Filmsound ungestört genießen – 7 beliebte Funkkopfhörer im Test

Möchtest du in Ruhe einen Film oder Musik Zuhause genießen? Ohne von nervigen Nachbarn gestört zu werden und dabei auch selbst niemanden mit dem lauten Sound zu belästigen? Dann sind Funkkopfhörer genau das richtige für dich. Der größte Vorteil bei Funkkopfhörern ist, dass sie ohne Kabel funktionieren. Du kannst dich also getrost im Wohnzimmer frei bewegen und gleichzeitig deinen Film oder Musik ungestört genießen. In unserem Funkkopfhörer Test vergleichen wir sieben beliebte Modelle für dich. Dabei achten wir besonders auf die Qualität, den Tragekomfort und die Handhabung, die Funktionen sowie das Design.

Wir testen alle sieben Funkkopfhörer auf Herz und Nieren. Wichtig sind uns neben Qualität auch der Tragekomfort und die Handhabung, die Funktionen sowie das Design

In diesen Kategorien testen wir die Funkkopfhörer

  • Qualität: Zunächst schauen wir uns das Material und die Haptik der Funkkopfhörer genau an. Wie gut sind diese verarbeitet, wie fühlen sie sich an? Natürlich spielt die Klangqualität eine wichtige Rolle. Wie hört sich der Sound an? Wie gut unterdrücken die Ohrpolster die Umgebungsgeräusche? Wir überprüfen im Test auch, ob und wie laut Nebensitzende den Sound mithören. Außerdem vergleichen wir die Signalstärke aller Modelle.
  • Tragekomfort und Handhabung: Natürlich ist uns wichtig, wie gut die Funkkopfhörer an den Ohrmuscheln sitzen. Wie weich sind die Ohrpolsterungen? Wir überprüfen zudem die Handhabung der Modelle. Wie intuitiv ist die Bedienung? Außerdem bewerten wir den Aufwand bei der Inbetriebnahme und die Akkuleistung. Wie leicht lassen sich Batterien einsetzen? Wie lang hält der Akku? Wir schauen uns ebenfalls die Aufbewahrung sowie die Reinigung an.
  • Funktionen: Wir bewerten wie gut sich der Sender mit den Funkkopfhörern verbindet und wie stabil die Verbindung ist. Ebenfalls interessant sind das Zubehör und, wenn vorhanden, Zusatzfunktionen.
  • Design: Selbstverständlich spielt auch die Optik eine Rolle. Wie edel wirken die Funkkopfhörer? Wie sehen sie getragen aus?

Funkkopfhörer Testsieger Video

Unser Testsieger: Sennheiser RS 175

Der Over-Ear Funkkopfhörer von Sennheiser überzeugt uns im Test vor allem in puncto Qualität. Die Klangwiedergabe ist hervorragend. Durch die dynamische Bassanhebung und verschiedenen Surround-Sound-Modi genießt du auch Zuhause deinen Film wie im Kino. Dank der Multi-Receiver-Übertragung sogar zu zweit. Mehr zu unserem Testsieger Sennheiser RS 175 erfährst du im Einzeltest.

Unser Preis-Leistungs-Sieger: Thompson WHP3001BK

Der Thompson Funkkopfhörer ist das günstigste Modell im Test. Er kommt mit Batterien. Um diese einzulegen, musst du die Ohrpolster auf der rechten Seite abziehen. Vor dem Gebrauch solltest du den Kopfhörer 24 Stunden laden. Alle weiteren Ladevorgänge dauern dann allerdings nur noch 10 Stunden. Der Thompson Kopfhörer hat nur einen analogen Eingang.

Den Kopfhörer schaltest du auf der rechten Seite ein. Auf der linken regelst du die Lautstärke. Zudem gibt es einen Knopf, um die optimale Empfangsfrequenz zu finden. Am Sender wechselst du zum entsprechenden Kanal. Es gibt drei. Die Knöpfe lassen sich leicht drücken, wirken aber klapprig.

Wenn du vorwiegend Musik hören möchtest, musst du dich mit einer soliden Soundqualität zufriedengeben. Der Klang ist ein bisschen gedämpft. Wenn du die Lautstärke lauter drehst, wird es in den Tiefen unangenehm. In den Höhen ist der Ton aber klar. In den Mitten hört es sich okay an. Außengeräusche dämpft der Bügelkopfhörer im Test solide ab. Nebensitzende hören nur leise mit. Du kannst dich getrost vom Fernseher wegbewegen. In Gebäuden beträgt die Reichweite bis zu 30 Meter. Die Akkulaufzeit von 8 Stunden ist zwar völlig ausreichend, aber im Vergleich die kürzeste.

Tragekomfort und Design

Die Ohrpolster finden wir etwas knapp bemessen. Sie dichten die Ohrmuschel gerade so ab. Durch die weichen Polster sitzen sie aber bequem. Nur am Kopfbügel könnte es weicher sein. Der Bügelkopfhörer hat einen sicheren Halt. Du kannst den Kopfbügel durch Herausziehen und Reinschieben verstellen und so an deinen Kopf anpassen.

Optisch ist der Thompson Funkkopfhörer nicht wirklich ein Hingucker. Er ist schwarz und eher klobig. Wir finden, getragen sieht der Kopfhörer in Ordnung aus. Nur der Kopfbügel steht ab. Das Gehäuse und die Ladestation wirken nicht so wertig. Beides kannst du mit einem feuchten Tuch ohne Seife abwischen.

Fazit: Suchst du einen Kopfhörer mit guter Reichweite und gibst dich für einen günstigen Preis auch mit einer soliden Tonqualität zufrieden, ist unser Preis-Leistungs-Sieger das richtige für dich.

Diese Funkkopfhörer haben wir auch getestet

Haben dich unsere beiden Siegerprodukte aus dem Test, von Sennheiser und Thompson, noch nicht zu hundert Prozent überzeugt? Wir haben noch fünf weitere Funkkopfhörer im Vergleich. Vom Modell mit besonders schönem Design bis hin zum praktischen Modell mit vielen Zusatzfunktionen ist alles dabei. Welcher der richtige Funkkopfhörer für dich ist, erfährst du hier:

Philips SHD8850/12 – mit automatischer Ohrerkennung

Der Philips Funkkopfhörer hat einen optischen Eingang (digital) und einen 3,5-mm-Eingang (analog), den du an der Dockingstation auswählen kannst. Wir schließen den Bügelkopfhörer mit dem optischen Kabel an den Fernseher und analog an unser Smartphone an.

Beim Philips ist der Akku bei Lieferung schon eingesetzt. Der Over-Ear Funkkopfhörer bietet eine Akkulaufzeit von 20 Stunden, dabei dauert ein Ladevorgang 6 Stunden.

Der Funkkopfhörer hat eine automatische Ohrerkennung und startet die Soundwiedergabe, sobald du ihn aufsetzt. Ist die Lautstärke zu niedrig eingestellt, funktioniert das allerdings nicht. Du solltest also bei Geräten mit einem 3,5-mm-Audioausgang die Lautstärke vorher erhöhen.

Die Lautstärke kannst du direkt am Kopfhörer regeln

Super Tragekomfort durch Samtpolster

Der Kopfhörer ist durch die atmungsaktive Samt-Polsterung bequem. Die ohrumschließende Polsterung liegt weich an deinen Ohrmuscheln. Der Philips Kopfhörer hält auf deinem Kopf durch den zusätzlichen gepolsterten Bügel sehr gut. Zudem erhöht die Kopfpolsterung den Tragekomfort zusätzlich.

Die Bedienung ist sehr intuitiv. Die Druckknöpfe befinden sich alle am rechten Hörer. Sie sind mit Symbolen gekennzeichnet. Du kannst den Ton leiser und lauter machen, sowie stumm schalten. Wenn die Maximallautstärke erreicht ist, gibt der Funkkopfhörer einen Signalton von sich. Es gibt keinen manuellen Einschaltknopf. Die Tasten lassen sich im Test nicht so leicht erfühlen, aber immerhin leicht betätigen.

Schickes Design und gut verarbeitet

Der Bügelkopfhörer ist schlicht schwarz mit silbernen Applikationen und Logo. Das Material fühlt sich wertig an. Die schwarze Ladeschale wirkt gut verarbeitet und edel. Der Kopfhörer steht fest darin, obwohl die Kontaktstelle sich nur auf einer Seite befindet. Durch die Gummierung an der Unterseite ist die Ladestation rutschfest. Reinigen kannst du beides mit einem feuchten Tuch.

Klasse Musikwiedergabe und gute Dämpfung

Der Philips Funkkopfhörer hat eine ziemlich leise Maximallautstärke. Trotzdem hören Außenstehende den Ton sehr laut und deutlich mit. Die Dämpfung von Umgebungsgeräuschen ist im Test gut. So kannst du deinen Spielfilm voll und ganz genießen. Der Klang ist sehr angenehm. Bei lauten Actionszenen fühlst du dich wie im Film. Auch die Musikwiedergabe hört sich klasse an. Der Bass hat eine angenehme Tiefe, dominiert aber die Mitten und Höhen nicht. Der Kopfhörer hat eine Signal-Reichweite von 30 Metern. Einziges Manko: Bei Stille hörst du ein durchgehend leises Piepen. Zudem ist der Philips in unserem Test anfällig für Störquellen. In der Nähe unseres Rechners fängt der Ton an, deutlich zu knacksen.

Wir finden gut, dass der Philips einen Klinkenanschluss am Kopfhörer hat und so unterwegs mit den meisten mobilen Geräten nutzbar ist. Bei kabelgebundener Verbindung bietet dir der Philips High-Resolution Audio - also ein hochauflösendes Audioformat, was über den gängigen 16-Bit Standard hinausgeht. Wir bemerken im Vergleich aber eigentlich keinen erheblichen Unterschied. Wenn du den Over-Ear Funkkopfhörer an dein Smartphone anschließt, funktioniert die Bedienung am Hörer nicht mehr. Du regelst also die Lautstärke nur via Smartphone.

Fazit: Legst du viel Wert auf einen super bequemen Tragekomfort und eine edle Optik, liegst du mit dem Philips Funkkopfhörer genau richtig. Die Ohrpolster sind durch den Samtüberzug sehr weich. Zudem punktet er mit einer automatischen Ohrerkennung.

Geemarc CL7400 – auch für Schwerhörige geeignet

Beim Geemarc Funkkopfhörer musst du die Ladestation zusätzlich manuell einschalten, damit der Ladevorgang anfängt. Dieser dauert circa 5 Stunden, der Akku hält dann um die 8 Stunden. Mit den mitgelieferten Kabeln und Adaptern kannst du die Station an einen Scart-Ausgang, einen RCA (Cinch) oder einen 3,5 Millimeter Audioausgang einstecken. Der Kopfhörer hat einen Klinkenanschluss, sodass du diesen über das Audiokabel auch an andere kompatible Geräte wie dein Smartphone anschließen kannst.

Du kannst den Kopfhörer auch via Micro-USB Kabel an anderen Geräten aufladen. Das Kabel ist aber nicht inklusive. Sollte dein Bügelkopfhörer sich mal nicht mit der Basis verbinden können, kannst du das manuell machen, indem du den „Pair“ Knopf an der Ladestation drückst, während der Kopfhörer eingeschaltet ist. So kann der Musikgenuss wieder losgehen.

Die Bedienung ist sehr intuitiv. Alle Knöpfe sowie Eingänge sind mit einem Symbol gekennzeichnet oder beschriftet. Zudem stehen die Knöpfe hervor und sind mit fühlbaren Punkten markiert. Auch die Hörer an sich sind mit fühlbaren Punkten gekennzeichnet, sodass du weißt, welche Seite links und welche rechts ist. Der Kopfhörer ist also für Sehbehinderte sehr gut geeignet. Es gibt sogar an beiden Seiten jeweils eine Lauter- und Leiser-Taste, die mit fühlbaren + und – Zeichen markiert sind.

Die Bedienung des Geemarc Funkkopfhörers ist durch die fühlbaren Punkten und der hervorstehenden Knöpfe sehr intutiv

Praktische Zusatzfunktionen

Bei Stille ist im Test sehr deutlich ein Rauschen zu hören. Während der Wiedergabe ist das bei leiseren Parts störend. Ansonsten ist die Klangwiedergabe gut. Der Sound ist sehr harmonisch und klar. Durch die Polsterung werden Außengeräusche gut gedämpft. Mit der Tone-Taste kannst du die Höhen und Tiefen ändern. Mit der Balance-Taste lässt sich die Balance der Lautstärke zwischen beiden Ohrhörerseiten einstellen. Sehr praktisch, wenn du auf einem Ohr schwerhörig bist. An der Ladestation kannst du zwischen Stereo- und Monomodus umschalten. Spielfilme hören sich im Stereo Modus deutlich besser an, du hast dann das typische Kinogefühl. Mit einer Reichweite von 50 Metern bieten dir die Geemarc Funkkopfhörer sehr viel Bewegungsfreiheit. Nebensitzende hören die Musik nur sehr leise mit.

Schließt du den Over-Ear Funkkopfhörer an dein Smartphone an, rauscht es nicht und die Klangwiedergabe ist einwandfrei. Nur funktionieren dann leider sämtliche Steuerungsfunktionen nicht, sodass auch die Höhen und Tiefen sowie die Balance nicht angepasst werden können.

Angenehmer Tragekomfort und wertige Verarbeitung

Die Ohrpolster wirken hochwertig. Sie schmiegen sich sehr gut an deine Ohren und umschließen diese vollständig. Sie drücken nicht und sitzen sehr gut. Insgesamt finden wir den Kopfhörer sehr bequem, wobei die Polsterung am Kopfbügel für unseren Geschmack etwas weniger dick sein könnte. Du kannst den Kopfbügel durch Herausziehen einstellen und an deinen Kopf anpassen. Toll: Der Geemarc Funkkopfhörer ist das einzige Modell in unserem Test, der zusammenklappbar ist. So kannst du ihn sehr gut verstauen und transportieren.

Der Kopfhörer ist schwarz und hat jeweils links und rechts zwei silberne Applikationen am Bügel. Das Material ist gut verarbeitet und wirkt hochwertig. Vor allem das Polster. Getragen sieht der Funkkopfhörer in Ordnung aus, der Bügel steht allerdings unten nach außen ab. Auch die Ladestation sieht ziemlich schick aus. Allerdings ist sie sehr schmal und kippt trotz gummierter Füße leicht um. Wenn der Bügelkopfhörer auf der Ladestation hängt, liegt er fast am unteren Ende auf. Beides kannst du mit einem feuchten Tuch reinigen, aber nicht mit Seife.

Fazit: Der Geemarc Funkkopfhörer eignet sich durch die Zusatzfunktionen gut für Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung. Auch die Tonqualität und die intuitive Bedienung überzeugen uns im Test. Zudem ist er zusammenklappbar.

Artiste ADH300J – super Akkuleistung

Der Artiste Funkkopfhörer schenkt dir 15 bis 20 Stunden Musikwiedergabe. Die Soundqualität ist im Vergleich sehr gut. Der Kopfhörer dämpft Umgebungsgeräusche nahezu perfekt ab. Bei Stille ist im Test ein minimales Rauschen zu hören, aber das stört nicht. Der Kopfhörer eignet sich super für die Musikwiedergabe. Der Klang ist sehr harmonisch und dynamisch. Der Bass hat eine gute Tiefe, könnte aber noch ein bisschen wuchtiger sein. Die Höhen sind hell und überspitzen nicht bei lauter Musik. Nebensitzende hören kaum etwas. Mit dem Kopfhörer kannst du dich auch weiter wegbewegen. Denn mit einer Reichweite von 30 Metern bricht die Verbindung nicht so schnell ab.

Die Batterien sind schon eingesetzt. Vor dem Erstgebrauch musst du den Akku 7 Stunden laden, danach nur noch 5 Stunden. Die Ladestation des Funkkopfhörers hat eine optische Schnittstelle und eine 3,5 Millimeter Audioschnittstelle. Mit dem entsprechenden Kabel kannst du die Ladestation mit deinem Fernseher verbinden. Durch das beiliegende Adapterkabel von 3,5 Millimeter auf RCA (Cinch) ist es auch kompatibel mit einem RCA-Audioausgang. Wir schließen die Basis mit dem optischen Kabel an unser TV-Gerät.

Der Kopfhörer hat links eine Lautstärketaste. Bei Erreichen der Maximallautstärke ertönt ein Tonsignal. Rechts befindet sich der Power-Button. Da die Drucktasten alle beschriftet sind, ist die Bedienung sehr intuitiv. Der Lautstärkeregler ist sehr gut zu ertasten, sodass du auch beim Tragen einfach die Lautstärke anpassen kannst. Praktisch: Mit der Sendebasis lassen sich mehrere Kopfhörer verbinden.

Edles Design und solide Polsterung

Der Over-Ear Funkkopfhörer sieht schick aus. Auf der rechten Seite befindet sich das Logo am unteren Teil des Bügels. Die Ohrhörer haben jeweils eine rosegoldene Umrahmung, was edel aussieht. Die Verarbeitung ist gut. Auch die Ladestation wirkt stabil. Durch die vier gummierten Füße steht die Station rutschfest. Reinigen kannst du beides mit einem feuchten Tuch.

Der Kopfbügel lässt sich durch Herausziehen verstellen, sodass du ihn individuell an deinen Kopf anpassen kannst. Durch die zusätzliche Polsterung am Bügel und an den Ohren ist der Artiste Funkkopfhörer sehr bequem. Die ohrumschließende Polsterung wirkt nicht so wertig, erfüllt aber ihren Zweck. Der Kopfhörer drückt im Test nicht und verrutscht nur bei ruckartigen Kopfbewegungen. Aufbewahren kannst du ihn in der Ladestation. Die Ohrteile verschwinden fast bis zur Hälfte darin. Sie stehen aber ziemlich locker und du musst darauf achten, dass sich die Kontaktstellen zum Laden berühren. Die LED leuchtet dann grün auf.

Fazit: Der Artiste Funkkopfhörer bietet dir eine Musikwiedergabe zwischen 15 bis 20 Stunden bei einer Ladezeit von nur 5 Stunden. Möchtest du also besonders lange Filmabende verbringen und möglichst wenig Zeit für das Laden verschwenden, greifst du am besten zu. Auch die Tonqualität überzeugt.

Jelly Comb Funkkopfhörer – auch für unterwegs

Die Batterien sind schon im Jelly Comb Kopfhörer auf der linken Seite eingesetzt. Die Ladedauer beträgt 4 Stunden, der Akku hält dann 12 bis 15 Stunden. Die Ladestation kannst du mit dem 3,5 Millimeter Audiokabel und dem 3,5 Millimeter zu RCA (Cinch) Audiokabel Adapter analog an dein Fernsehgerät anschließen. Oder digital mit dem optischen Kabel. Der Jelly Comb Kopfhörer hat einen Klinkenanschluss, sodass du diesen auch direkt an dein Smartphone oder ein anderes mobiles Gerät stecken kannst. Dabei funktioniert die Steuerung der Bedientasten nicht mehr, das heißt du musst alles manuell am Smartphone regeln.

Der Kopfhörer hat rechts eine längliche Lautstärketaste und den Power-Button. Die Bedienung ist sehr intuitiv. Die Knöpfe und Schalter sind mit Symbolen beschriftet und lassen sich leicht betätigen. Durch die längliche Form findest du sie schnell mit deinen Fingern. Würden sie jedoch noch etwas weiter abstehen, wären sie deutlich besser zu ertasten. Den Kopfbügel kannst du durch Herausziehen einstellen und anpassen.

Die Ladestation kannst du analog oder digital an dein Fernsehgerät anschließen

Starker Sound und fester Sitz

Der Sound ist im Test bei der Musikwiedergabe sehr stark. Die runden Ohrposter umschließen dein Ohr perfekt. Sie dämpfen Umgebungsgeräusche gut ab. Der Bass hat genau die richtige Tiefe, du spürst ihn schön. Das macht gute Laune. Das Klangbild ist sehr harmonisch. Die Mitten sind auf den Punkt, vor allem bei instrumentalen Stücken und akustischen Songs. Nur in den Höhen ist der Sound nicht ganz so hell und klar. Da verzerrt der Sound ein wenig. Ist die Maximallautstärke erreicht, gibt der Kopfhörer einen Signalton von sich. Bei Stille ist im Test ein leises Rauschen zu hören. Es stört bei leisen Stücken. Nebensitzende hören den Sound leise mit. Du kannst dich gerne mit dem Kopfhörer weiter wegbewegen. Die Reichweite beträgt 40 Meter.

Der Kopfhörer ist sehr bequem. Die ohrumschließenden Polster schmiegen sich perfekt um deine Ohrmuscheln. Diese sind auch sehr weich und angenehm. Sie sitzen fest, auch wenn du deinen Kopf schüttelst halten sie. Sie werden auch nicht schwer. Die zwei Kissen am Kopfbügel erhöhen den Tragekomfort zusätzlich. Den Kopfhörer kannst du nach dem Gebrauch in deine Ladestation hängen.

Markantes Design und gute Verarbeitung

Der Kopfhörer ist schwarz und sehr schlicht. Das kantige Design verleiht dem Kopfbügel etwas Markantes. Wenn du ihn an den Ohren trägst, steht der Kopfbügel an der Seite ein wenig ab. Das Material ist relativ gut verarbeitet. Vor allem die Polsterung wirkt wertig. Die Ladestation ist stabil. Sie steht zwar hochkant, aber durch die Gummierungen an der Unterseite steht sie stabil. Selbst wenn du gegen sie stößt, wackelt sie nur und fällt nicht um. In der Ladestation hängt der Kopfhörer etwas schief. Beides reinigst du einfach mit einem feuchten Tuch.

Fazit: Durch den Klinkenanschluss am Kopfhörer kannst du den Jelly Comb auch an dein Smartphone anschließen und unterwegs nutzen. Mit einer Akkulaufzeit von 12 bis 15 Stunden bei einer Ladezeit von nur 4 Stunden geht dir der Saft dabei nicht so schnell aus.

Sony MDR-RF811RK – viel Bewegungsfreiheit

Der Sony Funkkopfhörer bietet im Test eine gute Qualität und eine super Reichweite. Durch die analoge Funkverbindung hast du viel Bewegungsfreiheit im ganzen Haus. Die Klangwiedergabe ist auch solide. Durch die gute Ohrpolsterung glänzt das Modell von Sony mit einer guten Geräuschdämpfung. Mehr zu unserem Testsieger erfährst du im Sony Einzeltest.

So haben wir die Funkkopfhörer getestet

Zunächst haben wir alle Modelle ausgepackt und aufgeladen. Währenddessen studierten wir sorgfältig die Bedienungsanleitungen und haben die mitgelieferten Kabel ausgemessen. Die Funkkopfhörer haben wir nacheinander am Fernseher angeschlossen. Wir bevorzugten den optischen Eingang. Waren die Batterien noch nicht in den Kopfhörer eingesetzt, haben wir überprüft, wie einfach das geht. Wir verglichen dann die Verarbeitung und Haptik sowie das Design aller Modelle. Im praktischen Einsatz hörten wir uns jeweils eine halbe Stunde Musik sowie Filmsound an, um die Klangqualität zu bewerten und die passive Geräuschunterdrückung zu überprüfen. Wir haben getestet, wie laut Nebensitzende mithören. Die Signal-Reichweite haben wir verglichen, indem wir jeweils mit dem Kopfhörer ohne Sichtkontakt frei im Haus herumgelaufen sind und auch das Stockwerk gewechselt haben. Den Tragekomfort bewerten wir, indem wir die Over-Ear Funkkopfhörer jeweils mindestens 30 Minuten am Stück tragen und damit nicht nur sitzen, sondern uns auch bewegen. Dabei probierten wir die Bedienung aus. Zuletzt reinigen wir die Kopfhörer und bewerten die Aufbewahrung. Wir schauten uns dabei die Ladestation der Modelle an. Gibt es Zubehör oder Zusatzfunktionen, nahmen wir auch diese genauestens unter die Lupe.

Was du vor dem Kauf eines Funkkopfhörers beachten solltest

Es gibt analoge und digitale Funkkopfhörer. In unserem Test können alle Modelle analog angeschlossen werden. Zusätzlich lassen sich fünf davon auch digital via optischem Kabel anschließen. Bevor du dich für ein Modell entscheidest, solltest du dir darüber Gedanken machen, was dir am wichtigsten ist. Legst du am meisten Wert auf die Soundqualität, raten wir dir zu einem digitalen Funkkopfhörer. Kannst du auf eine durchgehend brillante Klangwiedergabe verzichten und möchtest dafür lieber eine hohe Signal-Reichweite, greifst du besser zum analogen Modell.

Suchst du einen Funkkopfhörer, den du auch an dein Smartphone anschließen kannst, eignet sich ein Modell mit zusätzlichem Klinkenanschluss am Kopfhörer. In unserem Test haben die Modelle der Hersteller Philips, Geemarc und Jelly Comb einen solchen Anschluss. Falls du den Kopfhörer oft transportieren möchtest, ist es praktisch, wenn er zusammengeklappt werden kann. Das ist im Test nur beim Modell von Geemarc der Fall. Möchtest du gern auch zu zweit einen Film mit separaten Kopfhörern schauen, brauchst du einen Funkkopfhörer mit Multi-Receiver-Funktion. Das bietet dir zum Beispiel die Modelle der Hersteller Sennheiser oder Artiste. Sind dir zusätzliche Funktionen wie eine Bassanhebung oder ein Surround-Modus wichtig, solltest du dich vor dem Kauf darüber schlau machen. In unserem Test bieten die Modelle von Sennheiser und Geemarc die meisten Zusatzfunktionen.

Ebenfalls getestet

Möchtest du kabellose Kopfhörer vor allem für unterwegs? Dann passen Bluetooth-Kopfhörer vielleicht besser zu dir. Wir haben neben den TV-Funkkopfhörern auch zehn In-Ear-Modelle in unserem Bluetooth-Kopfhörer Test für dich unter die Lupe genommen. Zudem haben wir auch acht Over-Ear-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung und Bluetooth-Funktion in unserem Noise Cancelling Kopfhörer Test verglichen. Mit diesen kannst du in Ruhe überall deine Musik genießen. Bevorzugst du lieber die Variante mit Kabeln, um eine bessere Klangwiederhabe zu genießen und auf das ständige Akku-Aufladen zu verzichten? Dann lohnt sich ein Blick auf unseren In-Ear-Kopfhörer Test, in dem wir sieben kabelgebundene Modelle für dich getestet haben.

Häufige Fragen zu Funkkopfhörern