit nicht erreicht. Im Test macht er nach knapp 11 Stunden schlapp. Das ist eine Stunde weniger als vom Hersteller ausgelobt. Hinzu kommt, dass wir die Licht-Funktion gar nicht nutzen. Die würde also noch zusätzlich an der Energiezelle saugen. Die Ladezeit ist zudem mit vier Stunden etwas lang. Die Koppelung via NFC klappt reibungslos. Auch eine Freisprecheinrichtung ist vorhanden.

Fazit: Der Sony SRS-XB22 ist ein leichter Lautsprecher mit gutem Klang. Die Konstruktion ist ziemlich robust und eignet sich auch gut für unterwegs. Wir hadern etwas mit der Akkulaufzeit. Für alle, die einen tragbaren Lautsprecher mit integrierter Lightshow suchen.

Bose SL Revolve – Guter Klang mit schwachem Bass

Für den 360-Grad-Sound sind im leichten Aluminiumzylinder der eleganten „Bose SL Revolve“ Box ein Lautsprecher und eine Bassmembran verbaut. Das klingt gut! Auch und insbesondere, wenn du Musik hörst. Schade finden wir die etwas mauen Bässe. Da könnte für unseren Geschmack etwas mehr Wums hinter sein. 

Guter Klang, aber bei den Bässen ist noch Luft nach oben: Der Bose SL Revolve Lautsprecher

Größtes Manko des Bose Bluetooth-Lautsprechers ist jedoch, dass er die versprochene Laufzeit nicht packt. Statt nach 12 Stunden geht er bereits nach 11 Stunden in die Knie. Dann heißt es vier Stunden warten, bis der Akku wieder voll ist. Punkte gibt es für die unkomplizierte Kopplung via NFC sowie die Freisprechfunktion. Spritzwassergeschützt ist er nach IPX4.

Fazit: Der SL Revolve vom deutschen Traditionsunternehmen Bose klingt gut, auch wenn die Bässe knackiger sein könnten. Dass er die versprochene Akkulaufzeit nicht schafft, gibt Abzug. Wenn du einen eleganten und leichten Lautsprecher für unterwegs suchst und auf fette Bässe verzichten kannst, ist der Revolve etwas für dich.

Fresh ´n Rebel Rockbox Bold M – Solide Unterhaltung

Die „Rockbox“ von Fresh ´n Rebel klingt noch gut, auch wenn wir da im Test Besseres hören. Der Lautsprecher lässt sich mit einer zweiten Box zu einem Stereopaar koppeln. Praktisch finden wir die Powerbank-Funktion. Aber Vorsicht, die zehrt natürlich am Akku. Der ist ohnehin ein Schwachpunkt. 15 Stunden Musikgenuss verspricht der Hersteller. Nach bereits zwölf Stunden ist allerdings Schicht im Schacht. Diese Diskrepanz bringt der Rockbox einiges an Abzug ein. Die Ladezeit gehört mit fünf Stunden zu den längsten im Test. 

Die Fresh ´n Rebel Rockbox Bold M ist wasserdicht und abwaschbar. Der Sound ist passabel

Wenn zartes Türkis nicht deine Farbe ist, sei beruhigt: Die wasserdichte und abwaschbare Fresh ´n Rebel Rockbox Bold M gibt es in vier Farben und drei Größen. Da dürfte etwas für dich dabei sein. Das Koppeln funktioniert ohne NFC, das allerdings problemlos. Eine Freisprechfunktion ist vorhanden. 

Fazit: Der Sound der Rockbox von Fresh ´n Rebel ist in Ordnung. Nicht in Ordnung finden wir, dass die versprochene Akkulaufzeit deutlich unterschritten wird. Das Modell ist etwas für dich, wenn du auf der Suche nach einem soliden Lautsprecher für überschaubares Geld bist.

InLine Woome 2 – Keine Empfehlung

Als einziger Lautsprecher in unserem Testfeld hat der „InLine Woome 2“ Probleme bei der Kopplung. Die funktioniert trotz Near Field Connection nicht auf Anhieb. Das kostest schon mal Punkte.

Der Sound haut uns nicht vom Hocker. Obwohl der InLine den aptX Standard verwendet, klingt er mittelmäßig, bisweilen sogar recht schrill und scheppernd. Mit der High-Res-Musik des Streaming Dienstes Qobuz scheint er regelrecht überfordert. Das klappt bei der Konkurrenz deutlich besser. 

Der Woome 2 von InLine überzeugt uns mit seinem Klang im Test nicht

Die Akkulaufzeit ist mit zehn Stunden eigentlich in Ordnung. Das Aufladen hingegen dauert geschlagene fünf Stunden. Hier bildet der InLine mit dem Fresh ´n Rebel das Schlusslicht im Testfeld. Er verfügt aber immerhin über eine Freisprechfunktion.

Fazit: Der InLine Woome 2 enttäuscht im Test. Der Klang überzeugt uns nicht und auch die lange Ladezeit gibt Abzug. Den Woome können wir nicht empfehlen. Zumal im Testfeld günstigere Lautsprecher deutlich besser klingen.

So haben wir die Bluetooth-Lautsprecher getestet

Im Vordergrund unseres Bluetooth-Lautsprecher Tests stehen die Soundqualität und die Leistung der verbauten Akkus. Deshalb flossen beide Kategorien mit je 40 Prozent, die Handhabung und die Ausstattung mit je zehn Prozent in die Bewertung der Geräte ein. Klanglich überzeugen besonders der Dockin D Fine und der Denon Envaya. Die vier 360-Grad-Lautsprecher von Libratone, Sony, Ultimate Ears und Bose klingen durch die gleichmäßige Schallverteilung immer gut. 

Wir haben die Laufzeit der Akkus bei mittlerer und fast voller Lautstärke überprüft. Dabei sollte die Dockin zehn Stunden spielen und schaffte locker 14 Stunden, performt also über. In der Kategorie Handhabung bewerten wir, wie leicht sich der Lautsprecher koppeln lässt. Bis auf den InLine klappt das bei allen Geräten im Test sehr gut. Die Ausstattung berücksichtigt den Funktionsumfang. Da liegt der Libratone Zipp 2 ganz vorne.

Darauf solltest du bei einem Bluetooth-Lautsprecher achten

Vor dem Kauf des Bluetooth-Lautsprechers solltest du dich fragen, wie oft und wo das gute Stück zum Außeneinsatz kommen soll. Dabei spielt das Gewicht keine unerhebliche Rolle. So ist der Testsieger klanglich ein Ass, wiegt aber auch fast 2 Kilogramm. Willst du deine tragbare Box immer parat haben, bist du etwa mit dem leichten Wonderboom von Ultimate Ears bestens bedient. Wenn du das Gerät mit an den Strand oder ins Freibad nehmen möchtest, kann es nicht schaden, wenn es stoßfest und wasserdicht ist. Achte auf die IPX Zertifizierung. So kommt der Wonderboom mit IPX7 auch mit einem kurzen Tauchgang im Pool oder einer Dusche klar. 

Häufige Fragen zu Bluetooth-Lautsprechern