Akku-Staubsauger sind eine flexible Alternative zu kabelgebundenen Bodenstaubsaugern. Endlich völlig ungebunden bis in die hinterste Ecke saugen! Wir schicken 11 Akku-Sauger in den Vergleichstest. Den Testsieg schnappt sich der teure aber auch sehr gute „Dyson V10 Absolute“. Er überzeugt uns mit hoher Saugkraft und hochwertiger Verarbeitung. Auch die Akkulaufzeit ist in Ordnung – wenn du die verschiedenen Saugstufen effizient nutzt. 

ÜbersichtVor- und Nachteile des Dyson Cyclone V10 Absolute

Der Dyson V10 holt sich dank beeindruckender Saugleistung den Testsieg..
Der Dyson V10 holt sich dank beeindruckender Saugleistung den Testsieg..

+ hohe Saugkraft
+ robust und hochwertig
+ beutellos und einfach zu entleeren
+ ohne Saugrohr als Handstaubsauger nutzbar

- sehr teuer
- Akku hält im Turbo-Modus nicht sehr lange

Der Dyson V10: Saugstark und flexibel

Das Staubsaugen mit dem Dyson V10 macht uns direkt Spaß. Je nach Bedarf saugen wir im Test mal im Eco-Mode, mal im Power-Mode und mal im Max-Mode. Der V10 hält mit dieser Mischmodus-Saugprozedur insgesamt 25 Minuten durch. Dabei reinigen wir eine komplette 80 qm große Drei-Zimmerwohnung mit drei größeren Teppichen, darunter ein Langflor-Teppich, und zwei kleineren Läufern. Der Eco-Mode reicht für den Alltags-Staub vollkommen aus. Vor allem glatte Böden sind schnell staubfrei. Bleibst du diszipliniert im Eco-Mode reicht der Akku sogar bis zu 60 Minuten. Den Max-Mode brauchst du im Grunde nur, wenn du einen dicken Teppich richtig frei blasen möchtest – da sparst du dir das Teppichklopfen. 

Fixe Ladezeit und effektives Zubehör

Ein gutes Saugergebnis auf Teppichen erreichst du mit der Elektrobürste mit Direktantrieb. Die zehrt allerdings auch etwas am Akku. Apropos Akku. Dyson muss sich immer wieder anhören, dass der Akku nicht lang genug halte. Wir haben im Test allerdings festgestellt, dass einige Konkurrenten schon deutlich vor dem V10 schlapp machen. Zudem glänzen Testkandidaten mit längerer Akkulaufzeit als der V10 nicht gerade mit ihrer Saugkraft. 

Voll geladen ist der Akku des Dyson V10 Absolute in gerade einmal 3,5 Stunden. Das ist einer der schnellsten Werte im Test. Nach Gebrauch verstaust du den Akku-Sauger in einer Wandhalterung. Kleines Manko bei allen kabellosen Dyson Saugern: Die Geräte stehen nicht selbstständig. Klingelt es mal an der Tür oder willst du während des Saugens kurz etwas zur Seite räumen, musst du den Dyson entweder irgendwo gegenlehnen, hinlegen oder in die Ladestation hängen. 

Das Zubehör ist erfreulich umfangreichFür Laminat oder Parkett liegt dem V10 eine Elektrobürste mit Soft-Walze bei. Die poliert deinen Fußboden quasi mit ihrer samtigen Putzrolle. Dem von uns getesteten Dyson V10 Absolute liegen außerdem bei: eine Wandhalterung mit Ladefunktion, je eine Kombi-Zubehördüse, Fugendüse sowie eine Mini-Elektrobürste. Damit bist du für jeden Saugeinsatz gerüstet. Die Typenbezeichnung „Absolute“ bezieht sich bei den Dyson-Modellen übrigens auf das enthaltene Zubehör. Den „Absolute“-Geräten liegen alle verfügbaren Bürsten und Düsen bei.

Flexibel einsetzbar

Der Dyson ist im Eco-Mode leiser als viele Konkurrenten im Test. Gemessen haben wir 70,2 dBA.  Im Turbo-Modus pfeift er ordentlich, liegt mit einem Geräuschpegel von 83,3 dBA allerdings immer noch unter den Herstellerangaben von 86 dBA. Im Gegensatz zu den Geräten von AEG, Bosch, Leifheit oder Grundig kommst du mit dem schmalen Saugrohr des Dyson V10 bequem unter deine Möbel. Das Gerät liegt so leicht in der Hand, dass du auch das eine oder andere Regalfach kurz aussaugen kannst. Gleiches gilt für lästige Spinnweben an der Zimmerdecke. Ohne das Saugrohr wird der Dyson zu einem leistungsstarken Handstaubsauger, mit dem du Polstermöbel ab- und dein Auto aussaugen kannst.

Beim Dyson V10 wackelt nichts

Sehr gut gefällt uns beim V10 wie bei allen drei Dyson Modellen im Test die hochwertige Verarbeitung. Da passt alles zusammen, die Steckverbindungen sitzen und nichts wackelt oder hat Spiel. Das Entleeren des Behälters funktioniert einfach. Zwar musst du das Saugrohr abnehmen, aber dank der guten Klick-Verbindungen ist das kein Problem. Mit einem Schalter wird die Klappe des Staubbehälters direkt über dem Abfalleimer geöffnet. So werden deine Finger nicht staubig. 

Fazit: Deshalb ist der Dyson V10 Absolute unser Testsieger

In Sachen Saugkraft kann dem Dyson Cyclone V10 kein anderes Modell im Test das Wasser reichen. Lediglich der Nachfolger V11 spielt da in der gleichen Liga. Der V10 ist leicht und flexibel verwendbar. Ob als Bodenstaubsauger oder ohne Saugrohr als Handstaubsauger. Mit ihm kommst du auch in die hinterste Ecke unter dem Sofa oder dem Bett. Auch die Akku-Laufzeit ist für einen Akku-Staubsauger sehr gut. Gleiches gilt für die recht kurze Ladezeit. Für unseren Geschmack könnte die Wandhalterung etwas stabiler konstruiert sein. Die hochwertige Verarbeitung und die gute Saugleistung haben allerdings ihren Preis: der Dyson V10 kostet stolze 550 Euro (Stand Juli 2019).

Diese Akku-Staubsauger können auch was

Der Dyson V10 ist dir dann doch zu teuer? Dann wirf einen Blick auf den saugstarken aber etwas schweren Bosch Zoo’o ProAnimal und den günstigen Leifheit Regulus PowerVac in unserem Akku-Staubsauger Test. Du willst ein absolutes High-End-Gerät, das dir sekundengenau anzeigt, wie lange der Akku noch hält? Dann sieh dir unseren Innovationssieger, den Dyson V11 an.