Joghurt kannst du Zuhause ganz leicht selber herstellen, indem du Milch erhitzt, mit etwas gekauftem Joghurt vermischst und für einen halben Tag bei konstanter Temperatur warm hältst. Mit einem Joghurtmaker bist du da auf der sicheren Seite. Über den gesamten Zeitraum hält er die Temperatur konstant ohne, dass du die weitere Joghurtherstellung überwachen musst. Wir haben acht Joghurtmaker für dich getestet. Mit dem „Severin JG3519 Joghurtbereiter“ gelingt die Joghurtherstellung einfach und gut innerhalb von nur acht Stunden und das zu einem niedrigen Anschaffungspreis. Das macht den Severin Joghurtbereiter zum Preis-Leistungs-Sieger in unserem Test mit insgesamt 8 Modellen. Was der Severin sonst noch so kann, erfährst du in diesem Einzeltestbericht.

Vor- und NachteileSeverin JG3519 Joghurtbereiter

Der Joghurtbereiter von Severin in der Gesamtansicht
Der Joghurtbereiter von Severin in der Gesamtansicht

+ einfache Bedienung
+ Preis-Leistungs-Verhältnis
+ niedriger Energieverbrauch
+ Gläser spülmaschinenfest
+ schnelle Zubereitung
+ gutes Ergebnis
+ Ersatzgläser

- Glasdeckel nicht komplett dicht
- Boden wird warm
- keine Abschaltautomatik
- kein Timer

Sparsam – nicht nur in der Anschaffung

Der runde, flache Joghurtmaker mit sieben Portionsgläsern und sieben weiteren Reservegläsern ist ein ideales Einsteigergerät für alle die Joghurt selber machen wollen. Das Gerät besteht aus solidem Kunststoff, die Gläser sind von guter Qualität und haben einen schönen Kunststoff-Schraubdeckel. Mit 13 Watt ist der Energieverbrauch des Severin im Test der zweitniedrigste. Nur der „Rosenstein & Söhne Joghurtbereiter“ verbraucht mit neun Watt noch weniger. Die Kabellänge von einem Meter ist ausreichend für den Einsatz auf der Küchenzeile. Für einen flexibleren Einsatz hätten wir uns trotzdem ein längeres Kabel gewünscht.

Einfache und schnelle Zubereitung

Der Severin JG3519 Joghurtbereiter ist einfach zu bedienen und hat eine klar verständliche Gebrauchsanleitung. Einzig, dass du jedes Glas mit Joghurt und Milch einzeln befüllen musst, ist etwas umständlich. Allerdings kannst du diesen Hinweis unserer Meinung nach auch überspringen und stattdessen Joghurt und Milch in einem großen Gefäß, wie einer Kanne, mischen und so viel leichter in die Portionsgläser füllen. Durch die Ersatzgläser kannst du auch problemlos für Nachschub sorgen ohne, dass eine Versorgungslücke entsteht. Nachdem der Mix in den Gläsern ist, verschließt du diese mit dem Deckel und stellst sie in die Joghurtmaschine. Dann den großen Deckel drauf, Kippschalter auf „on“ und los geht’s. Leider vermissen wir Rezepte in der Anleitung für eine genauere Beschreibung der Zubereitung. Wer Joghurt allerdings schon öfter selbst gemacht hat, den wird das eher weniger stören.

Leichte Bedienung, aber kein Timer

Für den Preis kannst du natürlich keine großen Extras erwarten und so gibt es auch kein Display, Temperaturregler oder Timer. Allerdings lenkt dadurch auch nichts ab und das Gerät ist selbsterklärend. Durch den fehlenden Timer musst du dir für die Joghurtzubereitung selber einen Alarm stellen. Viele andere Joghurtmaschinen im Test haben diese Funktion aber ebenfalls nicht. Nach den angegebenen acht Stunden Reifung ist der Joghurt fertig. Nun muss er in den Kühlschrank. Das Ergebnis ist schön fest mit wenig Kondenswasser. Um leicht guten Joghurt herzustellen, reicht das Gerät völlig aus.

Reinigung und Aufbewahrung

Während der Zeit wird übrigens der Boden des Gerätes sehr warm. Das ist ungünstig für empfindliche Arbeitsplatten. Vor der anschließenden Reinigung solltest du den Severin erst gut abkühlen lassen. Sobald der Joghurtmaker ausgekühlt ist, kannst du ihn mit einem weichen Schwamm und Spülmittel reinigen. Die Joghurtgläser und Deckel dürfen gemäß der Herstellerangabe von Severin auch in die Spülmaschine. Nach der Reinigung lässt sich der Joghurtmaker durch seine niedrige Höhe leicht in jedem Küchenschrank verstauen.

Fazit: Deshalb ist der Severin JG3519 Joghurtbereiter unser Preis-Leistungs-Sieger

Der Severin JG3519 ist ein stabiler und preiswerter Joghurtmaker, der dank der zahlreichen Joghurtgläser vor allem für eine große Familie oder WGs geeignet ist. Wenn dir außerdem das Design relativ egal ist und du eher eine puristische Bedienung bevorzugst, ist der Severin ebenfalls perfekt. Das Gerät selber lässt sich gut verstauen, ist leicht und flach. Allerdings brauchst du im Kühlschrank Platz, da sich die Joghurtgläser nicht stapeln lassen. Und da das Gerät sehr heiß am Boden wird, ist eine hitzebeständige Abstellfläche oder Unterlage nötig. Alles in allem ist diese Joghurtmaschine ein solider Partner ohne technische Raffinessen.

Diese Joghurtbereiter sind gute Alternativen zum Preis-Leistungs-Sieger

Wenn du es schicker und technisch aufwendiger magst, ist unser Testsieger "Rommelsbacher Joghurt- und Frischkäsebereiter JG 80 Jona" deine gute Wahl. Er punktet mit noch mehr Zubehör und vier Funktionen. Das Hochglanzgehäuse ist mit LED-Display und Touch-Control-Sensor ausgestattet, verfügt über einen Timer und eine Abschaltautomatik. Mehr über den Joghurtbereiter JG 80 Jona von Rommelsbacher erfährt du in unserem ausführlichen Testbericht.

Du suchst den perfekten Reisebegleiter? Ganz ohne Strom kommt das kompakte Modell von My.Yo aus. Der stromlose Joghurtbereiter lässt sich mit heißem Wasser betreiben, ist dadurch extrem energiesparend und flexibel einsetzbar. Wie die stromlose My.Yo Joghurtmaschine und die sechs anderen Joghurtmaker in unserem Joghurtbereiter Test genau abgeschnitten haben, liest du im dazugehörigen Testbericht.

* Alle Preise Stand April 2020