HinweisKlimageräte schnell ausverkauft

Klimageräte sind Saisonware, die schnell ausverkauft sein können. Wenn dich der Testkandidat eines bestimmten Herstellers überzeugt hat, dieses Modell aber nicht mehr verfügbar ist, kannst du dich nach einem Nachfolgemodell umsehen. Auf Webshops wie Amazon findest du sicher eine gute Alternative zu deinem favorisierten Klimagerät.

Einfach jedes Zimmer abkühlen - 9 mobile Klimageräte getestet

Wenn du deine Wohnung und dich abkühlen möchtest, stehst du zunächst vor der Entscheidung, ob du Monoblockgeräte mit einem Schlauch durchs Fenster oder Splitgeräte und ein Loch in der Wand bevorzugst. Kleine mobile Klimageräte, also Monoblöcke, haben den entscheidenden Vorteil, dass du keine baulichen Veränderungen vornehmen musst und dir auch noch die Kosten für den Installateur sparst. Außerdem bist du flexibel beim Aufstellort, weil du so ein Klimagerät im Vergleich bequem durch die Wohnung rollen kannst. Allerdings musst du immer einen Schlauch aus dem Fenster hängen, durch das du die warme Abluft nach draußen transportierst. Damit die angenehme Kühle nicht sofort durch die offene Tür oder das Fenster flöten geht und du auch etwas vom Temperaturunterschied hast, gibt es dafür passende Türabdeckungen und Fensterabdichtungen. Liegen die den Monogeräten nicht bei, sind sie online zum Beispiel bei Amazon erhältlich.

Grundsätzlich sollten mobile Klimageräte drei Funktionen erfüllen: Kühlen, Lüften und Entfeuchten. Optimal ist eine Automatikfunktion, die sich allein auf die klimatische Raumsituation einstellt. Der Ventilator sollte die drei Einstellungsstufen Low, Medium und High haben. Auch hier ist eine Automatikfunktion von Vorteil. Erfreulich sind eine Sleep-Funktion zum Einschlafen und ein Timer für die Zeitvorwahl. Bei beidem ist eine Fernbedienung hilfreich. Die Richtung des Luftauslasses kannst du entweder mit der Hand einstellen oder durch eine „Swing“-Einstellung auf und ab bewegen. Wenn sich dann auch noch der Energieverbrauch in Grenzen hält, erfüllt so ein mobiles Klimagerät all deine Wünsche.

In diesen Kategorien haben wir getestet:

  • Qualität: Was für einen allgemeinen Eindruck geben die Klimageräte ab? Wir überprüfen die Verarbeitung des Gehäuses, das Bedienfeld und das Zubehör aus dem Lieferumfang.
  • Bedienkomfort und Funktionalität: Zunächst untersuchen wir das Bedienfeld und die Fernbedienung, um im Vergleich zu sehen, wie sie sich zur Steuerung des Gerätes eignen. Außerdem ist das Einbringen der kühlen Luft in den Raum, der Abtransport der warmen Luft und das Entfeuchten der Luft entscheidend. Hierbei testen wir auch die Möglichkeit zur Reinigung.
  • Transport: Entscheidend für ein mobiles Gerät ist die Mobilität. Darum checken wir die Rollfähigkeit und die Möglichkeit des Tragens über Stufen oder Hindernisse. Wichtig dabei ist uns das Gewicht und die stolperfreie Unterbringung des Stromkabels.
  • Praktische Anwendung: Neben der Kühlleistung bewerten wir in unserem Vergleich, wie sich der tägliche Umgang mit den mobilen Klimageräten gestaltet.
  • Umweltaspekt: Welche Effizienzklasse hat das Klimagerät und wie hoch ist der tatsächliche Stromverbrauch? Wie verhält sich die Leistung der Kühlung zum Beispiel im Verhältnis zum Energieverbrauch oder zur Lautstärke?

Unser Testsieger: De'Longhi Pinguino PAC EX100 Silent Klimagerät

Man muss nicht in allen Punkten der Beste sein, um am Ende das beste Gesamtpaket zu sein. Das Prinzip des Zehnkämpfers zeigt sich auch beim De'Longhi Klimagerät Pinguino PAC EX100 Silent. Zum Beispiel beim Stromverbrauch. Allerdings hat das gute Abschneiden in den Testkriterien Qualität, praktischer Anwendung und Umweltaspekt auch seinen Preis. Zumindest für dich, wenn du dir dieses Monogerät zulegen möchtest. Mehr zu unserem Testsieger De'Longhi Klimagerät Pinguino PAC EX100 Silent liest du im detaillierten Einzeltestbericht.

Unser Preis-Leistungs-Sieger: Suntec Impuls 2.6 Eco 290 Klimagerät

Es ist nicht das preiswerteste mobile Klimagerät, aber doch jeden Euro wert: Das Suntec Impuls 2.6 Eco 290. Es punktet mit guter Qualität, geringem Gewicht und angenehmer Geräuschentwicklung. Auch der Zusammenbau des Abluftschlauches lässt dich nicht verzweifeln. Und der Stromverbrauch ist ebenfalls ok. Mehr zum Preis-Leistungs-Sieger Suntec Impuls 2.6 Eco 290 erfährst du im Einzeltestbericht.

Alle weiteren mobilen Klimageräte im Test

Allein die preisliche Bandbreite macht den Blick auf die weiteren Geräte im Test interessant. Aber auch die qualitativen Eigenschaften im Vergleich und die Kühlfunktion lassen nicht viele Wünsche offen. Es lohnt sich, alle Geräte mit ihren Stärken zu durchleuchten. Vielleicht zeigt sich ja, dass das eine oder andere Klimagerät besser zu dir und deinem wohnlichen Umfeld passt.

AEG Chillflex Pro AXP35U338CW - knapper Zweiter

Das kleine Plus-Zeichen in der Energieeffizienzklasse und der damit verbundene Energieverbrauch verhindern, dass das „AEG Chillflex Pro AXP35U338CW“ Klimagerät Testsieger und damit die gute Wahl ist. Dabei ist „A+“ in diesem Test die zweithöchste Klassifizierung. Mit einem Energieverbrauch von 1,2 Kilowattstunden rangiert das Gerät aber nur im hinteren Drittel des Testfeldes. Zu den positiven Seiten des AEG Chillflex Pro zählt neben der Qualität auch die Kühlleistung. Zumindest die gefühlte. Die Wärme im direkten Umfeld der Tester nahm sehr schnell ab und nach einer guten Stunde war der Referenzraum bei angenehmen 22 Grad Celsius angelangt.

Über das klare Bedienfeld lässt sich das AEG Chillflex Pro prima steuern. Die neun Funktionstasten vermeiden Fehlbedienungen. Über die gut funktionierende Fernbedienung ist die Steuerung auch von anderen Raumpositionen aus unproblematisch. Das kleine Display gibt dir klare Informationen. Allerdings ist der Preis für diese Zuverlässigkeit recht hoch. Da der Abluftschlauch wie bei allen Luftkühlern im Test durch das offene Fenster geführt werden muss, ist eine Abschottungsmöglichkeit sinnvoll. Die bietet AEG als Zubehör an.

Midea Silent Cool 26 Pro - flüsterleise Erfrischung

Das „Midea Silent Cool 26 Pro“ rangiert knapp hinter dem AEG Chillflex Pro. Das mit 57 Dezibel leiseste Gerät in diesem Test überzeugt auch durch seine Qualität und ordentliche Kühlleistung. Viel Technik geht allerdings auch zu Lasten des Gewichts. Mit mehr als 32 Kilogramm ist Midea Silent Cool 26 Pro der schwerste Luftkühler im Test. Dafür lässt es sich allerdings hervorragend von Raum zu Raum rollen. Und ist eine Stufe im Weg, sind die einzigen gut ausgeformten seitlichen Handgriffe im Vergleich sehr hilfreich.

Der Abluftschlauch lässt sich sehr einfach über Schnappverschlüsse mit dem Abluftauslass am Gerät und Anschluss ans Fenster verbinden. Die mitgelieferten Fensterschieber sind, wie bei den meisten anderen Geräten, für Fensterflügel ungeeignet. Sie können nur dort eingesetzt werden, wo horizontal oder vertikal zu öffnende Schiebefenster üblich sind oder unter vorhandenen Rolläden angebracht werden können. Im Zubehörkatalog gibt es aber entsprechende Hilfsmittel. Beim Umweltaspekt gehört das Midea Silent Cool 26 Pro zu den besten Klimageräten im Test. Auch beim Stromverbrauch. Nicht so beim Bedienfeld. Das ist zwar komplett ausgestattet. Aber die dunkelgraue Oberfläche mit den nur schwach zu erkennenden Piktogrammen ist schwer zu bedienen. Gut, dass es die helle Fernbedienung gibt.

Klarstein New Breeze 9 Klimagerät - kinderleichte Bedienung

Die Kühlleistung gehört zu den wesentlichen Pluspunkten des „Klarstein New Breeze 9“ Klimagerätes. Und das bei vergleichsweise niedrigem Stromverbrauch von 1,0 Kilowattstunden. Dieses schafft es ohne Probleme, den Referenzraum innerhalb einer Stunde von 29 auf 22 Grad Celsius herunter zu kühlen. Die Verteilung der Luft klappt zwar über die große Frontöffnung sehr ordentlich, allein die Verteilung in eine Wunschrichtung musst du immer händisch vornehmen. Eine Swing-Einrichtung fehlt zwar, aber die senkrechten und vertikalen Flügel lassen sich gut einstellen.

Der Luftkühler wirkt durch sein Design filigran. Mit 30 Kilogramm ist es aber recht schwer und weil es nur einen Handgriff hat, auch schwierig über Stufen zu transportieren. Dafür ist das Kabel einigermaßen gut aufzuwickeln. Gut gefällt uns das Bedienfeld. Es ist klar gegliedert und lässt sich fehlerfrei bedienen. Dabei ist auch die Fernbedienung hilfreich. Für die gibt es sogar ein Aufbewahrungsfach am Gerät. Das hat sonst keiner.

Argo relax style mobile Klimaanlage - guter Allrounder

Im Prinzip hat die „Argo relax style mobile Klimaanlage“ die gleiche nutzerfreundliche Bedienoberfläche wie das Klarstein New Breeze 9. Dazu gibt es eine gut funktionierende Fernbedienung. Auch sonst sind sich die beiden in einigen Details ähnlich. So gibt es auch bei der Argo relax nur einen Handgriff für den Transport. Hier hat er aber eine etwas besser greifbare Öffnung. Der Kühlluftauslass ist zwar recht klein, hat dafür aber die automatische Swing-Funktion für die Luftverteilung. Leider fehlt die Sleep-Taste, um sanft in den Schlaf gekühlt zu werden.

Kühlleistung und Energieverbrauch sind recht ordentlich. Dafür ist die Lautstärke zwar nicht messbar höher als bei den meisten anderen Geräten, aber die Frequenz unangenehm im Ohr. Der Zusammenbau des Abluftschlauches ist etwas verzwickt. Den Fensteradapter haben wir nicht problemlos auf den Schlauch bekommen und ihn schließlich mit Panzertape befestigen müssen. Nutzungskomfort stellen wir uns anders vor. 

Comfee MPPH-09CRN7 Klimagerät - Das Günstigste

Die preiswerteste mobile Klimaanlage ist die „Comfee MPPH-09CRN7“. Trotz ihrer einfach anmutenden Konstruktion bietet sie eine ansprechende Kühlleistung für Räume um die 30 Quadratmeter. Allerdings lässt sich der Kühlluftauslass nicht so gut einstellen. Die Swing-Funktion, bei der sich die Flügel automatisch bewegen, fehlt ihr ganz. Das Bedienfeld ist sehr schlicht gehalten. Du kannst dort die Temperatur sowie die drei Funktionen Kühlen, Lüftung oder Trocknen vorwählen.

Die Luftgeschwindigkeit kannst du nicht vorwählen. Das funktioniert aber mit der Fernbedienung, die dir alle Funktionen auf ihrem kleinen Display anzeigt. Angenehm: Sie hat auch eine Sleep-Taste. Die beiden Tragegriffe sind hübsch anzusehen aber ziemlich unpraktisch. Du kommst gerade mal mit zwei Fingern rein, rutscht aber leicht wieder raus. Für die Kabelaufnahme gibt es nur einen fummeligen Kabelbinder, den du allerdings leicht wieder öffnen kannst.

Sichler Mobile Monoblock-Klimaanlage - heizt und kühlt

Die Gehäusequalität der „Sichler Mobile Monoblock-Klimaanlage“ hinterlässt einen positiven Eindruck. Ebenso die Kühlleistung. Allerdings sind Energieverbrauch und Energieeffizienz nicht so berauschend. Das hat auch Einfluss auf unsere Beurteilung des Umweltaspekts. Gut gefällt uns der Abluftauslass für die Raumluft. Der ist zwar recht klein, aber seine drei horizontalen Flügel lassen sich über die Swing-Funktion während des Betriebs automatisch auf- und absenken.

Die Aufnahme des Abluftschlauches ist einfach durch Aufsetzen und Drehen am Auslass hinten am Gehäuse zu befestigen. Die „Sichler Mobile Monoblock-Klimaanlage“ kommt als Einzige im Test mit Heiz-Funktion, die wir aber nicht in die Bewertung haben einfließen lassen. Auch die mögliche App- beziehungsweise Alexa-Anbindung haben wir für diesen Test nicht berücksichtigt.

Tristar AC-5531 Klimagerät - Das Leichgewicht

Einen angenehmen Preis hat das „Tristar AC-5531 Klimagerät“. Und liefert trotzdem eine ganz manierliche Kühlleistung ab. Gut gefallen hat uns das geringe Gewicht von nur 22 Kilogramm. Dazu kommt ein einfach und leicht zu verstehendes Bedienfeld. Einige Einstellungen lassen sich auch über die Fernbedienung vornehmen, sind dort aber leider nicht abzulesen.

Auch hat uns das Tristar Klimagerät von Anfang an leichte Kopfschmerzen bereitet: Zwar lässt sich der Abluftschlauch einfach an den Auslass am Luftkühler einschieben, doch der Adapter für die Auslassöffnung nicht auf den Schlauch drehen, weil der Kunststoffring total deformiert ist. Es verformen sich auch die vertikalen Flügel des Raumluftauslasses beim Einstellen der Blasrichtung. Die Qualität macht insgesamt einen nicht perfekten Eindruck.

So haben wir die Klimageräte getestet

Zunächst haben wir uns einen Überblick verschafft und die Qualität der Klimageräte gecheckt. Beginnend mit dem Gehäuse über das Bedienfeld bis zu den Zubehörteilen. Und weiter zur Kühlleistung, der Effizienz, dem Stromverbrauch und der Lautstärke. Diese Ergebnisse sind auch in den Umweltaspekt eingeflossen. Da liegt das mobile De'Longhi Klimagerät ganz vorne. Die Überprüfung des Bedienfelds findet sich auch beim Bedienkomfort- und Funktionalitäts-Check wieder. Hier zeigt sich, wie einfach es für dich ist, das Klimagerät zu bedienen. Als Ergänzung gehört auch die Fernbedienung dazu. Nicht jede hat zum Beispiel ein Display. Genauso klären wir die Anschlussmöglichkeit nach draußen. Einen Abluftschlauch hat zwar jedes Gerät. Aber ist auch jedes einfach zusammenzubauen und anzuschließen, wie Comfee und Midea? Natürlich schauen wir auch, wie leicht du an den Filter kommst, um ihn zu reinigen. Und wie schnell und sauber du das Kondenswasser ablaufen lassen kannst. Bei AEG, De'Longhi und Midea gelingt die Reinigung am besten. Für die Ermittlung der Transportfähigkeit durchrollen wir manchen Raum und überwinden einige Stufen, ja auch eine Treppe. Danach weißt du gute Handgriffe am Gerät zu schätzen. Und ebenso eine leichte mobile Klimaanlage.

Das musst du bei der Entscheidung für ein mobiles Klimagerät beachten

Das Wichtigste ist die Grundfunktion: Wie bekommst du deinen Raum kühl? Dabei spielt selbstverständlich die Kühlleistung die wichtigste Rolle. Top sind hier das AEG Chillflex Pro und der Testsieger De'Longhi Klimagerät Pinguino PAC EX100 Silent. Aber was du schnell vernachlässigst, ist die Tatsache, dass beim Rausblasen der Luft aus dem Fenster natürlich auch warme Luft von draußen wieder hineingelangt. Deshalb brauchst du ein Zubehör, das dir hilft, dies zu vermeiden. So etwas ist, bis auf Fensterschieber für horizontal oder vertikal schließende Fenster, kostenpflichtig im Zubehörprogramm der meisten Hersteller zu erhalten. Schau dir die Schlauchverbindungen genau an. Wenn sie nicht gut sitzt, bläst du die warme Luft gleich wieder ins Zimmer. Sehr gut funktioniert das bei den mobilen Klimageräten von Comfee und Midea. Willst du auf einen Abluftschlauch verzichten, hast du natürlich auch die Option eines fest installierten Splitgerätes. Achte bei Monoblockgeräten auch auf das Gewicht und dazu die Transportmöglichkeiten des Gerätes. Wohnst du über zwei Etagen, sollte das Klimagerät auch tragbar sein, wenn du oben und unten kühlen willst. Top sind der Preis-Leistungs-Sieger von Suntec mit 20 Kilogramm und das Tristar AC-5531 Klimagerät mit 22 Kilogramm. Für alle Klimageräte benötigst du ein geeignetes Kühlmittel. Die Modelle in unserem Test verwenden das Kühlmittel R290.

Wichtige Fragen zum Klimagerät

* Alle Preise Stand Juni 2020