Raumwunder und Verwandlungskünstler: 8 Flügelwäscheständer im Praxistest

Ein Wäscheständer ist relativ günstig in der Anschaffung, schnell und flexibel einsatzbereit und bei Nichtbedarf einfach zu verstauen – in einem Wort ausgedrückt: praktisch. Deshalb will und kann kaum ein Haushalt auf dieses drahtige Gestell verzichten. Die konkreten Ansprüche an den Flügelwäschetrockner sind dagegen ganz unterschiedlich und abhängig von Wohnverhältnissen und Waschverhalten: Vielwascher legen Wert darauf, dass möglichst viele Waschladungen gleichzeitig trocknen können. Andere wollen lieber einen oder gleich mehrere platzsparende Standtrockner, wovon einer vielleicht sogar in eine Badewanne passt. Damit haben wir schon einmal zwei unserer Testkriterien abgedeckt: Platzbedarf und praktischer Nutzen. Bei Letzterem berücksichtigen wir nicht nur die reine Trockenlänge. Uns ist wichtig, dass jedes Wäschestück – egal ob groß oder klein, lang oder breit – problemlos trocknen kann. Positiv bewerten wir, wenn sich das Modell flexibel an die Wäschemenge anpassen lässt.

Wir haben acht Trockengestelle im Alltag getestet und geschaut wie gut sie sich auf- und abbauen und verstauen lassen. Bringen sie zudem praktisches Zubehör oder sogar Rollen mit?

In diesen Kategorien testen wir

  • Qualität: Welchen Eindruck machen das Gestell, die Leinen und – sofern vorhanden – das Zubehör auf uns?  
  • Anwendung: Ein Standtrockner sollte einfach auf- und abzubauen und bei Nichtbedarf gut zu verstauen sein. Im Einsatz kommt es uns darauf an, dass der Wäscheständer stabil steht und Platz für mindestens eine Wäscheladung hat.
  • Flexibilität: Praktisch sind Modelle, die sich je nach Bedarf vergrößern oder verkleinern lassen. Im Idealfall eignen sie sich für alle Arten von Kleidung sowie Handtücher und Bettwäsche. Ein ausgewogenes Verhältnis von Platzbedarf und Leinenlänge ist ebenso wünschenswert wie der Gebrauch drinnen und draußen. Wer gern im Freien trocknet, will, sobald sich Regen ankündigt, die Wäsche schnell in Sicherheit bringen. Deshalb achten wir auch darauf, wie gut wir den voll beladenen Wäscheständer transportieren können.

Foppapedretti Gulliver – der Mitwachs-Wäscheständer auf Rollen ist unser Testsieger

Zunächst fällt uns beim „Faltwäscheständer Foppapedretti Gulliver“ eines auf: Er ist nicht sofort einsatzbereit. Nach dem ersten Grummeln, aber die Erleichterung: Wir müssen nur die vier Rollen montieren, was zum Glück mit Hilfe des mitgelieferter Inbusschlüssels ganz einfach funktioniert. Schrauben eindrehen, Rollen befestigen, fertig! Danach können wir den Wäscheständer aufbauen – allerdings mit ein paar Handgriffen mehr, als wir es von klassischen klappbaren Flügelwäscheständern gewohnt sind. Sobald das Gestell komplett entfaltet ist, haken wir oben die knapp 80 Zentimeter lange Trockenfläche ein. Nun steht der Wäscheständer stabil. Für alle Fälle lassen sich noch zwei der vier Rollen feststellen. Dann haut dir der Flügelwäschetrockner auch so schnell nicht ab.

Echtes Platzwunder mit leichtem Transport

Schon jetzt bietet der Foppapedretti Gulliver ordentlich viel Platz zum Aufhängen. Für die zweite Wäscheladung kannst du noch rechts und links jeweils zwei Flügel ausklappen. So erweitert sich die Leinenlänge um etwa 27 Meter. Der praktische Haushaltshelfer kann sich also sowohl der Wäschemenge als auch den Raumverhältnissen prima anpassen. Und wenn der Anblick des beladenen Wäscheständers stört, schieben wir ihn, dank der Rollen, einfach in ein anderes Zimmer. Damit er durch die Tür passt, ist auch die mittige Trockenfläche unterteilt. Sie lässt sich vorn und hinten hochklappen.

Nun schauen wir uns noch an, wie gut sich dieses Raumwunder von Foppapedretti verstauen lässt. Der Abbau funktioniert nicht ganz so intuitiv wie bei anderen Standtrocknern in unserem Wäscheständer Test. Mit etwas Übung lässt er sich aber gut zusammenklappen und auf ein Maß von 103 x 55 x 14 Zentimeter bringen. Beim Aufräumen sind wir erneut froh, dass „Gulliver“ über Rollen verfügt. So können wir ihn komfortabel an seinen Aufbewahrungsort schieben – trotz seiner fast 8 Kilogramm.

Insgesamt wirkt der Wäscheständer auf Rollen mit seinem Gestell aus Holz und den Leinen aus Aluminium hochwertig und gut verarbeitet. Die Qualität des Zubehörs enttäuscht uns allerdings. Angesichts des stolzen Preises hätten wir uns noch höherwertigere Rollen und Bremsen gewünscht. Ärgerlich ist außerdem, dass sich der Klammerbehälter aus Kunststoff so leicht aus seiner Verankerung löst und auf den Boden fällt. An den sechs mitgelieferten „Clothy“-Wäscheklammern haben wir nichts auszusetzen.

Ist der Gulliver Wäscheständer etwas für dich?

Wenn du einen Trockenraum im Keller oder Dachboden benutzt, wirst du „Gullivers“ Vorteile nicht ausschöpfen können. Deshalb lohnt sich die vergleichsweise teure Anschaffung in erster Linie für Haushalte, die ihre Wäsche in der Wohnung aufhängen. Für andere, die möglichst viel Wäsche auf einmal unterbringen wollen, gibt es günstigere ausziehbare Flügelwäscheständer. Vielwascher mit Platz im Freien können sich auch überlegen, eine Wäschespinne anzuschaffen. Wer sich für das Trocknen im Garten oder auf dem Balkon interessiert, dem empfehlen wir daher unseren Wäschespinnen Test. Genau dafür eignen sich nämlich die Foppapedretti Wäscheständer aus Holz eher nicht, wie das von uns getestete Modell aus Wenge (FSC-zertifiziert). Für den Einsatz im Freien ist „Gulliver“ aber auch mit einem Aluminium-Gestell erhältlich.

Preis-Leistungs-Sieger: Leifheit Standtrockner Pegasus 150 Solid Slim

Universell einsetzbar ist der „Leifheit Standtrockner Pegasus 150 Solid Slim“. Er eignet sich für die Indoor- und Outdoor-Nutzung. Außerdem gehört er mit seinen 3,5 Kilogramm zu den Leichtgewichten und mit einer Trockenlänge von 15 Metern zu den platzsparenden Modellen in unserem Test. Deshalb und dank seiner kompakten Form lässt er sich auch voll beladen komfortabel tragen. Er kann bei einem Wetterumschwung also problemlos von draußen nach drinnen umziehen. Wer einen kleinen Wäscheständer sucht, erhält in unserem Einzeltest nähere Informationen zu dem Modell von Leifheit.

Wäscheständer in allen Größen

Zwei Testmodelle haben wir dir bereits vorgestellt. Falls da noch nicht das richtige Trockengestell für dich dabei war, haben wir noch fünf weitere Modelle unter die Lupe genommen – von ganz klein bis sehr groß.

Eleganz auf vier Rädern: Arredamenti Italia Wäscheständer Airone

Wem unser Testsieger von Foppapedretti gefällt, wird sich auch für den „Arredamenti Italia Wäscheständer Airone“ erwärmen können. Dieser Indoor-Wäscheständer aus Holz sieht ähnlich aus, nach unserem Geschmack sogar noch etwas besser. Er wirkt schon deshalb eleganter, weil er wegen der kleineren Trockenfläche weniger ausladend ist. Werden die beiden seitlichen Flügel ausgeklappt, bringt es die Wäscheleine auf eine Gesamtlänge von 21 Metern. Praktisch ist, dass sich der Wäscheständer auch platzsparend – also teilweise geöffnet – nutzen lässt. Kleinere und mittelgroße Textilien haben gut Platz, für breite Wäschestücke eignet sich der italienische Wäscheständer Airone allerdings nicht so gut. Dafür sind die einzelnen Leinen zu kurz.

Ansonsten haben wir wenig auszusetzen – weder am Gestell aus Massivholz, den Flügeln aus Nylon noch an den Leinen aus pulverbeschichtetem Aluminium. Die Verarbeitung erfüllt unsere Erwartungen, die der hohe Preis geweckt hat. Auch der Auf- und Abbau funktioniert gut. Nur die vier Rollen, die montiert werden müssen, könnten unserer Meinung nach besser sein. Nützlich sind sie aber dennoch, um das Gewicht von etwa 7,6 Kilogramm zu bewegen. Im zusammengeklappten Zustand fällt uns noch ein Kritikpunkt auf: Das jetzt noch 14 Zentimeter schmale Gestell steht etwas wackelig.

Hängepartie in verschiedenen Höhen: Brabantia Trockengestell

Wenn du dich für das „Brabantia 476068 Trockengestell 20 M“ entscheidest, erhältst du ebenfalls einen hochwertigen, gut verarbeiteten Wäscheständer – mit 5 Jahren Garantie. Das T-förmige Gestell besteht komplett aus pulverbeschichtetem Stahl (inklusive Leinen) und ist dadurch robust und wetterfest. Der Auf- und Abbau funktioniert gut, aber mit mehr Handgriffen als beispielsweise beim Vileda Wäscheständer. Mit einem Gewicht von etwa 6,3 Kilogramm zählt der Standtrockner von Brabantia nicht unbedingt zu den Leichtgewichten. Aufgrund seines Aufbaus lässt er sich dennoch relativ gut tragen, beispielsweise um die Wäsche bei Regen schnell ins Trockene zu bringen. Außerdem steht er sehr stabil.

Praktisch finden wir die beiden höhenverstellbaren Flügel. Das hat gleich mehrere Vorteile: Je nach Einstellung variieren die Maße zwischen 89 x 61 x 191 Zentimeter und 153 x 61 x 173 Zentimeter. Dadurch lässt sich das Brabantia Trockengestell den Platzverhältnissen vor Ort anpassen. An den hoch positionierten Flügeln kannst du dann auch lange Saunatücher problemlos aufhängen. Für breite Wäschestücke eignet sich der Wäscheständer mit einer Leinenlänge von insgesamt 20 Metern dagegen weniger. Wer aber Bettwäsche und Co. ohnehin elektrisch trocknet, könnte mit dem T-Modell von Brabantia die richtige Ergänzung zu seinem Wäschetrockner finden. Zusätzlich zu den Flügeln verfügt das Trockengestell über eine dritte Trockenfläche, die als Ablagefläche oder zum Aufhängen von kleinen Wäscheteilen dient. Diese Ebene befindet sich knapp 45 Zentimeter über dem Boden, was vermutlich nicht jeder so praktisch findet wie unser kleiner dreijähriger Co-Tester.

Gold im Fliegengewicht geht an: Vileda Standtrockner Extra

Ähnliche Ansprüche wie unser Preis-Leistungs-Sieger erfüllt der "Vileda Extra Standtrockner". Er ist ein echter Allrounder mit Platz für ein bis zwei Wäscheladungen. Was sofort hervorsticht, sind sein geringes Gewicht und der leichtgängige Klappmechanismus, der den Auf- und Abbau zum Kinderspiel macht. Auch den Vileda Wäscheständer haben wir uns im Vileda Einzeltest näher angeschaut.

Der kleine Originelle: AmazonBasics Flügelwäscheständer

Der „AmazonBasics Flügelwäscheständer“ verfügt über eine Leinenlänge von 10 Metern und ein paar nette Extras: Die beiden Flügel lassen sich in der Höhe verstellen. Seitlich am Gestell sind Halter angebracht, an denen du zwei Paar Schuhe zum Trocknen aufhängen kannst. Dazwischen befindet sich eine kleine Fläche, um beispielsweise ein Wäschestück im Liegen zu trocknen. Aber auch hier vermissen wir eine längere Wäscheleine, an der wir breitere Handtücher oder Bettwäsche komfortabel aufhängen können.

Für den Großwaschtag der Familie eignet sich der kleine Standtrockner sicherlich nicht, schon eher als Haushaltshelfer für Singles. Ansonsten können wir uns ihn auch als Zweitständer für Wohnung, Balkon oder Terrasse gut vorstellen – zumal er zu den preisgünstigen Modellen in unserem Wäscheständer Test zählt. Der Flügelwäscheständer aus Edelstahl steht stabil, nimmt vergleichsweise wenig Platz ein und lässt sich auch voll beladen leicht tragen. Schließlich wiegt er nur etwa 3,4 Kilogramm.

Wäschebergbekämpfer: Leifheit Wäscheständer Classic Extendable 230 Solid

Manche Haushalte spannen einfach Wäscheleinen quer durch den Trockenraum im Keller oder Dachboden. Auch so lässt sich jede Menge Wäsche aufhängen. Im Mehrfamilienhaus ist das freilich etwas unpraktisch. Deshalb braucht jede Partei einen eigenen Wäscheständer, der im Sommer gegebenenfalls auch auf die Terrasse oder den Balkon umziehen kann. Das ist mit dem „Leifheit Wäscheständer Classic Extendable“ aus pulverbeschichtetem Stahl möglich. Uns gefällt besonders die komfortable Höhe: Die Flügel sind 110,5 Zentimeter hoch, die ausziehbaren XL-Trockenstäbe 98 Zentimeter. Diese lassen sich zudem um 67 Zentimeter erweitern, so dass jede Menge Platz entsteht – für all die Wäscheberge, die in einer Familie anfallen. Insgesamt ergibt sich eine Trockenlänge von 23 Metern.

Im Vergleich zum kleinen Wäscheständer von Leifheit aus unserem Test, steht das große Modell stabiler. Dafür wiegt er mit 5,6 Kilogramm etwa 2 Kilogramm mehr als der „Pegasus“ und ist erwartungsgemäß weniger handlich. Beim Auf- und Abbau mussten wir außerdem aufpassen, dass wir uns an den locker schwingenden Flügeln nicht die Finger einklemmen. Auch als wir den Wäscheständer wieder aufräumen wollten, klappten sich die Flügel wieder aus. Das stört! Eine Transportsicherung hätte diesem Wäscheständer gutgetan. Im Gegenzug halten wir die vier Halterungen für Wäschebügel für verzichtbar, auch weil keine passgenauen Wäschebügel im Lieferumfang enthalten sind.

So groß und doch so mobil: Gimi Dinamik 30 Wäschetrockner

Eine Alternative zum „Classic Extendable“ von Leifheit stellt der ausziehbare Wäscheständer „Gimi Dinamik 30“ dar. Beide Modelle sind annähernd gleich schwer, hoch und breit. Das Trockengitter des Gimi Dinamik 30 lässt sich von 186 Zentimeter auf bis zu 257 Zentimeter ausziehen und eignet sich ebenfalls für Wäsche aller Art. Ungewohnt ist allerdings, dass die „Beine“ nicht von alleine halten. Damit wir den Wäscheständer aufstellen können, müssen wir zunächst stabilisierende Eckteile anbringen. Dazu ist etwas Kraft nötig. Ab dem zweiten Mal funktioniert der Aufbau dann schneller und mehr oder weniger komfortabel. An einem der U-förmigen Beine sind zwei Rollen integriert. So lässt sich der Dinamik im beladenen Zustand ganz passabel verschieben. Je nachdem, in welche Richtung wir ihn bewegen, kann es allerdings passieren, dass die Beine einklappen.

Ein weiteres Extra ist die – leider etwas lockere – Transportsicherung, um die Flügel sicher zu verschließen. Zusammengeklappt misst der Wäscheständer dann noch 118 x 57 x 12 Zentimeter. Das Gestell aus Stahl macht auf uns einen guten Eindruck. Die verarbeiteten Kunststoffteile finden wir etwas scharfkantig, und bei den dünnen Leinen der Flügel sind wir uns nicht ganz sicher, wie gut sie höhere Belastung auf Dauer aushalten.

So haben wir die Wäscheständer getestet

Wir haben insgesamt acht Flügelwäscheständer getestet, die ganz unterschiedliche Ansprüche erfüllen. Die beiden Modelle aus Holz eignen sich in erster Linie für den Einsatz in Wohnräumen und machen optisch mehr her als die drahtigen Gestelle aus Stahl. In die Wertung fließt das Design allerdings nicht mit ein. Uns geht es in erster Linie um die Funktionalität. Deshalb prüfen wir zuerst, wie gut sich der jeweilige Wäscheständer aufbauen und später wieder zusammenklappen und verstauen lässt.

Wichtig ist uns außerdem, dass der Wäscheständer stabil steht und mindestens Platz für eine Waschladung hat. Die genannten Kriterien sind für uns am wichtigsten und fließen in die Kategorie Anwendung ein, die wir doppelt gewichtet haben. Ansonsten sind die Ansprüche, die Haushalte an ein Trockengestell stellen, sehr unterschiedlich: Die einen wollen ein platzsparendes Modell, andere eines, auf dem sie möglichst viele große und kleine Wäschestücke aufhängen können. Für uns muss deshalb das Verhältnis aus Platzbedarf und praktischem Nutzen stimmen. Augenscheinlich hohe Qualität und gute Verarbeitung sowie praktische Extras, etwa Verstellmöglichkeiten oder Rollen, haben die Bewertung positiv beeinflusst.

Wir haben alle Trockengestelle auf ihren praktischen Nutzen im Alltag untersucht. Dazu haben wir geschaut, wie einfach die aufzubauen sind und ob sich die Trockenlänge anpassen lässt

Einer für alle!? Das gilt nicht für Wäscheständer

Letztlich musst du selbst entscheiden, welcher Wäscheständer für dich der beste ist. Schließlich sind die Bedürfnisse von Haushalt zu Haushalt völlig verschieden. Außerdem kommt es darauf an, ob du den einen Wäscheständer für alles suchst oder einen Zweitständer, der die bisherige Lösung ergänzt – sei es ein anderer Standtrockner, der Wäschetrockner, die Wäschespinne oder eine Wäscheleine. So oder so, die Größe stellt ein wichtiges Auswahlkriterium dar. Während aber die einen ein platzsparendes Modell benötigen, ist für andere ein großes, ausziehbares Gestell das richtige. Was aber sicher niemand möchte ist, wenn der Wäscheständer unter der Belastung oder im Wind zusammenklappt.

Gerade wenn du im Garten oder auf dem Balkon trocknest, gerät ein Leichtgewicht eher aus der Balance als ein Standtrockner, der ein paar Kilogramm mehr auf die Waage bringt. Außerdem sollte das Trockengestell idealerweise so schmal sein, dass du ihn beladen durch die Balkontür tragen kannst. Denn wer weiß, ob du deine aufgehängte Wäsche nicht mal schnell vor Regen oder Sturm in Sicherheit bringen musst. Ganz wichtig für Freiluft-Trockner ist natürlich wetterfestes und rostfreies Material. Selbst dann solltest du deinen Wäscheständer aber nicht dauerhaft im Freien stehen lassen.

Für jeden Anspruch den richtigen Wäscheständer

Falls du deine Wäsche im Wohnzimmer trocknen musst, wirst du zumindest versuchen ein schönes Modell zu finden – was allerdings gar nicht so einfach ist. Unseres Wissens nach hat es leider noch kein Wäscheständer zum Designklassiker geschafft. Die meisten Hersteller legen wie wir mehr Wert auf Funktionalität. Für dich könnte sich aber ein Blick auf die Alternativen zu den gebräuchlichen Flügelwäscheständern lohnen. Vielleicht wirst du ja eher bei Turmwäscheständern fündig oder bei kleinen Modellen, die du an die Wand hängen oder lehnen kannst beziehungsweise die in die Badewanne passen. Du kannst auch einen Kleiderständer zum Wäschetrocknen umfunktionieren. Bevor du also einen Standtrockner im Internet bestellst oder vor Ort im Möbel- oder Kaufhaus zuschlägst, solltest du dir genau überlegen, was du eigentlich suchst. Den universell einsetzbaren Wäscheständer, der wirklich allen Bedürfnissen gerecht wird, finden wir in unserem Test nicht.

Wichtige Fragen zu Wäscheständern