Der „Garrett ACE 150“ hat in unserem Metalldetektor Test den Sieg nur knapp verpasst. Bei der Suchtiefe muss er nur wegen dessen extra Suchspule hinter dem Fisher 22 zurückstecken. Dafür überzeugt unser 2. Platz mit der im Vergleich besten Verarbeitung und einer etwas besseren Ergonomie. Besonders gut gefällt uns, wie schnell das Gerät einsatzbereit ist.

ÜbersichtVor- und Nachteile des Garrett Metalldetektors

+ hochwertig verarbeitet
+ schnell einsatzbereit
+ gute Suchtiefe
+ simple Bedienung
+ umfangreiches Zubehör inkl. Magazin und DVD

- Keine Pin-Pointer-Funktion
- 6,3-Millimeter-Kopfhörer-Anschluss
- keine Lautstärkeregelung

Garrett Metalldetektor – überzeugt mit guter Qualität

Schon beim Auspacken hinterlässt der Garrett ACE 150 einen guten Eindruck: der Hersteller hat der Lieferung eine farbige Bedienungsanleitung mit guten Erklärungen, ein Magazin für Schatzsucher und eine DVD beigelegt.

Beim ersten Aufbau macht der Garrett Metalldetektor einen soliden Eindruck. Die Steckverbindungen sind robust und die Knöpfe haben einen sehr guten Druckpunkt, das vermittelt direkt ein hochwertiges Gefühl.

Die Bedienung ist selbsterklärend und einfach. Die Reaktion auf die Knöpfe ist im Display sofort sichtbar, es gibt keine spürbaren Verzögerungen. Leider fehlt dem Garrett 150 die Lautstärkeregelung am Gerät, weshalb du diese auf die verwendeten Kopfhörer selbst auslagern musst. Ein kleines Manko ist auch, dass es sich beim Kopfhöreranschluss um eine 6,3 Millimeter Klinkenbuchse handelt. Handelsübliche Kopfhörer, etwa die deines Handys, werden da nicht passen, du brauchst dann einen Adapter.

Funktionsumfang etwas enttäuschend

Beim Funktionsumfang sind wir etwas enttäuscht, dass keine Pin-Pointer-Funktion integriert ist. Hier bietet Garrett separate Geräte an, die natürlich eine bessere Leistung zeigen. Trotzdem haben wir einen integrierten Pin-Pointer beim Sondeln durchaus vermisst. Ein beleuchtetes Display hätte dem Garrett ACE 150 ebenfalls noch ein paar Punkte eingebracht. Bei den Suchmodi sind die wichtigsten Funktionen vorhanden. Aber auch hier muss sich der Metalldetektor dem Testsieger geschlagen geben.

Super Ergonomie

In puncto Ergonomie erreicht der Garrett ACE 150 fast die Bestnote. Das Gerät liegt sehr gut in der Hand. Positiv zur Tragekomfort trägt bei, dass du die Armschale optional mit einem Klettverschluss festbinden kannst. Der Höhe ist zwischen 76 und 102 Zentimeter verstellbar. Einzig das etwas hohe Gewicht trübt das sonst so perfekte Bild bei der Ergonomie.

Super Suchtiefe

Wir testen die Suchtiefe mit verschiedenen metallischen Gegenständen – vom Goldring bis zur Eisenschraube – zunächst auf dem Tisch in der Luft. Als Vergleich zwischen allen Geräten bewerten wir, bei welcher Entfernung die Metalldetektoren bei einer 1-Euro-Münze reagieren. Beim Garrett ACE 150 sind es 27 Zentimeter - ein top Wert, der nur vom Fisher F22 mit seiner Karma Doppel-D Spule getoppt wird.

Beim Sondeln fällt uns außerdem auf, dass der Garrett sehr wenig Störsignale empfängt. Dadurch kannst du die Empfindlichkeit sehr hoch einstellen.

Unser Fazit zum Garret ACE 150

Der Garrett ACE 150 liefert im Test eine super Leistung ab, dem Testsieger muss sich der Metalldetektor nur knapp geschlagen geben. Und das obwohl er deutlich günstiger zu haben ist. Möchtest du also nicht ganz so viel Geld ausgeben und kannst auf zahlreiche Suchmodi und einen integrierten Pin-Pointer verzichten, dann ist der Garrett ACE 150 eine gute Wahl für dich.

Alternative Metalldetektoren Garrett Metalldetektor

Du willst dich mit dem zweiten Platz nicht zufriedengeben? Dann empfehlen wir dir unseren Testsieger Fisher F22, der mit seiner zusätzlichen DD-Spule eine noch bessere Suchtiefe und mehr Suchmodi bietet. Wir stellen dir das Gerät im Einzeltest zum Fisher F22 ausführlich vor.

Falls du noch mehr sparen möchtest, legen wir dir den Metalldetektor mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ans Herz, den DMAX Pro. Mehr Infos zu diesem Modell findest du im Metalldetektor Vergleichstest.