Ergonomisch und langlebig sollte ein guter Bodenwischer sein

Der Bodenwischer sollte sich für deinen Anwendungsbereich eignen und nicht zu klobig sein. Wischer die ausschließlich aus Kunststoff bestehen, haben keine so hohe Langlebigkeit wie Wischer aus Metall. Wenn du hier und da einen Fleck auf dem Boden aufwischen möchtest oder nur die Staubschicht beseitigen willst, brauchst du einen anderen Wischer als für die Nassreinigung. Preislich liegen die getesteten Modelle zwischen etwa 8 und 75 Euro (Stand Mai 2019). Der Swiffer ist mit seinem Anschaffungspreis unter 10 Euro zwar unschlagbar, eignet sich allerdings nur für die Trockenreinigung. Hochwertige Modelle wie der „Ha-Ra Wischer Bodenexpress“ kosten da schon etwas mehr.

In diesen Kategorien haben wir die Bodenwischer getestet:

  • Verarbeitungsqualität: Sind die Modelle hochwertig verarbeitet und zuverlässig in der Benutzung? Hält der Wassertank dicht oder läuft er aus?
  • Bedienkomfort: Wir wollen wissen, ob der Bodenreiniger sich angenehm führen lässt und wie der Sprühmechanismus bei den Bodenwischern mit Wassertank funktioniert. Wie sieht es mit der Wischplatte aus: Ist diese teilbar oder muss ich den Wischbezug mühevoll herunterzerren? Ist der Stiel gummiert oder rutschen wir beim Wischen ab?
  • Anwendungsbereich: Wischen tun sie alle! Hier geht es vielmehr darum, welches Modell sich für wen am besten eignet. Wir haben es für dich herausgefunden.

Die 10 Geräte im Bodenwischer Test

Ruck, zuck sauber – Testsieger ist der Leifheit Bodenwischer Easy Spray XL

Zugegeben, der Sprühwischer „Leifheit Easy Spray XL“ hat es uns angetan. Wir sind begeistert von seiner Wendigkeit und auch das Drehgelenk aus Metall kann sich sehen lassen. Der Wassertank fasst mit 650 Milliliter am zweitmeisten und lässt sich leicht befüllen und einsetzen. Die Konstruktion wirkt durchdacht und stabil. Wenn du mehr über den Bodenwischer Testsieger erfahren möchtest, schau in unserem Einzeltest zum Leifheit Easy Spray XL vorbei.

Der Vileda Wischer 1-2-Spray holt sich den Preis-Leistungs-Sieg

Wenn du einen kompakten Bodenwischer mit Sprühfunktion suchst, der gut in der Hand liegt und innovativ ist, bist du mit unserem Preis-Leistungs-Sieger „Vileda 1-2-Spray“ bestens beraten. Einziger Nachteil: Hier liegt der Tank im Stiel und ist somit nicht so leicht zu befüllen, wie bei den anderen getesteten Sprühwischern. Mehr zu dem cleveren Putzhelfer erfährst du in dem Einzeltest zum Vileda Bodenwischer 1-2-Spray.

Qualitätssieger: Der Ha-Ra Bodenexpress ist ein Wischer fürs Leben

Komplett aus Metall kommt unser robuster Qualitätssieger der „Ha-Ra Bodenexpress“ daher. Er hat zwar keine Sprühfunktion, kann dafür aber mit seiner Langlebigkeit punkten. Die großzügige Stiellänge eignet sich vor allem für große Menschen, denen andere Modelle zu klein sind. Was wir noch so alles über den Ha-Ra Bodenwischer rausgefunden haben, erfährst du im Einzeltest.

Der Ha-Ra Bodenwischer ist langlebig und stabil zugleich

Wisch und weg – noch mehr Bodenwischer im Test

Du denkst, du hast schon alle Modelle gesehen, die es zu entdecken gibt? Von wegen! Wir haben noch sieben weiteren Bodenwischer gegeneinander antreten lassen.

Alles Ultra oder was? Der Ultramat von Vileda ist ein echter Klassiker

Der „Ultramat“ ist ein sehr beliebtes und bekanntes Modell des Platzhirsches Vileda. Ihn gibt es sowohl einzeln, als auch als Bodenwischer Set inklusive Eimer zu kaufen. Wir haben den einzelnen Wischer getestet und sind von dem angenehm leichten Gewicht überrascht. Der Stiel liegt bequem in der Hand und besteht aus zwei Materialien. Im unteren Bereich aus grau lackiertem Metall und im oberen ist er mit einer Art roten „Ummantelung“ versehen. Die Wischplatte ist aus Kunststoff. Der 2-in-1-Mikrofaserbezug lässt sich mit Druckknöpfen an der Platte befestigen. Er darf jedoch nicht mit Weichspüler gewaschen werden und auch nicht in den Trockner.

Nasse Hände? Nicht beim Ultramat

Clever: Die Wischplatte des Ultramat ist in der Mitte klappbar. Mit der passenden Wischtuchpresse brauchst du so nicht mehr deine Hände ins Wischwasser zu tauchen. Leider hängt der Fußschalter im Test etwas und teilt die die Wischplatte nicht immer auf Anhieb. Die Wischbreite finden wir mit 36 Zentimetern recht schmal bemessen. Für kleine Wohnungen ist das aber sicherlich ausreichend. Der Bodenwischer eignet sich laut Hersteller für alle Böden – auch Steinböden. Die Länge des Teleskopstiels ist von 85 bis 140 Zentimeter verstellbar. Das gibt Pluspunkte!

Fazit: Alles in allem finden wir den Vileda Bodenwischer Ultramat klasse. Die klappbare Wischplatte, die ein Putzen ohne Wasserkontakt ermöglicht, ist innovativ. Auch die Ergonomie lässt keine Wünsche offen. Wir vergeben 8,7 von 10 Punkten.

Leifheit Bodenwischer Profi XL – Der Profi mit Verbesserungspotenzial

Auch Leifheit hat einen klassischen Bodenwischer ins Rennen geschickt: den Profi XL. Dieser kann sowohl mit einer hochwertigen Wischplatte als auch mit einem robusten Stiel überzeugen. Letzterer besteht aus geriffeltem Aluminium und der Griff aus rutschfestem Kunststoff. Die Streben der Wischplatte und das Gelenk sind ebenfalls aus Metall, der Rest aus Kunststoff. Der Bodenwischer ist leider nicht so wendig, wie der Sprühwischer von Leifheit.

Große Wischbreite und stabile Konstruktion

Du hast viel zu wischen? Dann wirst du dich über die großzügige Wischbreite von satten 48 Zentimetern freuen. Auch der Stiel kann sich mit seinen 140 Zentimetern sehen lassen. Für kleinere Menschen wird er jedoch zu lang sein. Doch nun zur Handhabung: Der Bezug lässt sich zum Teil schwer an der Wischplatte anbringen, da das Material etwas störrisch ist. Gutes Stichwort! Der Wischbezug besteht aus zwei Materialien: weißen Polyesterfasern und türkisen Nylonfäden, die sich sehr kratzig anfühlen. Das sogenannte 2-Faser-System verspricht eine perfekte Schmutzaufnahme. Mit dem Bezug hat es Leifheit jedoch etwas zu gut gemeint. Dieser saugt sich nämlich ziemlich mit Wasser voll und lässt sich nur schwer auswringen. Bei dem Profi XL war der Wischbezug „micro duo“ im Lieferumfang enthalten. Dieser hat eine relativ hohe Restfeuchte und eignet sich laut Hersteller für Parkett und Fliesen. Das Modell „super soft“ ist unserer Meinung nach besser für Parkett geeignet.

Fazit: Wir empfehlen den Profi XL allen Fans von klassischen Flachwischern, die ein langlebiges Modell für größere Flächen suchen. Im Test bekommt der Wischer 8,3 von 10 Punkten.

Der Sprintus Bodenwischer für Großflächen legt einen waschechten Sprint hin

Der „Sprintus Magic Click“ Bodenwischer präsentiert sich mit großer, stabiler und hochwertiger Wischplatte. Dank der großen Auflagefläche machst du schnell einige Quadratmeter gut. Der Wischbezug ist ebenfalls verhältnismäßig wuchtig und lässt sich dementsprechend schwer auswringen, da er sich mit Wasser vollsaugt. Praktisch finden wir hier, dass der Hersteller sowohl einen Baumwoll- als auch einen Polyesterbezug mitliefert. So ist für jeden Boden etwas dabei. Der Stiel lässt sich einfach mittels des Kunststoffspanners verstellen. Leider konnte uns die Stabilität des Stiels nicht so überzeugen wie die der Wischplatte. Durch die überdimensionierten Maße ist die Wischplatte nicht besonders wendig. Dafür aber mit einem Magnetklapphalter (einer Wischplatte, die mittels eines Magnets festgestellt wird) ausgestattet. Punktabzug gibt es jedoch beim Aufbau: Hier ist ein Schraubenzieher zur Verbindung von Stiel und Wischplatte erforderlich.

Fazit: Der Sprintus Bodenwischer eignet sich für dich, wenn du eher große Flächen zu bewältigen hast und wenige Ecken und Kanten wischen musst. Er erhält 7,9 von 10 Punkten im Test.

Vorfreude – Sprühwischer mit Klettwischplatte

Der Name ist Programm! Als wir den „Vorfreude Bodenwischer“ auspacken, sind wir gespannt, ob dieser mit Modellen von Vileda oder Leifheit mithalten kann. Und was sollen wir sagen: Der Bodenwischer ist recht gut – aber eben anders. Die erste Überraschung ist der Wischbezug, der über keine Laschen zur Befestigung verfügt und zudem noch Lila ist. Auf den zweiten Blick fällt dann auch auf wieso. Der Bezug wird nämlich an die Wischplatte geklettet. Soweit so gut! Wenn du allerdings nach dem Wischen den Bezug wieder abbekommen möchtest, ist das eine eher wackelige Angelegenheit. Am besten also Wischer auf den Boden legen und dann den Bezug abziehen. Die Verarbeitung ist nicht so hochwertig wie beim Testsieger, dafür sprüht der Vorfreude aber auch feiner als dieser. Das macht ihn besonders gut geeignet für Parkett und Laminat.

Gut gemeint, mäßig umgesetzt

Der Wassertank fasst 700 Milliliter und lässt sich leicht entnehmen und befüllen. Die Wischstange besteht aus Aluminium, der Rest aus Kunststoff. Ein Schaumstoffgriff soll dafür sorgen, dass du selbst mit nassen Händen nicht vom Stiel abrutschst. Leider ist dieser jedoch zu weit unten angebracht und daher von uns nicht nutzbar. Die Materialauswahl trägt zum vergleichsweise leichten Eigengewicht des Vorfreude Bodenwischers bei. Anders als bei den anderen Testmodellen, ist die Wischplatte hier nicht rechteckig, sondern auf einer Seite etwas breiter. Die Logik dahinter erschließt sich uns nicht wirklich. Denn besser in die Ecken kommen wir dadurch nicht. Die Wischbreite mit 42 Zentimetern finden wir ganz ordentlich. Der Stiel mit 120 Zentimetern lässt sich, wie bei den anderen Bodenwischern mit Sprühfunktion auch, nicht verstellen.

Fazit: Ein leichter und angenehmer Sprühwischer für Neugierige. Aber keine echte Konkurrenz für den Testsieger. 7,6 von 10 Punkten bringt das dem Vorfreude ein.

Black Beauty mit Einschränkungen iTvanila MOS-W1

Der schwarz glänzende Kunststoff des „iTvanila MOS-W1“ trägt zu der Annahme bei, dass es sich hier um einen hochwertigen Sprühwischer handelt. Das können wir jedoch nicht so ganz unterschreiben. Wäre das Design nicht so plastiklastig würde der Wischer vielleicht auch vertrauenswürdiger rüberkommen. Zudem zieht das Material schnell Staub an. Wie schon beim Vorfreude finden wir auch hier wieder einen Klettwischbezug vor. Diesmal jedoch in zwei Ausführungen. Zwei blaue „normal“ und zwei graue Bezüge aus einem nylonähnlichen Material werden mitgeliefert. Leider ist auch hier wieder das Problem vorhanden, dass der dem Wischbezug schwer zu entfernen ist.

Der Wassertank ist mit 500 Millilitern zwar kleiner als bei der Konkurrenz, er reicht aber sicherlich für den Alltagsgebrauch aus. Mit nassen Händen ist der iTvanila fast nicht zu bedienen. Wir rutschen auf der Alustange mit der Hand weg, hier ist jedoch der Schaumstoffgriff besser positioniert. Nützliches Gimmick: Es wird eine kleine Bürste, welche sich am Stiel befestigen lässt, mitgeliefert. Mit dieser kannst du Haare oder gröberen Schmutz vom Wischbezug entfernen.

Fazit: Seine leider nicht ganz so hochwertige Verarbeitung und die mittelmäßige Performance bringen ihm 7,3 von 10 Punkten.

Limpando – Low Budget Wischer aus dem Supermarkt

Hart aber wahr! Der 12 Euro “teure” (Stand Mai 2019) Bodenwischer von Limpando ist nichts anderes, als sein Flachwischer aus dem Supermarkt. Der Stiel besteht aus Metall und der Rest aus Kunststoff. Durch Drehen am Teleskopstiel kannst du diese von 90 auf bis zu 140 Zentimeter verstellen. Der Wischbezug wirkt, trotz dass er aus zwei Materialien besteht, nicht so hochwertig wie bei der Konkurrenz. Gut finden wir hier, dass der Stiel über einen extra Sicherungsmechanismus an der Bodenplatte befestigt wird. Diesen mussten wir allerdings erst einmal suchen, da er unter einem Schraubverschluss versteckt war. Praktischerweise eignet sich der Limpando Bodenwischer auch für die Trockenreinigung, da du Staubtücher an ihm befestigen kannst. Das Drehgelenk ist leider etwas schwerfällig, dafür ist der Preis für diesen Einsteiger-Bodenwischer ziemlich günstig.

Fazit: Wenn du einen Standard-Bodenwischer für den schnellen Hausputz suchst und nicht viel investieren möchtest, ist dieses Modell geeignet. Im Test belegt der Limpando allerdings den vorletzten Platz mit 6,9 von 10 Punkten.

Swiffer - weder Fisch noch Fleisch

Der Swiffer fällt in unserem Bodenwischer Test zugegebenermaßen etwas aus der Reihe. Er ist kein Sprühwischer und auch kein Nasswischer im klassischen Sinne. Genau genommen eignet er sich ausschließlich zur Trockenreinigung. Das macht er allerdings ziemlich gut und ist dabei leicht und platzsparend zu verstauen. Die kleine Schaumstoffplatte hat gerade einmal eine Breite von 25,5 Zentimetern. Die mitgelieferten Bodentücher kannst du nur einmal benutzen. So produziert der Swiffer mehr Müll, als ein Standard-Flachwischer, der mit waschbaren Bezügen daherkommt. Die Steckkonstruktion des Swiffers wirkt ziemlich instabil. Beim Zusammenstecken haben wir etwas Angst um unsere Finger.

Fazit: Der Swiffer Bodenwischer eignet sich für alle, die mal eben schnell im Bad etwas Staub und Haare aufklauben möchten. Für eine richtige Nassreinigung empfehlen wir die anderen Modelle unseres Bodenwischer Tests.

Wie haben wir die Bodenwischer getestet?

Zunächst einmal haben wir alle Modelle, sofern nötig, ausgepackt und sie zusammengebaut. Eine Bedienungsanleitung gab es nur beim Vorfreude und iTvanila. Diese war allerdings nicht gerade in bestem Deutsch verfasst. An und für sich ist aber bei einem Bodenwischer auch keine Bedienungsanleitung vonnöten. Vileda und Leifheit lösen dies mit einer kurzen Erklärung der wichtigsten Punkte auf einer Pappbanderole, mit der sie ihre Produkte versehen.

Zuerst haben wir uns die neuartigen Bodenwischer mit Sprühfunktion angeschaut. Die Tanks waren bei drei der vier Modellen schnell befüllt. Nur beim Vileda mussten wir warten, bis der Schaum, der aus dem Stiel quoll, sich verflüchtigt hatte. Daraus haben wir gelernt: Erst klares Wasser und zum Schluss dann den Reiniger hinzugeben.

Die Testumgebung

Wir haben die Wischer auf Laminat und Schieferfliesen getestet. Dabei mussten sie nicht nur normale Verschmutzungen vom Boden aufnehmen, sondern auf dem Laminat auch eingetrocknete Kaffeeflecken und bei den Fliesen Seife oder Zahnpasta. Die Sprühwischer hatten weniger Probleme mit den Flecken, da wir bei zu wenig Nässe einfach nochmals gesprüht haben. Bei den Nasswischern musst du je nach Art des Flecks da schon etwas fester schrubben oder den Bezug nasser machen.

Handhabung und Aufbau war nicht bei allen gut

Die größten Unterschiede machten sich beim Aufbau und der Handhabung bemerkbar. Während Modelle von Leifheit und Vileda sich leicht zusammenbauen lassen, sind Geräte wie der Sprintus oder der Limpando schon eine kleine Herausforderung. Bei der Handhabung konnten uns vor allem gummierte Griffe, wie bei Ha-Ra, oder ein rutschfester Stiel überzeugen. Punktabzug gab es für die Klettwischplatten von Vorfreude und iTvanila. Die Idee ist zwar nicht schlecht, die Umsetzung jedoch etwas zu wackelig für unseren Geschmack.

Wir haben mit allen Bodenwischern auf Laminat und Fliesen gewischt

Was es beim Kauf eines guten Bodenwischers zu beachten gibt

Zunächst einmal ist die Frage nach dem Einsatzzweck wichtig. Verschiedene Wischer eignen sich für unterschiedliche Bereiche.

  • Flachwischer: für große Flächen geeignet, kommt nicht so gut in die Ecken
  • Sprühwischer: für leichte Verschmutzungen oder Flecken auf empfindlichen Böden
  • Wischmopp: eher für kleine Räume mit vielen Möbeln, kommt gut in die Ecken und ist ideal für Treppen
  • Bodenwischer mit Einwegbezug: für die Trockenreinigung und eher kleine Flächen geeignet
  • Bodenreiniger mit Dampf: für eine gründliche Reinigung von wärmeunempfindlichen Böden empfehlenswert

Getestet haben wir allerdings lediglich Flachwischer, Sprühwischer und einen Bodenwischer mit Einwegbezug.

Der nächste Punkt sind die Bezüge. Hier wird zwischen Baumwoll- und Mikrofaserbezügen sowie Einwegtüchern unterschieden.

  • Baumwollbezug: für Fliesen, PVC-Boden oder besonders verschmutzen Bodenbelag
  • Mikrofaserbezug: für alle Böden, besonders aber für Laminat und Parkett geeignet

Bei regelmäßigem Gebrauch des Wischers solltest du auch auf eine gute Ergonomie achten. Dabei hast du folgende Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Wischsystem mit Eimer: sind bequemer in der Handhabung, durch die Wischtuchpresse auf dem Putzeimer. Nachteil: Der Eimer muss beim Wischen von mehreren Räumen und Stockwerken mitgeschleppt werden.
     
  • Höhenverstellbarer Stiel: Wischer mit einer höhenverstellbaren Teleskopstange eignen sich für Menschen mit Rückenbeschwerden. Die getesteten Sprühwischer bieten leider keine Höhenverstellbarkeit. Beim Ultramat, Sprintus und Limpando ist er Stiel allerdings verstellbar.

5 Tipps für eine saubere Wohnung

  1. Kein Krümel mehr zu sehen: Damit du den Dreck nicht vor dir herschiebst oder den Boden zerkratzt, solltest du erstmal eine Runde mit dem Staubsauger drehen.
  2. Einmal neu bitte: Egal ob Eimer oder Wassertank, das Wischwasser sollte nicht schon mehrere Stunden alt und schmutzig sein. Bei kalkhaltigem Wasser kannst du gerne auf destilliertes Wasser zurückgreifen, vor allem bei einem Sprühwischer.
  3. Weniger ist mehr: Der von dir verwendete Reiniger sollte nicht zu aggressiv sein. Eine Überdosierung, und somit einen klebrigen Boden, vermeidest du, indem du dich an die Herstellerangaben hältst.
  4. Hab den Dreh raus: Immer von vorne nach hinten wischen - am besten in einer 8.
  5. Keine Einheitsgröße: Die Stiellänge sollte zu deiner Körpergröße passen. Ansonsten gibt es schnell Rückenschmerzen. Optimal ist, wenn der Stiel dir etwas über den Bauchnabel reicht.

Fragen zum Thema Bodenwischer