Ab ins Schlummerland – 8 Schlafsäcke getestet

Wenn dich das Fernweh packt und du auf Reisen gehst, leistet dir ein Schlafsack als mobiles Bettzeug gute Dienste. Egal ob für die mehrtägige Hüttentour durch die Berge, den Campingurlaub am Strand oder den ausgelassenen Festivalbesuch. Je nach Abenteuer hast du natürlich andere Ansprüche an deinen Schlafsack. Bist du mit dem Rucksack unterwegs sollte er möglichst klein und kompakt sein. Fährst du im Campingbus durch die Gegend ist dir das eher egal. Natürlich willst du nachts weder frieren noch schwitzen. Deshalb ist auch der Temperaturbereich, für den sich ein Schlafsack eignet, zu berücksichtigen. Wir testen acht Kunstfaserschlafsäcke für moderate Temperaturen (siehe FAQ) zwischen 20 und -20 Grad Celsius. Darunter sechs Mumienschlafsäcke und einen Deckenschlafsack. Die Schlafsäcke in unserem Vergleich bewegen sich preislich zwischen 30 und 200 Euro*.

 

In diesen Kategorien testen wir

  • Verarbeitung & Material: Wir legen Wert auf gut verarbeitete Nähte und Reißverschlüsse. Insbesondere Letztere müssen etwas aushalten und dürfen sich nicht bei der kleinsten Bewegung im Schlafsack öffnen. Das Außenmaterial eines Schlafsacks wünschen wir uns robust, das Innenmaterial weich und kuschelig. Der Transportbeutel sollte strapazierfähig sein.
  • Komfort: In dieser Kategorie bewerten wir den Schnitt des Schlafsacks. Reicht uns die Bewegungsfreiheit oder fühlen wir uns eingeengt? Für welche Temperaturbereiche eignen sich die Schlafsäcke? Zu guter Letzt schildern wir, wie sich die Schlafsäcke bei einer Umgebungstemperatur von 11 bis 15 Grad im Freien schlagen.
  • Mobilität: Ein Schlafsack sollte möglichst leicht sein und ein kleines Packmaß haben, damit er bequem in den Rucksack passt. Wie gut sich die Schlaftüte zusammenpacken lässt, hängt auch von der Qualität des Kompressionsbeutels ab.

Testsieger: Vaude Sioux 400

Vaude sichert sich mit dem sehr gut verarbeiteten „Sioux 400“ den verdienten Testsieg. Der komfortable Schlafsack mit silikonummantelter Kunstfaser als Füllung ist leicht und so kompakt, dass er locker im Rucksack Platz findet. So ist er bestens als Hüttenschlafsack und für Trekkingtouren bei Temperaturen zwischen 3 und 10 Grad geeignet. Wie sich der Vaude Sioux 400 in unserem Vergleich zum Testsieg mausert, erfährst du im ausführlichen Einzeltest.

Preis-Leistungs-Sieger: High Peak TR 300

Der „High Peak TR 300“ Mumienschlafsack ist mit der günstigste Schlafsack in unserem Testfeld. Dennoch kann er sich mit den meisten Konkurrenten in Sachen Verarbeitung messen. Die Nähte des 230 x 80/55 Zentimeter messenden Schlafsacks sind ordentlich verarbeitet. Gut gefällt uns das Innenmaterial mit 20 Prozent Baumwollanteil und der Wärmekragen mit Seilzug. So kann keine Wärme aus dem Schlafsack entweichen. Der Schnitt ist komfortabel, da finden wir bequem Platz. Ein Manko ist der Zwei-Wege-Reißverschluss. Der ist zum einen recht filigran, zum anderen bietet er nicht viel Widerstand und öffnet sich leicht. Der TR 300 bewegt sich zwischen den Temperaturgrenzen 5 Grad und -15 Grad. Bei 11 Grad schlafen wir Outdoor an einer windgeschützten Stelle wie ein Baby. Kein Schwitzen oder gar Frieren. Toll! Übrigens ist die bei Schlafsäcken angegebene Extremtemperatur (hier -15 Grad) immer die absolute Untergrenze. Bei diesen Temperaturen kann es zu ernsthaften Erfrierungen kommen. Richtwert ist also stets die Komforttemperatur.

Das Außenmaterial des High Peak ist gut mit dem Innenteil vernäht. Ein weiterer kleiner Schwachpunkt neben dem Reißverschluss ist das Packmaß von knapp 40 x 25 Zentimetern. Das liegt aber weniger am mit Kunstfaser gefüllten Schlafsack selbst, als vielmehr am Fehlen eines Kompressionsbeutels. Denn der Transportsack des TR 300 verfügt leider nicht über die typischen Gurte zur Kompression des Schlafsacks, sondern nur über einen Seilzug zum Schließen. Mit einem separat erhältlichen Kompressionsbeutel kannst du das Packmaß des High Peak noch verkleinern. Allerdings wiegt er auch klein zusammengepackt noch 1,7 Kilogramm. Der TR 300 ist bei 30 Grad waschbar.

Fazit: Der High Peak TR 300 ist ein guter und günstiger Schlafsack fürs Campen oder den Festivalbesuch bei moderaten Temperaturen. Zwar vermissen wir einen Kompressionsbeutel und würden uns den Reißverschluss etwas stabiler wünschen, trotzdem überzeugt uns der TR 300 und holt den Preis-Leistungs-Sieg. Der TR 300 ist etwas für dich, wenn du auf der Suche nach einem unkomplizierten und bequemen Schlafsack bist und dir das Packmaß nicht so wichtig ist.

Eingetütet: Diese Schlafsäcke testen wir ebenfalls

Neben dem Testsieger Vaude Sioux 400 und dem günstigen High Peak TR 300 testen wir sechs weitere Kunstfaserschlafsäcke. Vom voluminösen Deckenschlafsack für kühle Sommernächte auf der Terrasse über Hüttenschlafsäcke bis zum Sommerschlafsack mit integriertem Moskitoschutz ist für jeden Einsatz etwas dabei.

Carinthia Tropen: Ein Schlafsack für alle Fälle

Der „Tropen“ Schlafsack vom österreichischen Jagd- und Militärausstatter Carinthia muss sich nur knapp dem Testsieger geschlagen geben. In Sachen Verarbeitung gehört er zu den Spitzenmodellen im Vergleich. Besonders gut gefällt uns das integrierte Moskitonetz, mit dem du in lauen Sommernächten unliebsames Getier auf Abstand hältst. Alles weitere zum Mumienschlafsack von Carinthia liest du im detaillierten Einzeltest.

Mammut Perform Fiber Bag -7°C: Für bitterkalte Nächte

In Sachen Verarbeitung kommt am „Mammut Perform Fiber Bag -7°C“ kein anderer Schlafsack vorbei. Die Nähte sind ebenso tadellos verarbeitet wie die Reißverschlüsse, Zuglaschen und Knöpfe. Absolut top! Im Test probieren wir die große XL-Version mit einer Abmessung von 230 x 80 x 55 Zentimetern aus, ganz ohne uns nachts darin zu verirren. Der Schnitt des Mumienschlafsacks ist angenehm. Die Liegelänge ist auch für große Menschen komfortabel. An der Bewegungsfreiheit gibt’s nichts zu meckern. Der verarbeitete Stoff von Außenmaterial und Innenmaterial ist sehr angenehm auf der Haut. Die einzelnen Features ebenfalls: Neben einer Innentasche verfügt der Fiber Bag über einen Druckknopf oberhalb des robusten Reißverschlusses sowie einen Wärmekragen, der das Entweichen warmer Luft aus dem Schlafsack verhindert.

Der voluminöse Kunstfaserschlafsack von Mammut ist für kühlere Temperaturen gedacht, als etwa die Schlafsäcke von Vaude oder Corinthia im Vergleich. Beim Mammut liegt die Komfortzone bei -1 Grad, das Limit bei -7 Grad. Absolute Untergrenze sind Extremtemperaturen von -25 Grad. Für den Sommer ist uns das etwas zu warm. Bei 11 Grad beginnen wir nach einiger Zeit im warmen Mammut Schlafsack zu schwitzen. Mit geöffnetem Reißverschluss lässt es sich aber ganz gut schlafen. Der Mammut eignet sich sehr gut für die nordeuropäische Klimaregion, wo es auch zwischen Mai und September nachts empfindlich kühl werden kann. Das Packmaß ist auf den ersten Blick recht groß. Denn den beiliegenden Kompressionsbeutel kannst du nur mit zwei Gurten zusammenziehen. Die Bauschkraft der Kunstfaser ist sehr beeindruckend: Wir bekommen das Paket auf eine Größe von 30 mal 23 Zentimeter zusammengeschnürt. Für den Campingbus kein Problem, im Rucksack wird’s da aber schon recht eng. Zudem ist er mit 1,58 Kilogramm nicht das Leichtgewicht im Testfeld. Nettes Gimmick: Dem Schlafsack liegen Ohrstöpsel und eine blickdichte Schlafbrille bei. 

Fazit: Für Hüttentouren und Mehrtageswanderungen eignet sich der Mammut Perform Fiber Bag gut. Auch wenn das Packmaß nicht ideal ist. Mit diesem Schlafsack hast du es auch kuschelig warm, wenn es mal unter den Gefrierpunkt geht. Für laue Sommernächte ist er eventuell jedoch etwas zu warm.

Steinwood Premium Schlafsack: Mit Ausgang auf beiden Seiten

Der „Steinwood Premium Schlafsack“ punktet mit seiner Verarbeitung. Die Nähte sind tadellos. Ebenso die Tunnelzugkordeln zum Schließen. Als einziger Schlafsack im Test verfügt der Steinwood auf beiden Seiten über einen Zwei-Wege-Reißverschluss. Das ist einerseits super praktisch, andererseits könnten die verarbeiteten Reißverschlüsse für unseren Geschmack etwas stabiler sein. Ausgelegt ist der Schlafsack laut Hersteller für einen Temperaturbereich von warmen 20 bis kalten -10 Grad. Wir schlafen bei einer Umgebungstemperatur von 12 Grad eine Nacht im Freien. Das fühlt sich recht angenehm an, viel wärmer sollte es aber nicht werden, das wäre schweißtreibend.

Der Schnitt des 210 x 80/50 Zentimeter großen Mumienschlafsacks ist in Ordnung, auch wenn er für Menschen mit breiten Schultern etwas schmal sein dürfte. In Sachen Liegelänge könnte es für große Personen eng werden. Wir fühlen uns nachts allerdings nicht eingeengt. Obermaterial und Futter sind aus 100 Prozent Polyester gefertigt und bei 30 Grad waschbar. Den Wärmekragen kannst du mit Klettverschlüssen fixieren. Verpackt ist der 1,57 Kilogramm schwere Schlafsack schnell. Den Kompressionsbeutel zurren wir zu einem kompakten Paket von etwa 35 mal 20 Zentimeter zusammen. So passt er auch locker in einen Trekkingrucksack. Für eine Hüttenwanderung, Campen am Strand oder ein Musikfestival ist der Steinwood bestens geeignet.

Fazit: Mit dem Steinwood Premium Schlafsack bekommst du einen robusten und waschbaren Schlafsack für alle Fälle. Seine Komforttemperatur liegt irgendwo bei 10 Grad weniger als bei den angegebenen 20 Grad. Da finden wir ihn dann doch etwas warm. Pluspunkt sind die Reißverschlüsse auf beiden Seiten.

Explorer Grönland: Solider Schlafsack für ein schmales Budget

Als einer der günstigsten Schlafsäcke in unserem Test macht der „Explorer Grönland“ eine erstaunlich gute Figur. Im zu 100 Prozent aus Polyester gefertigten Mumienschlafsack liegt der Komfortbereich um 0 Grad. Ausgewiesen ist er für einen Temperaturbereich zwischen 0 und maximal -23 Grad. Bei knapp 12 Grad schlafen wir im Test an einer windgeschützten Stelle im Freien. Wir schwitzen nicht die Spur. Im Gegenteil: es ist kuschelig und warm. Dank des robusten Kompressionsbeutels aus Nylon kriegen wir den 1,9 Kilogramm schweren Grönland zu einem Paket von 35 x 23 Zentimeter zusammengeschnürt. Das passt auch in den Rucksack.

Großer Pluspunkt des Grönland von Explorer: Du kannst die Schlaftüte bei 30 Grad waschen. Gar nicht so verkehrt, wenn das Festival mal länger dauert. Die Nähte und der Reißverschluss sind solide verarbeitet. Letzteren kannst du in beide Richtungen öffnen. Schwach finden wir, dass das dünne Polyester Obermaterial nicht vollständig mit dem Kern vernäht ist. Da kann es durchaus mal vorkommen, dass das Material reißt, wenn du irgendwo hängen bleibst.

Fazit: Als preisgünstiger Mumienschlafsack eignet sich der Explorer Grönland für dich, wenn du auf der Suche nach einem unkomplizierten und waschbaren Schlafsack für den gelegentlichen Campingurlaub oder den Festivalbesuch bist.

10T Artic Sun: Unkomplizierter Schlafsack Festival und Gelegenheits-Camping

Der „10T Arctic Sun” ist in erster Linie ausgesprochen günstig. Das merkst du insbesondere dem Obermaterial aber leider auch an. Da ist die Haptik bei allen Testkonkurrenten deutlich angenehmer. Der Stoff knistert und lädt sich immer wieder statisch auf. Mit seinen Abmessungen von 230 x 85/55 Zentimetern und einem Gewicht von 1,7 Kilogramm spielt der Arctic Sun in der gleichen Liga wie der Preis-Leistungs-Sieger von HighPeak. Die Verarbeitung des 10T ist solide. Die Nähte und der Zwei-Wege-Reißverschluss sind ordentlich verarbeitet, wenn sie auch keinen super stabilen Eindruck machen. Der Temperaturbereich liegt zwischen 5 Grad (Komfortbereich) und – 16 Grad (Extrembereich). Bei einer Umgebungstemperatur von 14 Grad ist der Schlafsack fast schon etwas zu warm. Mit geöffnetem Seitenreißverschluss ist es allerdings recht angenehm.

Neben dem Obermaterial hadern wir mit dem Packmaß. Der Transportbeutel verfügt über keine Gurte, um den Schlafsack zu komprimieren, so dass du der 10T Arctic Sun verpackt voluminöse 40 x 25 Zentimeter misst. Also weniger ein kompakter Sommerschlafsack für Ultralight Trekkingwanderer, als ein günstiger Schlafsack für den Festivalbesuch. Wenn letzteres ausartet, kannst du den Artic Sun bequem bei 30 Grad in der Maschine waschen.

Fazit: Der 10T Arctic Sun ist ein solider und günstiger Schlafsack. Abstriche musst du beim Material machen. Dem ist der niedrige Preis deutlich anzumerken. Wenn du nicht regelmäßig zu Trekkingtouren oder Hüttenwanderungen aufbrichst ist er eine Überlegung wert.

Coleman Hampton Blue 220: Mehr Kuscheldecke als Schlafsack

Der „Coleman Hampton 220 Blue” ist ein voluminöser Deckenschlafsack. Der einzige im Testfeld. Sein Obermaterial besteht zu 100 Prozent aus Baumwolle, gefüllt ist er mit einer Polyesterfüllung. Das Innenleben ist ebenfalls aus Baumwolle und fühlt sich angenehm an. Allerdings solltest du den 220 x 100 Zentimeter großen Schlafsack erst einmal richtig lüften, denn wirklich angenehm ist der Geruch, der uns beim Auspacken entgegenschlägt, nicht. Hergestellt wird der Hampton in China. Das trifft zwar auch auf einige Konkurrenten im Test zu, erschnüffeln lässt sich die Mischung aus Plastik und Industrieware allerdings nur beim Coleman. Für Backpacker eignet sich der massige Schlafsack mit seinen 2,75 Kilogramm und einem ausladenden Packmaß von 46 x 36 x 18 Zentimeter keinesfalls. Nervig ist das Verstauen des Schlafsacks im eigentlich viel zu kleinen Transportbeutel. Da haben wir mehrmals das Gefühl, dass die Tasche bald reißt.

Beim Camping mit dem Auto, dem Caravaning oder auch als Decke, wenn es bei geselliger Runde im abendlichen Garten mal kühl wird, eignet sich der Coleman Hampton jedoch gut. Der Temperaturbereich des Hampton liegt zwischen + 2 Grad Komforttemperatur und maximal eisigen – 20 Grad Celsius. Für Temperaturen um den Gefrierpunkt ist er warm und kuschelig genug. Wir hadern bei dem Modell allerdings mit dem Reißverschluss. Der ist recht schlampig vernäht. Immerhin kannst du ihn in beide Richtungen öffnen und den Coleman so auch zu einer Decke umfunktionieren. In einer kleinen Dokumententasche kannst du sicher deine Ausweise und Karten verstauen.

Fazit: Der Coleman Hampton 220 Blue ist ein schwerer und voluminöser Deckenschlafsack fürs Caravaning oder die Campingreise mit dem Auto. Wenn du einen Schlafsack suchst, den du auch als Decke an kühlen Abenden im Garten verwenden möchtest, dann ist der Coleman etwas für dich.

So haben wir die Schlafsäcke getestet

Zuerst gucken wir uns die Schlafsäcke im Testfeld ganz genau an und sichten die Verarbeitung und die verwendeten Materialien. Dabei begutachten wir die Nähte und insbesondere die Verarbeitung der Reißverschlüsse. Die funktionieren bei allen Testmodellen in beide Richtungen, sind aber von sehr unterschiedlicher Qualität. Während die Reißverschlüsse beim Vaude und dem Carinthia sehr stabil sind, hadern wir etwas mit ihrer Verarbeitung bei den Schlafsäcken von HighPeak und Explorer. Ärgerlich schlampig ist der Reißverschluss beim Schlafsack von Coleman vernäht.

Im Praxistest schlafen wir in jedem Schlafsack eine Nacht bei einer Umgebungstemperatur zwischen 11 und 15 Grad an windgeschützter Stelle im Freien. Unser Tester ist männlich und wiegt bei einer Körpergröße von 168 Zentimeter knapp 80 Kilogramm. Beurteilt werden die Wärmeleistung sowie der Schnitt, also die Passform des Schlafsacks. Einzig den Steinwood finden wir etwas schmal geschnitten. In keinem Schlafsack haben wir gefroren oder waren nass geschwitzt. Eine weitere Testkategorie ist das Packmaß. Wir schnüren die Schlafsäcke mit dem beiliegenden Kompressionssack so klein wie möglich. In Sachen Packmaß überzeugen der Vaude Sioux 400 und der Carinthia Tropen am meisten.

Alle Schlafsäcke wurden eine Nacht im Freien auf ihre Funktionen und den Einsatz in der Praxis getestet

Darauf solltest du bei der Entscheidung für einen Schlafsack achten

Zunächst solltest du dir überlegen, wann und wo du deinen neuen Schlafsack in erster Linie einsetzen möchtest. Bist du mit dem Rucksack unterwegs, sollte dein Schlafsack über ein geringes Packmaß verfügen und auch nicht allzu schwer sein. Ein weiterer Punkt, den du beachten solltest, ist der Temperaturbereich, für den sich der Schlafsack eignet. Natürlich ist das Kälteempfinden bei jedem anders, aber die Temperaturangaben für Komfort-, Limit- und Extrembereich (siehe FAQ) liefern einen ganz guten Anhaltspunkt. Orientieren solltest du dich immer am Komfortbereich. Last but not least ist ein Knackpunkt beim Schlafsack der Reißverschluss. Der muss stabil und gut vernäht sein. Nichts nervt mehr, als wenn sich der Reißverschluss ständig in den Stoff frisst und hängen bleibt oder bei der geringsten Bewegung wieder aufgeht. Große Menschen benötigen natürlich einen Schlafsack mit mehr Liegelänge als kleine Personen. Daher gibt es nahezu jeden Schlafsack in unterschiedlichen Größen, sprich mit verschiedenen Liegelängen.

Du suchst neben einem Schlafsack auch noch ein Wurfzelt für dein nächstes Outdoorabenteuer? Dann schau dir unseren Wurfzelt Testebericht an. Wir haben fünf Campingzelte für dich getestet.

Häufige Fragen zu Schlafsäcken

* Alle Preise Stand Juli 2020