10 Ohr- und Stirnthermometer im Test - Welches darf es für dich sein?

Es ist mal wieder soweit, die Erkältungs- und Grippezeit hat angefangen. Du liegst im Bett und fühlst dich elend. Du fragst dich: „Habe ich Fieber?“ und die Suche nach dem Fieberthermometer beginnt. Wenn du diese Situation nicht erleben möchtest, solltest du für den Fall der Fälle immer ein Fieberthermometer zu Hause haben. Es wird zwischen zwei Arten von Fieberthermometern unterschieden: den analogen und digitalen.

Die Zeiten von Quecksilber-Thermometern sind jedoch längst gezählt. Mittlerweile sind fast ausschließlich digitale Thermometer im Einsatz. Wir zeigen dir, was die Vor- und Nachteile von Stirn- und Ohrthermometern sind.

Stirnthermometer

+ schnelles Ergebnis

+ Messung oft kontaktlos möglich

+ du kannst auch bei schlafenden Babys messen

- nicht so genau wie die Ohrmessung

Ohrthermometer

+ sehr schnelles Ergebnis

+ genauer als die Stirnmessung

- unhygienischer als die Stirnmessung

- Schutzkappen sind erforderlich

Wie messe ich richtig an der Stirn und im Ohr?

Damit du möglichst genaue Ergebnisse mit deinem neuen Fieberthermometer erzielen kannst, hier ein paar Tipps, um Anwenderfehler zu vermeiden.

  • Stirn: Der Messabstand variiert hier zwischen 0 und 5 Zentimetern. Manche Thermometer werden an der Mitte der Stirn, andere an der Schläfe angesetzt.
    Achtung: Kosmetik, Cremes, Schweiß sowie die Hautdicke beeinflussen das Messergebnis. Ebenso körperliche Anstrengung und Stress.
     
  • Ohr: Bei Erwachsenen und Kindern sollte das Ohr nach hinten oben gezogen werden, damit der Infrarotsensor das Trommelfell „scannen“ kann. Des Weiteren ist das Messen bei beiden Ohren ratsam, da die Messwerte unterschiedlich ausfallen können. Hier solltest du von dem höheren Wert ausgehen.

Hinweis: Bei ungesäuberten Ohren kann ebenfalls das Messergebnis abweichen. Daher am besten vor dem Messen die Ohren sauber machen. Eine Messung bei einer Ohrentzündung ist nicht ratsam.

Da nicht alle getesteten Modelle im Test im Ohr messen können, führen wir die Messungen für den Vergleich ausschließlich an der Stirn durch.

Diese Testkriterien haben wir uns näher angeschaut

  • Messgenauigkeit: Ein sehr wichtiges Kriterium, wenn du dir ein Fieberthermometer zulegen möchtest, ist natürlich die Genauigkeit der Ergebnisse. Um Messfehler auszuschließen, empfehlen wir dir mehrere Messungen durchzuführen und vorher die Bedienungsanleitung durchzulesen.
     
  • Bedienkomfort: Hier schauen wir uns die Maße, das Gewicht, die Verständlichkeit der Bedienungsanleitung sowie den Funktionsumfang an.
     
  • Qualität: Ist die Verarbeitung hochwertig? Wie liegt das Gerät in der Hand? 

Unser Testsieger: Das innovative WLAN-Thermometer von Withings

Mit dem Withings-Fieberthermometer hat die bekannte Handy-Marke Nokia ebenfalls ein Fieberthermometer auf dem Markt. Dabei handelt es sich um ein WLAN-Schläfenthermometer, welches von der Form her stark einer kleinen Taschenlampe ähnelt. Es ist leicht, kompakt und liegt gut in der Hand. Ein Silikondeckel schützt den Sensor vor Staub und Schmutz. Das Gehäuse wirkt hochwertig und minimalistisch. In unserem Test hat das Withings-Thermometer in puncto Qualität am besten abgeschnitten.  

Dank App unbegrenzt Messwerte speichern

Bevor du das Fieberthermometer benutzen kannst, musst du zunächst die dazugehörige „Thermo“ App herunterladen. Die App ist kompatibel mit iOS und Android und benötigt zum Messen ein Profil, welches du zunächst erstellen musst. Einmal eingerichtet synchronisiert sich das Thermometer entweder über WiFi oder Bluetooth mit deinem Smartphone oder Tablet – clever oder? Die Bedienungsanleitung ist knapp, verständlich und in fünf Sprachen verfasst.

Kinderleichte und lautlose Messung

Zum Starten der Messung einfach den Knopf drücken und langsam von der Mitte der Stirn bis zum Haaransatz aus einer Entfernung von circa einem Zentimeter fahren. Nach abgeschlossenem Vorgang vibriert das Gerät. Durch Wischen von unten nach oben kannst du das Profil des Benutzers einstellen und dieses mit einem Knopfdruck bestätigen. Eine farbige LED informiert dich darüber, ob die Temperatur normal, erhöht oder fiebrig ist. Diese Angabe ist abhängig von Alter, Gewicht und Größe des Anwenders. Diese Angaben legst du vorher über die App fest. Das Ergebnis speichert das Gerät und dein Smartphone teilt dir mit, dass eine neue Messung verfügbar ist. Du kannst mehre Benutzerprofile angelegen, um die Messergebnisse nicht zu verfälschen.

Schade finden wir, dass so ein hochwertiges Gerät nicht in einem schönen Beutel oder Case untergebracht ist. Für den Preis, wäre da sicherlich mehr drin gewesen. Der Funktionsumfang beschränkt sich hier auf das Messen von Körpertemperaturen an der Stirn. Die Konkurrenz hat hier teilweise mehr zu bieten. Toll ist hingegen, dass das Fieberthermometer ganz ohne Sound auskommt und sich nur über Vibration bei dir meldet. So kannst du auch problemlos Fieber bei einem schlafenden Baby messen. Uns hat das smarte Withings Thermometer im Großen und Ganzen überzeugt, daher vergeben wir 8,1 von 10 Punkten.

Withings WLAN-Schläfenthermometer

CocoBear DT-70 – Unser Preis-Leistungs-Sieger

Das Stirnthermometer „DT-70“ von CocoBear hat drei Tasten (Mode, Set und Memory) sowie ein Display. Von der Form her ähnelt es einer kleinen Wasserpistole. Die Bedienungsanleitung ist in fünf Sprachen verfasst und leicht verständlich. Dieses berührungslose Stirnthermometer misst mit einer Distanz von 3 bis 5 Zentimetern. Nach 30 Sekunden schaltet sich das Modell automatisch ab. Auch hier kannst du die Oberflächentemperatur eines Gegenstandes oder die Umgebungstemperatur messen. Das Gewicht beträgt etwa 105 Gramm.

Das Gerät kann bis zu 32 Messungen abspeichern. Der Preis-Leistungs-Sieger liegt aktuell (Stand: Dezember 2018) unter 20 € und stellt damit das preiswerteste Produkt in unserem Test dar. Abzüge gibt es im Bereich Maße und Gewicht, da das CocoBear etwas schwerer und klobiger als die Konkurrenz ist. Der Ton lässt sich über den Set-Schalter ausstellen. Dafür wirkt die Verarbeitung solide und auch die Bedienung sowie der Funktionsumfang überzeugen. Die Messergebnisse sind ziemlich genau und erscheinen prompt auf dem übersichtlichen Display. Unser Preis-Leistungs-Sieger schneidet mit 6,8 von 10 Punkten ab und belegt somit Platz 3 im Test.

CocoBear Fieberthermometer mit Stoffbeutel

Alle weiteren Fieberthermometer im Test

Neben unserem Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger haben wir uns acht weitere Infrarot-Thermometer für die Stirn angeschaut. Die Qualität der Materialien variiert hier teilweise stark. Manch namhaftes Produkt kann uns leider nicht so überzeugen wie gedacht. Im folgenden Abschnitt erhältst du die detaillierten Infos zu den acht weiteren Produkten.

Beurer FT90 – leicht in der Bedienung, schlecht in der Messung

Am umfangreichsten gestaltet sich die Bedienungsanleitung des Beurer-Geräts. Sie ist in acht Sprachen verfasst. Der Hersteller liefert das kontaktlose Fieberthermometer in einer stabilen Kunststoffbox. Das Modell liegt gut in der Hand und ist auf der Unterseite angeraut, das verhindert ein Abrutschen mit nassen Fingern. Der Messabstand beträgt beim „FT90“ circa 2 bis 3 Zentimetern. Es gibt vier Tasten und ein verhältnismäßig großes Display. Auch dieses Gerät ist in der Lage sowohl die Umgebungs- als auch Objekttemperatur zu messen. Hier lässt sich sogar das Datum und die Uhrzeit einstellen.

Qualitativ kann das Beurer Fieberthermometer ebenfalls überzeugen. Im Bereich Bedienkomfort erhielt es die beste Bewertung, dabei haben vor allem die Bedienungsanleitung, die Aufbewahrung und die Konstruktion Pluspunkte gesammelt. Zusammen mit dem Testsieger ist auch hier die Ergonomie sehr gut, diese toppt nur das Braun Thermometer. Negativ fallen jedoch die schwankenden Messergebnisse auf. Teilweise sind die Werte im Normalbereich, ab und an zeigt das Thermometer jedoch eine erhöhte Körpertemperatur, welche bei anderen Geräten allerdings nicht nachweisbar ist. In der Gesamtwertung geben wir dem Beurer FT90 daher 7 von 10 Punkten.

Braun NTF 3000 – praktische Konstruktion und leichte Bedienung

Das kontaktlose Stirnthermometer von Braun weist eine klinisch geprüfte Genauigkeit auf und misst innerhalb von zwei Sekunden. Die Messung ist sowohl aus einer Entfernung von circa 5 Zentimetern oder mit direktem Hautkontakt möglich. Das Display wird je nach Messergebnis entweder grün, gelb oder rot hinterlegt. Das Fieberthermometer verfügt über eine Positionierungshilfe und ein Licht, um es im Dunkeln zu benutzen. Die Bedienungsanleitung ist in zwölf Sprachen kurz aber verständlich verfasst. An der Seite lassen sich die Signaltöne laut oder stumm schalten. Eine Schutzkappe für den Sensor liefert Braun mit, diese hält allerdings nur bei festem Andrücken. Das Braun Thermometer wirkt hochwertig und liegt gut in der Hand.

Das Gerät schaltet sich nach einer Minute automatisch ab. Das Batteriefach lässt sich einfach öffnen und die Messung kannst du leicht durchführen. Zu der Anzahl der Messungen, die gespeichert werden können, macht der Hersteller keine Angabe. Im Bereich Ergonomie erreichte das Braun Fieberthermometer Bestnoten. Es ist das zweitteuerste Produkt im Test, mit unter 40 Euro (Stand: Dezember 2018) aber durchaus erschwinglich. Wir vergeben hier 6,6 von 10 Punkten.

Braun Fieberthermometer von oben

Hylogy MD-H30 – vielfältig einsetzbar, jedoch nicht standfest

Das Hylogy Fieberthermometer wird in einem Stoffbeutel geliefert und ähnelt vom Aufbau dem QQcute. Der Stand des Geräts ist nicht sicher und es kippt immer wieder zur Seite. Neben der Körpertemperatur lassen sich mit diesem Modell auch die Umgebungstemperatur und die von Gegenständen messen.

Die Bedienungsanleitung ist in fünf Sprachen verfasst, jedoch nicht immer gut verständlich. Der Speicher erfasst 20 Messwerte und das Display ist grün oder rot hinterlegt. Den Funktionsumfang und die Messgenauigkeit wollen wir hier besonders positiv hervorheben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei diesem Modell ebenfalls. Minuspunkt ist hier die Verarbeitung. In der Gesamtwertung erzielt das Hylogy MD-H30 in unserem Test mit 6,4 von 10 Punkten den fünften Platz.

iProvèn DMT-489 – gute und schnelle Messergebnisse

Das Batteriefach lässt sich einfach öffnen und schließen. Auch die Kunststoffkappe ist leicht abdrehbar. Über zwei Knöpfe kannst du wählen, ob du an der Stirn oder im Ohr messen willst. Das Fieberthermometer liefert der Hersteller in einem Stoffbeutel und es liegt jeweils eine kurze Bedienungsanleitung in Deutsch und Englisch bei. Diese ist knapp aber verständlich. Neben der Körpertemperatur kannst du hier auch die Umgebungstemperatur messen. Liegt die Körpertemperatur im Normalbereich, leuchtet das Display grün, ist der gemessene Wert zu hoch, wechselt die Farbe zu Rot. Nach etwa zehn Sekunden schaltet sich das Gerät ab. Optisch sehen sich die Produkte von Fairywill und iProvèn sehr ähnlich.

Fazit: Die Bedienung ist einfach und die Messung erfolgt schnell. Bei diesem Modell fällt der Funktionsumfang positiv auf, Abzüge gab es hingegen bei der Verarbeitung und der Bedienungsanleitung, die mit zwei Sprachen etwas dünn ist. In unserem Fieberthermometer Test erzielte das iProvèn 5,9 von 10 Punkten.

Fairywill JPD-FR401 – Sehr präzise Messung, dürftige Verarbeitung

Bei dem „JPD-FR401“ von Fairywill kannst du per Knopfdruck auswählen, ob du an der Stirn oder im Ohr messen möchtest. Die Kunststoffkappe lässt sich einfach abdrehen und das Gerät wird in einem Stoffbeutel geliefert. Die Bedienungsanleitung ist in fünf Sprachen verfasst und leicht verständlich. Das Gerät schaltet sich nach zehn Sekunden Nichtbenutzung automatisch ab. Das Fieberthermometer kann ebenfalls die Umgebungstemperatur messen. Vor allem die Messgenauigkeit hat uns bei diesem Modell überzeugt. Deshalb gibt es hierfür auch die Höchstwertung. Wir finden, das Fairywill hat sich 5,6 von 10 Punkten verdient.

Fairywill Fieberthermometer mit Stoffbeutel

Nuk Thermometer Flash – Praktisch auf Reisen

Das Nuk Fieberthermometer eignet sich aufgrund seiner Größe besonders gut für unterwegs. Es ist sehr leicht, liegt aber dadurch auch weniger gut in der Hand. Das Batteriefach lässt sich nur umständlich öffnen und wird mit einer Knopfzellen-Batterie betrieben. Der Ein-/Aus-Schalter befindet sich auf der Unterseite. Das Fieberthermometer arbeitet kontaktlos aus einer Entfernung von 2-3 Zentimetern.

Praktisch: Mit diesem Gerät kann auch die Temperatur von Oberflächen und Räumen gemessen werden. Nach 1 Minute schaltet das Gerät in den Raumtemperatur-Modus um. Eine automatische Abschaltung gibt es hier nicht, was zu Punktabzug führt. Dafür können die Messergebnisse überzeugen. Wer also mit den kleinen Defiziten leben kann, ist mit dem Nuk Fieberthermometer gut bedient. Wir vergeben 5,3 von 10 Punkten.

Nuk Fieberthermometer - klein und handlich für unterwegs

QQcute EFT-161 – Schlicht und preiswert

Das Infrarot-Fieberthermometer von QQcute kannst du sowohl als Ohr- als auch als Stirnthermometer verwenden. Der Speicher des Geräts ist in der Lage bis zu 20 Messungen aufzuzeichnen. Laut Hersteller kannst du nicht nur Körpertemperaturen, sondern auch Temperaturen von Gegenständen und sogar Zimmertemperaturen messen. Nach 30 Sekunden schaltet sich das Thermometer automatisch ab. Die beiliegende Bedienungsanleitung ist zwar auf Deutsch, jedoch nicht wirklich verständlich geschrieben. Die Verarbeitung wirkt nicht sonderlich hochwertig, und das Thermometer kippt beim Hinlegen immer wieder um. Das Batteriefach ist etwas schwergängig und es piept laut bei der Messung. Im Lieferumfang fehlen die benötigten AAA-Batterien.

Fazit: Das „QQcute EFT-161“ eignet sich für den preisbewussten Käufer, der nicht so viel Wert auf die Verarbeitung, sondern eher auf Messgenauigkeit und den Funktionsumfang legt. Wir vergeben 4,9 von 10 Punkten

Vodool FDIR-V16 – Für 2 Personen geeignet

Das Batteriefach des Fieberthermometers lässt sich nur sehr schwergängig öffnen und schließen. Bei einer normalen Körpertemperatur ist das Display grün hinterlegt, bei Fieber ändert sich die Farbe in Rot. Das Gerät wird mit zwei AAA-Batterien betrieben, welche im Lieferumfang enthalten sind. Die Beschriftung der Verpackung und die Bedienungsanleitung sind ausschließlich auf Englisch. Die Speicherfunktion können zwei Personen nutzen und sie hat jeweils 32 Speicherplätze.

Das Fieberthermometer verfügt über eine kleine Lampe und einen Lautsprecher, wobei der Sound ausschaltbar ist. Beim Abnehmen der Kappe misst es automatisch die Ohrtemperatur, das getestete Gerät hat allerdings einen Wackelkontakt. Eine Aufbewahrungsmöglichkeit fehlt hier leider gänzlich. Am besten schneidet dieses Modell im Bereich Funktionsumfang ab. Insgesamt vergeben wir für das „Vodool FDIR-V16“ 3,2 von 10 Punkten.

Vodool Fieberthermometer von oben

Wie haben wir getestet?

Zunächst haben wir alle Produkte ausgepackt und die Batterien eingesetzt, sowie die Bedienungsanleitung studiert. Dabei fielen deutliche Unterschiede bei der Verständlichkeit und der Ausführlichkeit dieser auf. Die Verpackungsbeschriftungen sind vielfach ausschließlich auf Englisch. Bis auf die Geräte von Vodool und Nuk wurde bei allen ein Stoffbeutel oder eine Box zur Aufbewahrung mitgeliefert. Qualitativ gibt es sowohl positive als auch negative Ausreißer. Gut präsentieren sich Withings, Beurer und Braun. Abzüge gibt es bei Vodool, Qqcute und Nuk.

Die Bedienung ist größtenteils selbsterklärend. Es gibt entweder eine Start- und Memory-Taste oder eine Head (Kopf bzw. Stirn) und eine Ear (Ohr)-Taste. Das Display ist meist in Grün oder Rot farbig hinterlegt. Lediglich die Bedienung des Nuk-Thermometers finden wir etwas umständlich, da der An-/Aus-Knopf auf der Rückseite platziert ist und sich das Gerät nicht selbstständig ausschaltet. Den Test haben wir an zwei Personen durchgeführt, wobei wir mehrere Messungen vorgenommen haben. Die genauesten Messungen erzielen wir beim Fairywill, gefolgt vom Hylogy und CocoBear.

Stirn-Fieberthermometer während der Anwendung

Was du beim Kauf eines Fieberthermometers beachten musst

Vor dem Kauf gilt es sich natürlich festzulegen, an welcher Körperstelle du gerne messen möchtest. Alle getesteten Produkte funktionieren mit Infrarottechnologie. Dabei messen die Geräte die vom Körper abgestrahlte Infrarotstrahlung. Manche Thermometer können sowohl im Ohr als auch an der Stirn messen, andere ausschließlich an der Stirn. Die Messung erfolgt bei allen Geräten schnell. Wenn du auch die Raumtemperatur oder Oberflächentemperatur messen möchtest, empfiehlt es sich ein Produkt mit diesen Funktionen zu wählen. Hier haben die Produkte von Qqcute, iProvèn und Hylogy die Nase ganz vorn.

Bei der Stirnmessung sind geringfügige Abweichungen von 0,1 bis 0,3 Grad normal. Bei den getesteten Geräten werden zum Beispiel bei Beurer und Braun zu hohe Werte angezeigt. Hautdicke, verwendete Kosmetik und eventuelle Rückstände wie Creme oder Schweiß auf der Haut beeinträchtigen die Messergebnisse.

Alle Fieberthermometer im Überblick 

Was es sonst noch über das Fieberthermometer zu wissen gibt