Vitaminreich und lecker – diese Dampfgarer überzeugen im Vergleich

Knackiger Brokkoli an Reis und als Krönung ein köstliches Lachsfilet. Mit einem elektrischen Steamer in der Küche kannst du all das auf einmal zubereiten. Und genau das haben wir in unseren Dampfgarer Test mit zehn beliebten Geräten ausprobiert. Dabei haben wir uns auf freistehende Modelle fokussiert. Es gibt auch Mikrowellen mit Dampfgarfunktion sowie Steamer als Einbaugeräte. Diese sind jedoch wesentlich teurer und haben meistens nur einen Garraum.

Freistehende Dampfgarer arbeiten meist mit einem Stapelsystem und einem Timer. Die verschiedenen Garräume stapelst du zeitversetzt übereinander. Manche Geräte wie der WMF Dampfgarer haben getrennte Garbereiche, die du automatisch nacheinander starten kannst. Vorteil: Die einzelnen Zutaten werden dadurch gleichzeitig fertig. Unter Dampf garen die Zutaten besonders schonend. Der große Vorteil dieser Kochmethode: Vitamine werden geschont, die Zutaten bleiben schön knackig und erhalten ihre leuchtende Farbe. Wie gut das die Dampfgarer in unserem Test schaffen, nehmen wir genau unter die Lupe. Aber auch die Qualität der Verarbeitung, die Bedienung und den Funktionsumfang bewerten wir.

Der Dampfgarer Test im Video

In diesen Kategorien müssen sich die Dampfgarer beweisen

  • Garergebnis: Bleibt der Brokkoli leuchtend grün und knackig? Ist der Reis richtig durch und der Lachs gleichmäßig gegart? Wichtig ist uns auch, dass keine unangenehmen Plastikgerüche auf die Mahlzeit übergehen.
     
  • Bedienung: Die Garkörbe sollten sich leicht stapeln lassen. Auch die Steuerung des Timers ist hier von Bedeutung.
     
  • Funktionsumfang und Leistung: Pluspunkte gibt es für viel Platz und sinnvolles Zubehör. Außerdem bewerten wir den Funktionsumfang und anhand der Garzeit eines Eis die Leistung.

Testsieger: Der WMF Dampfgarer kocht die köstlichste Mahlzeit

Der WMF Dampfgarer überzeugt vor allem, weil du unterschiedliche Garzeiten für die zwei Garbehälter festlegen kannst. Sie starten nacheinander und das Gericht wird auf den Punkt fertig. Doch auch die hochwertige Verarbeitung und das schicke Design überzeugen. Lies dir die ausführliche Bewertung mit allen Infos im Einzeltest zum WMF Dampfgarer durch.

Mit der guten Verarbeitung punktet der WMF Dampfgarer besonders

Extra viel Platz: Medion stellt den Preis-Leistungs-Sieger

So viel Platz bietet kein anderer Dampfgarer im Test. Die Garkörbe des Geräts von Medion fassen insgesamt ganze 12 Liter Speisen. Neben dem großzügigen Fassungsvermögen punktet der Medion außerdem durch seinen günstigen Preis. Informiere dich im ausführlichen Testbericht über den Medion Dampfgarer.

Der Medion Dampfgarer überzeugt durch sein sehr großes Volumen

Alle anderen Kandidaten im Dampfgarer Test

Viele Dampfgarer in unserem Test funktionieren ähnlich. Sie haben drei Garkörbe zum übereinander Stapeln und einen Timer. Die Unterschiede liegen im Detail, etwa bei der Verarbeitung und der Stabilität. Mit dem Morphy Richards Dampfgarer und dem Krups Multikocher haben wir jedoch auch Geräte dabei, die bei der Funktionsweise ziemlich aus dem Rahmen fallen.

Geniale Steuerung und Bedienung: Morphy Richards Intellisteam Dampfgarer

Schon rein optisch fällt der Morphy Richards Dampfgarer „48780EE Intellisteam“ im Vergleich zu allen anderen Geräten im Test aus dem Rahmen. Die vier separaten Garräume sind nicht übereinander, sondern nebeneinander angeordnet. Damit nimmt der freistehende Dampfgarer auf der Arbeitsplatte in deiner Küche viel Platz ein. Jedoch hast du durch diese Anordnung viele Möglichkeiten und einen hohen Bedienkomfort.

Die Speisen platzierst du in den drei Garbehältern. Dafür bietet dir der Morphy Richards Intellisteam viel Zubehör, mit dem du die Zutaten übereinander und nebeneinander sortieren kannst. Dieses Tetris-Spiel macht nicht nur Spaß – es ermöglicht dir auch, viele unterschiedliche Zutaten gleichzeitig zuzubereiten. Für jeden Garraum kannst du eine separate Garzeit einstellen. Das geht ganz leicht über ein Display mit Voreinstellungen für unterschiedliche Zutaten wie Fisch oder Gemüse. Der Intellisteam setzt die Garräume dann nacheinander unter Dampf. Das funktioniert tatsächlich ganz gut! Der Brokkoli ist noch knackig, hat nur leider etwas Farbe verloren. Der Lachs ist schön gleichmäßig gar und der Reis genau richtig gegart. Für ein hartgekochtes Ei braucht der Intellisteam Dampfgarer 16 Minuten – ein guter Mittelwert.

Einziges Manko bei diesem Dampfgarer: Bei den ersten Einsätzen geht ein Plastikgeruch auf die Speisen über – das ist unappetitlich. Beim späteren Gebrauch hat sich dieser Effekt jedoch schon abgeschwächt. Was uns ebenfalls weniger gefällt, ist die Reinigung. Durch die vielen Rillen und kleinen Löcher ist es sehr mühsam, die Garbehälter per Hand zu reinigen. Zum Glück dürfen alle Teile außer der Basis in die Spülmaschine.

Fazit: Der Morphy Richards Dampfgarer ist ein genialer Küchenhelfer und schafft es mit dieser Leistung auf Platz 3. Dass er so viel Platz wegnimmt und nicht gerade billig ist, kannst du in Kauf nehmen, wenn du das Modell täglich benutzen möchtest. Für den sporadischen Einsatz ist der Intellisteam jedoch zu überdimensioniert.

Das Bedienfeld des Morphy Richards Dampfgarers 

Philips Dampfgarer HD9140/91 – Top-Gerät mit sehr einfacher Bedienung

Der Philips Dampfgarer „HD9140/91“ ist das beste Gerät mit Stapelsystem. Die Funktionsweise ist simpel. Du ordnest die Garbehälter übereinander an und startest den Timer. Dabei stehen dir Voreinstellungen für verschiedene Zutaten wie Gemüse, Reis oder Fleisch per Knopfdruck zur Verfügung – einfacher geht’s nicht. Auch für den Warmhaltemodus gibt es eine eigene Taste.

Wenn du einzelne Zutaten kürzer oder länger garen möchtest, musst du sie später in den Stapel einbauen. Das ist im Gegensatz zum WMF oder Morphy Richards Dampfgarer ziemlich umständlich. Beim Philips Dampfgarer HD9140/91 ist das Bedienen der gestapelten Garbehälter im Vergleich jedoch noch am komfortabelsten, denn die Garkörbe passen sehr gut ineinander und die Griffe fassen sich gut an. Der „Turm“ der Garbehälter steht sehr stabil.

Gute Ausstattung und ein Rezeptbuch

Der Funktionsumfang und das Fassungsvermögen überzeugen ebenfalls. Es gibt einen großen Einsatz für Reis und Suppen. Uns gefällt auch das sehr ausführliche Rezeptheft, das uns einige Inspirationen liefert. Viele Dampfgarer im Test haben ein sogenanntes „Aromasieb“ oder auch „Aromaverstärker“, auf dem du etwa Gewürze platzieren kannst. Doch nur beim Philips Dampfgarer finden wir diesen Namen gerechtfertigt. Der Dampf kann gut durch das Sieb dringen und das Essen wird tatsächlich, wenn auch nur dezent, aromatisiert.

Die Speisen gelingen uns beim Philips Dampfgarer gut. Seine Garleistung stellt das Gerät bei einem Ei unter Beweis – das ist nach 15 Minuten wachsweich gekocht.

Im Vergleich zu anderen Dampfgarern mit stapelbaren Garkörben ist der Philips recht teuer. Jedoch kann er auch mit besserer Qualität und Bedienung aufwarten.

Philips Dampfgarer mit gutem Stapelsystem 

Braun Tribute Collection FS 3000 Dampfgarer

Der Braun Dampfgarer „FS 3000“ aus der Tribute Collection funktioniert mit stapelbaren Garräumen. Im Gegensatz zu den anderen Dampfgarern im Test verfügt er aber über einen eigenen Abtropfbehälter für jede Ebene. Das hat den Vorteil, dass du etwa Fleisch auch ganz oben platzieren kannst und der Fleischsaft nicht nach unten tropft, etwa über den Reis. Das hat Braun top gelöst!

Die Verarbeitung des Braun Dampfgarers ist gut, die Garbehälter lassen sich leicht aufeinandersetzen und haben handliche Griffe. Weniger gut finden wir, dass wir den Inhalt beim Garen nicht sehen können, die Garräume sind leider nicht durchsichtig.

Die Garzeit kannst du mit einem simplen Timer festlegen, der wie eine Eieruhr funktioniert und auch klingelt, sobald die Zeit abgelaufen ist. Willst du einzelne Zutaten kürzer garen, musst du sie nachträglich im Garbehälter platzieren. Das Fassungsvermögen ist sparsam, es stehen auch nur zwei Ebenen zur Verfügung – schade!

Weil wir im Blindflug garen, haben wir uns auf die Zeitangaben des Herstellers in der Bedienungsanleitung verlassen. Der Reis ist nach den vorgegebenen 40 Minuten auch genau richtig durch. Der Brokkoli gelingt uns weniger gut und auch das Ei ist nach 19 Minuten zu hart. Hier musst du also einige Male ausprobieren, bevor du die richtigen Garzeiten für deine Lieblingsgerichte kennst.

Fazit: Insgesamt ist der Braun Dampfgarer ein solides Produkt, das uns für das kleine Fassungsvermögen und den geringen Funktionsumfang nur etwas zu teuer ist.

Der Braun Tribute Collection FS 3000 Dampfgarer

Krups Cook4Me+ Connect Multikocher – hochmodern, aber kein Dampfspezialist

Der Krups Multikocher „CZ7158 Cook4Me+ Connect“ macht mächtig Eindruck. Die schwarze Kugel scheint wie aus dem Science-Fiction-Film entsprungen. Beim genaueren Hinsehen entpuppt sich der Krups Multikocher aber „einfach nur“ als vollautomatischer Schnellkochtopf mit App-Steuerung. Weil er bei Amazon auch als Dampfgarer gelistet und als solcher beworben wird, haben wir das Modell mit in den Test genommen.

Der Krups Multikocher baut selbstständig Druck auf und lässt ihn automatisch ab. Du kannst mit ihm auch bei geöffnetem Deckel braten und garen. Dafür bietet dir das Gerät eine umfangreiche Rezeptsammlung. Wenn du ein Rezept startest, gibt dir der Krups detaillierte Anweisungen über die einzelnen Arbeitsschritte und Zutaten. Über die App kannst du noch mehr Rezepte herunterladen und den Multikocher auch steuern.

Wenn du mit dem Krups mit Dampf garen möchtest – und darum geht es ja eigentlich in diesem Test – dann kannst du das manuelle Menü verwenden. Aber Achtung: der Modus mit Dampfdruck ist nicht geeignet für das schonende Garen. Verwende besser die Option „klassisches Garen“.

Krups liefert einen Dampfeinsatz mit seinem Multikocher aus. Auf diesem kannst du dein Gargut über dem siedenden Wasser platzieren. Du hast also nur einen einzigen Garraum. Da bieten die speziell als Dampfgarer konstruierten Geräte viel mehr. Wir probieren im Test deshalb nur den Lachs und den Brokkoli aus, weil sie ähnliche Garzeiten haben. Beides gelingt auch ganz gut, wobei der Brokkoli schnell zu weich wird. Wenn du unter Dampfdruck auf volle Power gehst, kannst du ein Ei in drei Minuten wachsweich kochen. In puncto Leistung bietet der Multikocher also einiges. Und auch die unzähligen Rezepte mit der sehr gelungenen App-Steuerung sind klasse.

Fazit: Als Dampfgarer taugt das Krups Gerät aber leider nicht besonders. Wer einen High-Tech-Multikocher sucht und für die stolzen circa 290 € (Stand Januar 2019) auch gleich eine riesiges Rezeptsammlung mitkaufen möchte, der ist mit dem Krups Cook4Me+ Connect Multikocher gut beraten.

Der moderne Krups Cook4Me+ Connect Multikocher

Unsicher und umständlich: Russell Hobbs Dampfgarer MaxiCook

Der „Digitale Dampfgarer MaxiCook 23560-56“ von Russell Hobbs ist wieder ein klassischer Dampfgarer als Tischgerät mit Stapelsystem. Die Vor- und Nachteile gleichen den fast baugleichen Modellen von Medion, Aigostar und Aicook. Der Dampfgarer bietet viel Stauraum für viele Zutaten. Unterschiedliche Garzeiten kannst du erreichen, wenn du die Zutaten später in den Turm integrierst. Das ist beim Russell Hobbs nicht so komfortabel, weil die Körbe nicht gut ineinandergreifen.

Die Garzeit kannst du mit einem Timer einstellen. Russell Hobbs wirbt mit dem Wörtchen „digital“. Das bezieht sich lediglich auf das Display, auf dem du unterschiedliche Zeiten auswählen und anpassen kannst. Voreinstellungen für bestimmte Speisen gibt es nicht.

Was uns beim Russell Hobbs Dampfgarer negativ auffällt, ist der Einfüllschacht für Wasser. Während des Betriebs kannst du hier Wasser nachfüllen, sollte der Tank leer gehen. Der Zugang ist allerdings direkt über dem Stromkabel platziert. Das werten wir als Sicherheitsrisiko und Konstruktionsfehler. Ungeschickt ist auch, dass du den Wasserstandsanzeiger vorne nicht beobachten kannst, wenn du hinten am Gerät Wasser nachfüllst. Die gedämpfte Mahlzeit gelingen uns mit dem Russell Hobbs ganz gut. Ein hartgekochtes Ei schafft der Dampfgarer in zwölf Minuten.

Fazit: Den Russell Hobbs Dampfgarer finden wir insgesamt nicht gut durchdacht und dafür ist er nicht einmal besonders billig. Schade!

Dei Einfüllschacht ist beim Russell Hobbs direkt über dem Stromkabel angebracht

Sparsam in Preis und Ausstattung: Aigostar Fitfoodie Steel

Der Dampfgarer „Aigostar Fitfoodie Steel 30INA30INA“ ist ein sehr günstiges Gerät. Das ist aber auch schon einer der wenigen Pluspunkte. Er ist sehr ähnlich konstruiert und kostet genauso viel wie unser Preissieger von Medion. Jedoch bietet er weniger Fassungsvermögen. Die Verarbeitung erscheint wenig hochwertig. Der Turm der gestapelten Garkörbe ist wackelig, die einzelnen Teile sowie der Deckel sitzen nicht fest aufeinander. Der Dampfgarer verfügt über einen Timer zum Einstellen der Garzeit. Die Bedienungsanleitung bietet hier nur wenige Beispiele für einzelne Zutaten als Orientierung. Du musst also einige Male herumprobieren, bis du weißt, wie lange du bestimmte Zutaten garen musst. Auf voreingestellte Garzeiten für gängige Speisen oder eine Warmhaltefunktion musst du bei diesem Dampfgarer ebenfalls verzichten. Da schaffen andere Dampfgarer im Test aus der gleichen Preiskategorie mehr.

Das Bedienfeld vom Aigostar

Unnötig kompliziert: Aicok Dampfgarer

Design und Konstruktion des Aicok Dampfgarers „HY 4401DS“ gleichen den Modellen von Russell Hobbs und Aigostar. Er verfügt über Dampfbehälter, die du in drei Etagen aufeinandertürmen kannst. Die Körbe stehen nicht gerade stabil aufeinander und die Verarbeitung erscheint insgesamt billig. Auch verströmt der Dampfgarer bei den ersten Einsätzen einen unangenehmen PlastikgeruchDie Garzeit lässt sich über ein LCD-Display einstellen. Dafür stehen dir aber nur Zeitintervalle von fünf Minuten zur Verfügung. Das ist zu ungenau, bei Brokkoli etwa kann eine Minute schnell zu matschigen Ergebnissen führen. Die Steuerung des Timers ist kompliziert.Die Bedienungsanleitung liest sich sehr kryptisch und gibt auch kaum Orientierung für die Garzeiten. Pre-Sets für einzelne Zutaten gibt es nicht, du musst also einige Testläufe garen, bis Reis, Lachs und Co. perfekt werden. Das Ei ist bei uns nach 14 Minuten wachsweich gekocht.

Positiv finden wir, dass der Dampfgarer einen verzögerten Start und einen Warmhaltemodus bietet. Dennoch können wir für dieses Gerät keine Kaufempfehlung aussprechen, die Qualität und Bedienung überzeugt uns nicht.

Aicok Dampfgarer 

Arendo Dampfgarer - Besser nur Reis kochen

Der Testkandidat von Arendo geht in unserem Dampfgarer Test mit ins Rennen, weil er bei Amazon als solcher angeboten wird. Es handelt sich hier aber eigentlich um einen Reiskocher mit Dampfgareinsatz. Wir haben das 1-Liter-Modell „301224“ getestet.

Der Reiskocher erhitzt Wasser oder Reis in einem Garbehälter, darüber kannst du in einem Sieb Gemüse oder Fleisch platzieren. Der Dampfeinsatz wirkt mit seinem Aluminium billig verarbeitet. Insgesamt scheint das Gerät nicht so hochwertig zu sein.

Einen Timer für die Garzeit gibt es nicht. Der Arendo springt nach einer gewissen Zeit in den Warmhaltemodus. Du solltest die Mahlzeit also immer im Blick behalten. Der Reis ist uns im Warmhaltemodus festgebacken.

Die Bedienung ist simpel, da es nur zwei Knöpfe gibt. Dafür bietet dir das Gerät aber auch einen sehr geringen Funktionsumfang und nur einen Garraum. Wer ein ganzes Menü mit einem Gerät zubereiten möchte, sollte sich also einen anderen Dampfgarer aussuchen. Willst du jedoch hauptsächlich Reis kochen und dazu noch eine Beilage dämpfen, ist der Arendo keine schlechte Wahl. Wenn du dich für Reiskocher im Allgemeinen interessierst, empfehlen wir dir unseren Reiskocher Test. Dort bekommst du 10 klasse Modelle ausführlich vorgestellt.

Der Arendo eignet sich eher nur zum Reis kochen

So testen wir die Dampfgarer

Der erste Schritt im Dampfgarer Test ist, die Geräte in Betrieb zu nehmen. Teilweise gestaltet sich schon der Aufbau gar nicht so einfach, weil die Garkörbe und Zubehörteile erst zusammengesetzt werden müssen.

Anschließend studieren wir die Bedienungsanleitung, die uns im besten Fall wie bei WMF und Philips, ausführliche Tabellen mit Garzeiten bietet. Auch das Einstellen des Timers ist teilweise recht komplex, etwa beim Aicok, sodass wir uns erst mit der Bedienung vertraut machen müssen. Einige Dampfgarer mit digitalem Display bieten dir Voreinstellung für unterschiedliche Zutaten, etwa WMF, Philips oder Morphy Richards. Die Symbole für Gemüse, Fleisch und Co. lassen sich intuitiv bedienen. Andere Geräte in unserem Vergleich verfügen lediglich über einen digitalen oder analogen Timer.

Für den Dampfgarer Test stellen wir uns der Herausforderung, ein ganzes Menü mit jedem Gerät zu kochen. Wir wählen dazu Reis, Lachs, Brokkoli und ein Ei aus. Die Zutaten benötigen unterschiedliche Garzeiten. Bei den Dampfgarern mit Stapelsystem müssen wir also buchstäblich unter Dampf arbeiten. Um Zutaten mit kürzerer Garzeit hinzuzufügen, tauschen wir die Körbe aus. Das gelingt etwa bei Philips sehr gut, bei anderen wie dem Aicok ist das eine fummelige Angelegenheit mit Verbrühungsgefahr. Eleganter lösen das die Geräte mit separater Zeitsteuerung, etwa der Testsieger von WMF. Bei diesen prüfen wir, ob die Mahlzeit auch wirklich gleichzeitig fertig wird.

Bewertet haben wir zudem das Fassungsvermögen, das Zubehör und die Reinigung. Schlussendlich und ausschlaggebend zählt das Garergebnis auf das Punktekonto ein. Der Brokkoli soll leuchtend grün und knackig, der Reis gut gegart und der Lachs gleichmäßig durch sein. Anhand eines wachsweich gekochten Eis vergleichen wir die Garzeiten.

Das Kochergebnis ist ausschlaggebend

Wozu brauche ich einen Dampfgarer?

Du bist dir unsicher, ob du dir einen Dampfgarer anschaffen sollst? Überlege dir zunächst, ob die Garmethode des Dämpfens zu deinen Bedürfnissen passt. Möchtest du die Zutaten möglichst pur und fettarm genießen? Legst du Wert auf vitaminreiches Essen? Dann solltest du das Dampfgaren unbedingt ausprobieren. Im Wasserdampf bleiben Vitamine erhalten und die Garmethode ist besonders schonend. Zudem musst du kaum Fett beim Kochen hinzufügen, weil im Dampfgarer nichts anbrennen kann.

Einen elektrische Dampfgarer benötigst du, wenn du gerne verschiedene Zutaten, wie Gemüse und Fisch oder große Mengen gleichzeitig zubereiten möchtest. Einsätze zum Dampfgaren im Kochtopf auf dem Herd bieten meist nur wenig Platz und du kannst die Zutaten nicht getrennt garen.

Es gibt auch Dampfgarer als Einbaugeräte im Handel. Diese bieten dir allerdings meist nur einen Garraum, in dem alle Zutaten gleich lange gedünstet werden. Alternativ kommt für dich vielleicht auch eine Mikrowelle mit Dampfgarfunktion infrage. Diese haben jedoch die gleichen Nachteile wie die Einbaudampfgarer.

Speisen aus dem Dampfgarer sind besonders gesund

Wichtige Fragen zum Dampfgarer