Jeder greift gerne zu der Gerätemarke, bei der er sich besonders wohlfühlt. Das ist für viele Makita. Der Name wird bei den unterschiedlichsten Gerätearten stark nachgefragt und erreicht meistens zahlreiche Bewertungen. Ein nicht unwichtiger Grund, dem Makita Akku-Laubbläser „DUB361Z“ einen ausführlichen Testbericht zu gönnen. Er hat zwar nicht am besten abgeschnitten, passt aber aufgrund der riesigen Akku-Gerätevielfalt dieser Marke in vielen Haushalten gut ins System.

ÜbersichtVor- und Nachteile des Makita Laubbläsers

Der Laubbläser von Makita in der Gesamtansicht
Der Laubbläser von Makita in der Gesamtansicht

+ Blasleistung
+ praktischer Einsatz

+ Akku-Lade- und Laufzeit

- Balance
- Lautstärke

Hat den stärksten Luftstrom: Makita Akku-Laubbläser

Die Blasleistung liegt im praktischen Einsatz im oberen Drittel im Vergleich mit den anderen Testkandidaten. Allerdings kann der Makita Laubbläser seine enorme Luftgeschwindigkeit von 205 bis 335 km/h nicht mit einer Spitzenbenotung krönen. Das liegt an der kleinen, flachen Düse, die den Luftstrom zu sehr auf einen Punkt fokussiert. So gelingt es dir nicht, breitere Flächen mit dem starken Luftstrom weitläufig zusammenzufegen. Du brauchst schon viel Zeit bis du den Trick raus hast, wie du es einigermaßen hinbekommst. Zum punktgenauen Befördern des Laubes unter Hecken oder auf den Komposthaufen ist die Düse dann wieder ideal. Ein stufenloses Feinjustieren des Luftstroms ist nicht möglich. Du kannst ihn lediglich über eine Taste im Handgriff auf „High“ oder „Low“ einstellen.

Gute Qualität, schlechte Balance

Die ordentliche Materialqualität und Verarbeitung ist bei diesem Laubbläser Makita-typisch. Da stören weder Kanten noch Grate beim Halten. Ein Manko ist aber das sehr tief hinten angebrachte Akku-Doppel. Dadurch erreichst du keine ausgewogene Balance und musst immer wieder nachdrücken, um in Bodennähe zu bleiben. Vorteilhaft ist das allerdings, wenn du zum Beispiel Spinnweben hoch unter dem Balken entfernen möchtest. Bei solchen Arbeiten liegt der Makita Laubbläser sehr gut in der Hand.

Beste Akkuleistung

Unschlagbar ist der Makita Laubbläser bei der Akku-Leistung. Die beiden 18-Volt-Akkus aus dem Makita-System haben gemeinsam eine Kapazität von 180 Wattstunden und sind mit dem Doppel-Ladegerät am schnellsten von allen getesteten Geräten wieder aufgeladen. Lediglich 45 Minuten musst du warten. Der Akku der Husqvarna 320iB erreicht beispielsweise 7 Wattstunden mehr Kapazität, benötigt aber für das Laden mehr als zweieinhalb Stunden. Ein weiterer, wesentlicher Vorteil des Makita Laubbläsers ist, dass du den Akku in weit mehr als 250 Geräte der Makita- aber auch Dolmar-Geräte-Serien verwenden kannst. Innerhalb des Akku-Systems gibt es fünf verschiedene Nennladungen von 1,5 bis 6 Ah.

Unser Fazit zum Makita Laubbläser

Wenn du einen großen Garten mit vielen Flächen und Wegen hast, auf denen sich häufig Laub und vielleicht auch grober Schmutz verteilt hat, ist der Makita DUB361Z Akku-Laubbläser eine gute Wahl. Er ist so kraftvoll, wie es früher nur benzinangetriebene Geräte waren. Und dabei emissionsfrei und leise. Zwar kannst du ihn weitgehend kräfteschonend nutzen, allerdings ist er nicht gut ausbalanciert. Mit kleineren Akkus aus dem System könntest du den Schwerpunkt verlagern. Was problemlos ist, wenn du bereits mehrere Geräte aus dem umfangreichen Makita-Akku-System in Garten und Werkstatt verwendest. Dann kannst du mit den Akkus frei operieren und hast sicher auch bereits die große Doppel-Ladestation DC18RD in deiner Werkstatt stehen.

Unsere Alternativen für den Makita DUB 361Z Akku-Laubbläser

Als Alternative haben wir zunächst den Testsieger „Dolmar AG-3750“ in petto. Der arbeitet mit dem gleichen Akku-System und ist im praktischen Einsatz effektiver. Dafür ist er aber auch etwas teurer. Mehr Informationen dazu findest du im Einzeltest zum Dolmar Laubbläser. Eine zweite Empfehlung ist der Stihl Akku-Laubbläser „BGA56“. Er bringt für das gleiche Geld eine bessere Leistung beim Laub blasen. Über den Stihl Laubbläser berichten wir im Vergleichstest ausführlich.