Schnelles und einfaches Glätten – 7 Glätteisen im Vergleich

Damit du dir glatte, geschmeidige Haare stylen kannst, ohne dabei deinem Haar zu schaden, benötigst du ein Glätteisen. Wir haben sieben Glätteisen von verschiedenen Herstellern von 30 Euro bis 500 Euro* getestet und ihre Funktionen mithilfe von drei Testerinnen ausprobiert. Wichtig beim Praxistest ist uns, dass die Glätteisen mit möglichst unterschiedlichen Haarstrukturen zurechtkommen. Dabei schauen wir uns im Test die Qualität und den Bedienkomfort der Glätteisen genauer an. Pluspunkte gibt es beim Test unter anderem für ein langes Kabel oder Akku-Technologie, weil sich dadurch dein Bewegungsradius beim Styling deutlich erhöht. Oder für eine besonders smarte Bedienung mithilfe einer digitalen Temperaturanzeige vergeben wir im Test eine positive Bewertung.

In diesen Kategorien testen wir

  • Qualität: Neben der Verpackung untersuchen wir im Test auch die Verarbeitung und das Design des jeweiligen Glätteisens. Durch abgerundete Kanten der Stylingplatten gleiten diese einfacher durchs Haar und reißen keine Haare aus. Zudem können so knickfreie Locken gedreht werden.
  • Bedienkomfort: Rädchen, Knöpfe oder Display – die unterschiedlichen Schaltflächen der Glätteisen sorgen dafür, dass der Umgang damit möglichst komfortabel und verständlich ist. Jedoch gibt es auch hier Tücken und Tricks. Zusätzlich sind die Aufheizzeit und Abkühlzeit für unseren Test interessant, um zu wissen, wie schnell du dich damit frisieren und es dann wieder in die Tasche packen kannst. Neben der Kabellänge, dem drehbaren Kabelgelenk und dem Gewicht bewerten wir im Test auch den Kraftaufwand, den wir beim Glätten aufbringen müssen.
  • Praktische Anwendung: Das Hauptaugenmerk liegt im Test auf der Glättung der Haare, jedoch achten wir zudem auf die Geschmeidigkeit und den Glanz. Ein weiteres Kriterium ist zudem der Anti-Frizz-Effekt: Sind die Haare nach dem Glätten statisch aufgeladen oder liegen sie so, wie wir uns das wünschen? Abschließend bewerten wir die allgemeine Handhabung, wie gut wir während des Tests mit dem Glätteisen zurechtkommen.

Unser Testsieger: Braun Satin Hair 7 ST780 Glätteisen - glatt umgehauen

Braun hat mit dem Satin Hair 7 eine wahre Glatt- und Glanzleistung erzielt: Bei diesem Gerät sind wir uns im Test einig, dass wir mit diesem Haarglätter ein leichtes und handliches Allroundtalent gefunden haben, das sogar mitdenkt. Für knapp 60 Euro* erhältst du mit dem Braun Glätteisen ein Hair-Stylingtool, das dich schrittweise während des Glättungsprozesses anleitet und dir Tipps gibt. Bis auf das Gerät ist allerdings nichts im Lieferumfang enthalten – ein paar praktische Klammern, um die Haare abzuteilen oder ein Aufbewahrungsetui wären nicht schlecht. Das Design ist schlicht und verrät nicht, welche praktischen Vorzüge das Glätteisen bietet – unsere Erwartungen sollten aber schon nach wenigen Sekunden Aufheizzeit übertroffen werden. Im Vergleich zu den anderen Glätteisen im Test ist das Kabel des Braun Satin Hair 7 mit zwei Metern recht kurz. Trotzdem schränkt es die Bedienung nicht ein. Beim Einschalten kannst du zwischen der manuellen Variante oder dem von dir erstellen Haarprofil wählen. Bei der Entwicklung deines haargenauen Personalausweises werden die Länge, die Haarstärke sowie die Beanspruchung deiner Haare, gefärbt oder nicht, abgefragt. So berechnet das Glätteisen die optimale Temperatur von 120 bis 200 Grad, die sich für dich und deinen Haartyp eignet.

Das Braun Satin hair 7 ST780 überzeugt im Praxistest beim Glätten und Locken der Haare

Das Besondere an der von Braun verwendeten Senso Care-Technologie: Die in den Heizplatten integrierten Sensoren regulieren die Intensität der Hitze des Glätteisens vom Ansatz bis zu den Spitzen. Zudem sind die Keramikplatten flexibel und passen sich der Dicke deiner Haare an. Der Druck wird auf die gesamte Strähne verteilt, so sollen Haarschäden und Haarbruch vermieden werden. Glatt, glatter, der glatte Wahnsinn: ­Schon beim ersten Mal Haare durch die heißen Platten ziehen werden die Strähnen einwandfrei glatt.Von Reißen oder Ziehen keine Spur. Die Keramikplatten gleiten geschmeidig durchs Haar und hinterlassen einen leichten Glanz. Die Stylingplatten zu schnell bewegt? Oder sind die Haare doch noch zu feucht? Die Feedbackfunktion hat uns Testerinnen sehr begeistert: Beim Glätten geben Smileys im Display des Glätteisens an, ob die Geschwindigkeit, mit der du durch die Haare fährst und die ermittelte Feuchtigkeit der Strähne richtig sind. Schonender, deutlicher und einfacher war Glätten mit einem Styler noch nie!

Ebenso einfach ist auch das Locken der Haare. Die abgerundeten Keramikplatten und die Cool-Touch-Spitze sind äußerst praktisch, um im Handumdrehen traumhafte Wellen zu frisieren. Wenn du den Haarglätter länger als 30 Minuten nicht mehr in Gebrauch hast, sorgt die Abschaltautomatik dafür, dass sich das Glätteisen nicht überhitzt und von alleine ausschaltet.

Fazit: Das Glätteisen von Braun ist nicht nur leicht zu bedienen, es eignet sich auch für jeden Haartyp. Für ungefähr 60 Euro* hast du damit ein Allroundtalent, das neben glattem Haar auch tolle Wellen zaubert – der praktische Styler darf in keinem Badezimmer fehlen und besteht unseren Test mit Bravour!

Unser Preis-Leistungs-Sieger: Remington Pro-Ion Straight Haarglätter S7710

Der Pro-Ion Straight Haarglätter von Remington ist ein solides Glätteisen, das widerspenstige Haare glättet und mit dessen Hilfe du deiner Haarpracht sanften Schwung verleihen kannst. Trotz wenig Zubehör, einer Anleitung und einer Aufbewahrungstasche, wurde an Verpackungsmaterial nicht gespart – darauf könnten wir gut verzichten. Der günstigste Haarglätter im Test für rund 35 Euro* wirkt zwar im Vergleich weniger gut verarbeitet und vom farblichen Design gewöhnungsbedürftig, die Bedienung ist jedoch angenehm. In einem kleinen, überschaubaren Bad reicht die Kabellänge von knapp zwei Metern aus ­– aber auch nur, wenn Bürste, Klammern und das mitgelieferte Aufbewahrungssäckchen direkt griffbereit liegen und du dich mit dem Glätteisen mit drehbarem Kabelgelenk nur minimal hin- und her bewegen musst.

Die Druckknöpfe für die Einstellung der Temperatur sind seitlich angebracht. Auf dem Display des Glätteisens kannst du leicht die angewählte Temperatur ablesen. Die niedrigste Stufe ist 150 Grad - oder darf es für dich und deine Haarstruktur doch etwas mehr sein? Die integrierte Merkfunktion speichert die zuletzt verwendete Einstellung des Glätteisens und heizt beim nächsten Einschalten bis zu dieser wieder auf. Die Stylingplatten des Remington sind recht lang, trotzdem eignet sich das Glätteisen eher dafür, um schmalere Strähnen zu glätten. Bei breiteren Haarpartien musst du etwas mehr Kraft aufwenden, um das Glätteisen gleichmäßig zu schließen. Bei langem und dickem Haar nimmt das Styling mit dem Haarglätter dann also doch etwas mehr Zeit in Anspruch, da du die einzelnen Strähnen mehrfach glätten musst, um ein einheitliches Ergebnis zu erhalten.

Äußerst praktisch ist in diesen Fällen aber die Turbo-Boost-Funktion des Stylers: Dank ihr heizt das Gerät in nur wenigen Sekunden auf die höchste Stufe auf und erreicht sein Maximum von 230 Grad. Bei dieser Temperatur sind die Haare zwar im Nu glatt, die grobe Behandlung der Mähe ist aber alles andere als schonend. Trotz der Keramik-Turmalin-Beschichtung fühlen sich die Platten rau an. Colorierte Haare sträuben sich etwas gegen die Glättung mit dem Glätteisen. Wer damit eilig durch die Haare fährt, riskiert ein unangenehmes Ziehen – und trotz Ionentechnologie statisch aufgeladene Haare! Wenn du mit dem Styling fertig bist, kannst du das Glätteisen abschalten, indem du den Powerknopf länger gedrückt hältst. Solltest du den Haarglätter länger nicht nutzen, schaltet er sich danke Abschaltautomatik nach 60 Minuten von selbst aus. Mit dem Sperrmechanismus werden die Keramikplatten geschlossen und sind so vor Staub und Schmutz geschützt.

Fazit: Sag dem Bad Hair Day den Kampf an und schlage mit dem Remington Pro-Ion Straight Glätteisen Krausen in die Flucht. Das Einsteigermodell für knapp 35 Euro* glättet die Haare zuverlässig. Für den täglichen Gebrauch ist der Haarglätter allerdings nicht so leistungsstark wie seine Konkurrenten.

Unser Designsieger: Dyson Corrale Haarglätter

Wie sollte es auch anders sein: Der Hersteller Dyson gewinnt in Sachen Design. Das neue Glätteisen „Dyson Corrale“ überzeugt nicht nur mit einer außergewöhnlichen Optik, sondern grenzt sich auch durch ein besonderes Merkmal von seiner Testkonkurrenz ab. Es kann kabellos benutzt werden. Wie der Haarglätter von Dyson sonst abgeschnitten hat, erfährst du in unserem Einzeltest.

Alle weiteren Produkte im Test

In unserem Test schauen wir vier weiteren Glätteisen zwischen die Heizplatten und fanden heraus, welcher Styler sich für unseren jeweiligen Haartyp eignet. Neben den verschiedenen Herstellern wie ghd, BaByliss, Golden Curl und Philips und unterschiedlichen Beschichtungen der Platten, entdeckten wir auch die Technologien, mit welchen uns die Glätteisen frisieren. Was die übrigen Modelle aus unserem Vergleich alles zu bieten haben, erfährst du im Folgenden.

ghd gold Styler - für echte Profistylisten

Jeder, der sich regelmäßig die Haare glättet, kennt die Marke ghd. Der Großteil aller Friseure greift ebenso auf den Hersteller zurück. Der "ghd gold Styler" ist nicht nur ein Klassiker unter den Glätteisen, sondern überzeugt uns auch mit einer ultra schnellen Aufheizzeit und einem unglaublich glänzenden und geschmeidigen Ergebnis. Wie sich der ghd Haarglätter von den anderen im Test unterscheidet, erfährst du in unserem detailierten Einzeltest.

Golden Curl GL 829 Glätteisen: Gättung mit Infrarot

Äußerst hochwertig wirkt das Glätteisen von Golden Curl für 180 Euro*, das in einem stabilen Karton geliefert wird. Was uns gleich auffällt: Zum Glätteisen gibt es noch zwei Haarspangen dazu, die das Abteilen und die Arbeit während der Glättung erleichtern. Sind die erstmal festgeclipst, hindern uns weder lose Strähnchen noch das 2,5 Meter lange Kabel am Loslegen. Da sich die Gebrauchsanleitung des Glätteisens nur auf ein Minimum an Angaben beschränkt, stellen wir die Temperatur der Keramikplatten mithilfe des Rädchens einfach nach Gefühl ein. Allerdings ist das etwas schwierig, da die Schalfläche innen liegt und das Rad nicht exakt auf die gewünschte Gradzahl gedreht werden kann. Wenn das Glätteisen einsatzbereit ist, hört das rote Licht auf zu blinken und leuchtet konstant – was bereits nach wenigen Sekunden der Fall ist.

Dafür sorgt die Infrarottechnik, durch die das Glätteisen direkt verwendet werden kann. Im Vergleich zu den anderen Haarglättern arbeitet das Glätteisen von Golden Curl mit langwelliger Infrarotstrahlung, die das Haar von innen nach außen erwärmen und die Schuppenschicht glätten. Alternativ zu dieser Technik werden auch Dampfglätteisen, die mit einem Wassertank ausgestattet sind, für die schonende Glättung empfohlen. Der Vorteil der Infrarot-Styler ist jedoch, dass sie leichter in der Hand liegen und die Platten direkt nach dem Abschalten auch wieder abkühlen. Die Stylingplatten bestehen zwar aus Keramik, welche geschmeidig durch das Haar gleiten, jedoch sind sie recht kurz. Auch wenn die Infrarot-Glättung schonender sein soll, müssen wir mehrfach die gleiche Strähne glätten, um alle widerspenstigen Haare in eine Richtung zu frisieren.

Fazit: Mit dem Ergebnis sind wir trotzdem sehr zufrieden, vor allem, weil das Haar seidig glänzt und sich weich und gesund anfühlt. Der Haarglätter ist mit 180 Euro* zwar etwas teurer als die anderen Glätteisen im Test, dafür punktet er mit der Infrarottechnik, seinem sehr leichten Gewicht und seiner kompakten Größe. Fürs Handgepäck der Testerin mit mittellangem, nicht zu dickem und leicht gekräuselten Haar ist der Styler wie gemacht.

BaByliss Super Smooth 235 Glätteisen: Glanzvoller Auftritt

Für den Preis von circa 50 Euro* ist der Haarglätter von BaByliss eines der günstigeren Modelle. Zwar wirkt das Plastikgehäuse des Glätteisens einfach verarbeitet und nicht so hochwertig, dafür imponieren die langen Platten, mit denen auch breitere Strähnen ganz leicht bearbeitet werden können. Doch bevor wir das Glätteisen in Betrieb nehmen, werfen wir einen Blick in die Gebrauchsanleitung – und die punktet: Äußerst detailliert werden die Funktionen des Glätteisens beschrieben und die Bedienung der drei seitlichen Knöpfe erläutert. Zudem werden wir über Besonderheiten wie das Brummen beim Aufheizen aufgeklärt. Das entsteht durch die Ionentechnologie, die dafür sorgen soll, dass die Haare sich nicht statisch aufladen.

Glätten ohne fliegende Haare? Was wie surrende Musik in unseren Ohren klingt, stellt sich bei der Anwendung des Stylers als nicht ganz so leicht wie erhofft heraus. Die Spitzen liegen schön glatt, der Ansatz hingegen wird durch die Ionen aufgeladen. Für dünnes, feines Haar ist das Glätteisen zusätzlich ein Volumenwunder, bei dichtem, sehr dickem Haar ist dieser Effekt ungünstig. Auch wenn das Glätteisen sehr leicht und einfach zu bedienen ist, musst du mit etwas Feingefühl an die Arbeit gehen. Hin und wieder verfangen sich einzelne Härchen zwischen den Platten und dem Gehäuse, was dazu führen kann, dass es beim Glätten etwas ziepen kann und du damit Haare ausreißt. Zum Abkühlen legst du das Glätteisen am besten auf die mitgelieferte Filzmatte, die sogar zur praktischen Aufbewahrungstasche umfunktioniert werden kann.

Fazit: Wovon alle Testerinnen begeistert sind, sind die Keramikplatten des Glätteisens. Sie sind länger als bei gewöhnlichen Glätteisen, was bedeutet, dass du damit schnell den ganzen Kopf frisieren kannst. Das Ergebnis, glattes und glänzendes Haar, kann sich wirklich sehen lassen – und der Preis von ungefähr 50 Euro* ebenfalls.

Philips MoistureProtect Haarglätter HP8372/00: Flexibel und vielseitig

Mit knapp 80 Euro* hebt sich der „Philips MoistureProtect“ nicht nur preislich, sondern auch vom schicken weiß-roségoldenen Design von den anderen Glätteisen ab. Ein Aufbewahrungstäschchen sorgt dafür, dass das Gerät und das 2 Meter lange Kabel nach der Anwendung ordentlich verstaut und hübsch verpackt sind. Wer das Glätteisen lieber griffbereit hat, kann es dank der Öse am Ende des Haarglätters auch im Badezimmer aufhängen. Beim Testen sind wir besonders auf die flexiblen Keramikplatten gespannt: So soll der Druck gleichmäßig auf die Strähne verteilt und das Haar schonend geglättet werden.

Bei dickem Haar funktioniert das recht gut, auch wenn wir für das optimale Ergebnis einzelne Strähnen nochmals dazwischen klemmen müssen. Bei sehr feinem und dünnem Haar gestaltet sich das Styling mit dem Haarglätter hingegen schwieriger: Die beiden Platten des Glätteisens schließen nicht vollständig, also musst du mehr Kraft aufwenden, um deine Haare in Form zu bringen. Auf den erhöhten Druck reagierte die Mähne in unserem Test allerdings widerwillig – und einzelne Haare wurden ausgerissen. Autsch!

 

Locken sind demnach gerade bei feinem Haar nicht möglich, da die Strähne leicht herausrutschen und nicht um das Glätteisen geschlagen werden kann. Ein klarer Minuspunkt, da sich die Plattenform optimal für die weitere Stylingvariante anbieten würde. Die intelligente Technologie ermittelt ständig die Temperatur und passt sie deinen Bedürfnissen an: Am Ansatz, wo die Haare dicht und fest sind, wird mehr Wärme benötigt, um auch kleine abstehende Härchen unter Kontrolle zu bringen. Je weiter die Platten an der Strähne nach unten rutschen, desto feiner werden die Haare meist. Hier wird weniger Hitze benötigt, welche das Glätteisen automatisch reguliert und dein Haar somit vor Schäden schützt.

Fazit: Wenn du von Natur aus dickere Haare mit leichten Wellen hast und deine Haarpracht hin und wieder schonend glätten möchtest, eignet sich prinzipiell der Philips MoistureProtect. Den Preis von 80 Euro* finden wir allerdings nicht gerechtfertigt, da es die flexiblen Keramikplatten auch bei anderen Herstellern wesentlich günstiger gibt.

So haben wir getestet

Nachdem wir alle Glätteisen vor uns ausgebreitet hatten, verschafften wir uns einen allgemeinen Überblick: Welches Gerät wird wie geliefert? Dabei fielen drei besonders stabile Kartons auf, die mit einem Deckel verschlossen waren. Die Glätteisen von Dyson, ghd und Golden Curl, die drei Geräte der preislichen Oberklasse, heben sich schon in ihrer Aufmachung von ihren Konkurrenten ab. Nach dem Auspacken, was bis auf das Gerät von Remington recht schnell erledigt war, informierten wir uns in den Gebrauchsanleitungen über die empfohlene Nutzung und Sonderfunktionen wie den Sperrmechanismus oder Abschaltautomatik des Glätteisens.

Auch wenn jedes Glätteisen ähnlich funktioniert – Stecker rein, Anschalttaste drücken – so ist ein Blick in die Anleitung ratsam: Hier werden hilfreiche Tipps gegeben, wie das Glätteisen am schnellsten aufheizt und wie diverse Einstellungen am Styler vorgenommen werden können. Wie das eigene Haarprofil erstellt und gespeichert wird und mit welcher Technik Locken gedreht werden können, war bei der Anleitung des Braun Satin Hair 7 sehr ausführlich beschrieben. Ebenso erklärte die Gebrauchsanleitung des BaByliss Super Smooth 235 alle Funktionen des Glätteisens und gab Tipps, um die eigenen Haare richtig zu analysieren und später mit der entsprechenden Temperatur zu stylen.

Dann ging es im Praxistest heiß her: Immer wieder glätteten wir einzelne Strähnen und verglichen, nach wie vielen Glättvorgängen wir mit dem Ergebnis zufrieden waren. Auf Anhieb schafften es die Geräte von Dyson, Braun, ghd und Golden Curl mit nur einem Mal abstehende Haare zu glätten. Wichtig für uns und den alltäglichen Gebrauch ist aber auch das Gewicht und der Kraftaufwand, den wir brauchten, um die Platten gleichmäßig zu schließen. Besonders leicht liegen hier der Glätter von BaByliss, Golden Curl und Braun in der Hand – ein großer Vorteil, wenn man lange, dicke Haare frisieren möchte und eine Weile mit dem Glätteisen hantieren muss.

Dabei spielt auch die Bewegungsfreiheit mit dem Glätteisen eine große Rolle: Überaus lange Kabel haben die Haarstyler von ghd, BaByliss und Golden Curl. Egal wie du dich vor dem Spiegel drehst und wendest: Das Kabel kommt dir nicht in die Quere. Eine ganz bequeme und praktische Option bietet allerdings das Gerät von Dyson: Durch den Lithium-Ionen-Akku kannst du das Gerät auch ohne Kabel verwenden. Beim Haare glätten sind dir keine Grenzen gesetzt. Falls du die Akkulaufzeit von einer halben Stunde überschreitest, kannst du dennoch das über 4 Meter lange Kabel anschließen. So geht das Stylen übergangslos weiter.

Im Praxistest mussten alle Glätteisen dicke und dünne Haare glätten sowie zu formschönen Locken stylen

Zu beachten bei der Entscheidung für das richtige Glätteisen

Für die getesteten Glätteisen gilt: Sie erfüllen alle ihren Zweck und sorgen für eine glatte Mähne. Wenn du dir ein neues Glätteisen zulegen möchtest, solltest du dir jedoch über den Gebrauch Gedanken machen. Soll das Glätteisen ein zuverlässiger Begleiter sein, der jeden Tag zum Einsatz kommt, dann ist das Gerät von Dyson eine klare Empfehlung.

Wer sich jedoch von dem Preis abschrecken lässt, die Technologie der automatisch regulierenden Temperatur trotzdem für sich entdeckt hat, kann auf den Glätteisen Testsieger von Braun zurückgreifen. Besonders stark strapaziertem Haar, das durch häufiges Färben oder andere Stylingroutinen schon häufiger in Mitleidenschaft gezogen wurde, kommt das erstellte Haarprofil zugute.

Für gelegentliches Glätten oder verspielte Locken reichen im Allgemeinen günstigere Glätteisen wie der Pro-Ion Straight von Remington, der Satin Hair 7 von Braun oder der Super Smooth 235 von BaByliss aus, die sich für jeden Haartyp eignen. Alles was du dann noch für dein Styling brauchst, ist dann nur noch ein geübtes Händchen.

Wichtige Fragen zu Glätteisen

* Alle Preise Stand August 2020