Ein Lichtwecker holt dich sanft mit einem simulierten Sonnenaufgang aus den Federn. Wir haben acht solcher Modelle getestet. Wenn du dir die meistverkauften und gefragtesten Lichtwecker anschaust, stößt du unweigerlich auf den „Philips HF3520“ oder den „Philips HF3505“. Im Lichtwecker Test haben wir uns auch diese beiden Modelle ausführlich angeschaut. Tatsächlich erreicht der teurere HF3520 eine so gute Note, dass er fast dem Testsieger Konkurrenz macht. Warum es nicht zum 1. Platz gereicht hat und ob diese beliebten zwei Modelle dennoch empfehlenswert sind, erfährst du in diesem Philips Wake-up Light Test.

ÜbersichtVor- und Nachteile des HF3520

+ hohe Leuchtkraft
+ hübsches Design
+ gute Verarbeitung
+ natürliche Simulation des Sonnenaufgangs

- steht etwas kippelig
- nimmt viel Platz weg

Philips HF3520 – Endlich sanft aufwachen

Das Philips Wake-up Light HF3520 holt dich durch einen simulierten Sonnenaufgang besonders sanft aus dem Schlaf. Dazu startet das Modell mit warmen Rottönen und wechselt dann ganz natürlich zu strahlendem Weiß, das dem Tageslicht ähnelt. Die Gestaltung dieses Sonnenaufgangs ist eine der angenehmsten in unserem Lichtwecker Vergleich.

Doch der Philips HF3520 weckt nicht nur sanft, sondern auch effektiv, weil die fünfte Stufe des Sonnenaufgangs sehr hell strahlt. Wir messen die Lichtintensität in 50 Zentimetern Abstand und erhalten einen Wert von 310 Lux. Das ist die zweithöchste Leuchtstärke in unserem Lichtwecker Vergleich. Durch das helle Licht kurbelt der Wecker deinen Kreislauf schon vor dem Aufwachen an. So wirst du nicht aus dem Tiefschlaf gerissen, sondern fühlst dich erholt und ausgeschlafen.

Gute Qualität, leichte Bedienung

Das Philips Wake-up Light macht im Test einen hochwertigen Eindruck. Das Design gefällt uns gut und die Materialauswahl mit der Glasscheibe wirkt sehr wertig. Dadurch hat der Philips HF3520 allerdings auch ein gewisses Eigengewicht und sollte besser nicht vom Nachtisch fallen. Denn für unseren Geschmack steht das Modell auch etwas kippelig.

Haptik und Druckpunkt der an den Rändern platzierten Knöpfe sind sehr gut. Mit diesen stellst du ein, wie lange, mit welcher Helligkeit und mit welchem Ton du geweckt werden willst.

Das Einstellen des Weckers gelingt intuitiv. Hilfreich ist dabei das übersichtliche Display, das seine Helligkeit automatisch der Umgebung anpasst. Die Bedienungsanleitung brauchen wir zum Glück fast gar nicht, denn diese ist etwas umständlich geschrieben.

Die Einstellungen nimmst du an den Knöpfen am Rand vor

Individuelle Einstellungen möglich

Zum Aufwachen stehen dir fünf schöne Klänge mit Naturgeräuschen zur Verfügung. Außerdem hat das Philips Wake-up Light ein integriertes UKW-Radio. In unserem Test findet es schnell viele Sender. Die Soundqualität des Modells ist in Ordnung.

Die Dauer des Sonnenaufgangs lässt sich zwischen 30 und 40 Minuten variieren. Das ist im Vergleich zu anderen Lichtweckern etwas wenig. Dafür bietet dir das Philips Wake-up Light die Funktionen Leselampe und Einschlaflicht mit allmählicher Dämmung.

Philips HF3505 Wake-Up-Light: Klein und günstig

Das Design des Philips Wake-up Light HF3505 ist moderner. Dafür wirkt es aber auch nicht so solide verarbeitet. Der deutlich günstigere Preis macht sich da durchaus bemerkbar. Auch die Funktionen sind im Vergleich zum großen Philips Lichtwecker reduziert.

ÜbersichtVor- und Nachteile des Philips HF3505

+ kompakt und leicht
+ Preis

- Bedienung umständlich
- geringere Lichtstärke

Kleinerer Funktionsumfang, weniger Licht

Beim Philips HF3505 kannst du die Dauer des Sonnenaufgangs nicht anpassen, sie liegt immer bei 30 Minuten. Du hast zwei verschiedene Wecktöne zur Auswahl. Und natürlich das integrierte Radio. Das Licht lässt sich in zehn Stufen dimmen. Auf der hellsten Stufe messen wir 225 Lux. Da schaffen andere Modelle im Test mehr. Zudem erscheint uns das Licht gelblich. Für einen dem Tageslicht entsprechenden Effekt müsste das Licht auf der höchsten Stufe eher kalt sein. Einen Farbverlauf beim Sonnenaufgang gibt es nicht.

Die Tasten rund um das Display sind recht schwergängig

Einstellungen umständlich

Die Tasten rund um das Display sind recht schwergängig. Wir müssen sehr stark drücken und haben dabei Angst, das Gerät zu beschädigen. Hinzu kommt, dass die Bedienung umständlich ist. Möchtest du etwa die Weckzeit ändern, drückst du dich jedes Mal erneut durch alle Einstellungen. Wir haben im Test tatsächlich etwas gebraucht, bis uns der Philips HF3505 wie gewünscht weckte. Unpraktisch ist bei unserem Testmodell auch, dass die Uhrzeit mit AM/PM voreingestellt ist. Bis wir den Tageslichtwecker auf 24-Stunden-Rhythmus umgestellt bekommen, sind einige Versuche und Blicke in die wenig hilfreiche Bedienungsanleitung notwendig.

Fazit zum Philips Wake-up Light Test: Welches Modell passt zu mir?

Die Philips Lichtwecker gehören nicht umsonst zu den beliebtesten Modellen. Besonders das Wake-up Light HF3520 überzeugt in unserem Test. Das liegt an der guten Lichtintensität, der Qualität und dem Bedienkomfort. Das Aufwachen lässt sich mit diesem Modell sehr individuell und angenehm gestalten. Allerdings hat der Philips HF3520 auch seinen Preis. Möchtest du weniger Geld ausgeben, kommt der einfachere Philips HF3505 eher für dich infrage. Bei dem bekommst du die wichtigsten Funktionen eines Lichtweckers für etwa die Hälfte des Preises. Er leuchtet allerdings weniger hell und die Bedienung ist recht umständlich.

Alternativen zu den Philips Lichtweckern

Du suchst einen Lichtwecker mit viel Leuchtkraft, um deinen Schlaf nachhaltig zu beeinflussen? Dann empfehlen wir dir unseren Testsieger Beurer WL 75. Der bietet dir noch mehr Leistung bei der Lichtintensität und lässt sich bequem über das Smartphone steuern.

Soll es ein Lichtwecker mit einem top Radio und edlem Design sein? Dann kommt der Lichtwecker Lumie Bodyclock Luxe 750Dab für dich infrage. Zu beiden Modellen findest du ausführliche Informationen im Lichtwecker Vergleichstest.