10 Geräte im Test: Welcher ist der beste Milchschäumer?

Elektrische Milchaufschäumer finden sich inzwischen in vielen Küchen. Die Geräte zaubern dir schnell und einfach das krönende Milchhäubchen auf den Kaffee – perfekt für gestresste Morgenmuffel oder eine Runde Kaffeeklatsch am Nachmittag. Milchschäumer erwärmen die Milch und schäumen sie gleichzeitig mit einem integrierten Quirl auf. Das funktioniert entweder mit Induktion oder einer elektrischen Heizspirale.

Im GuteWahl.de Test nehmen wir Geräte zwischen etwa 30 bis 85 Euro unter die Lupe. Das wichtigste Kriterium ist dabei natürlich der hergestellte Milchschaum. Aber auch Punkte wie die Lautstärke, die Aufschäumdauer, die Bedienung und die Reinigung gehen in unser Testergebnis mit ein.

Darauf haben wir bei unserem Milchaufschäumer Test geachtet:

  • Verarbeitung und Optik: Sind die verwendeten Materialien hochwertig? Ist das Gerät sinnvoll konstruiert? Auch das Design spielt bei einem Milchaufschäumer eine Rolle, denn er steht meist gut sichtbar auf der Arbeitsplatte und ist oft täglich im Einsatz.
  • Wie gut ist die Qualität des Milchschaums? Er sollte etwa 65 Grad warm sein und eine feinporige, cremige Konsistenz haben.
  • Lassen sich die Milchaufschäumer leicht bedienen? Wir testen, wie einfach sich die Geräte zusammenbauen und handhaben lassen.
  • Reinigung: Milch verdirbt schnell, deshalb sollten sich die Geräte im Handumdrehen reinigen lassen. Nicht alle Milchaufschäumer dürfen in die Spülmaschine.

Im Video siehst du unseren Milchaufschäumer Test

Testsieger: Severin SM 9688 macht besonders viel und richtig guten Milchschaum

Das Unternehmen Severin scheint das Feld Milchschaum für sich gepachtet zu haben. Seit Jahren gehören die verschiedenen Modelle dieses Herstellers zu den Bestsellern. Die Erwartungen sind also entsprechend hoch. Unser getestetes Modell, der „Severin SM 9688“, macht dem tatsächlich keine Schande. Als erstes fällt das schicke Edelstahl-Milchkännchen ins Auge. Dieses lässt sich einfach auf den Standfuß stellen – und zwar aus jeder Richtung, dank 360-Grad-Versenkung. Das Gefäß fasst stolze 0,35 Liter Milch – so viel bietet in unserem Vergleichstest sonst nur der WMF Milchaufschäumer. Mit 350 Millilitern kannst du nicht nur dich selbst, sondern gleich eine ganze Kaffeerunde mit Cappuccino versorgen – ein großer Vorteil.

Der Standfuß ist beim SM 9688 etwas groß geraten. Er nimmt in der Küche unnötig viel Platz weg und wirkt zu wuchtig, trotz des schicken Designs im Retro-Stil. Die Verarbeitung des Milchaufschäumers ist gut, besonders der Edelstahl des entnehmbaren Milchkännchens überzeugt uns.

Der Milchschaum des Severin SM 9688: Perfekte Struktur, etwas zu heiß

Sehr hilfreich ist die Einstellung der Milchtemperatur über einen Drehknopf. Wer seinen Kaffee gerne nicht so heiß trinkt, hat hier also die freie Wahl. Idealerweise sollte die Milchhaube allerdings 60 bis 70 Grad warm sein. Hier gibt es leider einen kleinen Wermutstropfen. Bei ausgewählten 65 Grad messen wir 72 Grad. Das ist nicht nur heißer als angegeben, sondern birgt auch die Gefahr, dass sich die Eiweißverbindungen der Milch lösen und der Schaum zerfällt. Das ist in unserem Test des Severin Milchaufschäumers zum Glück nicht passiert.

Der Milchschaum weißt perfekte Eigenschaften auf. Er ist feinporig, schön locker cremig und hat ein seidiges Mundgefühl. Besonders gut ist, dass der Severin die Milch vollständig durchschäumt und nicht wie einige andere Geräte einen flüssigen Rest am Boden zurücklässt.

Die leichte Reinigung beschert dem Severin den Sieg

Durch das praktische Kännchen kannst du die Milchkrönung direkt und ohne Kleckern in die Kaffeetasse gießen. Das Gefäß darf in die Spülmaschine. Es lässt sich aber auch problemlos mit heißem Wasser ausspülen, da nichts kleben bleibt.

Alles in allem ist der Severin SM 9688 die beste Wahl, denn er kredenzt nicht nur die schönste Milchhaube, sondern lässt sich auch am leichtesten reinigen. Für diese Leistung darf er in der Küche auch auffallen und etwas zu viel Platz einnehmen.

Das Milchkännchen beim Severin SM 9688 überzeugt besonders

UpdateSeverin SM 9684 als Alternative

Der Severin SM 9684 von vorne
Der Severin SM 9684 von vorne

Wer sich für Severin entscheidet, aber lieber ein kompakteres Gerät anschaffen möchte, dem empfehlen wir den kleinen Bruder unseres Testsiegers, den „SM 9684“. Im nachträglichen Test macht er guten Milchschaum und hat ebenfalls den Vorteil eines entnehmbaren Kännchens, das in die Spülmaschine darf. Das Gerät hat jedoch weniger Fassungsvermögen und du musst auf das Drehrad für die Temperaturauswahl verzichten.

Preissieger Aicook - Unschlagbar günstig trotz einiger Abstriche

Der Milchaufschäumer „MMF-802-V2“ von Aicook ist unser Preistipp. Es ist das günstigste Gerät in unserem Milchaufschäumer Test. Dafür macht der Aicook aber einen wirklich ordentlichen Milchschaum. Im Gegensatz zum Testsieger von Severin ist die Betriebsart bei diesem Modell eine integrierte Heizspirale. Ein entfernbarer Quirl am Boden des Gefäßes schäumt höchstens 100 Milliliter Milch auf – die Markierung ist jedoch schwer zu erkennen.

Der Schaum selbst wird in einer Minute feinporig und schön sahnig. Bei der Temperatur legt das Gerät mit 66 Grad fast eine Punktlandung hin. Leider bleibt etwas unaufgeschäumte Milch am Boden zurück.

Kompaktes Design, simple Bedienung

Das Gerät lässt sich sehr leicht bedienen, da es nur zwei Knöpfe gibt: Einen für warme und einen für kalte geschäumte Milch. Wobei das Frost-Symbol hier etwas irreführend ist, denn diese Funktion kühlt die Flüssigkeit nicht oder macht dir gar einen Frappé. Der Milchaufschäumer wärmt die Milch beim Aufschäumen nur nicht auf.

Der Aicook Milchaufschäumer hat ein edles Design und ist sehr kompakt konstruiert – perfekt bei wenig Platz in der Küche. Leider kann er in puncto Reinigung nicht überzeugen. Dieses Modell darf nicht in die Spülmaschine. Da die Elektronik im gleichen Gehäuse wie das Milchgefäß verbaut ist, musst du auch bei der Reinigung per Hand aufpassen. Zum Glück tut dir die Antihaftbeschichtung einen guten Dienst, denn es bleibt nur wenig Milch kleben.

Wir empfehlen dir dieses Modell, wenn du auf große Mengen Milchschaum verzichten und bei der Reinigung Abstriche verkraften kannst. Zusammengefasst ist der Aicook zwar nicht der beste, aber definitiv der Milchaufschäumer mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Gut und günstig: Aicook MMF-802-V2

Design-Sieger: Philips Senseo CA6500/10 - Schönling mit hübscher Milchwolke

Der Philips Senseo CA6500/10“ hat in unserem Milchaufschäumer Test in puncto Design die Nase ganz vorn. Er ist in verschiedenen Farben erhältlich. Unser Testgerät kommt im stylischem Pastellgrün daher. Auch die Qualität der Verarbeitung überzeugt uns. Anders als bei den meisten Milchaufschäumern sind am Gehäuse keine Fingerabdrücke sichtbar.

Im Bereich Konstruktion ist der Senseo Milchaufschäumer gut durchdacht. Der Deckel „saugt“ sich durch den magnetischen Quirl automatisch am Gerät fest. Das Milchgefäß lässt sich einfach auf den Fuß stellen und steht dort auch sehr stabil.

Bei diesem Gerät befestigst du den Rührstab oben am Deckel. Das birgt den Nachteil, dass du schnell eine kleine Sauerei anrichtest, wenn du die Kanne öffnest. Doch das ist einer der wenigen Abstriche, die du beim Senseo Milchaufschäumer hinnehmen musst. Der Milchbehälter hat keinen Ausgießer. Trotzdem kannst du die Schaumkrönung durch den gebogenen Rand ohne Kleckern direkt in die Kaffeetasse gießen oder löffeln.

Cremige Schaumkrönung mit Abzügen bei der Reinigung

In 1,5 Minuten liefert das leise arbeitende Gerät dir den fast perfekten Milchschaum – schön cremig, feinporig, sehr gleichmäßig und wohl temperiert. Schade, dass der Senseo so wenig davon herstellt. Etwas mehr als 120 Milliliter Fassungsvermögen und der Senseo Milchaufschäumer hätte dem Testsieger durchaus Konkurrenz machen können. Ein wenig schlechter schneidet der Senseo auch bei der Reinigung ab. Er ist nicht spülmaschinengeeignet, lässt sich aber leicht mit einem feuchten Spülschwamm säubern. Auch das kostet den Senseo den Sieg. Doch was das Design anbelangt, kann ihm kein anderer Milchaufschäumer das Wasser reichen.

Der Philips Senseo CA6500/10 ist schick und macht guten Milchschaum

Alle weiteren Kandidaten im Milchaufschäumer Test

Auf das Siegertreppchen können es nicht alle Modelle schaffen. Doch auch manch anderer Milchaufschäumer im GuteWahl.de Test hat überzeugende Vorteile. Informiere dich hier über die weiteren Testkandidaten.

Für Schokifans und Luxus-Liebhaber: WMF LONO Milk & Choc

Die Erwartungen an den LONO Milk & Choc“ von WMF waren groß. Er hat gute Käuferbewertungen und geht in so manchem anderen Test als Sieger hervor. Der erste Eindruck ist äußerst positiv. Der WMF Lono Milchaufschäumer hat die mit Abstand hochwertigste Verarbeitung und macht durch den großzügigen Edelstahleinsatz auch optisch einiges her. Der Induktionsaufschäumer ist zwar kompakt konstruiert, aber groß und schwer. Wie der Testsieger verfügt der WMF über ein Kännchen zum Herausnehmen, in dem er die Milch aufschäumt. Etwas kompliziert gestaltet es sich den Quirl einzubauen. Uns hat es zunächst verwirrt, dass der Quirlstab einfach in das Gefäß gestellt und erst durch den Deckel fixiert wird. Der Quirl schwebt zudem frei im Boden des Quirlstabs. An sich eine geniale Konstruktion. Ungünstig ist nur, dass der Rührstab umkippt, wenn du den Milchschaum bei geöffneter Verschlusskappe ausgießt.

Die Bedienung hat WMF bei seinem Milchaufschäumer sehr gut gelöst. Der Regler lässt sich intuitiv bedienen und ermöglicht dir, auch kalte Milch aufzuschäumen oder ohne Aufschäumen zu erwärmen. Zudem stellt der WMF Milchschäumer auch Trinkschokolade her, dank mitgeliefertem „Schokokorb“ sogar aus richtigen Schokoladenstücken.

Beim Milchschaum erzielt der WMF Milchaufschäumer ein exzellentes Ergebnis. Der Milchschaum ist wunderbar cremig und sehr feinporig. Die Kanne des Milchschaumbereiters fasst im Schaummodus eine Füllmenge von 350 Millilitern – so viel schafft sonst nur der Testsieger von Severin. Dadurch, dass der WMF Milchaufschäumer mit Induktion funktioniert und ein herausnehmbares Gefäß hat, kannst du ihn sehr leicht reinigen. Das Edelstahl-Milchkännchen ist spülmaschinengeeignet und Milch backt nicht an. Der gute Milchschaum und die edle Verarbeitung machen den WMF Milchschaumbereiter fast zum Testsieger. Doch uns stört der umfallende Quirl beim Handling und die Größe des Geräts einfach zu sehr, um den doch recht stolzen Preis zu rechtfertigen.

Der edle WMF Milchaufschäumer bereitet auch Trinkschokolade zu

Melitta Cremio: Gutes Schaumergebnis zu stolzem Preis

Der Melitta Cremio gehört zu den Milchaufschäumern, die ohne Induktion funktionieren und bei denen sich Milchgefäß und Elektrik das Gehäuse teilen. Beim Ausgießen der Milch macht sich das Gewicht negativ bemerkbar. Der Quirl ist an der Verschlusskappe verbaut, du musst also erst mit einem tropfenden Rührbesen hantieren, bevor du die Milch in die Tasse gießen kannst – das gibt Punktabzüge. Der Schaum selbst hat eine gute Struktur und eine angenehme Temperatur. Das Gefäß fasst 150 Milliliter, also etwas mehr die anderen handlichen Geräte im Test. Der Milchaufschäumer des Kaffeeherstellers kann einen guten Milchschaum für sich verbuchen, die Reinigung ist in Ordnung und das Design ist auch ansehnlich. Doch all das rechtfertigt leider nicht den unangemessen hohen Preis.

Milchaufschäumer Melitta Cremio

2 Mal Tchibo Cafissimo – Elektrisch und mit Induktion

Das Kaffee-Unternehmen Tchibo darf gleich zwei Milchaufschäumer mit ins Rennen schicken – den kleinen elektrischen und den großen mit Induktion. Auch wenn die Betriebsart sich unterscheidet, haben beide Geräte ähnliche kleine Schwächen in der Konstruktion. Bei beiden sitzt der Deckel zu fest. Außerdem bleiben Fingerabdrücke auf dem dunklen Plastikgehäuse zurück. Und auch das haben die Tchibo-Geräte gemeinsam: Sie rattern beim Betrieb zu laut vor sich hin.

Der elektrische Milchaufschäumer von Tchibo ist klein, kompakt und hat nur eine Taste zum Starten. Das Milchgefäß ist fest verbaut und fasst eine Menge von 115 Millilitern. Innerhalb einer Minute ist ein stabiler und fester Milchschaum mit idealen 66 Grad fertig. Beim Handling fällt ein fehlender Ausgießer negativ auf – da geht schnell etwas daneben.

Beim Tchibo Induktionsaufschäumer kannst du das Milchgefäß zum Eingießen und Reinigen herausnehmen. Die Kanne lässt sich nicht gerade einfach auf dem Fuß platzieren, und vor allem beim Anheben stört der Deckel. Zudem ist der Milchaufschäumer ziemlich klobig und schwer. Überraschenderweise liefert das teurere Tchibo Gerät nicht das bessere Schaumergebnis. Die Milchmenge ist nicht ganz durchgeschäumt und verfügt über kein sahniges Mundgefühl. Dafür fasst die Kanne 260 Milliliter und erwärmt sie auf ideale 66 Grad.

Reinigen lassen sich die Milchaufschäumer von Tchibo gut, auch wenn der Induktionsschäumer mit dem Edelstahlkännchen hier die Nase vorn hat. Preislich sind die Tchibo Milchaufschäumer eher durchschnittlich.

Vava Milchaufschäumer – Schlicht und einfach

Das Design des Vava Milchaufschäumers „VA-EB008“ ist recht edel, auch wenn der Griff aus Plastik die hübsche Edelstahloptik etwas zerstört. Wenn du die aufgeschäumte Milch ausschüttest, ist der Griff aber durchaus sinnvoll – etwas was wir bei den anderen elektrischen Milchaufschäumern ohne Induktion vermisst haben. Der Schaum des Vava ist zwar feinporig, hat aber eine wenig sahnige Struktur und am Boden bleibt etwas ungeschäumte Milch zurück. Beim nur 115 Milliliter fassenden Gefäß erschwert festgebackene Milch am Boden die Reinigung. Alles in allem ist der Vava ein durchschnittlicher Milchaufschäumer, der uns weder begeistert noch besonders enttäuscht hat. Auffällig ist nur der ziemlich günstige Preis.

Vava Milchaufschäumer

Arendo milkloud – Der gescheiterte Zwilling des Preissiegers

Wir wissen nicht, wer hier von wem abgekupfert hat – doch die Übereinstimmungen zwischen den Milchaufschäumern von Arendo und Aicook sind doch sehr auffällig. Spannend also, welches der beiden Geräte besser abschneidet, der deutsche Importeur Arendo oder das No-Name-Produkt aus China. Der Milchaufschäumer „Arendo milkloud 300777“ ist klein, kompakt und macht optisch einen guten Eindruck. Die Bedienung funktioniert baugleich mit dem Preissieger mit zwei Tasten für warmen und kalten Milchschaum. Bei diesem trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Der Milchschäumer macht mit 72 Grad etwas zu heißen Milchschaum, dessen Struktur uns nicht überzeugen kann: Er hat kein gutes Mundgefühl, ist kaum sahnig und die Milch schäumt das Gerät nicht vollständig durch. Der Milchaufschäumer lässt sich wie unser Preis-Leistungs-Tipp schwer reinigen, da die Elektronik im gleichen Gehäuse wie das Milchgefäß verbaut ist. Zudem backt die Milch am Boden an. Der Arendo gehört in unserem Test zu den günstigsten Milchaufschäumern. Der noch günstigere Aicook leistet dafür aber bessere Milchschaumergebnisse.

Arendo milkloud Milchaufschäumer

Clatronic MS 3326 – lautstark, aber praktisch

Der Milchschaumbereiter „MS 3326“ von Clatronic gehört zu den Geräten, bei denen du den Milchbehälter herausnehmen kannst. Das verschafft ihm schon mal Pluspunkte, denn die Reinigung und das Handling funktionieren so einfach besser. Optisch macht der Clatronic wenig her. Die Verarbeitung scheint billig und auch das Design überzeugt uns wenig. Leider macht dieser Milchaufschäumer sich durch ein äußerst lautstarkes Rattern bemerkbar, das auf Mängel in der Verarbeitung schließen lässt. Das schadet dem Milchschaum aus höchstens 250 Millilitern Milch allerdings wenig. Der ist durchaus in Ordnung, mit angenehm fester und feinporiger Struktur.

Neben der Milch kann der Clatronic explizit auch andere Flüssigkeiten wie Soßen erhitzen und hat dafür eine eigene Taste. Die Reinigung gestaltet sich beim Clatronic trotz separatem Kännchen weniger gut, da sich die Milch schnell festbackt und das Gefäß auch nicht spülmaschinengeeignet ist. Den recht günstigen Preis darf der Clatronic Milchaufschäumer wieder auf der Habenseite verbuchen. Insgesamt also ein durchaus solides Produkt.

Milchaufschäumer Clatronic MS 3326

Wie haben wir getestet?

Das Ergebnis beim Aufschäumen ist das A und O bei unserem Milchaufschäumer Test. Es geht zu einem Großteil in das Gesamtergebnis ein. Wir haben zum Testen also in erster Linie jede Menge Milch geschäumt. Dabei testeten wir zwar auch, wie der Schaum mit Halbfettmilch oder Sojamilch gelingt. Für eine gute Vergleichbarkeit haben wir im Test aber natürlich immer die gleiche Milch verwendet – nämlich frische kalte Vollmilch. Diese empfehlen auch viele Baristas. Der Fettgehalt sorgt dafür, dass sich die Geschmacksstoffe des Kaffees besonders gut wahrnehmen lassen. Außerdem hat frische Vollmilch gute Schaumeigenschaften. Der Milchschaum sollte feinporig, locker und sahnig sein. Ideal ist er bei 60 bis 70 Grad. Viel heißer sollte der Schaum nicht werden, denn dann können sich die stabilisierenden Eiweißverbindungen lösen.

Außerdem haben wir die Bedienung und die Verarbeitung der Geräte getestet: Lassen sie sich leicht zusammenbauen und intuitiv bedienen? Beim Aufschäumen und Erwärmen der Milch haben wir zudem gemessen, wie laut und schnell die Geräte arbeiten.

Bei Milchaufschäumern ist die Reinigung ein weiteres wichtiges Bewertungskriterium. Warme Milch bietet den idealen Nährboden für Keime. Es empfiehlt sich also, die Geräte nach jedem Einsatz gut zu säubern. Das sollte dann natürlich leicht und unkompliziert gehen. Ist das Gerät spülmaschinengeeignet, verschafft das dem Modell automatisch Pluspunkte.

Eine leichte Reinigung war uns im Test wichtig

Worauf soll ich bei einem Milchaufschäumer achten?

Milchaufschäumer erwärmen und schäumen entweder elektrisch oder über Induktion. Letzteres hat den Vorteil, dass sich die Energie für Quirl und Hitze auf das Milchgefäß überträgt, ohne dass darin eine Elektronik verbaut ist. Die Gefäße lassen sich dadurch leicht aus dem Gerät entfernen und reinigen. Teilweise sind die Kannen sogar spülmaschinengeeignet.

Bei einer guten Antihaftbeschichtung und einem einfach zu entfernenden Schaumbesen, geht die Reinigung aber auch bei den elektrischen Geräten leicht von der Hand, zum Beispiel beim Philips Milchaufschäumer.

Auf die Milchmenge kommt es an

Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium für dich ist die Füllmenge. Benutzt du den Milchaufschäumer alleine oder für die ganze Familie? Hast du oft Besuch, der zum Kaffeetrinken vorbeikommt? Und welche Kaffeespezialität möchtest du zubereiten? Das sind wichtige Fragen, die es vor dem Kauf zu beantworten gilt.

Für Cappuccino benötigst du weniger Milch als für Latte Macchiato. Die Geräte im Test verfügen über eine Füllmenge von 100 bis 350 Milliliter. Schaum aus 100 Milliliter Milch reicht eher nur für einen Latte Macchiato.

Achtung übrigens bei der Herstellerangabe über das Fassungsvermögen: Es gibt meist unterschiedliche Angaben für die Höchstmengen an Milch, die sich aufschäumen lässt und die sich lediglich aufwärmen lässt. In unseren Angaben beziehen wir uns nur auf die Füllmenge im Aufschäummodus.

Das Fassungsvermögen unterscheidet sich meist, je nachdem ob du Milch aufschäumen oder nur erwärmen möchtest

Wissenswertes über Milchaufschäumer