Die besten für Flugreisen – 10 Handgepäckkoffer getestet

Wenn du auf Kurzreisen unterwegs bist, sind kleine kompakte Koffer unverzichtbar. Steigst du dafür ins Flugzeug, brauchst du einen Koffer, der den Handgepäckbestimmungen der Fluglinie entspricht. Die meisten Hersteller für Reisekoffer, von Rimowa bis Samsonite, bieten Gepäck speziell für diesen Zweck an. Dabei werden Hartschalenkoffer am meisten verkauft. Wir haben die gefragtesten Modelle für dich getestet.

Für diesen Koffer Test haben wir uns die Unterstützung von Elisa Schrimpf von 48HOURS geholt. Sie plant und entwickelt Kurztrips für den Reisevermittler und weiß deshalb sehr gut, worauf es bei einem guten Koffer ankommt.

In diesen Kategorien testen wir die Handgepäckkoffer

  • Qualität: Wir schauen uns sowohl die Verarbeitung der äußeren Schale und der Rollen als auch vom Innenleben an. Beim Härtetest müssen die Koffer beweisen, dass die Räder und das Case stabil sind, wenn wir sie fallen lassen.
  • Funktionalität: Wir vergleichen im Koffer Test, welche Ausstattungen wie Innenfächer oder wasserdichte Reißverschlüsse die Kandidaten bieten. Außerdem bewerten wir, wie viel Volumen hineinpasst.
  • Ergonomie: Die Griffe sollten sich gut umfassen lassen und das Gewicht möglichst gering sein. Wichtig ist uns außerdem, dass die Koffer beim Rollen über Kopfsteinpflaster keinen allzu großen Lärm machen.
  • Kompatibel mit Handgepäckbestimmungen: Alle Modelle aus unserem Koffer Test verkaufen die Herstellern als Handgepäckkoffer. Doch die zulässigen Maße der Fluglinien unterscheiden sich teilweise und manche sind strenger als andere. Am meisten Punkte gibt es deshalb, wenn die Koffer in die Maße möglichst vieler wichtiger Fluglinien passen.

Koffer Testsieger: Stratic Parallel S

Bei der Punktzahl liegt der Stratic Parallel S Koffer auf dem zweiten Platz. Dennoch ist er für uns die beste Wahl. Denn für etwa ein Viertel des Preises des Luxus-Koffers von Rimowa bekommst du eine fast genauso gute Leistung. In einigen Punkten wie dem Funktionsumfang und der Kratzbeständigkeit ist der Stratic sogar besser. Womit der Hartschalenkoffer noch punktet, erfährst du im detaillierten Einzeltest zum Koffer Testsieger von Stratic.

Reisen mit dem Testsieger Stratic macht Co-Testerin Elisa richtig Spaß

Preis-Leistungs-Sieger Suitline

Der Suitline Koffer punktet bei der Ergonomie. Der Griff am Koffer ist angenehm weich. Außerdem macht er beim Rollen kaum Krach. Doch vor allem bei den Handgepäckbestimmungen tut er sich hervor. Mit seinen Maßen von 55 x 35 x 20 Zentimetern musst du bei keiner von uns recherchierten Fluggesellschaft Angst haben, dass der Koffer am Boden bleiben muss. Selbst für die strengeren Vorgaben von Fernfliegern wie American Airlines oder KLM ist er nicht zu breit. Bei seinem geringen Eigengewicht von 2,5 Kilogramm kannst du außerdem noch einiges an Gepäck in die 34 Liter Volumen packen. Dieses lässt sich in den Innentaschen und mit dem Kreuzgurt besonders gut verstauen. Weniger gut gefällt uns die Kratzbeständigkeit der Hartschale. Unter unserem Falltest leidet der Suitline ziemlich. Außerdem sind die Rollen für unseren Geschmack zu klein und etwas schwergängig.

Fazit: Wir finden, dass die positiven Punkte beim Suitline Reisekoffer insgesamt überwiegen. Und das zu einem sehr günstigen Preis von etwa 58 Euro (Stand Juli 2019). Damit hat sich der Hartschalenkoffer mit TSA-Schloss den Titel „Preis-Leistungs-Sieger“ redlich verdient.

Der Griff am Gehäuse des Suitline gefällt uns am besten

Luxussieger: Rimowa Essential Lite Cabin

Bei einem so anerkannten Hersteller ist es nicht verwunderlich, dass der Koffer Rimowa Essential Lite Cabin sich die beste Punktzahl holt. Besonders die Qualität von Innenfutter, Rollen und Griffen überzeugen uns. Allerdings muss selbst die teure Markenqualität beim Härtetest Federn lassen. Er bekommt ein paar mehr Kratzer ab, als beispielsweise der Testsieger Stratic.

Neben der Travelite ist der Rimowa Koffer der leichteste in unserem Test. Gerade mal 2,1 Kilogramm bringt er auf die Waage. Wenn du etwa mit der beim Gewicht strengen Emirates fliegst, kannst du immer noch etwa 5 Kilo dazu packen. Auch sonst sahnt der Rimowa beim Kriterium Handgepäckvorgaben viele Punkte ab. Denn er ist mit 55 x 37 x 23 Zentimetern sehr kompakt. Allerdings ist er für manche Billigflieger, die eine Tiefe von nur 20 Zentimetern zulassen, etwas zu tief.

Richtig gut gefällt uns außerdem das große Volumen. 37 Liter passen hinein, das ist im Vergleich mit den anderen Modellen aus unserem Test ein sehr guter Wert. Da können nur Travelite und Titan mithalten. Das große Volumen erreicht Rimowa beim Essential Lite Cabin jedoch durch eine spartanische Ausstattung. Es gibt keine kleinen Fächer für Unterlagen, Kreuzgurt oder Wäschebeutel. Die beiden Seiten lassen sich lediglich durch einen Reißverschluss verschließen. Bei dem sehr hohen Preis von 400 Euro finden wir das etwas mau. Auch Extras wie eine Erweiterungsfunktion oder einen wasserdichten Reißverschluss lässt der Rimowa Koffer vermissen. Immerhin gibt es ein hochwertiges Gepäckschildchen aus Leder und eine Schutzhülle aus Baumwolle dazu.

Fazit: Der Titel Luxussieger bezieht sich vor allem auf die Qualität, das geringe Gewicht und den Preis. In anderen Kategorien gibt es durchaus bessere Koffer im Test.

Selbst der Luxussieger bekommt beim Härtetest Kratzer ab

Alle weiteren Koffer im Test

Die drei bestplatzierten Koffer sind gesetzt. Doch sie müssen nicht unbedingt die Besten für dich sein. Wir haben noch sieben weitere Modelle fürs Handgepäck getestet. Dabei sind auch Reisekoffer, die eine bessere Ausstattung als der Testsieger haben oder noch günstiger als der Preis-Leistungs-Sieger sind. Für jeden Anspruch gibt es den passenden Koffer.

Horizn Studios M5: Beste Ausstattung, höchstes Gewicht

Die Liste der Extras und Features ist beim „Horizn Studios M5“ lang. Er hat beispielsweise als einziger Koffer im Test eine eingebaute Powerbank. Noch dazu bietet der M5 eine exzellente Qualität. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Trend-Koffer vom Berliner Hersteller inzwischen zu den beliebtesten Reiseaccessoires auf dem Markt gehört. Natürlich haben wir uns das Modell ebenfalls angeschaut und erklären dir im ausführliche Einzeltest, was der teure Horizn Studios Koffer alles kann und in welcher Kategorie er noch Nachholbedarf hat.

Die integrierte Powerbank und die Fronttasche finden wir beim Horizn Studios M5 richtig gut

Praktisch: Hauptstadtkoffer Spree

Auch der Hersteller Hauptstadtkoffer gehört zu den Trendsettern im Reisemarkt. Das Modell „Spree“ hat es zwar nicht zum Testsieger geschafft, insgesamt aber gut abgeschnitten. Vor allem das Innenleben mit einer guten Aufteilung und einem hochwertigen Futter überzeugt. Ob dieser Koffer für dich der richtige ist, erfährst du im Einzeltest zum Haupstadtkoffer Spree.

Der Hauptstadtkoffer Spree ist erweiterbar

Leicht und kompakt: Travelite Motion S

Mit seinen Maßen von 55 x 36 x 20 Zentimetern ist der Travelite Motion S der zweitkompakteste Trolley im Testfeld, nur der Suitline ist noch einen Zentimeter schmaler. Dabei gibt der Hersteller sogar an, dass der Koffer eigentlich drei Zentimeter breiter sein soll. Wir messen natürlich jeden Koffer nach und stellen erfreut fest, dass der Motion S noch kompakter ist als gedacht. Doch alle Kompaktheit nützt nichts, wenn kaum Gepäck in den Koffer passt. Was das betrifft können wir dich zum Glück beruhigen. Der Travelite Koffer gehört mit 37 Litern Fassungsvermögen zu den Spitzenreitern im Vergleich. Außerdem ist er mit 2,1 Kilogramm so schön leicht wie der Rimowa. Beim Travelite Motion S musst du dir also selbst bei der strengsten Airline keine Sorgen um die Handgepäckbestimmungen machen.

Verarbeitung nicht ganz überzeugend

Nicht ganz überzeugen kann das Modell leider in den Kategorien Qualität und Ergonomie. Beim Falltest bekommt der Trolley viele Kratzer ab. Auch die Reißverschlüsse, die Rollen und das Innenfutter wirken nicht besonders hochwertig. Der Griff am Koffer ist ergonomisch, allerdings erscheint uns die Teleskopstange wenig robust.

Gut finden wir, dass die Reißverschlüsse kein Spritzwasser durchlassen. Regen auf dem Rollfeld kann deinem Gepäck also nichts anhaben. Wie fast alle Koffer im Test verfügt der Koffer über ein Zahlenschloss mit TSA-Funktion. So können die US-amerikanischen Behörden bei der Einreise deinen Koffer mit einem Generalschlüssel öffnen, ohne den Koffer beschädigen zu müssen.

Fazit: Insgesamt ist der Travelite Motion S ein besonders kompakter Koffer, der nur bei der Verarbeitung patzt. Beim Preis von etwa 83 Euro (Stand Juli 2019) liegt er im Mittelfeld.

Der wasserdichte Reißverschluss beim Travelite schützt dein Gepäck

Geräumiger Blickfang: American Tourister Soundbox Spinner

Das bemerkenswerteste vorweg: Eine harte Steintreppe konnte dem American Tourister Koffer „Soundbox Spinner“ fast nichts anhaben. Im Gegensatz zu allen anderen Trolleys im Koffer Test übersteht er den Falltest mit nur minimalen Kratzern. Das gibt Pluspunkte. Auch sonst erscheint die Verarbeitung von Hartschale, Innenfutter und Reißverschluss solide.

Bei der Ausstattung der Innenfächer gefällt uns, dass es zwei Gurte gibt, die du festzurren kannst. Außerdem ist der Koffer durch einen Reißverschluss erweiterbar. So kannst du mehr Volumen rausholen, wenn du beispielsweise ohne Flugzeug reist und damit nicht auf bestimmte Maße angewiesen bist.

Nicht so gut gefällt uns die Teleskopstange, die wirkt wackelig. Auch der Griff ist für unseren Geschmack nicht besonders ergonomisch. Ein weiteres Manko sind die kleinen und nicht so wendigen Rollen. Mit seinen Maßen von 54 x 40 x 20 Zentimetern wirst du bei den allermeisten Fluglinien keine Probleme haben. Auch weil du durch das geringe Eigengewicht von 2,6 Kilogramm viel dazu packen kannst. Das Fassungsvermögen ist mit 36 Litern ebenfalls top. Das Design mit den Ringen ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack, aber immerhin ist der Koffer ein Blickfang. Besonders, weil er in 16 verschiedenen Farben erhältlich ist.

Fazit: Der Soundbox Spinner ist ein robuster Hingucker mit viel Volumen. Er schlägt mit circa 75 Euro (Stand Juli 2019) zu Buche.

Beim Härtetest bekommt der American Tourister nur wenig Kratzer ab

Schlicht und günstig: AmazonBasics Hartschalenkoffer

Beim AmazonBasics Koffer lockt in erster Linie der sehr günstige Preis von circa 50 Euro (Stand Juli 2019). Ansonsten ist dieser Testkandidaten zwar nichts Besonderes, aber er erfüllt seinen Zweck voll und ganz.

Die Verarbeitung ist in Ordnung. Das Case erweist sich im Test als kratzbeständig, auch wenn uns die Haptik nicht gefällt. Die Reißverschlüsse sind beim Öffnen und Schließen leichtgängig. Die Teleskopstange lässt sich geschmeidig ein- und ausfahren. Sie macht allerdings keinen stabilen Eindruck und auch der Griff ist wenig ergonomisch geformt. Die Rollen sind schön wendig.

Bei der Innenausstattung bietet dir der Koffer von der Amazon Eigenmarke einige kleine Fächer. Ansonsten ist die Ausstattung recht spartanisch. Es gibt beispielsweise kein Zahlenschloss. Schön finden wir, dass du den Koffer durch einen Reißverschluss erweitern kannst. So hast du bei diesem ohnehin schon geräumigen Koffer zusätzlichen Platz.

Bei den Maßen liegt die Breite von 23 Zentimetern etwas über den Vorgaben von Billigfliegern wie Ryanair. Auch das hohe Eigengewicht von 3,1 Kilogramm gibt hier Punktabzüge. Fliegst du etwa mit EasyJet, darfst du nur noch 4 Kilogramm dazu packen, wenn du auf Nummer sicher gehen willst.

Fazit: Der AmazonBasics Koffer punktet mit viel Volumen und dem besten Preis im Koffer Test. Abzüge gibt es für die großen Maße und das Eigengewicht.

Das Volumen des AmazonBasics lässt sich erweitern

Beliebte Marke: Samsonite S'Cure Spinner

Das Samsonite mit dem Modell „S'Cure Spinner“ in diesem Test nicht zur Spitzengruppe gehört, hat uns etwas überrascht. Schließlich ist Samsonite eine der gefragtesten Marken für Koffer. Doch da wir hier nur die beliebtesten Koffer testen, ist die Konkurrenz natürlich hart. Mit seinem unpraktischen Griff und dem weniger robusten Case kann sich der S'Cure Spinner hier nicht durchsetzen. Das Modell hat aber auch Vorteile und scheint uns besonders für Geschäftsreisende passend. Was der Samsonite alles kann, erfährst du im Einzeltest zum Samsonite Koffer.

Der Samsonite S'Cure Spinner ist der einzige Trolley mit Klappverschlüssen in diesem Test

Empfindliches Case: Titan Spotlight Flash S

Der Titan Koffer „Spotlight Flash S“ bekommt in unserem Belastungstest die meisten Kratzer ab. Mit seiner glänzenden Hartschale ist das Modell aber auch dafür prädestiniert. Insgesamt überzeugt uns die Verarbeitung nicht. Die Teleskopstange erscheint wackelig und die Räder wirken billig.

Gut gefällt uns das große Fassungsvermögen von 37 Litern. Die Maße sind ebenfalls sehr kompakt, sodass du bei kaum einer Fluggesellschaft Probleme bekommen wirst. Das Gewicht ist mit 2,8 Kilogramm ebenfalls im Rahmen. Der Titan Handgepäckkoffer Spotlight Flash verfügt über ein TSA-Schloss. Er ist in verschiedenen modernen Farben erhältlich. Je nach Farbe kostet er zwischen 52 Euro für das Modell „Lemon Crush“ und 90 Euro für das Modell „Wild Rose“ (Stand Juli 2019).

Fazit: Der Titan Spotlight Flash S ist ein besonders geräumiger aber dennoch kompakter Koffer. Die Qualität überzeugt weniger, aber ein je nach Farbe guter Preis versöhnt uns mit diesem Handgepäckkoffer.

So haben wir die Hartschalenkoffer getestet

Alle zehn Trolleys im Test haben wir nach den gleichen Kriterien bewertet. Wir überprüfen die Verarbeitung, die Funktionalität, die Ergonomie und die Kompatibilität mit den Handgepäckbestimmungen der Fluggesellschaften.

Verarbeitung

Bei allen Koffern schauen wir uns zuerst die Qualität und die Verarbeitung an. Dafür behandeln wir die Testkandidaten alltagsnah im praktischen Gebrauch: das bedeutet viel ein- und auspacken, Reißverschlüsse auf und zu machen und rollen, rollen, rollen. Wie robust das Case ist, testen wir indem wir die Koffer eine Steintreppe hinunterkullern lassen. Hier trennt sich bei der Qualität die Spreu vom Weizen. Manche Koffer wie der Stratic oder der American Tourister erleiden kaum einen Kratzer. Andere, wie der Suitline oder der Titan, sind anschließend ganz schön lädiert. Die besten Räder haben in diesem Test nach unserer Meinung der Rimowa Koffer und der Horizn Studios.

Nach dem Härtetest vergleichen wir die Beschädigungen. Unseren alltagsnahen Praxistest durften wir freundlicherweise im Hotel „Liberty“ in Offenburg durchführen.

Funktionalität

Als nächstes sehen wir uns die Ausstattung und das Innenleben an. Manche Hersteller überhäufen uns geradezu mit Gadgets und es gibt viel Zubehör. Hier tun sich besonders der Horizn Studios M5 und der Koffer Testsieger von Stratic hervor, wo es coole Features wie Powerbank oder Getränkehalter gibt. Zubehör wie Wäschesack und Flüssigkeitenbeutel geben ebenfalls Pluspunkte. Außerdem bewerten wir eine sinnvolle Innenaufteilung mit kleinen Fächern als positiv. Das Feld reicht von spartanisch bei Rimowa bis überbordend bei Suitline.

Ergonomie

Viel Zubehör und Ausstattung gehen natürlich auf Kosten des Gewichts. Das bewerten wir in der Kategorie Ergonomie. Hier gilt je leichter desto besser. Außerdem spielen die Griffe eine wichtige Rolle. Die sollten auch bei vollgepacktem Koffer angenehm zu halten sein. Minuspunkte gibt es, wenn unsere Handknöchel wie beim Samsonite unangenehm am Case entlangschürfen.

Handgepäckbestimmungen

Ob die Koffer die Handgepäckbestimmungen der Fluggesellschaften erfüllen, messen wir selbst nach. Dabei orientieren wir uns an den wichtigsten Airlines. Im Durchschnitt sind die Höchstmaße 55 x 40 x 25 Zentimeter. Bei Ryanair, Condor und TUIfly dürfen die Koffer allerdings nur 20 Zentimeter tief sein. Bei der Breite sind beispielsweise Emirates, KLM oder US Airways strenger. Doch nicht nur die Maße, sondern auch das Gewicht ist relevant. Hier reicht die Spanne von 6 Kilogramm bei Tuifly bis 10 Kilogramm bei Ryanair.
Die Koffer, die selbst die strengsten Handgepäcksbestimmungen erfüllen, bekommen die meisten Punkte. Hier glänzt der Preis-Leistungs-Sieger Suitline, der sowohl klein als auch leicht ist.

Wir messen nach ob die Angaben der Hersteller stimmen

Hartschale oder Weichgepäck - Welcher Koffer passt zu mir?

Bevor du dich für einen Handgepäckkoffer entscheidest, solltest du dir überlegen, ob Hartschale oder ein weiches Case besser zu dir passt. Hartschalenkoffer sind stärker verbreitet, weil sie das Gepäck sicher schützen. Das ist besonders wichtig, wenn der Koffer am Flughafenschalter aufgegeben werden muss. Im Flughafenbetrieb werden die Koffer ganz schön ruppig angefasst. Da die Anzahl der Handgepäckstücke in der Kabine begrenzt ist, musst du manchmal sogar dein Handgepäck aufgeben. Da ist es auf jeden Fall sinnvoll, auf die robuste Hartschale zu setzen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Koffer langlebiger sind und auch optisch länger was hermachen. Es sei denn, der Hartschalenkoffer ist aus glänzendem Material, dann sind Kratzer leichter sichtbar. Außerdem ist der Kunststoff schmutz- und wasserabweisend.

Weichschalengepäck hat den Vorteil, dass du mehr „hineinstopfen“ kannst, da der Stoff flexibel ist. Koffer aus Stoff sind außerdem meist leichter und billiger. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Koffer oft ein Außenfach haben, worin du Handy oder Bordkarten griffbereit verstauen kannst. Eine gute Kombi stellt da der M5 von Horizn Studios in unserem Koffer Test da. Der hat trotz stabiler Hartschale eine praktische Fronttasche.

Wichtige Fragen zum Handgepäckkoffer