Es gibt jede Menge Dinge, die in unserer Umgebungsluft herumschwirren. Die meisten davon kennen wir nicht einmal mit Namen oder wissen, ob sie uns schaden. Oft sind für uns unsichtbar und den Geruch können wir auch nicht zuordnen. Da helfen uns Luftreiniger. Und einer der beliebtesten ist der Luftreiniger „Dyson Pure Cool“. Der zeigt uns auf seinem Display so ziemlich alles an, was um ihn herum durch die Luft schwebt. Außerdem bietet er viele Funktionen, die alle anderen Konkurrenten in unserem Luftreiniger Test nicht haben: er verfügt über eine Fernbedienung, kann sich drehen und kühlt die Luft zusätzlich. In diesem Dyson Pure Cool Test berichten wir dir ausführlich über seine Stärken und Schwächen.

ÜbersichtVor- und Nachteile des Dyson Pure Cool

Der Luftreiniger von Dyson in der Gesamtansicht
Der Luftreiniger von Dyson in der Gesamtansicht

+ Design
+ einziger mit Fernbedienung im Test
+ App
+ Luftreiniger und Ventilator in einem
+ zwei HEPA-Filter

- Preis
- Filterwechsel

Unsere Dyson Pure Cool Erfahrungen

Kaum ein Luftreiniger ist so bekannt und wird so häufig im Netz gesucht wie der Dyson Pure Cool. Wahrscheinlich liegt es daran, dass durch seine extravagante Form sofort auffällt – wie bei den meisten Dyson-Geräten. Oder weil er eines der teuersten Geräte am Markt ist. Er besticht aber vor allem dadurch, dass er höchst detailliert Dinge anzeigt, für die andere noch nicht einmal eine Einstellmöglichkeit bieten. So bieten dir das Display und noch ausführlicher die App Informationen über die Luftqualität oder ob der Filterwechsel fällig ist. Das hilft dir als Allergiker ungemein.

Komplexe Technologie im Kampf gegen Pollen

Der Dyson Pure Cool ist das einzige Gerät in unserem Test, bei dem du die beiden Filtereinheiten schon zu Beginn selbst einbauen musst. Das ergibt auch Sinn, weil du dich so direkt mit dem komplett versiegelten System vertraut machen kannst. Der Filterwechsel ist nämlich etwas umständlich.

Der Filter kombiniert jeweils einen Aktivkohlefilter zum Entfernen von Gasen mit einem HEPA-Filter, der 99,95 Prozent der mikroskopisch kleinen Allergene und Schadstoffe von einer Größe bis zu 0,1 Mikron aus der Luft filtert.

Dyson informiert als einziger Hersteller unserer Testgeräte, dass in dem Pure Cool 9 Meter Mikrofasern aus Borosilikatglas über 238 Mal gefaltet untergebracht sind. Die sollen fast sämtliche der gefährlichen Feinstaubpartikel aus der Luft entfernen.

Genial finden wir, dass der Dyson Pure Cool für die raumabdeckende Luftreinigung die im Raum ermittelten Werte mit den Daten in seinem integrierten Computer vergleicht und so permanent anzeigt, ob es gesund oder ungesund im Raum zugeht. Stellenweise überfordert die Menge an möglichen Informationen den Benutzer aber. Unser Dyson Pure Cool Test zeigt, dass du dich schon intensiv mit der Anleitung vertraut machen musst, um alles zu verstehen. Und das ist gar nicht so einfach, weil auch die Bedienungsanleitung schon einiges an Interesse und Lesebereitschaft erfordert. Als Allergiker wirst du diese Mühe aber sicher nicht scheuen, schließlich steigert saubere Luft dein Wohlbefinden ungemein.

Einfacher mit Fernbedienung und automatischem Modus

Hilfreich ist bei der Bedienung die beigefügte Fernbedienung, die dir selbsterklärend hilft, alle Funktionen im Tagesbetrieb auch ohne Anleitung zu bewältigen. Und noch hilfreicher ist es, das Gerät einfach auf Automatik-Betrieb laufen und die gereinigte Luft mithilfe seiner sogenannten Air Multiplier-Technologie im Raum verteilen zu lassen. Dann werden 290 Liter Luft pro Sekunde mit einem nicht unangenehmen starken Luftstrom abgegeben, und somit die gereinigte Luft im gesamten Raum verteilt. Und das schafft der Dyson Pure Cool bei einer Fläche bis zu 79 Quadratmeter.

Gut ist auch, dass du dich entscheiden kannst, ob du den Luftstrom konzentriert auf einen Punkt oder über eine automatische Drehbewegung um 350 Grad verteilen möchtest, so wie es für dich am angenehmsten ist.

Unser Fazit zum Dyson Pure Cool Test

Dyson baut derzeit mit die faszinierendsten Geräte für den Haushalt. Sie sehen cool aus und erfüllen eine Vielzahl von Funktionen, die du aber nicht immer benötigst. Aber genau dieses „nice to have“ spielt für dich sicherlich eine Rolle. Und dann bist du auch bereit, eine ganze Menge mehr Geld als für andere Luftreiniger auszugeben. Wie auch für deinen Dyson Staubsauger, Dyson Föhn oder die Dyson Stehlampe. Der Dyson Pure Cool fällt sofort auf, wenn du ihn in deinem Loft an nicht zu übersehender Stelle platziert hast. Und dann deinen Freunden die Vielzahl der ermittelten Daten auf dem kleinen Display anzeigen kannst. Auch der Filterwechsel kann für dich zu einer fast abendfüllenden Demonstration ausufern. Kurz gesagt: Der Dyson Luftreiniger ist so cool, wie es sein Name vermuten lässt.

Alternativen zum Dyson Pure Cool Luftreiniger

Eine gute Alternative ist unser Testsieger „Beurer LR500 Connect“. Das Gerät kostet etwa ein Viertel weniger, Bedienkomfort und Funktionalität sind noch etwas besser. Mehr Informationen zu diesem Modell findest du im Luftreiniger Vergleich.

Ebenfalls sehr gut schneidet der „Philips AC2889/10“ ab. Der Luftreiniger hat ebenfalls einen HEPA-Filter und liegt bei der Filterleistung mit 99,97 % sogar über dem Dyson. Wir stellen dir das Gerät in einem ausführlichen Einzeltest zum Philips Luftreiniger vor.