In unserem Test mit acht Metalldetektoren tut sich der Fisher F22 als Testsieger hervor. Wir haben das Modell im Set mit der Doppel-D Tiefensuchspule „Karma“ getestet. Das Duo zeigt im Vergleich die beste Suchtiefe. Außerdem überzeugen beim Fisher F22 die vielen Suchmodi, die einfache Bedienung und die gute Verarbeitung.

ÜbersichtVor- und Nachteile des Fisher F22

Der Kopf des Metalldetektors von Fisher
Der Kopf des Metalldetektors von Fisher

+ beste Suchtiefe im Test
+ viele Suchmodi
+ Doppel D-Tiefenspule im Set erhältlich
+ Qualität
+ längere Armschale
+ Lautstärke regulierbar

- hohe Empfindlichkeit erfordert Übung
- Coin Modus für Amerika voreingestellt
- 6,3-Milimeter-Klinken-Buchse

Fisher Metalldetektor: top Qualität und viele Funktionen

Der digitale Fisher Metalldetektor macht mit seinem sehr einfachen Aufbau direkt einen soliden Eindruck. Die Verbindungen der Einzelteile und des Kabels sind sehr stabil. Das Bedienelement mit dem Display ist gegen Regenwasser geschützt, so bist du auch für eine Abenteuer-Schatzsuche bei schlechtem Wetter bestens gerüstet. Die Suchspule ist sogar ganz wasserdicht.

Das Display finden wir sehr übersichtlich aufgebaut und die Menüführung einfach. Es reagiert außerdem schön schnell. Schade finden wir nur, dass es keine Beleuchtung gibt.

Beim diesem Metalldetektor lassen sich im Vergleich die meisten Suchmodi auswählen. Die Funktionen „Disc“ und „Notch“ zum Filtern von bestimmten Frequenzen oder Frequenzbereichen stehen dir hier ebenfalls zur Verfügung. Außerdem hat der F22 einen integrierten Pin-Pointer zum Lokalisieren von Fundstücken.

Am Gerät kannst du mit einem Adapter von 6,35- auf 3,5-Milimeter-Klinke einen handelsüblichen Kopfhörer einstecken. Vorteil: Die Lautstärke lässt sich direkt am Metalldetektor ändern, falls du keine Kopfhörer mit Lautstärkeregler hast.

Guter Tragekomfort

Der Fisher F22 punktet mit einer sehr guten Ergonomie. Der Tragekomfort mit der Armstütze ist angenehm. Die Griffstange lässt sich auf einer Höhe zwischen 72 und 99 Zentimetern verstellen. Das Gewicht des Grundgeräts ist mit 1.131 Gramm recht leicht. Zusammen mit der Doppel-D Spule liegt es jedoch bei 1.360 Gramm. Als Set stellt der Fisher F22 den schwersten Metalldetektor im Test dar. Der guten Ergonomie tut das jedoch keinen Abbruch, sodass auch lange Einsätze kein Problem darstellen sollten.

Beste Leistung durch extra Spule

Wir haben uns in diesem Test für das beliebte Set des Fisher F22 zusammen mit der extra Spule „Karma Doppel-D 34 cm“ entschieden. Diese sorgt im Vergleich zu den anderen Metalldetektoren für die beste Suchtiefe. Eine 1-Euro-Münze erfasst der Fisher 22 bis etwa 33 Zentimeter Entfernung im Lufttest auf dem Tisch. Doch auch die Leistung der beim F22 verbauten ovalen Spule kann sich sehen lassen: 25 Zentimeter Suchtiefe sind möglich. Da wird er nur noch vom Garrett ACE 150 getoppt, der auf 27 Zentimeter kommt.

Die Karma Spule ist im Gegensatz zu allen anderen im Test nicht konzentrisch aufgebaut. Such- und Empfangsspule liegen nicht ineinander, sondern nebeneinander in zwei „Ds“. Bei dieser Bauweise sind Empfangs- und Suchspule gleich groß. Das ermöglicht eine tiefere Suche und eignet sich vor allem für die Suche nach großen Objekten. Grob ausgedrückt, sind kleine Spulen bei kleinen Objekten und große Spulen bei großen Objekten von Vorteil.

Doch auch die kleinere konzentrische Spule des F22 ist nicht von schlechten Eltern. Die Suchtiefe ist zwar nicht so groß, jedoch kannst du mit ihr leichter eng beieinander liegende Fundstücke auseinanderhalten. Je nach Einsatzgebiet eignet sich die große Doppel-D-Spule oder die kleine von Fisher besser. Durch das Set bist du flexibel und kannst je nach Bedarf die passende Spule verwenden. Mit beiden Spulen reagiert der Fisher Metalldetektor erfreulich schnell.

InfoAuch einzeln erhältlich

Der Metalldetektor von Fisher beim Zusammenbau
Der Metalldetektor von Fisher beim Zusammenbau

Wir haben das beliebte Duo Fisher F22 mit der Spule Karma Doppel-D 34 cm getestet, das du etwa bei Amazon direkt als Set in den Warenkorb legen kannst. Der Fisher 22 ist für circa 300 Euro* auch ohne die extra Spule erhältlich. Übrigens kannst du die Spule auch separat bestellen. Sie kostet einzeln etwa 100 Euro* und passt auch zu anderen Metalldetektoren, etwa dem Fisher F44.

Zu empfindlich

Das Set ermöglicht zwar eine tiefe und breite Suche. Das hat aber auch seinen Nachteil: Die Empfindlichkeit ist so hoch, dass schnell Störungen eingehen. Dann musst du die Empfindlichkeit der Suche entsprechend runterregeln. Dabei bedarf es etwas Übung und Geduld, bis du den für dich richtigen Wert rausgefunden hast. Andernfalls besteht die Gefahr, dass du ein Objekt übersiehst.

Fazit: Darum ist der Fisher F22 unser Testsieger

Die Leistung des Fisher F22 hat uns vor allem zusammen mit der extra Karma Spule überzeugt. Die Suchtiefe ist die beste im Test. Auch bei den verschiedenen Suchmodi und der einfachen Bedienung liegt er vorn. Der hochwertige Detektor ist sehr empfindlich und erfordert deshalb, dass du dich etwas länger mit ihm beschäftigst. Wenn du das Sondeln wirklich ernsthaft angehen willst, wird dich das nicht stören. Genauso wenig wie der doch recht hohe Preis. Der Fisher 22 liegt eben an der Schwelle zu einem professionellen Metalldetektor.

Alternative Metalldetektoren zum Fisher F22

Wenn dir der Preis für den Fisher 22 zu hoch ist, dann schau dir unseren Preis-Leistungs-Sieger „DMAX Metalldetektor Pro“ an. Das digitale Metallsuchgerät punktet durch seine abschaltbare Display-Beleuchtung, eine ebenfalls gute Qualität und eignet sich durch den fairen Preis gut für Einsteiger. Ob der DMAX der richtige Metalldetektor für dich ist, erklären wir dir im Vergleichstest.

Eine fast so gute Suchtiefe wie unser Testsieger bietet dir der 2. Platz „Garrett ACE 150“. Dessen Verarbeitung bewerten wir sogar als noch hochwertiger, und er kostet nur die Hälfte. Weitere Vorteile erfährst du im ausführlichen Einzeltest zum Garrett Metalldetektor.