Mit dem Smoothie Mixer Frucht-Drinks herstellen – 9 Standmixer im Vergleich

Für den perfekten Smoothie schneidest du Obst und Gemüse in kleine Stücke und füllst sie in den Mixbecher. Wichtig dabei ist, dass du das Füllvolumen nicht übersteigst. Das Maximal-Volumen erkennst du meist an einer Markierung am Becher. Danach verschließt du den Mixbehälter und startest den Motor. Die scharfen Klingen zerkleinern die Zutaten und sorgen dafür, dass alles eine homogene, trinkbare Masse wird.

Die Standmixer gibt es in unterschiedlichen Leistungsstärken. In unserem Smoothie Maker Test haben wir Produkte aus der 300-Watt bis 900-Watt-Klasse angesehen. Ihre Unterschiede lassen sich meist in der Homogenität der Smoothie-Masse erkennen. Zudem pürieren leistungsstärkere Geräte die Zutaten schneller zur gewünschten Konsistenz. Entscheidend dabei ist auch die Qualität der Messerklinge.

In diesen Kategorien haben wir die Smoothie Maker getestet

  • Konsistenz des Smoothies: Ein Smoothie sollte sich ohne Stückchen trinken lassen. Daher testen wir die Cremigkeit und die Homogenität des fertigen Safts.
     
  • Geräuschentwicklung: Die meisten Menschen bedienen den Smoothie-Mixer schon in den frühen Morgenstunden. Um niemanden so früh aus dem Bett zu klingeln, sollte der Prozess möglichst leise erfolgen.

Unser Smoothie Maker Testsieger: der WMF Kult X Mix & Go

Nicht nur dank seines schlichten Edelstahl-Designs punktet der Smoothie Maker von WMF. Vor allem überzeugt er mit seiner Qualität. Bei allen Kriterien (Material, Geruchentwicklung, Klingenqualität, Verschlusssicherheit, Standhaftigkeit, Dichte und Konsistenz) holt er hier die volle Punktzahl. Selbst feste Nüsse und harte Eiswürfel zerkleinert er sekundenschnell und lässt sie unbemerkt in der cremigen Obst- und Gemüse-Masse. Dank seinem schmalen Design lässt sich der Standmixer leicht verstauen. Praktisch ist auch die 600 Milliliter fassende Trinkflasche, die du gleichzeitig als Mixbehälter nutzen kannst: Nach dem Mixen einfach den Klingenaufsatz abschrauben, gegen den Trinkaufsatz austauschen und mitnehmen. „Mix & Go“ nennt das der Hersteller.

Ein paar Punkte Abzug gibt es bei der Reinigung und der Lautstärke. Da die Trinkflasche recht schmal ist, ist die Reinigung etwas umständlich – obwohl sie in die Spülmaschine darf. Die Flasche wird dort leider nicht zu hundert Prozent sauber und trocken. Deshalb mussten wir im Anschluss häufig noch einmal Hand anlegen. Beim Mixprozess war das Gerät ein wenig lauter als mancher Konkurrent. Wir führen das auf die hinzugefügten Eiswürfel zurück.

Smoothie im WMF Kult X

Unser Preissieger: der Klarstein Juicinho Nero Standmixer

Im Preis-Leistung-Verhältnis liegt der Standmixer von Klarstein knapp vor dem WMF Gerät und erreicht die volle Punktzahl. Hier zahlst du genau den Preis, der das Produkt auch wert ist. Besonders gut schneidet der Mixer zudem bei der Lautstärke ab. Sein Geräuschpegel geht in der Küchenakustik fast unter. Dabei erledigt er seine Arbeit schnell und zuverlässig. Circa 15 bis 20 Sekunden braucht der „Juicinho Nero“ bis sein Inhalt cremig und einheitlich ist.

Anders als bei den meisten anderen Geräten ist der Mixaufsatz keine Flasche. Hier liefert Klarstein zwei unterschiedlich große Mixbehälter plus einen Becher mit. Der Vorteil: Sie lassen sich im Vergleich zu einer dünneren Flasche fantastisch spülen. Der Nachteil: Du kannst den Smoothie weniger leicht mitnehmen und unterwegs trinken. Ein Hingucker in der Küche ist der Standmixer jedoch auf jeden Fall. Sein schwarz-silbernes Gehäuse verleiht ihm einen edlen Touch, der dank seinem blau leuchtenden Geschwindigkeitsregler modern und zeitgemäß wirkt.

Die weiteren getesteten Smoothie Maker im Überblick

Neben dem Testsieger und dem Preissieger in unserem Smoothie Maker Test haben wir noch sieben weitere Geräte getestet. Hier findest du alle Infos.

Philips ProBlend 6 HR3556 – der Power-Mixer bei täglichem Bedarf

Der Smoothie Maker von Philips ist das Testgerät mit der größten Power. 900 Watt und ein Mixbecher aus Glas für bis zu 1.500 Milliliter Füllmenge machen ihn zu einem wahren Kraftpaket. Entsprechend der Watt-Zahl ist auch auf seine Leistung und das Ergebnis Verlass. Der Smoothie wird innerhalb weniger Sekunden fein und cremig, selbst bei Rezepten mit Nüssen, festem Gemüse oder Eiswürfeln. Und das schafft der Smoothie Maker im Test auch noch ohne viel Getöse.

Das Gerät liefert Philips mit einem Flaschenaufsatz, der sich dank seiner breiten Öffnung ideal in der Spülmaschine reinigen lässt. Punktabzug gibt es beim Preis. Mit zum Testzeitpunkt circa 90 Euro (Stand: Dezember 2018) ist der Mixer wahrlich kein Schnäppchen. Wer jedoch mehr als Smoothies zaubern möchte, ein verlässliches Produkt sucht und sehr hohe Qualität bevorzugt, wird mit dem Philips ProBlend 6 sicherlich glücklich.

AEG Sport Blender SB2400 – der eher Langsame statt sportlich Schnelle

Der AEG Standmixer hat es sich zur Aufgabe gemacht, schnelle Mahlzeiten für Sportler zuzubereiten. Deshalb zerkleinert er auch die Zutaten direkt in der Flasche. Das Versprechen der schnellen Zubereitung erfüllt er jedoch nicht. Bei unserem Test mit Ananas, Joghurt und getrockneten Aprikosen brauchte der Mixer circa eine Minute, um eine cremige Konsistenz herzustellen. Dabei haben wir uns an ein empfohlenes Rezept aus der Bedienungsanleitung gehalten. Der Hersteller rät dazu, dem Gerät nach jedem Einsatz eine Pause zu gönnen, bevor du die Klingen erneut zum Drehen bringst. Besonders die Zubereitung mehrerer Smoothies dauert so definitiv zu lang, und das bei solch simplen Zutaten.

Russell Hobbs Smoothie Maker Mix & Go Steel – seine Smoothies sind wahrer Genuss

Dieses Gerät ist eines unserer Favoriten! Denn die Smoothies des Russell Hobbs werden unglaublich cremig – trotz Eiswürfeln. Und die Qualität des Produkts ist einwandfrei. Das hochwertige Material ist gut verarbeitet und die Mixbehälter lassen sich leicht abnehmen und einsetzen.

Wie beim Smoothie Maker von WMF werden die Zutaten direkt in der Trinkflasche püriert. Flasche abdrehen, Klingen- gegen Trinkaufsatz austauschen und genießen. Leider konnte der Standmixer in ein paar Kriterien nicht ganz überzeugen. Der Flaschenaufsatz lässt sich aufgrund seiner schmalen Öffnung etwas schwieriger reinigen und trocknen. Auch das Kabel für den Stromanschluss könnte länger sein. Trotzdem eine tolle Leistung und ein super Produkt.

Homgeek Mini Blender GS-627 – Klein, langsam, aber cremig

Der Mini-Mixer von Homgeek erhält bei uns den dritten Platz im Test. Er kommt ebenfalls mit einer Trinkflasche, die 600 Milliliter fasst daher. Das schmale Motorgehäuse mit praktischem Tragegriff lässt sich auch in kleinen Küchen gut verstauen. Auch die Lautstärke und Konsistenz des Smoothies schneiden sehr gut ab.

Abzüge erhält der Smoothie Maker aufgrund einer leichten Geruchsentwicklung. Außerdem setzen sich während des Mixens Schichten mit unterschiedlicher Konsistenz im Flaschenbehälter ab. Das führt dazu, dass es einige Zeit dauert, bis die gewünschte Gleichmäßigkeit erreicht ist. Je nach Obst oder Gemüse ist auch ein kurzes Schütteln vor dem Trinken nötig.

AmazonBasics – der Mittelklasse-Mixer

Mit circa 24 Euro (Stand: Dezember 2018) liegt der Mixer von AmazonBasics bei den günstigeren Modellen. Im Paket enthalten sind auch zwei Trinkflaschen, in denen du die Smoothies direkt zubereiten kannst. Den günstigen Preis bemerken wir jedoch im Material. Viel Plastik! Das gibt Punktabzüge in der Wertigkeit und der Stabilität. Denn der Mixer hat dadurch ein geringeres Gewicht, weshalb er schneller zu wackeln beginnt. Auch die Flaschen-Problematik bei der Reinigung lässt sich hier erneut erkennen.

Durch den handlichen Durchmesser der Flasche wird sie in der Spülmaschine nicht hundertprozentig sauber und trocken. Die Cremigkeit des Smoothies und die angenehme Lautstärke beim Mixen sind jedoch zufriedenstellend. Dieses Modell ist eine gute Variante für alle, die auf die Optik nicht sehr viel Wert legen und denen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig ist.

Fochea TB18SM Smoothie Maker – Der kleine Stinker

Trotz schickem Design und unterschiedlichstem Zubehör kann der Fochea Standmixer nicht überzeugen. Zum Mixer liefert der Hersteller neben der Trinkflasche noch einen Zerkleinerer plus einen großen Mixbehälter zum Pürieren für Suppen und Brei. Letzterer hat eine Füllmenge von 1.200 Millilitern. Das ist praktisch, wenn du ausreichend Stauraum oder Ablagefläche in der Küche besitzt.

Durchgefallen ist der Mixer leider in der Kategorie Geruchentwicklung. Sobald sich der 700 Watt starke Motor in Gang setzte, bläst uns aus dem Motorgehäuse ein strenger Geruch nach Kunststoff entgegen. Wer sich davon jedoch nicht abschrecken lässt und auf der Suche nach einem Allroundtalent ist, wird mit dem Fochea TB18SM sicherlich zufrieden sein. Preislich liegt er mit circa 50 Euro auch deutlich unter seinem Test-Konkurrenten ProBlend 6 von Philips. An seine Qualität kommt er jedoch nicht heran.

Gourmetmaxx 3186-1 Mixer Mr. Magic – sein Schein trügt

Der Mini-Mixer von Gourmetmaxx liegt mit 700 Watt im oberen Power-Segment unserer Testprodukte. Dennoch dürfen laut Anleitung keine Eiswürfel verarbeitet werden. Schade! Möglicherweise liegt das an einer schwächeren Klingenqualität. Wir testen den Mixer mit einem Rezept aus der Anleitung mit Babyspinat, roten Trauben und Kokoswasser. Nach 35 Sekunden ist seine Konsistenz leider immer noch nicht zufriedenstellend. Der Spinat flockt und es ist keine Spur von Cremigkeit zu erkennen. Sicherlich ist das auch ein Problem der im Rezept vorgegebenen Zutaten. Zudem setzen sich nach dem Mixen unterschiedliche Schichten ab. Mehr als das stören fast nur noch die saugfähigen Standbeine. Ein flexibles und reibungsloses Verrücken des Geräts war dadurch kaum möglich. Bei jedem unvorsichtigen Versuch den Mixer in eine neue Position zu bringen, schwappte bei offenem Deckel etwas Smoothie-Flüssigkeit über.

Fazit: Auch, wenn Gourmetmaxx den Mr. Magic-Mixer mit einer Menge an Zubehör liefert, belegt er mit dieser schwachen Leistung, seiner Lautstärke und dem nicht zu Ende durchdachten Design nur den achten von neun Plätzen

Wie haben wir in unserem Smoothie Maker Test bewertet?

Um die Qualität und Cremigkeit der Smoothies zu testen, haben wir uns zunächst die Bedienungsanleitungen vorgenommen. Sind dort Rezepte zu finden, entscheiden wir uns für das mit der größten Schwierigkeitsstufe, beispielsweise mit Eiswürfeln, festem Gemüse oder Nüssen. Bei Anleitungen ohne Rezept, suchen wir uns selbst eins, das den höchstmöglichen Ansprüchen entspricht.

Mit allen Zutaten kleingeschnitten im Mixbecher stoppten wir die Zeit. Manche Anleitungen geben hier Sekundenangaben vor. Falls dies nicht der Fall ist, orientieren wir uns an der Homogenität der Masse. Dabei überschreiten wir jedoch nie die maximale Mixzeit von einer Minute. Die Cremigkeit haben wir dann beim Umschütten vom Mixbehälter in ein Glas und beim Trinken bestimmt. Hierbei sind vor allem ein gleichmäßiger Auslauf und eine Konsistenz ohne Stückchen entscheidend.

Für den Akustikvergleich haben wir die Smoothie Maker in einer Küche ohne Nebengeräusche nacheinander betrieben. Alle Mixbecher sind dabei mit den gleichen Inhaltsstoffen befüllt. Geräte, die sich dabei nicht unterscheiden lassen, erhalten dieselbe Bewertung.

Welchen Standmixer soll ich kaufen? Darauf musst du achten

Beim Smoothie Maker Test stellen wir fest, dass es vor allem auf hochwertige Materialien ankommt. Wünschst du dir einen cremigen Smoothie, ist die Klingenqualität zusammen mit der Wattzahl meist entscheidend. Dafür muss der Mixer keine Unsumme kosten. Der Preis unserer teuren Testgeräte ergibt sich meist aus viel zusätzlichem Zubehör.

Wem es allein auf einen guten Frucht-Drink ankommt, kann hier einiges sparen - vor allem auch Platz in der Küche. Wenn du es gerne schnell und unkompliziert hast, solltest du dich für ein Gerät mit Flaschenaufsatz entscheiden. Durch das direkte Mixen in der Flasche ist der vitaminreiche Drink in wenigen Sekunden fertig und bereit zum Mitnehmen. Der etwas größere Mehraufwand bei der Reinigung ist das auf jeden Fall wert.

Wichtige Fragen zum Smoothie Maker