Elektrische Heizdecke: wohlige Wärme gegen den Schmerz

Eine Heizdecke kann helfen Verspannungen zu lösen und Gelenkschmerzen zu reduzieren. Wenn du dich schnell aufwärmen möchtest, kannst du eine hohe Stufe wählen und dann nach und nach die Wärme reduzieren. Eins vorweg: Die Modelle aus unserem Test sind fast alle gleichgroß und unterscheiden sich auch optisch nicht sehr voneinander. Der größte Unterschied ist die Anzahl der Temperaturstufen und wie gut sich diese verstellen lassen. Aber auch das Hautgefühl und die gleichmäßige Erwärmung sind nicht bei jedem Testmodell gleich.

In diesen Kategorien testen wir die Wärmedecken

  • Verarbeitung: Wie flauschig sind die Decken und fühlen sie sich angenehm auf der Haut an? Wir wollen wissen, ob sich die Heizdrähte erfühlen lassen und wie gleichmäßig diese in der Decke verteilt sind. Wie sieht es mit der Verarbeitung des Bedienelements aus?
     
  • Benutzung: Uns ist wichtig, wie viele Temperaturstufen die Heizdecke bietet. Sie sollten sich leicht einstellen lassen und die Decke sich gleichmäßig erwärmen. Gibt es einen Timer? Wie gut liegt das Bedienelement in der Hand und ist es beleuchtet? Außerdem wollen wir wissen, ob wir bei der Verwendung einen Unterschied zwischen den einzelnen Stufen feststellen.
     
  • Sicherheit und Reinigung: Damit wir die Decke sorglos betreiben können, sollte sie über eine Abschaltautomatik und einen Überhitzungsschutz verfügen. Ebenfalls wichtig: Kann die Heizdecke gewaschen werden und wenn ja, bei wie viel Grad?

SicherheitshinweiseBeachte diese Punkte bei der Benutzung

Eine Heizdecke darf nicht zusammengelegt oder -geschoben betrieben werden, da sonst ein Hitzestau entsteht. Die Decke schaltet sich dann selbstständig ab und kann nicht mehr benutzt werden. Ebenfalls darf sie nicht zum Trocknen angeschaltet oder nass verwendet werden. Auch die Benutzung im Freien wird nicht empfohlen. Diabetiker oder Menschen, die unter Alkoholeinfluss stehen, sollten keine Heizdecke verwenden.

Testsieger: Promed KHP-2.3 Heizdecke spendet wohlige Wärme

Die Promed „KHP-2.3“ Heizdecke hat 10 Temperaturstufen. Damit bietet sie neben der AEG die meiste Auswahl. Ob man wiederum so viele unterschiedliche Stufen braucht, sei einmal dahingestellt. Der Timer lässt sich auf bis zu 9 Stunden einstellen. Wenn du die Decke an den Strom anschließt, ist sie standardmäßig auf Stufe 4 eingestellt und schaltet sich nach 4 Stunden ab. Für den Dauerbetrieb empfiehlt der Hersteller Stufe 1 bis 4. Die Promed Heizdecke kannst du bei 40 Grad waschen. In der Anleitung finden wir jedoch wenige Hinweise zum Waschen der Decke, das ist schade.

Das Bedienelement der Promed Heizdecke finden wir am praktischsten im Test. Mit Plus und Minus kannst du dich bequem durch die Einstellungen klicken

Gleichmäßige Wärmeverteilung und viele Einstellungsmöglichkeiten

Pluspunkte gibt es für die gute Verteilung der Heizdrähte. Die sind hier auch am Rand angebracht und sorgen für eine gleichmäßige Erwärmung der Decke. Die Promed heizt dir dank Turbo-Heat-Funktion schon nach kurzer Zeit ordentlich ein. Und das selbst auf Stufe 1. Die höchste Stufe ist 9 und uns eindeutig zu warm. Es gibt auch noch die Einstellung „H“. Diese ist jedoch eher zum Vorwärmen vom Bett gedacht.

Die Haptik und das Gefühl auf der Haut gefallen uns besonders gut, weil die Decke schön kuschelig ist. Sie besteht aus Polyester Flanell. Das Bedienelement hat drei Tasten und ein Display. Das beleuchtete Display lässt sich auch im Dunklen ablesen und die Tasten haben einen guten Druckpunkt. Mit der obersten Taste kannst du die Temperatur einstellen, mit der mittleren den Timer und ganz unten die Decke an- beziehungsweise ausschalten. Praktisch ist, dass du die Stufen nicht durchklicken musst, sondern über Plus und Minus bequem durch die Einstellungen navigieren kannst. Der Testsieger kann mit einem Überhitzungsschutz aufwarten. Die Kabellänge finden wir mit 2,7 Metern sehr großzügig.

Fazit: Für unter 50 Euro* bekommst du eine äußerst kuschelige Heizdecke, mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten und gleichmäßiger Erwärmung.

Preis-Leistungs-Sieger: AEG WZD 5648 genauso kuschelig und praktisch

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefert sich die „AEG WZD 5648“ Heizdecke mit dem Testsieger von Promed in unserem Test. Letztendlich schafft es die AEG aber zum Preis-Leistungs-Sieger. Wenn du die AEG Decke einschaltest, läuft sie drei Stunden lang auf Stufe 4. Praktisch finden wir den Timer, der sich auf bis zu 9 Stunden einstellen lässt. Beim Dauerbetrieb empfiehlt der Hersteller die Temperaturstufen 1 bis 4 zu verwenden. Hilfreich finden wir die Tabelle in der Anleitung mit einer Einteilung der Heizstufen.

Wie bei der Promed gibt es zehn Heizstufen, 1 bis 9 und „H“ zum Vorwärmen des Betts. Leider kannst du nur hochschalten, wenn du von 5 auf 3 willst, musst du dich also durchklicken. Falls du vor hast die Heizdecke über Nacht laufen zu lassen, empfehlen wir dir, die Heizdecke nicht wärmer als Stufe 3 einzustellen. Bei den Stufen 1 und 2 merken wir die Wärme im Test ganz gut. Zwischen den Stufen 3 und 6 gibt es für uns nicht viel Unterschied. Erst ab Stufe 7 wird es wieder deutlich wärmer.

Die AEG Heizdecke hat die beste Verarbeitung in unserem Test, außerdem finden wir sie mit am kuscheligsten

Super flauschig und mit digitalem Bedienelement

Die AEG ist wie die Promed braun und schön kuschelig. Sie besteht aus 73 Prozent Flanell und 27 Prozent Polyester. Das Bedienelement verfügt über ein digitales Display und liegt recht gut in der Hand. Es lässt sich über drei Tasten bedienen: den Powerknopf in der Mitte, die Temperatureinstellung rechts und links den Timer. Wenn du diesen stellst, blinkt die Zeit anschließend 5 Mal auf. Die Decke schmiegt sich angenehm an deinen Körper. Kein störriger Kunststoff im Inneren, der die Kuscheldecke schwer und unflexibel macht. Wie bei der Promed, sind auch hier die Heizdrähte bis an den Rand angebracht. Die AEG Heizdecke erwärmt sich also schön gleichmäßig. Somit muss auch dein Partner neben dir nicht frieren, wenn er am anderen Ende der Decke liegt.

Zur Reinigung darf die Wärmedecke auch mal einen Ausflug in die Waschmaschine wagen. Wenn du deine Lieblingskuscheldecke öfter waschen willst, raten wir dir zur Handwäsche. In die Waschmaschine darf die AEG nämlich nur hin und wieder. Bevor sie dann aber wieder zur dir auf die Couch darf, muss sie vollständig trocknen. Das Kabel hat eine Länge von 2,6 Metern.

Fazit: Die AEG WZD 5648 Heizdecke kann mit dem Testsieger von Promed mithalten. Sie hat sogar noch eine etwas bessere Verarbeitung. Die Wärmedecke eignet sich für alle Frostbeulen, die gerne Flexibilität bei der Einstellung ihrer Kuschelheizdecke haben wollen. Der Preis ist mit unter 40 Euro* unschlagbar.

Alle weitern Heizdecken im Test

Unsere Sieger haben dir noch nicht genügend eingeheizt? Dann haben wir noch vier weitere Kuschelheizdecken für kalte Tage. Beurer und Sanitas überzeugen dabei durch eine Öko-Tex Standard 100 Zertifizierung. Was die restlichen beiden Decken so bieten, verraten wir dir im Folgenden.

Beurer HD 75 Cosy Taupe Wärmedecke: flauschig und gut verarbeitet

Die „Beurer HD 75 Heizdecke“ kommt in der Farbe „cosy taupe“. Alternativ gibt es das Modell auch in Weiß. Das Material nennt Beurer Flauschfaser Cosy-Fleece, eine Kunstfaser, die schön kuschelig ist und sich angenehm auf der Haut anfühlt. Pluspunkte gibt es, weil die Decke im Inneren keine Schicht aus Kunststoff hat, sondern lediglich die Heizdrähte fühlbar sind. Dadurch lässt sich die Beurer ideal an den Körper anschmiegen. Bei anderen Modellen sind die Drähte auf einer Art Kunststoffplane angebracht, diese raschelt dann oft, wenn du dich unter der Decke bewegst. Schade finden wir, dass am Rand keine Heizdrähte verbaut sind. Dadurch kann die Decke sich nicht gleichmäßig erwärmen. Aber wenigstens legst du sie so ohne die Gefahr einer Überhitzung problemlos um dich.

Die Beurer HD 75 hat 6 Temperaturstufen. Diese lassen sich über einen Schieberegler verstellen. Dabei ist jede zweite Stufe mit einem Strich auf dem analogen Bedienelement gekennzeichnet. Da es kein Display und keine Beleuchtung gibt, kannst du die Einstellung im Dämmerlicht oder Dunklen leider nicht ablesen. Am Bedienelement findest du eine Kontrollleuchte, diese leuchtet rot, wenn die Decke eingeschaltet ist. Es ist jedoch etwas breit und liegt nicht so gut in Hand. Zudem finden wir das Verstellen der Stufen etwas klapprig.

Das Bedienelement der Beurer gefällt uns nicht ganz so gut, wie das der Sieger. Die Stufen kannst du leider nicht im Dunklen ablesen

Öko-Tex Standard 100 zertifiziert und waschbar

Wenn du 3 Stunden lang nicht die Heizstufe verstellst, schaltet sie sich automatisch ab. Die Stufen 5 und 6 finden wir im Test schon nach kurzer Zeit unangenehm warm. Für den Dauerbetrieb solltest du lieber eine niedrige Stufe wählen. Die Beurer Wärmedecke ist nach Öko-Tex 100 zertifiziert – also auf 100 Schadstoffe getestet. Wie fast alle Wärmedecken aus unserem Test hat sie Abmessungen von 180 x 130 Zentimeter. Da passt du also auch zu zweit drunter. Das Kabel ist mit 2,3 Metern vergleichsweise lang.

Falls die Kuschelheizdecke einmal dreckig werden sollte, kannst du sie bei 30 Grad im Schonwaschgang waschen. Das solltest du allerdings nicht zu häufig machen, da das Material darunter leidet. Der Hersteller empfiehlt maximal 5 Waschgänge in der Lebensdauer des Geräts. Den Schalter kannst du zur Reinigung abnehmen.

Fazit: Die Beurer HD 75 ist eine gute Heizdecke für einen gemütlichen Fernsehabend. Sie ist sehr kuschelig und bietet dir 6 Heizstufen. Schade finden wir nur, dass die Heizdrähte nicht bis zum Rand verbaut sind.

Sanitas SHD 70 – kuschelig und gut verarbeitet

Die Sanitas „SHD 70 Wärmedecke“ kommt in hellem Beige daher. Sie ist 180 x 130 Zentimeter groß und besteht aus schön kuscheligem Polyester. Das Gefühl auf der Haut ist mit dem der AEG am besten in unserem Test. Die Verarbeitung der Decke und des Bedienelements ist gut.

Eine orange Kontrollleuchte am Bedienelement zeigt dir an, dass die Decke in Betrieb ist. Du kannst zwischen 6 Temperaturstufen wählen. Diese lassen sich gut vom Gefühl voneinander unterscheiden. Die höchste Stufe ist uns für unser Empfinden allerdings zu warm. Möchtest du die Kuschelheizdecke länger nutzen, solltest du also eine niedrigere Stufe einstellen. Bei diesem Modell warten wir etwas länger, bis wir etwas von der Wärme spüren. Leider sind auch hier keine Heizdrähte am Rand eingearbeitet, sondern nur relativ mittig verbaut. Die kannst du durch die Decke hindurch fühlen. Das ist jedoch bei allen Modellen der Fall. Wir finden das analoge Bedienelement zu breit, es liegt nicht gut in der Hand. Das Verstellen der Stufen wirkt auch etwas klapprig.

Die Sanitas Heizdecke finden wir zusammen mit der von AEG am angenehmsten auf der Haut

Die Abschaltautomatik setzt nach 3 Stunden ein. Pluspunkte gibt es für die Öko-Tex Standard 100 Zertifizierung. Wenn die Decke einmal dreckig wird, kannst du sie bei 30 Grad im Schonwaschgang waschen. Auch die Sanitas sollte nicht zu häufig in die Waschmaschine wandern. Das bekommt ihr nicht gut. Maximal fünf Waschgänge während der gesamten Lebensdauer empfiehlt der Hersteller.

Fazit: Die Sanitas SHD 70 hat mit das beste Hautgefühl im Test. Auch bei den übrigen Bewertungskriterien schneidet sie gut ab.

Medisana HB 675 Heizdecke: Der Verwandlungskünstler

Braun und Beige ist dir zu langweilig? Dann bist du mit der „Medisana HB 675“ Wärmedecke gut bedient. Sie hat nämlich zwei verschiedene Farben – eine Seite ist dunkelgrau und die andere hellgrau. Das Material ist Öko-Tex Standard 100 zertifiziert. Die Decke besteht aus 100 Prozent Polyester. Wir finden allerdings den Stoff nicht so flauschig wie den der Sanitas. Die Heizdecke bietet dir 4 Temperaturstufen. Das finden wir etwas wenig. Die Stufen lassen sich aber gut verstellen. Jedoch liegt das Bedienelement nicht so gut in der Hand, es ist uns zu breit. Von der Turbo-Heat-Funktion merken wir nicht viel, es dauert, bis die Decke auf Betriebstemperatur ist.

In der Bedienungsanleitung steht, dass du die Medisana bis zu 30 Grad waschen darfst. Das Bedienelement kannst dazu abnehmen. Die Verteilung der Heizdrähte auf der Decke finden wir ziemlich ungleichmäßig. In der Mitte sind viele angebracht und am Rand dafür gar keine. Während der Aufwärmphase leuchtet die Betriebsleuchte rot und grün, wenn die Temperatur erreicht ist. Die Heizdecke schaltet sich nach 3 Stunden automatisch aus.

Leider sind bei der Medisana Heizdecke die Drähte nicht bis zum Rand verbaut. Das finden wir schade, da die Decke sich somit nicht gleichmäßig erwärmen kann

Groß aber leider mit starrem Heizelement

Die Stufen 1 und 2 sind für den Dauerbetrieb ausgelegt. Bei unserem Test ist uns die Stufe 4 viel zu warm. Dort halten wir es nur kurze Zeit unter der Decke aus. Punktabzug gibt es für das starre Heizelement im Inneren der Decke. Das knistert, wenn du dich bewegst und die Lagen verschieben sich sehr schnell. Pluspunkte bekommt die Medisana für ihre Größe. Sie ist die einzige Heizdecke in unserem Test, die nicht die Standardmaße von 180 x 130 Zentimeter hat. Sie bietet dir mit 200 x 150 Zentimeter ausreichend Platz für zwei. Wäre da nur nicht die ungleichmäßige Wärmeverteilung. Die finden wir bei der Medisana am schlechtesten im Test. Pluspunkte sammelt das Modell, weil die Temperaturstufen auch in Blindenschrift aufgedruckt sind. Da hat jemand mitgedacht. Das Stromkabel ist uns allerdings mit 2,1 Metern etwas zu kurz.

Fazit: Für den Preis von 60 Euro* hätten wir mehr von der Medisana erwartet. Von gleichmäßiger Wärmeverteilung und kuscheligem Hautgefühl kann hier nicht die Rede sein. Schade, denn die Öko-Tex Zertifizierung und die Wendeoptik haben uns anfangs positiv gestimmt.

Klarstein Dr. Watson XL Heizdecke: nicht so gut wie gedacht

Die „Klarstein Dr. Watson XL Heizdecke 10024006“ ist mit ihren 120 Watt Leistung ein waschechter Blitzstarter. So schnell wie sie, wärmt fast keine Decke in unserem Test. Doch leider büßt sie Punkte beim Hautgefühl ein. Sie besteht aus Polyester, ist jedoch weniger kuschelig als ihre Konkurrenz. Die Verarbeitung des Bedienelements gefällt uns nicht so gut. Es wirkt klobig und liegt weniger gut in der Hand.

Die Anzeige der Temperaturstufe ist zwar schwach beleuchtet, wirkt aber dennoch altbacken. Es sind weiße Zahlen auf blauem Hintergrund. Wenn du eine Stufe hochschaltest, bewegt sich das Drehrad eins weiter. Schade finden wir, dass die Klarstein dir nur 3 Temperaturstufen anbietet. Das ist etwas mau, zumal andere Geräte im Test bis zu 10 Stufen haben. Nach 3 Stunden schaltet sich die Heizdecke automatisch aus.

Das Display des Klarstein Bedienelements finden wir altbacken und die doppelte Beschriftung der Stufen verwirrend

Verschiedene Größen und Farben erhältlich

Wie bei eigentlich allen Modellen im Test spüren wir auch hier die Heizdrähte durch den Bezug. Die Drähte sind so angebracht, dass die Decke sich nur da erhitzt, wo du auch wirklich liegst, das heißt am Rand bleibt sie kalt. Verwirrend finden wir, dass die Ziffern auf dem Bedienelement römisch und numerisch, also gleich zweimal dargestellt werden. Eine Erklärung dazu suchen wir in der Bedienungsanleitung vergebens. Anders als bei der Konkurrenz, merken wir keinen so großen Unterschied zwischen den Wärmestufen.

Die Reinigung wird bei 30 Grad im Schonwaschgang empfohlen. Wir haben das Modell in beige getestet. Es gibt die Decke für mehr Abwechslung aber auch in rot, braun, grau und schwarz. Die Dr. Watson Heizdecke bekommst du in drei verschiedenen Größen. Wir haben die mittlere (180 x 130 cm) getestet. Es gibt sie aber auch in 150 x 100 und 200 x 180 Zentimeter. Die Größe des Heizelements bleibt jedoch immer gleich.

Fazit: Die Klarstein Heizdecke ist leider nicht so hochwertig verarbeitet wie erhofft. Das Bedienelement gefällt uns nicht und so richtig flauschig finden wir sie auch nicht. Toll ist aber, dass sie so schnell warm wird und es die Wärmedecke in verschiedenen Farben und Größen gibt.

So haben wir die Heizdecken getestet

Zunächst haben wir alle Wärmedecken ausgepackt und uns die Bedienungsanleitungen durchgelesen. Dort finden sich auch wichtige Sicherheitshinweise und Waschempfehlungen. Dann haben wir einen Fühltest gemacht und verglichen, wie flauschig die unterschiedlichen Modelle sind. Besonders kuschelig finden wie die Decken von AEG und Sanitas. Doch die Wärmespender sollen nicht nur schön weich, sondern auch gut verarbeitet sein. Deshalb haben wir einen genauen Blick auf die Bedienelemente geworfen. Liegen sie gut in der Hand und kannst du die Temperaturstufen bequem verstellen? Bei digitalen Displays mit Beleuchtung gab es Pluspunkte, denn diese lassen sich auch in der Dunkelheit gut ablesen.

Bei der Verarbeitung der Heizdecken haben wir uns angeschaut, ob wir die Heizdrähte erfühlen können und ob ein starres Heizelement verbaut ist. Wenn die Drähte ungleichmäßig verteilt sind, ziehen wir Punkte ab. Das ist bei vier der sechs Modellen der Fall. Denn dann ist auch eine gleichmäßige Erwärmung schwierig bis unmöglich. Ebenfalls wichtig: Wie viele Temperaturstufen bieten die Heizdecken? Mehr finden wir besser, weil da für jeden die passende Einstellung bei ist. Bonuspunkte haben wir für einen programmierbaren Timer vergeben. So kannst du selbst bestimmen, wann deine Kuscheldecke ausgeht. In diesem Punkt glänzen unser Test- und Preis-Leistungs-Sieger. Alle anderen Modelle haben eine Abschaltautomatik von 3 Stunden.

Wir haben uns im Praxistest nacheinander unter alle Decken gelegt und sie mehrere Stunden beim Fernsehen benutzt. Dabei haben wir auf unser Gefühl geachtet, ob die unterschiedlichen Heizstufen sich gut voneinander unterscheiden lassen und ob sie angenehm sind. Gerade bei den höheren Stufen wird uns schnell zu heiß. Bei manchen Geräten, wie der AEG Heizdecke, lässt sich kaum ein Unterschied zwischen den Stufen festmachen.  

Wir haben alle Heizdecken gefühlt und geschaut wie angenehm sie auf der Haut sind

Was muss ich vor dem Kauf einer Heizdecke beachten?

Wenn du dir eine neue Heizdecke anschaffen möchtest, solltest du einige Punkte vor dem Kauf beachten. Welche das sind, verraten wir dir hier:

  • Sicherheit: Wichtig ist, dass du dich mit deiner Heizdecke wohlfühlst. Dazu zählt auch die Sicherheit. Fast alle Modelle aus unserem Test haben einen Überhitzungsschutz und schalten sich nach drei Stunden oder nach der Zeit, die du eingestellt hast, aus.
     
  • Anzahl der Heizstufen: Mehr Stufen bieten dir auch mehr Möglichkeiten die Wärme auf deine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Uns haben die Modelle mit einem Timer, den du von 1 bis 9 Stunden anpassen kannst, besonders gut gefallen.
     
  • Material: Nicht jeder mag es gerne so flauschig. Polyester begünstigt auch ein statisches Aufladen. Uns haben die besonders kuschligen Decken am besten gefallen, weil sie den Wohlfühlfaktor während der Anwendung zusätzlich steigern. Noch besser ist es natürlich, wenn die Heizdecke Öko-Tex Standard 100 zertifiziert ist.
     
  • Maße und Gewicht: Je nachdem, ob du die Decke alleine oder zu weit nutzen möchtest, solltest du die passende Größe auswählen. Manche Hersteller bieten ihre Produkte sogar in verschiedenen Abmessungen an. Das Gewicht einer Heizdecke mit starrem Heizelement ist in der Regel höher als bei Modellen, in denen lediglich lose Heizdrähte verbaut sind. Die leichteren fühlen sich angenehmer auf der Haut an und sind flexibler.
     
  • Hygiene: Wenn du die Decke häufig nutzt, sollte sie auch ab und an mal gewaschen werden. Achte darauf, dass das Bedienelement abnehmbar ist und die Heizdecke in die Waschmaschine darf.
     
  • Kabellänge: Je nachdem wie weit deine Steckdose von deiner Couch oder deinem Bett entfernt ist, brauchst du ein längeres oder kürzeres Kabel. Leider sind auch die Bedienelemente nicht bei jedem Gerät auf der gleichen Höhe angebracht.

Wichtige Fragen zum Thema Heizdecke

*Alle Preise Stand März 2020