Du kannst einem Hipster-Bart nichts abgewinnen, sondern legst jeden Morgen Wert auf eine schnelle aber gründliche Rasur? Dann brauchst du einen Elektrorasierer, mit dem du deinen Bartwuchs unkompliziert in Zaum halten kannst. In unserem Rasierer Test haben wir zehn Modelle getestet. Der Philips S9000 Prestige SP9860 sichert sich mit knappem Vorsprung den Testsieg. Der Elektrorasierer von Philips beeindruckt mit hochwertiger Verarbeitung, dem innovativen Qi-Ladepad im Zubehör sowie einem spürbar guten Rasurergebnis bei Trocken- und Nassrasur.

ÜbersichtVor- und Nachteile des Philips S9000 Prestige Rasierers

Der Philips S9000 Prestige in der Gesamtansicht
Der Philips S9000 Prestige in der Gesamtansicht

+ sehr leise
+ gutes Rasurergebnis
+ Trocken- und Nassrasierer
+ kompakter Trimmer
+ innovatives Qi-Ladepad im Zubehör

- Ladepad etwas schwer
- Preis

Hochwertiger Philips Rasierer mit komfortabler Ladestation

Mit seiner hochwertigen Verarbeitung setzt der Philips S9000 Prestige die Messlatte im Rasierer Test sehr hoch. Sowohl das Griffstück als auch der Scherkopf mit den drei Philips-typischen rotierenden Klingen gefallen uns in dieser Hinsicht so gut wie bei keinem anderen Gerät im Vergleich. Der überraschend kompakte Nass- und Trockenrasierer liegt sehr angenehm und griffig in der Hand. Die etwas groß geratene Qi-Ladestation kannst du ohne langwieriges Handbuch-Studium verwenden: Du legst den elektrischen Rasierer in die passende Mulde und sobald ein Kontakt zwischen Gerät und Station besteht, beginnt das Laden. Das „Qi“ leitet sich vom chinesischen Zeichen für „Kraft“ oder „Energie“ ab. Voll aufgeladen kannst du dich 60 Minuten mit dem Philips durch die Matte scheren. Das Display im Griff ist ebenso praktisch wie hilfreich. Es zeigt dir nicht nur den Ladestand in Echtzeit und die aktuell gewählte Rasiereinstellung, sondern informiert dich, wann du deinen Philips Rasierer reinigen oder den Scherkopf austauschen solltest. Übrigens steht auch bei Philips das „S“ für Series ganz so wie beim Konkurrenten Braun.

Nass- und Trockenrasierer in einem: Angenehme Rasur mit flexiblem Scherkopf

In seiner Kernkompetenz – der Rasur – ist der Philips S9000 Prestige im Test ein Spitzenmodell. Schon das Ergebnis der elektrischen Trockenrasur lässt sich sehen. Da musst du nicht häufig über dieselbe Stelle rasieren, um die Mehrheit der Barthaare zu erwischen. Insbesondere bei der täglichen Rasur haben wir nichts zu meckern. Da sind Wangen, Kinn und Hals gründlich rasiert. Der typische Philips 3-fach-Scherkopf mit den drei rotierenden Klingen ist einerseits sehr flexibel, allerdings sind manche Problemstellen wie Adamsapfel oder die Halspartien mitunter etwas schwierig zu erreichen. Die minimalen Hautirritationen stören nicht weiter, da wird uns im Rasierer Test schon ganz anders zugesetzt. 

Willst du deinen 3-Tage-Bart mit der Trockenrasur kappen, bleiben durchaus mal kleine Stoppel und das ein oder andere Haar stehen. Vor allem wenn du nur wenig Zeit hast. Hier kommt dann die elektrische Nassrasur ins Spiel. Da legt der Philips Prestige spürbar eine ganze Schippe drauf. Nass lässt sich der Rasierer viel leichter führen und du kannst dadurch auch die empfohlene Kreisbewegung einfacher ausführen. Das Ergebnis fällt spürbar glatter und sauberer aus. So stellen wir uns ein Profigerät vor. Der beiliegende Trimmer-Aufsatz hilft dir, deine Koteletten in Form zu bringen. Zum weiteren Zubehör zählen neben dem Trimmer-Aufsatz eine robuste Tasche.

Einfach zu reinigen, aber teure Ersatzklingen

Erfreulich einfach ist die Reinigung des S9000 Prestige. Da der elektrische Rasierer wasserdicht ist, kannst du dich nicht nur unter der Dusche rasieren, sondern den Prestige auch bedenkenlos unter fließendem Wasser abspülen. Dazu öffnest du den Scherkopf mit einem Knopfdruck und säuberst die Klingen des Philips Rotationsrasierers. Da haben wir angesichts der drei filigranen Messer Schlimmeres erwartet. Auch nach der Nassrasur ist der Philips nicht zugekleistert. Selbst die schärfste Klinge wird irgendwann stumpf. Um alles aus deinem Philips Nass- und Trockenrasierer herauszuholen, empfiehlt der Hersteller, nach etwa 18 bis 24 Monaten den Scherkopf auszutauschen. Der Ersatzscherkopf ist mit knapp 60 Euro (Stand September 2019) allerdings recht teuer, was sich gemessen an seiner knapp zwei jährigen Dienstzeit jedoch relativiert.  

Fazit – Deswegen ist der Philips S9000 Prestige unser Testsieger

Der Philips S9000 Prestige SP9860 liefert eine nahezu perfekte Rasur. Bereits auf dem Trockenen verpasst dir der Philips als Trockenrasierer bei der täglichen Rasur ein spürbar glattes Gesicht. Lässt du den Bart mal etwas länger sprießen, wird der S9000 zum elektrischen Nassrasierer und dann auch mit dem 3- bis 7-Tage-Bart fertig. Sehr schick ist nicht nur der Nass- und Trockenrasierer selbst, sondern auch das Qi-Ladepad von Philips. Das ist zwar etwas schwer, allerdings ist das drahtlose Laden super praktisch. So viel Qualität hat ihren Preis: Für den Series 9000 musst du etwas unter 300 Euro (Stand September 2019) investieren.

Diese Elektrorasierer sind eine echte Alternative

Dir ist der Philips S9000 Prestige dann doch eine Nummer zu teuer? Dann haben wir in unserem Nass- und Trockenrasierer Test die ein oder andere günstige Alternative. Insbesondere der Preis-Leistungs-Sieger, der Braun Series 3 Pro Skin, lohnt einen Blick. Ein weiterer sehr guter elektrischer Folienrasierer ist der Braun Series 9. In Sachen Rasurergebnis und Verarbeitung schneidet er im Vergleich mit den anderen elektrischen Rasierern im Test sehr gut ab.