Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist das A und O, um im Alltag voll da zu sein. Das richtige Kopfkissen zu finden, ist dabei gar nicht so einfach. Viele Menschen haben durch sitzende Tätigkeiten Nacken- und Schulterprobleme. Damit diese sich nicht durch ein falsches Kissen verschlimmern, haben wir elf Nackenstützkissen getestet. Das „Billerbeck S20” hat sich den Preis-Leistungs-Sieg geholt und liegt nur knapp hinter dem Testsieger. Was uns an dem Schlafkissen so gut gefällt, verraten wir dir in diesem Einzeltestbericht. 

Vor- und NachteileBillerbeck S20 Nackenstützkissen

+ Qualität
+ Baumwollbezug
+ höhenverstellbar
+ sehr gute Stützkraft
 
- fummeliges Entnehmen der Schaumplatte

Billerbeck S20 Nackenkissen: hochwertig verarbeitet & bequem

Das Billerbeck S20 Nackenstützkissen ist leicht und hat einen Bezug, der durch seine gesteppte Oberfläche an eine Bettdecke erinnert. Der Kissenkern besteht aus Polyurethan und wirkt hochwertig. Besonders gut finden wir den waschbaren Baumwollbezug mit Aloe Vera Veredelung. Der verleiht dem Billerbeck Nackenstützkissen eine angenehme Haptik, zieht aber leider auch leicht Fussel an. Das Modell hat keinen unangenehmen chemischen Geruch. Die Höhe von 13 Zentimetern ist durch eine herausnehmbare Einlegeplatte aus Schaumstoff höhenverstellbar. Das empfiehlt sich besonders für Menschen mit schmalen Schultern oder wenn du überwiegend auf dem Rücken schläfst. Die Maße des Kissens betragen 40 x 80 Zentimeter und sind daher ziemlich großzügig. Dadurch hast du eine große Liegefläche, wenn du dich häufig im Schlaf drehst.

In unserem Praxistest empfinden wir das Probeliegen auf dem Billerbeck Nackenstützkissen als sehr angenehm. Es ist weder zu hart noch zu weich. Trotz vereinzelter kurzer Wachphasen im Schlaftracking fühlen wir uns nach den zwei Testnächten auf dem S20 Nackenstützkissen erholt. Das Einschlafen auf der Seite gelingt bei diesem Kopfkissen besonders leicht. Kopf und Nackenbereich werden sehr gut abgestützt. Die Schulter liegt direkt am Kissen an. Die fünf typischen Schlafphasen (Einschlaf-, Leichtschlaf-, REM-, Tiefschlaf- und Aufwachphase) laufen im Tracking gut nachvollziehbar ab. Das ist nicht bei jedem Nackenkissen in unserem Test so. Oftmals wird hier die REM-Phase (Rapid Eye Movement = Traumschlafphase) ausgelassen und es findet ein Wechsel zwischen Leicht- und Tiefschlaf statt. 

Allerdings ist uns das Nackenstützkissen in Rückenlage etwas zu hoch. Ohne die herausnehmbare Einlegeplatte liegen wir bequemer auf ihm. Das Herausnehmen der Platte ist jedoch etwas umständlich, da diese in einem Netz untergebracht ist und sich nur schwer rausziehen lässt. Willst du sie wieder einlegen, geht das noch schwieriger. 

Allrounder dank alternativer Füllmaterialien

Gleicher Bezug, anderer Kern: Wenn Komfortschaum als Material nichts für dich ist, gibt es das S20 auch mit Latexkern oder Viscoschaumkern. Komfortschaum ist eher weich und hat eine gute Atmungsaktivität. Eignet sich also für dich, wenn du im Schlaf schnell schwitzt. Latex hat eine gute Stützkraft und erhält schnell seine Ursprungsform zurück. Außerdem eignet sich das Material ideal für Hausstauballergiker. Ein viscoelastischer Kern passt sich ideal an deine Kopfform an und reagiert auf Körperwärme. Ideal also, wenn du ein druckentlastendes Nackenstützkissen suchst. Viele der Kopfkissen aus unserem Test bestehen aus Viscoschaum. Welches Material sich für dich eignet, hängt von deinen Bedürfnissen ab. 

WichtigFaktoren beim Kissenkauf

Bei der Entscheidung für das richtige Kopfkissen kommt es auf verschiedene Faktoren an. Neben der Breite deiner Schultern und dem Härtegrad deiner Matratze ist die bevorzugte Schlafposition entscheidend. Wenn du überwiegend ein Seitenschläfer bist, muss die Kissenhöhe zu deiner Schulterbreite passen, damit dein Kopf bestmöglich abgestützt wird und die Halswirbelsäule nicht abknickt. Rückenschläfer hingegen finden meist etwas niedrigere Kissen bequem. Denn wenn der Kopf zu hoch gelagert ist, wirkt sich das negativ auf deinen Nacken aus – es kann zu Verspannungen kommen. Bauchschläfer sollten auf ein Kissen verzichten oder ein spezielles Bauchschläferkissen wählen.

Darum ist das Billerbeck S20 Kissen eine gute Wahl

Für etwas mehr als 40 Euro* erhältst du mit dem Billerbeck S20 ein hochwertiges Nackenstützkissen für erholsame Nächte. Neben dem guten Schlafklima, dank Komfortschaum, kannst du dich über eine anpassbare Höhe freuen. Denn die untere Einlegeplatte lässt sich herausnehmen. Es besitzt einen hohen Liegekomfort und lässt sich auf Wunsch auch mit anderen Füllmaterialien erwerben. Zudem eignet sich das Billerbeck S20 Komfortschaumkissen durch die Materialwahl und den waschbaren Baumwollbezug prima für Allergiker.

Noch mehr Nackenkissen für süße Träume 

Du bist bereit etwas mehr Geld für ein gutes Nackenstützkissen in die Hand zu nehmen und dir macht ein hohes Kissengewicht nichts aus? Dann können wir dir unseren Testsieger Pearlfusion von Theraline empfehlen. Durch die unzähligen Mikroperlen im Inneren kannst du deinem Schlafkissen ein Feintuning verpassen und es präzise auf deine Bedürfnisse anpassen. Zudem setzt Theraline in puncto Schlafklima und Hygiene noch eine Schippe drauf. Mehr zum Testsieger erfährst du in unserem Vergleichstest.

Tempur Kissen sind für dich das absolute Ultimo? Dann haben wir einen heißen Tipp für dich. Das Tempur Millennium Nackenstützkissen eignet sich durch seine Mulde ideal für Rückenschläfer. Aber auch Seitenschläfer können mit ihm glücklich werden. Das Material ist etwas fester als beim Billerbeck, stützt dadurch aber auch sehr gut. Zudem gibt es das Nackenstützkissen in vier verschiedenen Höhen zu kaufen. Mehr zum Tempur Millennium verraten wir dir im Einzeltest. 

*Alle Preise Stand Mai 2020