Gründliche Gesichtsreinigung leicht gemacht – die 10 beliebtesten Gesichtsbürsten im Test

Hautunreinheiten, Pickel, fettige Gesichtshaut, fahler Teint – die Liste unserer Hautprobleme ist ganz schön lang. Wir probieren Cremes, Masken und Peelings aus, um unseren Wunsch nach einer reinen und strahlenden Haut zu erfüllen. Schließlich ist unser Gesicht unsere Visitenkarte! Kein Wunder also, dass Kosmetikstudios boomen. Vom Hydra Facial bis Fire and Ice – hier finden Beauty-Jünger(innen), was ihr Herz begehrt. Allerdings ist oftmals auch noch Sitzfleisch gefordert: Auf einen Termin wartet man meist lang. Außerdem sind die Behandlungen zeitintensiv und teuer. Wie praktisch wäre es, die Gesichtshaut einfach und unkompliziert zu Hause wie im Kosmetikstudio zu pflegen? Gesichtsbürsten machen das möglich. Glaubt man den Herstellern, stehen sie der Tiefenreinigung beim professionellen Beauty-Treatment in nichts nach. Zudem räumen die Gesichtsreinigungsbürsten in den Gesichtspartien nicht nur mit Hautschuppen, Talg und Mitessern auf, sondern fördern auch die Durchblutung der Hautzellen.

Unser Testfeld: Wir testen 10 beliebte Gesichtsreinigungsbürsten auf Herz und Nieren

Wir nehmen zehn beliebte Modelle zwischen 15 und 200 Euro* unter die Lupe. Dabei achten wir darauf, welche Funktionen die Gesichtsreinigungsbürsten mitbringen, wie gut sie sich an unsere Bedürfnisse anpassen lassen und wie der Reinigungseffekt der oszillierenden Bürsten ausfällt. So viel sei schon einmal verraten: Die Investition lohnt sich!

In diesen Kategorien testen wir die Gesichtsreinigungsbürsten

  • Verarbeitung: Auf die legen wir im Test ein besonderes Augenmerk. Wie liegt die Gesichtsbürste in der Hand? Wie hochwertig ist das Material? Wie sind die Knöpfe verarbeitet? Wie fühlen sich die Borsten der Aufsätze auf der Gesichtshaut an? Uns ist wichtig, dass sie sich gut anfühlen, nicht unangenehm riechen und komfortabel in der Handhabung sind. Auch mit gutem Design können die Hersteller unsere Herzen gewinnen.
  • Bedienung: Weil die Bedienung für uns mindestens genauso wichtig ist, wie die porentiefe Reinigung selbst, zählt auch dieser Punkt in unsere Bewertung. Wer möchte schon eine Gesichtsbürste, bei der wir erst einmal stundenlang die Anleitung wälzen müssen, ehe wir sie nutzen können? Deshalb sind uns eine schnelle Einsatzfähigkeit, leicht verständliche Funktionen und eine intuitive Anwendung wichtig.
  • Hautreinigung: Vom Vorgang bis zum Ergebnis – die porentiefe Reinigung ist die Hauptfunktion der Gesichtsbürste. Deshalb probieren wir alle Funktionen und Aufsätze der Bürsten aus. Dabei achten wir darauf, wie sich die Gesichtsreinigungsbürste und der jeweilige Härtegrad der Borsten auf der Haut anfühlt – auch bei stärkeren Programmen. Und natürlich muss auch das Endergebnis überzeugen. Tiefenreinigung? Check. Strahlender Glow? Check.

Revolutionäres Hightech-Gadget: Unser Testsieger Mia Smart von Clarisonic

Schlichtes aber hochwertiges Design, ein großer Bürstenkopf und eine innovative App – die „Mia Smart“ von Clarisonic überzeugt uns schon beim Auspacken. Die Gesichtsbürste vereint gleich drei Funktionen in einem Gerät: Reinigung, Massage und Straffung sowie Make-up. Das finden wir schon einmal toll. Allerdings: im Lieferumfang ist lediglich der Daily Radiance Bürstenkopf – der oszillierende Aufsatz für die tägliche Reinigung – enthalten. Die Köpfe für die weiteren Funktionen müssen extra gekauft werden. Bei einem Kaufpreis von knapp 200 Euro* hätten wir uns da etwas mehr erhofft.  

Dafür holt die Reinigungsbürste von Clarisonic in der Anwendung jede Menge Punkte. Über die App, die wir uns vorher auf unser Smartphone laden, können wir die Gesichtsbürste perfekt auf unsere Bedürfnisse abstimmen. Dafür beantworten wir in einem Hauttest einige Fragen, danach erstellt das Programm eine Reinigungs-Routine, die genau zu uns passt. Mehr Individualisierung geht nicht! Ein weiterer Vorteil: Die Mia Smart kann, muss aber nicht mit der App genutzt werden.

Die Gesichtsreinigungsbürste selbst liegt sehr gut in der Hand. Dafür gibt es einen Pluspunkt. Obwohl der Bürstenkopf recht groß ist, funktioniert die Tiefenreinigung einwandfrei. Ein eingebauter Timer sowie die App führen uns durch unsere Routine. Das Ergebnis: ein strahlender, reiner Teint. Der Hersteller empfiehlt einen Austausch des Bürstenkopfs bei täglicher Verwendung nach 3 Monaten. Eine Ersatzbürste kostet dich knapp 3 Euro*.

Fazit: Die Mia Smart von Clarisonic punktet in (fast) allen Kategorien und ist damit unser klarer Testsieger!

Preis-Leistungs-Sieger Beurer beauty FC 45: günstig, aber oho

Eine hervorragende Reinigungswirkung zum kleinen Preis – trotz ihrer erschwinglichen Anschaffungskosten von knapp 15 Euro* macht die „Beurer beauty FC 45“ eine ausgesprochen gute Figur. Als kleine Schwester unseres Ausstattungssiegers, der Pureo Deep Cleansing Gesichtsreinigungsbürste, bringt unser Preis-Leistungs-Sieger das gleiche schlichte Design und eine Reinigungsfunktion mit angenehmer Geschwindigkeitsstufe mit. Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Gesichtsbürste ohne Station geliefert wird. Stattdessen gibt es am Ende eine Art Schlaufe, mit der du die Gesichtsreinigungsbürste beispielsweise an einem Handtuchhalter aufhängen kannst. Durch die Rundung kann die Bürste nicht aufgestellt werden. Das finden wir etwas schade, ist aber angesichts des Preises zu verschmerzen.

Anders als die meisten Modelle in unserem Test ist die FC 45 batteriebetrieben. Die benötigten Batterien sind im Lieferumfang aber enthalten, sodass wir gleich mit unserem Test starten können. Die Gesichtsreinigungsbürste kommt mit einem Bürstenaufsatz und verfügt über nur eine Geschwindigkeitsstufe, sprich Reinigungsprogramm. Dadurch lässt sich diese Gesichtsbürste wirklich nur zur zu diesem Zweck verwenden. Diesen erfüllt sie allerdings zu unserer vollen Zufriedenheit. Die Rotation fühlt sich angenehm auf der Gesichtshaut an und hinterlässt ein schönes Ergebnis. So haben Mitesser, Talg und Schmutzpartikel gegen die Borsten der Reinigungsbürste auf Dauer keine Chance.

Fazit: Wenn du eine effiziente Gesichtsbürste für kleines Geld suchst, bist du bei der Beurer beauty FC 45 genau an der richtigen Adresse.

Beurer beauty Pureo Deep Cleansing FC 95 – unser Ausstattungssieger

Die „Pureo Deep Cleansing FC 95“ schnappt sich den Ausstattungssieg. Ihre vier verschiedenen Aufsätze bieten vielfältige Einsatzmöglichkeiten, bei denen jeder auf seine Kosten kommt. Bei einem Preis von etwa 43 Euro* kannst du mit dieser Gesichtsbürste wirklich nichts falsch machen. Neugierig, was die FC 95 so alles drauf hat? Mehr Infos findest du in unserem Einzeltest.

Ach, guck an! Diese Gesichtsbürsten testen wir ebenfalls

Innovatives Design, revolutionäre Reinigungstechnologie, tolles Zubehör – wir haben noch sieben weitere Gesichtsbürsten getestet und können sagen: Hier ist für jeden etwas dabei. Egal, wofür dein Herz schlägt und unabhängig von deinem Budget.

Die Gesichtsreinigungsbürste Carrera No. 571 punktet mit tollem Zubehör

Die „Carrera No. 571“ hebt sich vor allem im Design deutlich von der Konkurrenz im Vergleich ab. Dunkle Farben in Kombination mit einem hellen Gelb passen zu dem klaren Design dieser Gesichtsbürste. Damit ist sie vor allem für diejenigen geeignet, die es im Badezimmer gern schick mögen. Sehr positiv fällt uns das umfangreiche Zubehör auf. Ganze fünf Aufsätze für verschiedene Anwendungsbereiche – sensitiv, normal, Peeling, Massage, Make-up – sind im Lieferumfang enthalten. Alle Bürstenköpfe sind antimikrobiell und mit gut schützenden Abdeckungen versehen.

Eine Halterung mit Ladefunktion sowie ein geräumiges, gut sortiertes Etui runden das Paket ab. Pluspunkt dafür. Durch den leistungsstarken Akku hat die Gesichtsbürste eine sehr geringe Ladezeit, was wir besonders mögen. Leider sind der Härtegrad des Bürstenaufsatzes fürs Peeling sowie die der normalen Bürste recht hoch. Zudem finden wir die Gesichtsreinigungsbürste in der Anwendung vergleichsweise laut.

Fazit: Die Carrera Gesichtsreinigungsbürste überzeugt im Test als tolles Modell mit viel Zubehör und dem Potential, auch die Herren der Schöpfung zu begeistern.

Foreo Luna Mini 3 Gesichtsreinigungsbürste – skandinavisches Design und angenehme Funktion

Die „Foreo Luna Mini 3“ fällt schon mit ihrer besonderen Optik auf. Das kugelrunde schwedische Designwunder gibt es in vielen verschiedenen Farben und besteht aus besonders hygienischem Silikon. Wie der Name schon sagt, ist diese Gesichtsbürste mit ihren Silikonnoppen klein und handlich, was in der Handhabung positiv auffällt. Außerdem eignet sie sich besonders für Menschen, die oft unterwegs sind.

Im Lieferumfang sind neben der Bürste ein kleines Transportsäckchen sowie ein USB-Kabel enthalten. Einen Netzadapter vermissen wir allerdings. Den hätte der Hersteller bei üppigen 160 Euro* schon springen lassen können. Die 3-Zonen-Bürste reinigt mit der innovativen T-Sonic™ Pulsationen sanft und laut Hersteller 97% gründlicher als von Hand. Auch dieses Modell kommt mit einer App. Die finden wir allerdings wenig intuitiv. Außerdem kann die Gesichtsbürste nur in Kombination mit dieser richtig verwendet werden.

Fazit: Die Foreo Luna Mini 3 reinigt mit ihren Silikonnoppen angenehm sanft und macht dabei eine tolle Figur. Durch die kompakte Größe und das geringe Gewicht ist sie perfekt für dich, wenn du reiselustig durch die Welt ziehst.

Schlankes Design, viele Funktionen: Remington Reveal Facial Cleansing Brush

Die „Reveal Facial Cleansing Brush“ von Remington ist das gründlichste Modell in unserem Test. Laut Hersteller ist die Reinigung mit dieser Bürste 10-mal effektiver als von Hand. Das finden wir super! Im Lieferumfang sind ein Ständer, den du auch als Ladestation verwenden kannst, sowie ein geräumiges Etui enthalten. Außerdem wartet Remington mit drei verschiedenen Aufsätzen auf: normal, sensitiv und Massage. Diese haben jeweils eine eigene Schutzkappe. Die Abdeckungen der Bürstenaufsätze fallen allerdings leicht ab und bieten daher nur einen geringen Schutz. Leider sind auch hier alle Einzelteile separat in Plastik verpackt. Schade!

Die Gesichtsreinigungsbürste selbst wirkt günstig verarbeitet und erscheint uns nicht besonders hochwertig. Der Griff ist sehr schlank und liegt deshalb nicht so angenehm in der Hand wie bei der Konkurrenz im Vergleich. Zwischen den drei Reinigungsprogrammen können wir wechseln, indem wir den Bedienschalter drücken. Das macht die Bedienung sehr einfach. Dafür überzeugt uns das Reinigungsergebnis – wir sind zufrieden.

Fazit: Die Remington Facial Cleansing Brush Gesichtsbürste reinigt die Haut besonders gründlich. Bei der Verarbeitung musst du allerdings ein paar kleine Abstriche in Kauf nehmen.

Highlight für alle Beauty-Junks: Die Gesichtsbürste Braun FaceSpa Pro

Dieses Modell dürfte allen Beauty-Fans ein Begriff sein. Die „Braun FaceSpa Pro“ macht ihrem Namen alle Ehre. Sie vereint in einem Gerät gleich drei Funktionen: Reinigung, Epilation und Pflege. Das schlanke, edle Design fällt uns als erstes auf. Neben den drei Aufsätzen ist eine Halterung im Lieferumfang enthalten – das Ladekabel kann allerdings nicht an diese angeschlossen werden. Auch ein Aufbewahrungsbeutel für unterwegs sowie ein Reinigungspinsel für den Epilierer liegen bei. 

Vor der Erstanwendung musst du die FaceSpa Pro laden. Das geht jedoch ziemlich zügig und du kannst bald loslegen. Die Bürste punktet mit ihrem schlanken Griff, der angenehm leicht in der Hand liegt. Der Bürstenkopf reinigt die Haut mit sanfter Rotation von Unreinheiten. Für unser Empfinden fast schon zu sanft. Dafür punktet der Epilierer mit einer fast schmerzfreien Haarentfernung. Am Ende unserer Routine tragen wir mit dem MicroVibrations Bürstenaufsatz noch ein Pflegeserum auf. Dieser Kopf soll der Gesichtshaut dabei helfen, die Pflege besser aufzunehmen. Mit zusätzlich erhältlichen Aufsätzen kannst du deine Gesichtsreinigungsbürste nach und nach zu einem echten Allround-Talent aufrüsten.

Fazit: Die Braun FaceSpa Pro ist ein tolles Pflegeprodukt für echte Beauty-Liebhaber. Sie liegt gut in der Hand und ist als Gesichtsreinigungsbürste und Epilierer ein echtes Multitalent.

Die Gesichtsreinigungsbürste aus dem Hause Philips: VisaPure

Die „VisaPure“ von Philips verspricht eine 6-mal gründlichere Reinigung in nur 60 Sekunden. Die Gesichtsbürste zählt zu den kleinen Modellen in unserem Test und eignet sich daher wie die Foreo Luna Mini bestens für Reisen. Allerdings ist die Gesichtsreinigungsbürste von Philips deutlich schwerer als die Konkurrenz im Vergleich, was auf Flugreisen sprichwörtlich ins Gewicht fällt. Die VisaPure kommt mit einem Bürstenkopf bei uns an. Bürstenköpfe für verschiedene Hauttypen gibt es extra zu kaufen, sind aber nicht im Lieferumfang enthalten. Das finden wir bei einem Preis von knapp 50 Euro* schon recht schade. 

Das einzige Reinigungsprogramm trägt ebenfalls nicht dazu bei, dass wir die Gesichtsbürste an unsere Bedürfnisse anpassen können. Vor allem bei empfindlicher Gesichtshaut kann dies zum Problem werden. Dafür ist die Bedienung aber sehr einfach und intuitiv: Reinigungsprodukt auftragen, Gesicht reinigen, abwaschen, fertig.

Fazit: Die Reinigungsbürste VisaPure ist nichts für empfindliche Haut. Sie ist schön klein und handlich. Leider stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis unserer Meinung nach nicht ganz.

Nivea Pure Skin – die Gesichtsbürste des Beauty-Experten

Der Name Nivea weckt bei uns große Erwartungen – schließlich ist der Hersteller einer der Big-Player auf dem Pflege- und Beautymarkt. Kaum ist die Gesichtsbürste ausgepackt, erwartet uns jedoch Ernüchterung: Die „Nivea Pure Skin“ Gesichtsreinigungsbürste musst du vor der Erstanwendung sage und schreibe 20 Stunden ladenFür die Dauer des Ladevorgangs wollen wir die Nivea Pure Skin in die Schutzkappe stellen, die gleichzeitig als Halterung dienen soll. Leider funktioniert das nicht besonders gut. Als wir die Abdeckung wieder auf den Bürstenkopf setzen wollen, müssen wir kurz kämpfen, da sie sich nur schwer anbringen lässt.

Nach 20 Stunden ist es soweit: Der Test kann beginnen. Im Lieferumfang ist ein eigens für die Gesichtsbürste konzipiertes Reinigungsgel enthalten, das wir auf den Bürstenkopf auftragen. Die Anwendung ist einfach und die Gesichtsreinigungsbürste liegt gut in der Hand. Leider ist uns der Härtegrad des Bürstenaufsatzes etwas zu hoch. Dafür kann das Reinigungsergebnis überzeugen.

Fazit: Die Nivea Pure Skin überzeugt mit ihrem Reinigungsergebnis. Beim Handling hapert es etwas. Wenn du eine gute Gesichtsreinigungsbürste ohne viel Schnickschnack suchst, ist die Nivea Pure Skin vermutlich etwas für dich.

Rio CESO2-NC Deep Pore Facial Cleanser mit innovativer Reinigungstechnologie

Die „Rio CESO2-NC Deep Pore Facial Cleanser“ ist die einzige Gesichtsreinigungsbürste im Test, die mit Mikrostrom-Technologie funktioniert. Die galvanische Behandlung wie auch die faradische Technologie stammen aus dem Profibereich und heben die Cleanser Gesichtsbürste dadurch klar von der Konkurrenz im Vergleich. Die Cleanser Gesichtsreinigungsbürste selbst überzeugt uns leider nicht wirklich. Im Karton finden wir viele Einzelteile, die jeweils separat in Plastik verpackt sind, was jede Menge Müll verursacht. Zudem sind für die Gesichtsreinigung Wattepads nötig, was den Müllberg zusätzlich wachsen lässt. Der CESO2-NC Deep Pore Facial Cleanser selbst wirkt günstig und gefällt uns auch optisch nicht so gut.

Vor der Anwendung müssen wir erst einmal die Anleitung der Cleanser wälzenintuitiv ist dieses Modell nicht. Auch im Handling erweist es sich als recht kompliziert. Es dauert einen Moment, ehe wir alles zusammengebaut und die verschiedenen Modi verstanden haben. Die Reinigung erweist sich als unangenehm und schmerzhaft. Durch den großen Kopf können wir nicht alle Stellen in unserem Gesicht erreichen. Kommen wir doch einmal mit einer Unreinheit in Berührung – wovon in der Anleitung abgeraten wird – durchzieht ein unschönes Stechen die Gesichtshaut. Am Ende der etwas ruppigen Behandlung hatten wir sogar leichte Kopfschmerzen. Zumindest ist die Cleanser Gesichtsreinigungsbürste im Vergleich sehr leise.

Fazit: Die Rio Deep Pore Facial Cleanser Gesichtsbürste setzt auf innovative Profi-Technologie. Die Reinigung der Haut ist jedoch ziemlich unsanft und die Bedienung finden wir nicht anwenderfreundlich.

So haben wir die Gesichtsbürsten getestet

Da die Gesichtsbürsten meist zum täglichen Gebrauch bestimmt sind, achten wir schon beim Auspacken auf Design und Verarbeitung. Bei einem Gerät, das wir so häufig verwenden, sollten wir uns auch mit der Optik wohlfühlen. Danach testen wir, wie gut die Modelle in der Hand liegen – auch im Einsatz. Ist der Griff angenehm? Können wir die Bürste für die Dauer der Anwendung bequem halten? Kommen wir entspannt an alle Stellen, die wir reinigen möchten?

Wichtig ist uns auch die Betriebsart. Aus Gründen des Umweltschutzes bevorzugen wir aufladbare Akkus – diesen hatten die meisten Modelle im Test. Danach geht es ans Eingemachte. Welche Aufsätze hat die Bürste? Welche Modi und welche Funktionen gibt es? Wie fühlt sich die Anwendung auf der Haut an? Und vor allem: Sind wir mit dem Ergebnis der Hautreinigung zufrieden? Wichtig sind uns hierbei eine sanfte Reinigung und ein reines, strahlendes Hautbild nach dem Benutzen.

Gesichtsreinigungsbürsten: Das solltest du bei der Kauf-Entscheidung beachten

Wenn du überlegst, dir eine Gesichtsbürste anzuschaffen, solltest du dir im Voraus überlegen, welche Erwartungen und welche Bedürfnisse du hast, die deine neue Gesichtsreinigungsbürste abdecken soll. Je nach Hauttyp ist es wichtig, dass das Modell der Wahl verschiedene Aufsätze mitbringt. So kannst du herausfinden, welcher sich am besten für dich eignet. Für alle gängigen Gesichtsreinigungsbürsten bekommst du Ersatzbürsten in unterschiedlichen Härtegraden. Gute Modelle gibt es hier schon zu erschwinglichen Preisen, wie etwa unser Ausstattungssieger, die Pureo Deep Cleansing von Beurer oder auch die Carrera No 571 Gesichtsbürste.

Beim Testen stellen wir außerdem fest, wie wichtig es ist, dass die Gesichtsbürste gut in der Hand liegt. Auch wenn es meist nur 60 Sekunden sind – ein angenehm zu greifender Griff verhindert, dass du verkrampfst und womöglich mit der Bürste abrutschst. Das kann ins Auge gehen.

Bist du viel unterwegs, solltest du außerdem darauf achten, dass dein Wunschmodell reisetauglich ist. Die meisten Gesichtsreinigungsbürsten im Test sind handlich und lassen sich bequem im Waschbeutel verstauen. Ein praktischer Bonus sind ein Transportbeutel oder ein Etui im Lieferumfang. Leider haben nur wenige der Gesichtsreinigungsbürsten Schutzkappen, die die Aufsätze zuverlässig vor Verschmutzung oder Beschädigung schützen. Deshalb solltest du zu einem Modell wie der Foreo Luna Mini greifen, wenn du viel unterwegs bist.

Gesichtsbürsten – die häufigsten Fragen

* Alle Preise Stand Juli 2020