Mit einem Nasenhaarschneider machst du kurzen Prozess mit ungeliebten Haaren in Nase und Ohren. Und das nach Möglichkeit natürlich unkompliziert und ohne schmerzhaftes Ziepen oder Reißen. Wir haben in unserem Nasenhaartrimmer Test zehn Geräte für dich getestet. Der im Internet äußerst beliebte Philips Nasenhaartrimmer NT5175/16 erreicht dabei einen sehr guten dritten Platz. Hinsichtlich seiner Verarbeitung übertrifft er sogar den Testsieger von Panasonic. 

Vor- und NachteilePhilips Nasenhaartrimmer NT5175/16

Der Nasenhaartrimmer von Philips S5000
Der Nasenhaartrimmer von Philips S5000

+ Verarbeitung
+ sicheres Schneidsystem
+ einfache Reinigung
+ gute Rasurleistung

- Messeraufsatz etwas groß
- Scherkopf punktuell nicht so gut einsetzbar

Top Verarbeitung – hier hat der Philips die Nase vorn

Nicht einmal der Testsieger kann dem Philips Nasenhaartrimmer aus der 5000er Series in der Kategorie Verarbeitung das Wasser reichen. Das Gehäuse aus hochwertigem Kunststoff und Metall liegt dank seiner zur Hälfte gummierten Oberfläche gut in der Hand. Auch der abnehmbare Scherkopf mit dem Klingensystem ist so gut verarbeitet, wie wir uns das bei einem langlebigen Gerät vorstellen. Das Batteriefach für die benötigte AA-Batterie befindet sich im kompakten Handgriff und lässt sich mit einer Drehung öffnen. Die Energiezelle liegt dem Nasenhaartrimmer übrigens bei, was leider nicht bei allen Geräten im Testfeld der Fall ist.

Ziepfreie Rasur mit kleinen Schwächen

Seine Kernkompetenz, das Entfernen der Nasenhaare, erledigt der Philips ebenfalls sehr gut. Die „Protect Tube-Technologie“ garantiert dir ein sicheres Rasieren in der Nase ganz ohne Ziepen oder Reißen. Letzteres ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch zu einer schmerzhaften Entzündung in der Nase führen. Das Rasieren mit der seitlich am Scherkopf angeordneten Klinge klappt gut. Allerdings musst du den Trimmer um die eigene Achse drehen, um alle Haare in der Nase oder im Ohr zu erwischen. Das ist im Vergleich zu den Rotationsklingen der Konkurrenten im Test etwas umständlich. Bei der Schnittbreite messen wir 11 Millimeter, nicht wie in der Amazon Produktbeschreibung angegeben 21 Millimeter. Unpraktisch finden wir, dass zwischen der Spitze des Aufsatzes und Beginn der Scherklinge fast 5 Millimeter liegen. Diese Länge musst du dir erst einmal in die Nase schieben, um die Klinge an den Einsatzort zu bringen. Das kostet den Philips gegenüber den beiden Panasonic Modellen die entscheidenden Pünktchen im Titelrennen.

Einfache Reinigung und umfangreiches Zubehör 

Bestens finden wir die einfache Reinigung des Philips Nasenhaartimmers. Der Scherkopf lässt sich leicht abmontieren und unter fließendem Wasser säubern. Der Trimmer als solches ist wasserabweisend, nicht aber komplett wasserdicht. Unter der Dusche solltest du also nicht damit hantieren. Ordentlich Punkte macht der Philips mit seinem umfangreichen Zubehör

Neben einem praktischen Transportbeutel, einem Reinigungspinsel, der Batterie und zwei Kammaufsätzen zum Trimmen der Augenbrauen liegt dem NT5175/16 ein 21 Millimeter breiter Präzisionstrimmer-Aufsatz bei. Den kannst du zusätzlich mit einem 3 Millimeter Bartkamm bestücken. Mit dem stutzt du deine Koteletten und deinen Bart. Das bietet dir sonst kein Nasenhaartrimmer in unserem Test.

Fazit: Deshalb können wir den Philips Nasenhaartrimmer NT5175/16 empfehlen

Die Verarbeitung und das Zubehör des Philips Trimmers sind ausgezeichnet. Da macht dem Modell im Test kaum einer was vor. Beides rechtfertigt den etwas höheren Preis vollkommen. Das Reinigen klappt ebenso unkompliziert. Dass es nur für Bronze reicht, liegt vornehmlich an dem gewöhnungsbedürftigen Schneidsystem. Das rasiert zwar gut und ist vollkommen sicher, aber wir finden den Aufsatz vergleichsweise groß. Die Rotationsklingen der Konkurrenz lassen sich gezielter einsetzen. Mit der Zeit geht das Hantieren mit dem NT5175/16 sicherlich in Fleisch und Blut über, sodass du dir mit dem Philips nicht nur einen effizienten Nasenmäher, sondern auch einen akkuraten Präzisionstrimmer zulegst.

Diese Nasenmäher sind eine starke Alternative

Wenn du mit der „Protect Tube-Technologie“ nicht so gut zurechtkommst, aber auf einen hochwertig verarbeiteten Nasenhaartrimmer nicht verzichten möchtest, legen wir dir unseren Testsieger, den Panasonic ER-GN300-K, ans Herz. Dessen Rasurleistung ist im Test ungeschlagen. Zudem verfügt er über eine praktische Absaugfunktion. Mehr zum Testsieger in unserem ausführlichen Einzeltest.

Dein Nasenhaartrimmer-Budget ist sehr schmal und auf dieses ganze Zubehör-Schnickschnack kannst du getrost verzichten? Dann wirf einen Blick auf den Philips NT3160/10 oder unseren Preis-Leistungs-Sieger, den Panasonic ER-GN-30-K. Wie die beiden Trimmer abgeschnitten haben, erfährst du in unserem Vergleichstest.