7 selbstaufblasende Isomatten im Test – Welche ist bequem fürs Camping?

Wenn du im Sommer gerne draußen in der Natur zelten gehst, Festivals besuchst oder öfter mal ein Gästebett benötigst, ist eine selbstaufblasende Isomatte dein perfekter Begleiter. Sie ist üblicherweise leichter und kompakter als eine große Luftmatratze. Dadurch kannst du sie so gut wie überallhin mitnehmen. Auch der Aufwand vorm Schlafengehen ist gering, weil sie sich von selbst aufbläst. In unserem Isomatte Test vergleichen wir sieben Modelle zwischen 20 und 60 Euro* für dich. Ganz besonders achten wir dabei auf den Liegekomfort, denn der ist uns beim Schlafen am wichtigsten. Außerdem schauen wir uns die Qualität der Isomatten genau an und nehmen den Praktischen Einsatz sowie die Ergonomie und Funktionalität unter die Lupe.

In diesen Kategorien testen wir die Isomatten

  • Qualität: Dabei ist uns die Haptik sehr wichtig – wie fühlt sich das Material der Isomatte an? Ist es beim Liegen auch angenehm auf der Haut? Außerdem wollen wir wissen, ob das Material hochwertig ist und wie die Ventile verarbeitet sind.
  • Praxiseinsatz: Genauso entscheidend ist für uns natürlich das Aus- und wieder Einpacken der Isomatte: Wie hoch ist der Aufwand beim Aufblasen – müssen wir viel Luft reinpusten? Und lässt sie sich nach der Nutzung wieder leicht einrollen?
  • Ergonomie und Funktionalität: Hier wollen wir herausfinden, wie groß und schwer die Isomatte ist. Lässt sie sich gut transportieren? Kann man sie am Rucksack befestigen? Außerdem überprüfen wir, ob das Material wasserdicht sowie rutschfest ist und ob wir die Kälte vom Boden spüren.
  • Liegekomfort: Unser wichtigstes Kriterium im Test. Wie liegt es sich auf der Isomatte? Dabei spielen die Polsterung und Dämpfung eine große Rolle: Wie weich ist die Isomatte? Spüren wir den kalten Boden und macht die Matte Geräusche beim Liegen? Ist sie groß genug und auch bequem?

Wir nehmen alle sieben selbstaufblasenden Isomatten im Test ganz genau unter die Lupe

Unser Testsieger: Die selbstaufblasende Isomatte von Ultrasport

Die dunkelblaue Isomatte von Ultrasport aus strapazierfähigem Polyester überzeugt uns mit dem besten Liegekomfort im Test. Sie polstert hervorragend und passt sich deinem Körper an. Du spürst den Boden gar nicht, denn die Matte dämpft kleine Unebenheiten dank einer Dicke von zehn Zentimetern problemlos ab. Auch die Verarbeitung hat es uns angetan: Das glatte Material wirkt sehr hochwertig und robust. Allerdings fühlt es sich beim Liegen erstmal etwas kalt an. Es dauert einige Minuten, bis sich das Material an deine Körperwärme angepasst hat. Nach unten isoliert sie sehr gut, du spürst nichts vom kalten Boden. Die Oberfläche der Matte ist außerdem sehr wasserabweisend: Flüssigkeit perlt einfach von ihr ab. Übrigens ist es kein Problem, wenn du dich nachts im Schlaf oft bewegst. Denn die Isomatte macht keine besonders lauten Geräusche. Du rutschst auch nicht auf ihr herum.

Der Aufbau gestaltet sich bei der Ultrasport schnell. Die Isomatte ziehst du einfach aus dem Packsack heraus. Sie ist mit zwei Gummibändern festgezurrt, das ist aber auch nötig – denn die Matte ist sehr groß und unhandlich. Das Ventil lässt sich sehr gut auf- und zudrehen, auch das Material fühlt sich stabil an. Wenn du es öffnest, beginnt die Ultrasport sich langsam mit Luft zu füllen. Nach ungefähr fünf Minuten sieht sie fertig aufgeblasen aus. Je nach Bedarf musst du noch ungefähr zehn Mal tief Luft holen, um die Isomatte mit dem Mund weiteraufzublasen. Dann kannst du es dir auf ihr so richtig bequem machen. 

Allerdings empfinden wir das Einpacken als eher mühsam, da es mit ein wenig Kraftaufwand verbunden ist. Beim Einrollen musst du dich mit deinem ganzen Körpergewicht draufknien und mit den Händen ziemlich fest drücken, damit die ganze Luft herausströmen kann. Außerdem bereitet dir der Transport eher Schwierigkeiten. Denn sie hat mit 67 x 23 Zentimetern das größte Packmaß und ist mit über drei Kilo die zweitschwerste Isomatte im Test. Die Ultrasport kannst du nicht einfach so an deinem Rucksack befestigen. Schade finden wir auch, dass der Packsack sehr dünn ist. Bei dem Gewicht der Isomatte sollte dieser eigentlich besser verarbeitet sein. Falls die Ultrasport mal ein Loch abbekommt, kannst du dieses mit dem mitgelieferten Reparaturset flicken.

Fazit: Die Ultrasport selbstaufblasende Isomatte überzeugt mit dem besten Liegekomfort. Auf ihr wirst du sehr bequem schlafen. Jedoch ist sie eher für Autoreisen geeignet, da sie unhandlich ist.

Die Black Crevice holt sich den Preis-Leistungs-Sieg

Mit einem Preis von circa 30 Euro* ist die selbstaufblasende Isomatte von Black Crevice die zweitgünstigste Matte im Test. Doch nicht nur der Preis hat uns überzeugt: Das dunkelgrüne Polyester wirkt hochwertig verarbeitet und fest, die Oberfläche fühlt sich glatt an. Voll aufgeblasen ist die Matte fünf Zentimeter dick. Wenn du dich mit dem Rücken auf die Isomatte legst, spürst du den Boden nur minimal am Steißbein. Ansonsten polstert und dämpft sie in unserem Test ganz gut. Das Modell macht beim Liegen keine quietschenden Geräusche und ist bequem. Auch die Kälte vom Boden isoliert die selbstaufblasende Isomatte gut. Die Matte ist relativ rutschfest, du kannst dich einwandfrei auf ihr abstützen. Falls dir mal ein Getränk ausläuft oder du unter freiem Himmel schläfst und es anfängt zu regnen, steckt die Black Crevice das einfach weg. Das Material bleibt trocken, du kannst das Wasser einfach von der Matte wischen. Du solltest allerdings aufpassen, dass du mit ihr beim Camping an keinen spitzen Gegenständen hängen bleibst, da kein Reparaturset mitgeliefert wird.

Beim Auspacken der Isomatte fällt uns direkt auf, dass der Packsack ziemlich eng anliegt. Da musst du etwas kräftiger ziehen, bis die Isomatte vor dir liegt. Sie wird mit zwei Schnallgurten mit Klettverschluss zusammengehalten. Damit kannst du sie möglichst eng schnüren. Das Ventil fühlt sich hochwertig an, wenn du es öffnest, strömt direkt Luft in die Isomatte. Nach ungefähr 45 Sekunden hörst du keinen Luftzug mehr, nach zwei Minuten sieht sie fertig aus. Im Test warten wir insgesamt zehn Minuten ab, bis wir die Matte dann selbst mit dem Mund vollständig aufblasen. Für einen guten Liegekomfort braucht die Black Crevice noch circa zehn Atemzüge.

Wenn du die Isomatte wieder einrollen möchtest, geht das recht schnell. Du musst zwar trotzdem mit den Knien auf die Matte drücken, aber brauchst nicht so viel Kraft wie beispielsweise bei der Ultrasport. Die eingepackte Matte kannst du an deinen Rucksack befestigen, denn sie ist mit einem Gewicht von 1,8 Kilogramm noch im Rahmen. Aber das Packmaß ist mit 60 x 15 Zentimetern trotzdem eher groß.

Fazit: Die selbstaufblasende Isomatte von Black Crevice bietet dir für etwa 30 Euro* einen guten Liegekomfort. Zudem ist sie schön verarbeitet und wasserabweisend. Nur leider bietet das Modell kein Reparaturset. Sie ist nicht ganz so kompakt, aber je nachdem, wie viel Ausdauer du hast, auch für kurze Wanderstrecken geeignet.

Fünf weitere selbstaufblasende Isomatten im Vergleich

Unsere beiden Siegerprodukte hast du nun schon kennengelernt. Doch auch die anderen fünf Testmodelle punkten auf ganzer Linie. Wie diese im Einzelnen abgeschnitten haben und ob eine von den folgenden Produkten besser zu deinen Ansprüchen passt, erfährst du hier.

10T Tom selbstaufblasbare Isomatte – zwei Ventile für schnelles Aufblasen

Ein verdienter zweiter Platz: Die graue selbstaufblasbare Isomatte 10T Tom von 10T Outdoor Equipment bietet die beste Qualität und den besten Bedienkomfort. Langer Name, kürzeste Aufbauzeit: Sie hat als einzige selbstaufblasende Isomatte im Test zwei Ventile, um Luft reinzulassen. Diese sind einwandfrei verarbeitet. Drehst du die Ventile auf, bläst sich die 10T Tom Isomatte innerhalb einer Minute selbst auf – je nach Geschmack musst du noch ungefähr fünf Atemzüge Luft selbst hinzufügen. Der Aufwand vor dem Schlafengehen ist somit sehr gering. Besonders gut gefällt uns die Dicke von zehn Zentimetern. Dadurch spürst du den Untergrund überhaupt nicht. Die Matte ist zudem mit PU-Vollschaum gefüllt und isoliert ausgezeichnet. Nur gibt die Isomatte beim Liegen weder nach, noch passt sie sich dem Körper an. Das macht sie ein wenig hart, dennoch liegst du bequem auf ihr. Das Material der Liegefläche aus Kunstfaser sieht sehr hochwertig sowie robust aus und ist ein bisschen rau. Dadurch ist die Matte rutschfest. Zudem hören sich die Geräusche beim Liegen dumpfer an, als bei anderen Testmodellen.

Laut Hersteller ist die selbstaufblasende Isomatte wasserdicht. Im Test stellen wir fest, dass das Material nass wird. Zumindest sickert das Wasser nicht durch und die Oberfläche trocknet schnell. Wenn die 10T Tom mal ein Loch abbekommt, kannst du es mit dem mitgeliefertem Reparaturset flicken.

Das Einpacken der Isomatte ist sehr mühsam, da sie so dick ist und sich während des Einrollens versucht, wieder selbstaufzublasen. Da sind viel Kraftaufwand und Zeit nötig, um sie wieder zu verstauen: Das dauert im Vergleich doppelt so lange, wie bei den anderen selbstaufblasenden Isomatten. Mit zwei Gummibändern kannst du die 10T Tom fixieren und in den Packsack stopfen. Die Isomatte hat ein großes Packmaß und ist mit 3,6 Kilo die schwerste im Test. Daher ist sie leider sehr unhandlich und eher für einen Urlaub mit dem Auto geeignet.

Fazit: Die selbstaufblasende Isomatte von 10T Outdoor Equipment bläst sich durch die zwei Ventile am schnellsten auf. Sie ist die dickste im Test und somit auch bequem. Leider ist sie gleichzeitig auch die schwerste Isomatte und lässt sich dadurch nur umständlich transportieren.

Grand Canyon Cruise 5.0 – weiches Material und tolles Reparaturset

Die olivgrüne „Grand Canyon Cruise 5.0“ besteht aus hochwertigem Polyester. Das Material fühlt sich samtig und dadurch wärmer und weich auf der Haut an. Beim Liegen macht sie durch die raue Oberfläche weniger Geräusche und ist zudem die rutschfestete im Test. Nur saugt das Material Wasser auf, statt es abzuweisen. Es sickert aber nicht durch und trocknet in wenigen Minuten vollständig. Die selbstaufblasende Isomatte polstert mit einer Dicke von fünf Zentimetern recht ordentlich – jedoch spürst du den Boden ein bisschen am Steißbein. Die Matte isoliert die Kälte aber hervorragend, sodass wir den Liegekomfort insgesamt als gut bewerten.

Das Ein- und Auspacken gestaltet sich bei der Grand Canyon Cruise 5.0 simpel. Öffnest du das Ventil, bläst die Isomatte sich innerhalb von drei Minuten auf. Dann fügst du je nach Geschmack noch ungefähr zehn Atemzüge Luft hinzu. Beim Einpacken musst du kaum Kraft aufwenden: Die Matte lässt sich sehr leicht einrollen. Das gibt Pluspunkte! Mithilfe der zwei Gummibänder kannst du die selbstaufblasende Isomatte fixieren und in den Packsack befördern. Dieser wirkt gut verarbeitet. Er hat eine kleine Innentasche, in der sich das Reparaturset verstauen lässt. Dieses ist im Testfeld am umfangreichsten: Es besteht aus vier Flicken, wobei zwei davon selbstklebend sind. Zudem liegt sogar eine Bedienungsanleitung bei. So kannst du beim Reparieren nichts falsch machen.

Die eingepackte Grand Canyon Isomatte kannst du an deinem Rucksack befestigen: Mit einem Gewicht von 1,85 Kilogramm ist das machbar. Nur musst du aufpassen, dass du mit dem Packmaß von 69 x 19 Zentimetern nicht irgendwo hängen bleibst.

Fazit: Die Grand Canyon Cruise 5.0 überzeugt mit einer tollen Verarbeitung und dem samtigen Material. Zudem kannst du sie ohne Probleme sehr schnell ein- und auspacken. Besonders gut gefällt uns auch das Reparaturset, dass im Test am umfangreichsten ist.

AmazonBasics Luftmatratze – auffällige Farbe und schnelles Einpacken

Die selbstaufblasende AmazonBasics Luftmatratze sticht sofort mit ihrer knalligen orangenen Farbe ins Auge. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber durch die Farbe wirst du deine Isomatte zumindest beim Camping im Ferienlager oder unter freiem Himmel direkt wiederfinden. Das Material aus Jetstream-Polyurethan-Schaumstoff ist sehr glatt und wirkt gut verarbeitet. Beim Liegen fühlt es sich aber nicht so weich an. Außerdem ist die Matte nicht ganz so rutschfest. Dafür ist sie aber wasserabweisend: Das Wasser perlt zwar nicht ab, aber du kannst es wegwischen und das Material darunter ist so gut wie trocken. Leider kommt die AmazonBasics Isomatte ohne Reparaturset, also nimm dich in Acht vor spitzen Steinen. Die selbstaufblasende Isomatte polstert und dämpft recht wirksam, man spürt den Boden nur beim seitlichen Liegen. Beim Umdrehen ist die Isomatte auch nicht übermäßig laut.

Die AmazonBasics Isomatte bläst sich eher langsam auf, nach ungefähr sechs Minuten kannst du anfangen, selbst Luft hinzuzufügen. Dazu solltest du ungefähr zehn Mal hineinpusten, danach kannst du es dir dann auf ihr bequem machen. Das Einpacken geht hingegen relativ flott: Die Matte lässt sich super schnell ohne großen Kraftaufwand einrollen. Mit zwei Gummibändern fixierst du sie und kannst sie in den Packsack legen. Durch das relativ große Packmaß von 67 x 20 Zentimetern und einem Gewicht von fast zwei Kilo ist sie nicht so transportabel. Je nach persönlicher Ausdauer kannst du die Isomatte aber auch an deinem Rucksack befestigen.

Fazit: Die selbstaufblasende Isomatte von AmazonBasics eignet sich für dich, wenn du auf ein knalliges Design stehst. Die Matte kannst du nach der Nutzung zudem sehr unkompliziert wieder einpacken.

Therm-a-Rest Trail Lite – kompakt und leicht

Die grüne selbstaufblasbare Matte „Therm-a-Rest Trail Lite” aus Polyester bietet eine gute Verarbeitung. Mit einer Dicke von 3,8 Zentimetern ist sie aber eine der dünneren im Test. Dafür polstert und dämpft sie trotzdem ganz solide. Die Isomatte lässt sich einfach transportieren: Mit dem Gewicht von einem knappen Kilo und einem Packmaß von 33 x 16 Zentimetern kannst du sie zum Camping überallhin mitnehmen. Mehr Informationen findest du in unserem Einzeltest.

Outwell Liegematte Sleepin – gut transportabel und günstig

Die schwarze „Outwell Liegematte Sleepin” besteht aus Polyester. Das Material ist solide verarbeitet und fühlt sich unangenehm rau auf der Haut an. Es ist nicht wirklich rutschfest: Wenn du dich mit der Hand abstützt, rutschst du leicht ab. Dafür ist es aber wasserabweisend. Das Wasser perlt zwar nicht sichtbar ab, aber du kannst die Flüssigkeit wegwischen und das Material darunter ist komplett trocken.

Das Ventil wirkt eher klapprig, lässt sich aber immerhin gut auf- und zudrehen. Wenn du es öffnest, bläst sich die Matte aber kaum selbst auf. Laut Bedienungsanleitung dauert es zwei bis fünf Minuten, zudem soll man die Isomatte vor der ersten Nutzung selbst aufblasen. Bei unserem zweiten Versuch im Test bläst sie sich minimal auf, nach zehn Minuten haben wir den Vorgang abgebrochen. Die Isomatte macht dabei knackende Geräusche, wahrscheinlich kommen diese vom Schaumstoffkern, der sich entfaltet. Du musst noch ungefähr 15 Mal tief Luft holen, um die Outwell Liegematte komplett aufzublasen. Der Aufwand ist somit höher als bei den anderen Matten im Vergleich.

Leider ist die Isomatte nicht so bequem, da sie gerade einmal drei Zentimetern dick ist. Sie ist somit die dünnste in unserem Test. Die selbstaufblasende Isomatte polstert und dämpft kaum, auch spürst du durch sie die Kälte des Bodens. Dazu kommt, dass sie mit einer Breite von 51 Zentimetern für unsere Begriffe sehr schmal ist. Du kannst dich beim Schlafen kaum bewegen, ohne halb auf dem Boden zu liegen. Die Maße haben aber auch einen Vorteil: Die Outwell Liegematte ist mit nur 900 Gramm und einem Packmaß von 27 x 15 Zentimetern die kompakteste im Test. So kann sie im Sommer dein stetiger Begleiter auf Wander- und Klettertouren sein. Nur solltest du eigenes Flickzeug mitnehmen, denn die Isomatte kommt ohne Reparaturset.

Das Einpacken geht schnell – da so wenig Luft in der Matte ist, brauchst du nicht viel Kraft, um diese herauszudrücken. Aber: wenn die Luft draußen ist, musst du die Isomatte nochmal aufrollen, in der Mitte falten und dann nochmal zusammenrollen. Es werden zwei Schnallgurte mit Klettverschluss mitgeliefert, mit denen du sie zusätzlich fixeren kannst. Danach findet die Isomatte im Packsack ihren Platz. Dieser ist an der Seite offen, was wir anfangs sehr ungewöhnlich finden. Die Matte lässt sich dadurch aber schneller herausnehmen und wieder hineinlegen. Mit einem Preis von circa 20 Euro* ist sie die günstigste im Test.

Fazit: Die Outwell Liegematte Sleepin ist für dich geeignet, wenn du beim Camping weniger Wert auf den Liegekomfort als auf das Packmaß legst und dir einen angenehmen Transport wünschst. Sie ist eher unbequem und sehr schmal. Für den Outdoor-Abenteurer, der keinen Platz für schweres Gepäck hat, ist sie für den günstigen Preis aber dennoch empfehlenswert.

So haben wir die selbstaufblasbaren Isomatten getestet

Zunächst wurden alle selbstaufblasenden Matten ausgepackt und gemessen. Danach alle Ventile aufgedreht und zehn Minuten gewartet, bis der Vorgang des Aufblasens abgeschlossen war. Dann haben wir sie je nach Bedarf mit dem Mund vollständig aufgeblasen. Je weniger Aufwand, desto mehr Punkte wurden verteilt. Die Haptik haben wir bewertet, indem wir das Material aller Matten mit der Hand abgetastet und uns mit dem Körper draufgelegt haben. Zudem wurde die Rutschfestigkeit durch Abstützen mit ganzem Körpergewicht getestet.

Den Liegekomfort sowie die Polsterung und Dämpfung haben wir zum einen auf kaltem Fliesenboden, zum anderen draußen auf dem Steinboden der Terrasse getestet. Dafür wurden zusätzlich ein paar Steinchen auf dem Untergrund verteilt. Auf jede selbstaufblasende Isomatte haben wir uns 15 Minuten ruhig hingelegt und zusätzlich ein paar Minuten stark hin und her bewegt. Anschließend wurde jeweils eine Hand voll Wasser auf die Matten gespritzt um zu testen, wie wasserabweisend sie sind. Zum Schluss haben wir sie eingerollt und die Zeit gestoppt. Je schneller das Einpacken ging, desto besser wurde das Produkt bewertet. Auch der benötigte Kraftaufwand wurde miteinbezogen. Zudem haben wir das Packmaß nachgemessen und die eingepackte Isomatte jeweils vom Auto in die Wohnung und wieder zurück transportiert.

Übrigens gibt es die meisten Isomatten in verschiedenen Ausführungen und Größen, je nach Körpergröße. Wir haben in unserem Test die gefragtesten Modelle miteinander verglichen.

Wir testen sieben selbstaufblasbare Isomatten für dich ausgiebig: Dabei überprüfen wir nicht nur den Liegekomfort und den praktischen Einsatz, sondern messen unter anderem natürlich auch die Maße

Das solltest du beim Kauf einer selbstaufblasenden Isomatte beachten

Vor dem Kauf solltest du dir Gedanken machen, für welche Zwecke du die Matte benötigst. Brauchst du eine selbstaufblasende Isomatte für Indoor oder Outdoor? Für ein Festival, für den Campingurlaub, eine Wandertour oder Zuhause als Gästebett?

Wenn du gerne wandern gehst und dein Equipment fürs Camping selbst tragen musst, eignet sich eine kompakte Isomatte mit geringem Gewicht. Bist du mit einem Auto unterwegs, spielt das Packmaß keine große Rolle und du kannst dich auch für eine schwerere Matte mit hohem Liegekomfort entscheiden. Die meisten Isomatten in unserem Test sind eher nicht so kompakt. Nur die Modelle von Therm-a-Rest und Outwell haben ein kleines Packmaß. Der Liegekomfort hängt vor allem mit der Dicke sowie der Polsterung und Dämpfung zusammen. Wenn du so bequem wie möglich schlafen möchtest, solltest du also darauf achten, dass die Matte möglichst dick ist. Passende Modelle in unserem Test sind da unser Testsieger – die Ultrasport und die Isomatte von 10T Outdoor Equipment mit einer Dicke von zehn Zentimetern. Wenn deine Isomatte mehrmals im Jahr und bei jedem Wetter im Einsatz ist, wäre es von Vorteil, wenn die Matte wasserabweisend ist und ein Reparaturset beiliegt.

*Alle Preise Stand März 2020

Wichtige Fragen zum Thema selbstaufblasende Isomatte