Brennholz schnell selbst gesägt – 13 Akku-Kettensägen getestet

Wenn du Gartenbesitzer, Kachelofen- oder Kaminnutzer oder Smoker-Freund bist, weißt du eine gute Kettensäge zu schätzen. Denn dafür musst du dein Holz in die richtige Größe zersägen. Auch ohne Gestank, höllische Lautstärke oder lästiges Kabel geht das mittlerweile richtig gut. Denn Akku-Kettensägen erobern sich sogar die Gunst der Profis. Spitzengeräte leisten schon um die 2,5 PS und kommen mit dem entsprechenden Akku-Set auch im Forst zum Einsatz. Umso logischer ist es, dass es auch im privaten Umfeld entsprechende leichte Geräte gibt.

Wir unterziehen für dich 13 der beliebtesten Geräte für den Hausgebrauch einem intensiven Test. Unsere Kandidaten verfügen über eine Schwertlänge von 20 bis 40 Zentimeter. Die Kettensägen haben eine Preisspanne von circa 130 Euro bis 400 Euro* im Set mit Akku. Im praktischen Einsatz ermitteln wir die sägetechnischen Qualitäten. Wichtig ist für uns vor allem die Nutzbarkeit beim Sägen von Hölzern bis zu 12 Zentimeter Durchmesser.

Qual der Wahl: Diese Akku-Kettensägen stellen sich dem Test

In diesen Kategorien bewerten wir jede Akku-Kettensäge

  • Qualität: Die Verarbeitung von Gehäuse und Griffen der Kettensägen nehmen wir sehr ernst. Nichts ist schlimmer als Grate und Kanten oder Einzelteile, die nicht passgenau zusammengebaut sind. Hier prüfen wir auch den Anschlagschutz und den Schnellstopp, die beide wichtig für deine Sicherheit sind.
  • Bedienkomfort und Funktionalität: Wir beginnen bei der Beurteilung des Gewichts und enden bei der Reinigung der Kettensäge. Dazwischen beurteilen wir auch, ob das Spannen oder Nachspannen der Ketten einfach funktioniert. Und wie lange es dauert, den Akku zu laden und wie lange er dann Strom abgibt. Sehr wichtig ist auch, ob sich das Kettenöl einfach einfüllen lässt und ob du sehen kannst, wann der Tank voll ist, damit du den Schmierstoff nicht verschüttest.
  • Ergonomie: Wir schauen, ob die Akku-Kettensäge gut ausbalanciert ist, damit du bei längeren Einsätzen keinen Krampf in Armen und Händen bekommst. Eine gute Note gibt es, wenn dir die Lautstärke trotz Kopfhörern nicht auf die Ohren geht.
  • Sägeleistung: Natürlich überprüfen wir nicht nur die theoretischen Werte sondern auch den praktischen Einsatz der Kettensägen am Holz. Wir schneiden Zweige und Äste und schließlich unterziehen wir alle Kettensägen an 12,5 Zentimeter Robinienholz dem Härtetest. Da müssen sie durchkommen!

Bewährter Testsieger: Husqvarna Akku-Kettensäge 120i

Gut abgeschnitten hat die „Husqvarna 120i“ Akku-Kettensäge nicht nur das Holz sondern auch in ihrer Gesamtleistung. Mit ihr bekommst du ein rundherum sehr gutes Gerät, das sowohl für deinen Einsatz am Sägebock als auch an Baum und Strauch perfekt geeignet ist. Weitere Details zum Testsieger findest du im ausführlichen Einzeltest zur Husqvarna 120i Akku-Kettensäge.

Der Akku-Kettensäge Testsieger sägt mühelos durch hartes Robinienholz

Zweiter Platz: Die Stihl Akku-Kettensäge MSA 140C

Wenn die beiden Hersteller Stihl und Husqvarna in einem Test gemeinsam auftreten, ist ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen vorprogrammiert. Die beliebte „Stihl MSA140C“ Akku-Kettensäge muss sich diesmal geschlagen geben. Es sind Kleinigkeiten, die ihr in einzelnen Punkten eine etwas schlechtere Bewertung einbringen. Warum das Modell des renommierten Herstellers es nicht zum Testsieger schafft, erfährst du im detaillierten Einzeltest zur Stihl Kettensäge MSA140C.

Platzhirsch Stihl konnte mit der MSA 140C nicht ganz so gut überzeugen wie der Testsieger

Preis-Leistungs-Sieger: Einhell Akku-Kettensäge GE-LC 36/35

Sie ist zwar nicht die billigste in diesem Akku-Kettensägen Test. Aber sie bringt eine gute Leistung zu einem angemessenen Preis von circa 220 Euro im Set mit Akku. Die „Einhell GE-LC 36/35“ Akku-Kettensäge gehört in allen Belangen durchaus zum oberen Drittel des Testfelds, vom Geldeinsatz aber zum unteren Drittel. Du machst mit ihrer Anschaffung sicherlich nichts verkehrt. Die Einhell Kettensäge ist flexibel, kraftvoll und handlich. Als Mitglied der sogenannten Power X-Change-Familie wird die Kettensäge von zwei leistungsstarken 18-Volt-Batterien mit Energie versorgt, die links und rechts seitlich zwischen Motor und Handgriff angebracht sind. Dadurch kannst du die Säge sehr gut ausbalancieren.

Der bürstenlose Motor ist nahezu verschleißfrei und sorgt für eine gute Sägeleistung. Mit einer Schwertlänge von 35 Zentimetern sowie einer Schnittgeschwindigkeit von 15 m/s schafft sie ohne Probleme unseren Referenz-Robinienstamm von 12,5 cm Durchmesser.

Sicherheit bietet dir der Schnellstopp, bei dem die Kette beim Ausschalten nicht nachläuft und die Kettenbremse. Pluspunkt ist hier auch der Kettenfangbolzen wie ihn sonst nur größere Geräte haben.

Hier stimmen Preis und Leistung: Einhell GE-LC 36/35

Sicherheit muss sein - Alle weiteren Kettensägen im Test

Sicherheit schreiben bei unseren Tests ganz groß. Bei den überprüften Akku-Kettensägen gilt das ganz besonders. Darum haben wir ein paar Geräte wegen Unzulänglichkeiten abgewertet. Mit den meisten waren wir aber zufrieden.

Schnittmeisterin: Die Makita Akku-Kettensäge DUC353Z

Sie hat am besten abgeschnitten, daran besteht zumindest beim Holz kein Zweifel. Die Makita Akku-Kettensäge „DUC353Z“ bietet wie ihre baugleiche Schwester „Dolmar AS3835Z“ mit zwei 18-Volt-Akkus eine hervorragende Kapazität von 180 Wattstunden.

Die Drehzahl lässt sich sehr feinfühlig regeln. Der kraftvolle Motor der Makita erlaubt hohe Kettengeschwindigkeit und schnelle Schnitte. Dass es dennoch nicht zum Testsieg reicht, liegt unter anderem daran, dass die Technik der Kettenspannung und –nachspannung zwar werkzeuglos aber sehr eigenwillig und kompliziert funktioniert. Das Spannrad für die Feinjustierung der Kette kannst du mit dicken Handschuhen kaum bewegen. Und der Griff für das Lösen des Kettenraddeckels lässt sich nur sehr schwer bewegen. Diese Dinge sind bei der Makita Kettensäge sicher verbesserungsfähig

Die Kettennachspannung ist für uns das einzige Manko der Makita DUC353Z

Baugleiche Schwester: Dolmar Akku-Kettensäge AS3835Z

Weil sie baugleich ist, unterscheidet sich die „Dolmar Akku-Kettensäge AS3835Z“ von der „Makita DUC353Z“ einzig durch ihre rote Gehäuse-Farbe. Verarbeitet ist sie gleich gut und sie liefert auch genau dieselben Ergebniss beim Schnitt und der Ausdauer. Das Gewicht ist mit 4,7 Kilogramm ohne Akku recht hoch. Mit Akku ist die Akku-Kettensäge nicht optimal ausbalanciert. Der vordere Handschutz dient gleichzeitig zum Einlegen der Kettenbremse und löst bei einem Rückschlag diese automatisch aus. Das funktioniert tadellos. Beim Loslassen des Schalthebels läuft die Kette allerdings noch ein stückweit nach. Das ist nicht ganz ungefährlich. Ebenso wie bei der Makita ist auch hier die Kettenspannung und –nachspannung noch zu optimieren.

Die Dolmar AS3835Z ist nicht ideal ausbalanciert

Im oberen Drittel: Alko Akku-Kettensäge CS4030

Die Alko Akku-Kettensäge „CS4030“ ist ein sehr ausgewogenes Gerät. Sie leistet sich in keinem Testbereich grundlegende Schwächen. Wenn du dich bereits in der Alko-Akkuwelt bewegst, kannst du dich beruhigt für diese Kettensäge entscheiden. Die Akku-Technik ist ausgereift und mit 180 Wattstunden bekommst du auch reichlich Kapazität. Die hast du, wenn sie aufgebraucht ist, in 90 Minuten wieder voll aufgeladen.

Nicht ganz glücklich sind wir mit der Balance. Die mit 4,45 Kilogramm Gewicht ohne Akku schon recht schwere Kettensäge kippt mit eingesetztem Akku leicht nach hinten. Das musst du beim Sägen durch leichtes runter drücken mit der linken Hand ausgleichen. Das macht beim langen Sägen dann weniger Spaß, weshalb die Alko Kettensäge in der Kategorie Ergonomie eine schlechte Note bekommt.

Die Alko CS4030 ist nicht gut austariert

Akku-Upgrade sinnvoll: Worx Akku-Kettensäge WG322E.9

Da hast du ein rundherum gutes Gerät gefunden und dann hapert es an der Leistung. Die Worx Akku-Kettensäge „WG322E.9“ quält sich zeitweilig durch das Holz. Das ist sicherlich dem im Lieferumfang vorhandenen kleinen Akkus mit jeweils 2 Amperestunden (Ah) geschuldet. Dessen magere 40-Wattstunden-Kapazität ist schnell aufgebraucht. Zwar ist der Akku in 60 Minuten wieder aufgeladen. Aber du musst häufig Pause machen. Hier sind der optionale 4-Ah- oder sogar der 5-Ah-Akku eine sinnvolle Zusatzinvestition. Dazu dann noch das passende Schnellladegerät und du hast Spaß am Umgang mit der Worx Akku-Kettensäge WG322E.9. Denn sie ist sonst ein sehr ausgewogenes Gerät zu einem recht ordentlichen Preis.

Ein stärkerer Akku stünde der Worx WG322E.9 gut zu Gesicht

Gute Ansätze: Ryobi Akku-Kettensäge OVS1830

Mit 210 Milliliter Fassungsvermögen ist der größte Kettenöl-Tank im Test zwar prima, aber sicherlich kein Entscheidungskriterium für den Kauf der Ryobi Akku-Kettensäge „OVS1830“. Auch die schwächelnde Leistung des Motors konnte uns nicht überzeugen. Dabei gibt es eigentlich einige Pluspunkte, mit denen sie durchaus im oberen Drittel der Testgeräte mitschwimmen könnte. Zum Beispiel die mit 30 Zentimetern ordentliche Schwertlänge. Oder die gute Qualität des Gehäuses und der Griffe. Nachteile sind jedoch wieder die etwas zu lange Nachlaufzeit der Kette nach dem Ausschalten. Und die Ladezeit von zwei Stunden für den Akku mit nur 72 Wattstunden Kapazität.

In die Ryobi OVS1830 geht am meisten Öl rein, doch die Sicherheit lässt zu wünschen übrig

Kurzes Schwert: Bosch Akku-Kettensäge Universal Chain 18

Die „Bosch Universal Chain 18“ hat die kleinste Schwertlänge im Akku-Kettensäge Test. Es misst nur 20 Zentimeter. Die Bosch Kettensäge ist mit einem Ketten- und Führungsschutz ausgestattet, der für die Sicherheit sorgen soll. Er bewirkt aber auch, dass die Säge nicht vollständig ins Holz eintauchen kann. Bosch meint, dass ein Tauchschnitt die häufigste Ursache von Unfällen mit Kettensägen sei. Andererseits ist die Motorleistung recht schwach. Durch unser Referenzholz kommt die sehr leichte Bosch Akku-Kettensäge Universal Chain 18 kaum durch. Das bringt ihr eine der schlechtesten Benotungen bei der Bewertung der Schnittleistung. Sehr gut ist das geringe Gewicht verbunden mit der ausgewogenen Balance. Praktisch finden wir auch den hervorragende Öleinfüllstutzen. Die Bosch Universal Chain 18 ist für dich geeignet, wenn du eine Mini-Kettensäge suchst.

Nur 20 Zentimeter: Die Bosch Universal Chain 18 hat das im Vergleich kürzeste Schwert

Lässt Wünsche offen: Black+Decker Akku-Kettensäge GKC182520

Geringes Gewicht, gute Balance, ein wertiges Gehäuse und ein optimaler Öleinfüllstutzen reichen nicht aus, um der „Black+Decker GKC182520“ Akku-Kettensäge zu einem besseren Ergebnis zu verhelfen. Dem stehen ganz klar die schlechte Motorleistung und vor allem die mangelhafte Sicherheit im Weg. So läuft die Kette beim Loslassen des Ein-/Ausschalters lange nach. Eine Kettenbremse am Handschutz gibt es nicht.

Auch die Akku-Laufzeit lässt zu wünschen übrig. Und erst recht die Akku-Ladezeit von fünf Stunden. Bei nur 36 Wattstunden ist das ein nicht akzeptables Ergebnis. Positiv zu vermerken sind noch die gut funktionierenden Kettenspann-Griffe und der im Vergleich günstigste Preis im Test. Nur etwa 132 Euro* kostet dich diese Kettensäge.

Die Sicherheit ist bei der Black+Decker GKC182520 ein Manko

Schärft selbst: Oregon Akku-Kettensäge CS300

Die „Oregon CS300“ Akku-Kettensäge ist als einzige mit einem Ketten-Schärfsystem ausgerüstet. Oregon behauptet, dank „PowerSharp“ gäbe es keine durch stumpfe Ketten bedingte Ausfallzeiten mehr. Das stimmt bedingt. Denn das Schärfen ist nicht unbegrenzt möglich. Maximal 15 Mal kannst du den sogenannten PowerSharp-Hebel betätigen und nach vier Sekunden funktioniert die Kette wieder wie neu. Dauert das normale Schärfen bis zu 30 Minuten, sparst du dadurch theoretisch sagenhafte neun Stunden ein. Allerdings ist die Motorleistung nicht gerade berauschend. Dafür hat der Akku eine Kapazität von 216 Wattstunden. Ein Spitzenwert in diesem Testfeld. Nicht gefallen hat uns das kreischende Grundgeräusch der Maschine.

Die Oregon CS300 schärft sich selbst 

Leichtgewicht: Greenworks Akku-Kettensäge G40CS30

Die „Greenworks G40CS30“ Akku-Kettensäge fällt durch eine schwache Schneideleistung auf. Unsere 12,5 Zentimeter Referenz-Robinie schafft sie nur mit mehreren Anläufen. Ähnlich sieht es auch mit der Sicherheit aus. Die Kette läuft nach Loslassen des An-/Ausschalters nach und eine Kettenbremse fehlt ganz. Eigentlich ist das Leichtgewicht einfach zu bedienen und wäre ohne die Schwachstellen für den Hausgebrauch im Garten ganz gut zu gebrauchen, um kleinere Bäumen zu fällen oder um Äste abzuschneiden. 160 Wattstunden Kapazität des 40-V-Akkus ist ein guter Wert, die zwei Stunden Ladezeit durchschnittlich. Und auch die Verarbeitung des Gehäuses ist nicht optimal. Dafür punktet die Greenworks Akku-Kettensäge G40CS30 mit einer guten werkzeuglosen Kettenspannung.

Am Robinienholz beißt sich die Greenworks G40CS30 fast die Zähne aus

Leicht und schwach: Stiga Akku-Kettensäge SC24AE

Die „STIGA SC 24 AE“ Akku-Kettensäge ist 3,2 Kilogramm leicht, präzise im Schnitt und gut für kleine Aufgaben geeignet. Mehr gibt die Motorleistung nicht her. An unserer Referenz-Robinie ist sie dann auch gescheitert. Die Stiga hat ein 25 Zentimeter kurzes Schwert und ein sehr ordentliches Kettenschnellspannsystem sowie eine automatische Ölpumpe. Leider lässt sich das Kettenöl durch die kleine Öffnung schlecht nachfüllen. So kommt es schnell mal zum Überlaufen. Der Lithium-Ionen-Akku mit 24 Volt und 4 Amperestunden leistet 96 Wattstunden. Das Ladegerät benötigt zwei Stunden um ihn wieder komplett zu füllen. Ein Schnellstopp der Ketten funktioniert nicht und eine Kettenbremse ist bei dem Gerät nicht vorgesehen. Ein klarer Sicherheitsmangel.

Die Stiga Kettensäge scheitert am Referenz-Baumstamm

So gehen wir beim Akku-Kettensäge Test vor

Bei allen Akku-Kettensägen im Test gehen wir in der gleichen Reihenfolge vor. Zunächst packen wir alle Geräte aus, überprüfen sie auf Vollständigkeit und bauen sie zusammen. Dann laden wir die Akkus. Parallel dazu füllen wir jeden Kettenöltank. Hier halten wir uns an die Vorgaben der Hersteller. Gut bewertet werden die Tanks, die sich einfach füllen lassen und bei denen der Füllstand sichtbar ist. Denn läuft der Tank über, verschmutzt das Öl dauerhaft den Untergrund.

Als nächstes Spannen wir die Kette. Wir lösen den Kettenraddeckel, ziehen das Schwert mit der Kette soweit es geht nach vorne und befestigen den Deckel wieder. Über das Spannrad stellen wir die Kettenspannung ein. Dabei bewerten wir, ob das einfach oder schwierig ist. Kleine Rädchen bringen Nachteile, wenn du beim Arbeiten dicke Handschuhe trägst.

Dann setzen wir den Akku ein und überprüfen die Balance. Beim Sägen erfolgt der Lautstärketest und die Überprüfung der Funktion von Kettenbremse und Schnellstopp. Schließlich schneiden wir kleinere Äste. Zum Abschluss ist das Abschneiden von zehn daumendicken Scheiben vom Robinienholz-Stamm vorgesehen. Unser Referenz-Holz ist 12,5 Zentimeter dick und sehr hart. Perfekt um die Akku-Kettensägen im Test an ihre Grenzen zu bringen.

Alle Kettensägen sollen es im Test durch 12,5 Zentimeter starkes Robinienholz schaffen

Worauf musst du beim Kauf deiner Kettensäge achten?

Alle Akku-Kettensägen in diesem Test sind für einfache Einsätze rund um Haus und Garten vorgesehen. Ein geringes Gewicht ist in diesem Gebiet besonders wichtig. Außerdem musst du einen ausreichend starken Akku mit ausreichend Kapazität wählen. Der bringt natürlich sein Zusatzgewicht mit. Wie sich die Akku-Kapazität berechnen lässt und wie so ein Akku aufgebaut ist, haben wir dir in einem Info-Artikel zusammengefasst.

Sehr starke Akkus haben etwa unsere Testkandidaten von Makita, Dolmar, Oregon und Alko. Mit ihrem Akku sind es aber nicht gerade Leichtgewichte.

Die Sicherheit spielt bei einer Akku-Kettensäge eine wichtige Rolle. Dafür sind Schnellstopp und Kettenbremse ein Muss. Ebenso der Handschutz. Meist ist dieser ein Bestandteil des Kettenbremshebels.

Den Schnellstopp bemängeln wir bei den Sägen von Black+Decker, Stiga und Greenworks, weil er zu langsam ist. Über einen Handschutz verfügen alle Testkandidaten. Eine Kettenbremse fehlt bei den von uns getesteten Modellen von Black+Decker, Greenworks, Stiga, Boch und Worx.

Achte auch darauf, dass die Einrichtung zur Kettenspannung für deine behandschuhten Hände geeignet ist. Das ist zum Beispiel beim Testsieger von Husqvarna vorbildlich. Und natürlich spielt der Preis eine wichtige Rolle. In unserer Tabelle siehst du, dass die Preisspanne sehr groß ist. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis hat für uns die Einhell GE-LC 36/35 Li-Solo.

Beachte auch, dass die Hersteller ihre Kettensägen teilweise als Set mit Akku anbieten, bei anderen musst du den Akku separat dazu bestellen. Wir bewerten beim Preis immer das Gesamtpaket. Falls die Kettensäge nicht im Lieferumfang verfügbar ist, findest du einen entsprechenden Hinweis oben in der Bewertungstabelle.

Wichtige Fragen zur Akku-Kettensäge