So machst du einen guten Schnitt: 10 Allesschneider getestet

Brot gleichmäßig zu schneiden ist mit einem Küchenmesser gar nicht mal so einfach. Und wirklich dünn bekommst du selbst mit einer scharfen Klinge auch Schinken und Käse nicht abgeschnitten. Ein elektrischer Allesschneider säbelt dir jedoch mit seinem rotierenden Messer nach Belieben dicke oder dünne Scheiben von unterschiedlichen Lebensmitteln ab. Wir haben uns für dich zehn Schneider genau angesehen. Alle Testprodukte liegen preislich zwischen günstigen 36 und stattlichen 180 Euro (Stand April 2019). Den Testsieg machen die beiden Allesschneider von Graef, die Ritter icaro 7 und E 16 unter sich aus. Geschnitten haben wir Salami, Schinken, Paprika, Gouda und frisch gebackenes Brot.    

In diesen Kategorien haben wir getestet

  • Material & Verarbeitung: Ist der Allesschneider hochwertig und robust? Wie ruhig läuft das Messer im Schneidebetrieb? Wie widerstandsfähig ist die Anschlagplatte?
  • Handhabung: Wie kommt die Maschine mit verschiedenen Lebensmitteln zurecht? Wie einfach lässt sich die Schnittstärke regulieren? Brauchst du einen großen Kraftaufwand, um den Schlitten zu bewegen?
  • Sicherheit: Gibt es eine Sicherung oder eine Auto-Stopp-Funktion? Wie sicher steht das Gerät auf der Arbeitsfläche? Ist der Messerwechsel einfach?

Unser Testsieger: Der Graef Classic C20 schneidet am besten ab

Ja, der Graef Classic C20 ist das teuerste Allesschneider-Modell im Test, aber er lässt der Konkurrenz keine Chance. Das hochwertige Edelstahlmesser arbeitet in Verbindung mit dem leistungsstarken Motor hervorragend und liefert ein perfektes Schnittergebnis. Wie er sich den Testsieg sicherte, erfährst du im Einzeltest zum Graef Classic C20

Günstige Alternative: Der Silva Homeline AS 520 ist Preis-Leistungs-Sieger

Der massive Silva Homeline AS 520 Allesschneider aus Edelstahl reicht an die Schnittleistung des Testsiegers nicht heran. Allerdings überzeugt er mit fairem Preis, einfachem Messerwechsel und ordentlichen Schnittergebnissen bei Wurst und Brot. Gut gefällt uns das Schienensystem, auf dem der Kunststoffschlitten vor- und zurück bewegt wird. Weniger gut dagegen die Schnittstärkeeinstellung. Die lässt sich zwar stufenlos bis maximal 15 Millimeter einstellen, allerdings ist der Drehregler sehr schwergängig

Der Silva Homeline funktioniert entweder im Dauerbetrieb oder via Momentschalter. Das Schnittergebnis ist in Ordnung. Mit Brot kommt die Maschine gut zurecht, auch wenn sich das Gerät bei der krossen Kruste von frischem Bauernbrot etwas mehr ins Zeug legen muss. Während der AS 520 die Salami ohne viel Federlesen zerteilt, hat er beim weichen Käse und dem Schinken arge Probleme

Kleine Mängel beim soliden Küchenhelfer

Wir bemängeln den Auswurf des Schnittguts. Die geschnittenen Lebensmittel bleiben auf dem Gerät liegen und fallen nicht in den bereitgestellten Teller. Ohnehin hätten wir uns über eine Auffangschale gefreut, die liegt dem Silva Homeline jedoch nicht bei. Der Allesschneider rutscht auf der Arbeitsfläche etwas hin und her. Kombiniert mit dem großen Kraftaufwand, den du bisweilen brauchst, ist das unschön. Der Messerwechsel ist ausgesprochen einfach. Mit einer Münze wird die Verriegelung der Klinge gelöst und du kannst sie zur Reinigung abnehmen.

Fazit: Wenn du auf der Suche nach einer robusten und trotzdem günstigen Brotschneidemaschine bis, dann greif beim Silva Homeline A 520 zu.

Auf Messers Schneide – So präsentieren sich alle weiteren Testkandidaten

Auch die übrigen getesteten Allesschneider schlagen sich gut bis sehr gut im Vergleichstest. So haben sich die Küchenhelfer im Einzelnen präsentiert. 

Dicht an der Spitze: Der Ritter E16 Duo Plus holt Silber

Viel hat nicht gefehlt und der Ritter E16 hätte den Testsieg geholt. Insbesondere der sparsame 65 Watt Motor und das Zubehör haben uns gefallen. Der Allesschneider wird mit einem Aufschnittmesser und einem Wellenschliffmesser geliefert. So bist du für alle Fälle gewappnet. Wie er in den einzelnen Kategorien abgeschnitten hat, kannst du dir in unserem Einzeltest zum Ritter E16 Duo Plus ansehen.

Ein Bruder des Testsiegers: Der Graef V20

Rein äußerlich erinnert der „Graef V20“ Allesschneider stark an den Graef Classic C20. Auch der V20 ist sehr hochwertig aus Edelstahl und Glas verarbeitet. Das Schnittergebnis gehört zu den besten im Test und steht dem Sieger in nichts nach. Brot, Gemüse und Käse zertrennt das gezahnte Edelstahlmesser sehr souveränWurst und Schinken lassen sich dank des leistungsstarken 170 Watt Motors in hauchdünne Scheiben trennen. Da steht dem Carpaccio zum Abendessen nichts im Weg. Der Kraftaufwand, mit dem du die Zutaten gegen die Klinge drücken musst, ist sehr gering und auch der Schlittenweg ist mehr als großzügig bemessen. Da passen zur Not auch ein Riesenschinken oder ein großer Brotlaib drauf.

Sehr gut gefällt uns die intelligente Konstruktion des V20: Die mitgelieferte Auffangschale für das Schnittgut kannst du direkt unter dem Schneidwerk auf die Glasplatte stellen. Geschnittenes fällt so servierfertig auf den Teller. Komfortabel ist die leichtgängige Schnittstärkeregelung, die mit einer detaillierten Skala von 0 bis 20 Millimeter versehen ist. Erfreulich unkompliziert kannst du die Edelstahlklinge zum Reinigen und Wechseln entnehmen. Uns stört dabei lediglich die Abdeckung des Messers. Zwischen dieser und der Klinge können sich Reste festsetzen. 

Einfache aber effektive Sicherung

Mit einem Kippschalter ausgestattet, lässt sich der Graef V20 leider nur im Dauerbetrieb betreiben. Kurze Schnittintervalle sind da eher nicht vorgesehen. Nach etwa zehn Minuten Betrieb schaltet der Graef automatisch ab. Lässt sich aber bei Bedarf sofort wieder einschalten. Gesichert wird der Allesschneider indem du den Schlitten fixierst. Simpel aber wirkungsvoll! Ein Schnittgutabscheider aus weichem Kunststoff befreit das Messer durch eine leichte Berührung von Schnittresten. Dieses Schaben finden wir im ersten Moment etwas irritierend. Letztlich ist das Geräusch aber nachvollziehbar, denn der Sinn dabei ist ja, das Messer sauber zu halten.

Fazit: Der Graef V20 ist ein hochwertiger aber hochpreisiger Allesschneider. Wenn du tatsächlich regelmäßig selbst Aufschnitt zertrennst und nicht nur dein Brot zum Frühstück. Dann ist der ebenso leise wie leistungsstarke V20 durchaus eine Alternative zum etwas teureren Testsieger.

Kraftvoll und klappbar: Der Ritter icaro 7

Der icaro 7 von Ritter schneidet souverän sämtliche Zutaten. Brot zerteilt er ebenso mühelos wie Wurst. Den Schinken zertrennt er in sehr feine Scheiben. Du kannst  mit einer sicheren 2-Knopf-Bedienung in kurzen Intervallen arbeiten. Der icaro 7 lässt sich jedoch auch im Dauerbetrieb verwenden, wenn du eine größere Menge zu zerkleinern hast. Während des Betriebs gleitet der Schlitten sehr gleichmäßig vor und zurück. Außerdem ist der Weg des Schlittens angenehm weit – da passt auch Großes drauf. Gut gefällt uns die Einstellung der Schnittbreite. Die reicht beim icaro 7 von 0 bis 14 Millimeter und ist einfach zu bedienen.

Der Ritter icaro 7 Allesschneider besteht vornehmlich aus Edelstahl und wenigen Kunststoffteilen wie die Anschlagplatte und den Restehalter. Das bedeutet, dass er ein ziemliches Schwergewicht ist. Dadurch steht das Gerät aber auch unverrückbar auf der Arbeitsfläche. Reinigen lässt sich der icaro 7 angenehm unkompliziert. Im Vergleich zu vielen Konkurrenten im Test hat er weniger Ritzen und Kanten, in denen sich Schnittgut festsetzen kann. Besser als beim E 16 gefällt uns beim icaro 7 der einfache Messerwechsel. Der funktioniert ohne zusätzliches Werkzeug oder Münze. Großes Plus des Modells ist seine kompakte Konstruktion. Nach Gebrauch kannst du den Allesschneider platzsparend zusammenklappen. So passt er auch bequem in den Küchenschrank. Äußerst praktisch für Kleinküchenbesitzer!

Bomann MA 451 CB und Clatronic MA 3585: Allesschneider mit Verwechslungsgefahr

Glückwunsch! Es sind Zwillinge. Der „Boman MA 415 CB“ und der „Clatronic MA 3585“ sind exakt baugleich. Bei den aus Edelstahl und Alu-Druckguss gefertigten Allesschneidern gefällt uns die Konstruktion des Schlittens. Der lässt sich nämlich praktisch zur Seit klappen, um Reinigung und Messerwechsel zu vereinfachen. Zudem ist der Schlitten leichtgängig auf einer Schiene montiert. Ein gut gemeintes Gimmick ist der Abscheider, der das Schnittgut vom Wellenschliffmesser trennen soll. Das klappt allerdings nur sehr bedingt. Einen sicheren Stand gewährleisten auf glatten Oberflächen jeweils vier Saugfüße.

Generell sehen die Modelle solider aus als sie tatsächlich sind: Beide wackeln erheblich. Auch das Schnittergebnis ist nicht überzeugend. Die Wurst meistern beide ebenso gut wie das Brot. Käse und Schinken zerteilen die Allesschneider zwar, aber selbst die dünnsten Scheiben sind noch ziemliche Klopper. „Kinderleicht“ ist der Betrieb der beiden Maschinen nicht unbedingt. Einmal den Netzschalter betätigt, bleiben die Maschinen im Dauerbetrieb. Eine 2-Knopf-Schaltung oder Kindersicherung suchen wir vergeblich. Als Allesschneider können wir den Bomann MA 451 CB und den Clatronic MA3585 nur in Maßen empfehlen. Als Brotschneidemaschine eignen sie sich jedoch gut. Die beiden Geräte sind zwar baugleich, unterscheiden sich allerdings beim Preis! Der Bomann MS 415 CB ist auf Amazon etwa 10 Euro günstiger zu haben (Stand April 2019).

Ritter Marcant: Günstige Kunststoffmaschine ohne Auffangschale

Der weiße Ritter Marcant 05" ist nicht der edelste Ritter. Allerdings zählt er auch zu den sehr günstigen Geräten im Test, sodass du deine Ansprüche an die Verarbeitung nicht allzu hoch schrauben solltest. Generell haben die Ritterwerke für nahezu jedes Budget einen Allesschneider im Sortiment. Den Markant Allesschneider kannst du nach getanem Schnittwerk zusammenklappen und bequem im Schrank verstauen. Eine Auffangschale für die Zutaten gibt es nicht. Das Wellenschliffmesser lässt sich verhältnismäßig einfach wechseln. In der Königsdisziplin, dem Schneiden, fällt uns sofort auf, dass das Messer etwas unrund läuft. Die Geschwindigkeit lässt sich in zwei Stufen an das Schneidgut anpassen

Ausgestattet ist der Markant mit Moment- und Dauerschalter. In Kombination mit dem sehr dürftigen Auswurf des Geschnittenen finden wir den Dauerbetrieb etwas gefährlich. Wir sind immer wieder versucht, den Aufschnitt aus dem Schnittschacht zu ziehen. Dabei kann man der Klinge gefährlich nahekommen. Also: Pass auf deine Finger auf!

Kompaktes Leichtgewicht mit umständlicher Reinigung

Die Markant ist sehr leicht und steht daher nicht besonders sicher auf der Arbeitsfläche. Vor allem stört uns, dass die Platte, an der das Schnittgut angelegt wird, im Betrieb nachgibt. Dadurch bringt die Schnittstärkeeinstellung nicht wirklich was – die Scheiben sind immer dicker als gewollt. Der Kraftaufwand ist deutlich höher als bei den hochwertigeren Modellen des Herstellers im Test. Wegen vieler Ecken und Ritzen ist zudem das Reinigen nicht wirklich praktisch.

Für Wurst-, Schinken- und Käseaufschnitt eignet sich der Markant Allesschneider nicht. Brot bewältigt das Gerät jedoch sehr gut. Allerdings gibt auch dabei der Korpus nach. Legst du keinen Wert auf eine exakte Schnittstärkeschneidest nie Aufschnitt, sondern nur Brot, dann reicht dir der günstige Markant eventuell. Außerdem lässt er sich nach Gebrauch platzsparend verstauen. Uns hat er im Test nicht wirklich überzeugt.

Clatronic AS 2958: So klappt das nicht!

Auch der Allesschneider „AS 2958“ vom Hersteller Clatronic besteht vollständig aus KunststoffDer Schlitten ruckelt vorwärts wie rückwärts unschön. Das stört beim Schnibbeln und gibt schon mal Abzug. Bei der schwergängigen Schnittstärkeeinstellung vermissen wir eine Skala. Gedacht ist der AS 2958 als Klappgerät, das du nach Gebrauch im Schrank verstauen kannst. Damit holt der Allesschneider von Clatronic ein wenig auf. Ein weiterer Pluspunkt ist die kindersichere 2-Knopf-Bedienung. Vier Geschwindigkeitsstufen stehen dir zur Verfügung. Aus- und wieder eingebaut hast du das Universalmesser mit Wellenschliff im Nu.

Aufschnitt und weiche Lebensmittel schneidet der Clatronic AS 2958 nur ungenügend. Die Maschine zerteilt nur das sehr kompakte Vollkornbrot zu unserer Zufriedenheit. Der Laib des frischen Bauernbrots ist im Test zu groß für den Schlitten. Gleiches gilt für den Schinken: Der will partout nicht auf den Schlitten passen. Ärgerlich ist die instabile Ansatzfläche, denn die bietet kaum Widerstand und gibt beim Schneiden nach. Von den drei möglichen Geschwindigkeitsstufen nutzen wir nur die dritte Stufe, da die beiden anderen recht schwach ausfallen. Abzug gibt es für eine fehlende Auffangschale. Im Test bleibt das Schnittgut immer wieder im Gerät hängen. Das ist unpraktisch und nervt ziemlich schnell. Letztlich eignet sich der Clatronic AS 2958 nicht als Allesschneider, sondern höchstens als Brotschneidemaschine.

Unold Allesschneider: Mehr Unhold denn Küchenhelfer

Mit seinem kunststofflastigen Gehäuse macht der „Unold 78856“ in Sachen Verarbeitung keine sonderlich gute Figur. Schlitten und Anschlagplatte sind jedoch aus robustem Metall. Ersterer ist sehr schwergängig. Auch der Weg des Schlittens fällt ziemlich kurz aus. Ein mittelgroßes Brot bekommst du nur geschnitten, wenn du vorher den Restehalter und die Anschlagplatte entfernst – das ist bedenklich und hochgefährlich! Der Messerwechsel hingegen klappt spielend einfachSehr hakelig präsentiert sich jedoch die Schnittbreiteneinstellung. Die zu verwenden, macht keinen Spaß, auch wenn zumindest eine Skala vorhanden ist.

Der Unold hat eine Kindersicherung, dafür gibt’s Pluspunkte. Bei seiner eigentlichen Kernkompetenz enttäuscht der Unold jedoch. Das Wellenschliffmesser rotiert fast schon nervtötend langsam. Während es das kompakte Vollkornbrot ganz gut schneidet, hat der Allesschneider mit dem frischen Bauernbrot mehr zu kämpfen. Der Laib ist wie erwähnt zu groß für den Schlittenweg und das Drehmesser müht sich durch die Kruste. Der Aufschnitt von Wurst und Käse gelingt nur bedingt. Insbesondere beim Käse quält sich der Motor so sehr durch das weiche Material, dass ein leichter Schmorgeruch in der Luft liegt. Den Schinken bekommt der Unold nicht gut geschnitten. In unseren Augen ist allerdings das größte Manko, dass der Schneider auf der Arbeitsfläche verrutscht, sobald man etwas stärker mit dem Schnittguthalter gegendrückt. Als günstige Brotmaschine ist der Unold 78856 bedingt geeignetals Allesschneider jedoch unbrauchbar.

Wie wir die Allesschneider getestet haben

Zunächst haben wir die einzelnen Testkandidaten ausgepackt und wenn erforderlich  zusammengebaut. Dabei begutachteten wir sowohl das Material als auch die Verarbeitung der Modelle eingehend. Wichtig war uns, dass Schlitten und Schnittbreiteeinstellung leichtgängig, der Netzschalter gut zu erreichen und der Stand der Maschinen während des Betriebs sicher ist. Allesschneider mit Kindersicherung, 2-Knopf-Bedienung oder ähnlichen Sicherheitsmechanismen haben wir besser bewertet als Modelle ohne.

Mit allen Testprodukten haben wir luftgetrocknete Salami, geräucherten Schinken und jungen Gouda möglichst dünn geschnitten. Darüber hinaus zerteilten wir frische Paprika und Rettich, frisch gebackenes Brot mit harter Kruste und kompaktes Vollkornbrot. Während des Betriebs haben wir die Laufruhe der Klinge, den benötigten Kraftaufwand und die Standsicherheit der Maschinen beurteilt. Nach dem Gebrauch folgte dann die Reinigung aller Testprodukte und der Aus- und wieder Einbau des Messers.

  

Mit den Allesschneider Modellen im Test haben wir Käse, Wurst und Schinken möglichst dünn geschnitten

Darauf musst du beim Kauf eines Allesschneider achten

Zunächst solltest du dir natürlich die Frage stellen, wofür du den Allesschneider verwenden möchtest. Schneidest du nur Brot und manchmal etwas Hartkäse, dann lohnt sich ein hochpreisiger Allesschneider, wie der Graef V20 oder der Ritter icaro7, wahrscheinlich nicht für dich. Als Brotschneidemaschine erweisen dir günstigere Modelle, wie zum Beispiel der Silva Homeline AS 520, sehr gute Dienste. Solltest du allerdings häufig weichen Käse, Wurst, Schinken, Sushi oder Fleisch zertrennen, dann ist ein leistungsstarkes Modell die richtige Wahl

Welche Drehklinge du bei deinem Allesschneider verwendest, hängt ebenfalls davon abwas du vornehmlich schneidestKlingen mit Wellenschliff sind echte Allrounder und eignen sich für Brot, Gemüse, Käse und mit Abstrichen auch für Wurst. Mit Fleisch und Fisch kommen diese Wellenschliffklingen nicht so gut zurecht, weil sie die Fleischfasern zerreißen können. Für Fleisch und generell Aufschnitt ist ein Glattschliffmesser deutlich besser geeignet. Passende Klingen kannst du für jeden hochwertigen Allesschneider nachkaufen. Dem Ritter E16 Duo Plus liegen sogar zwei verschiedene Messer bei, die du je nach Bedarf montieren kannst.

Platzsparende Klappmodelle für Kleinküchenbesitzer 

Apropos Montieren: Ein einfaches Ausbauen der Klinge ist ebenfalls ein Punkt, auf den du Wert legen solltest. Denn das erleichtert dir die Reinigung erheblich. Ein wichtiger Aspekt ist auch deine Küchengröße. Brauchst du einen Allesschneider, der sich zusammenklappen lässt oder hast du ausreichend Platz, sodass du deine Maschine stehen lassen kannst? So brauchen die beiden Modelle von Graef in unserem Test sehr viel Platz und lassen sich nicht so schnell wieder im Schrank verstauen. Von den Geräten, die im Test überzeugend abgeschnitten haben, ist nur der icaro7 von Ritter klappbar. Doch auch der Unold 78856, der Clatronic AS 2958 und der Ritter Markant passen dank ihrer Klapptechnik in jeden Schrank.

Um große Brotlaibe oder Fleischstücke zu portionieren, benötigst du einen Allesschneider mit möglichst weitem Schlittenweg, damit du einen ordentlichen Schnitt machen kannst. Eine stufenlose Schnittstärkeeinstellung bis 20 Millimeter ist äußerst komfortabel. Mit diesen Maschinen kannst du auch Steaks von einem Stück Fleisch säbeln.

Eine stufenlose und leicht einstellbare Schnittbreitenregulierung ist äußerst praktisch

Redaktions-TippSo schneidet sich’s besser

Wenn du deinen Käse oder die Wurst besonders dünn geschnitten magst, kommt es manchmal vor, dass diese an der Klinge kleben bleiben. Das liegt am hohen Fettgehalt des Schnittguts. Kühlst du die Zutaten vorher ausgiebig im Kühlschrank oder kurz in der Gefriertruhe, lassen sie sich leichter schneiden. Achte darauf, die Drehzahl des Gerätes anzupassen. Dreht sich die Klinge zu schnell, kann es sein, dass du nur Fetzen bekommst.

Häufige Frage zu Allesschneidern