Vakuumierer Test – Nicht nur für Sous Vide Köche

Vakuumiergeräte erleichtern dir als praktischer Helfer den Küchenalltag. Und das mit gleich zwei Anwendungsmöglichkeiten: Zum einen sind frische Zutaten in einem Vakuumbeutel versiegelt deutlich länger haltbar und können problemlos eingefroren werden. Zum anderen kannst du vakuum-verpacktes Fleisch und Gemüse mit der Sous-vide-Methode punktgenau und schonend garen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Vakuumierer weiterentwickelte Folienschweißgeräte sind. Letztere verschweißen zwar Folien, versiegeln einen Frischhaltebeutel meist allerdings nur luftdicht, ohne ein Vakuum herzustellen. Das wiederum ist für eine lange Haltbarkeit und das Sous Vide Kochen entscheidend. Der Vakuumierer soll dir den Küchenalltag erleichtern, wichtig sind da in erster Linie eine gute Effizienz und eine einfache Bedienung.

Mit allen von uns getesteten Vakuumierern lassen sich bis zu 30 Zentimeter breite Kunststoffbeutel versiegeln. Zudem sollte das Gerät gut verarbeitet sein. Auch wäre es schön, wenn die Nachbarn nicht wutschnaubend über den Lärm beschweren, jedes Mal, wenn du dein Vakuumiergerät verwendest. Die von uns getesteten Geräte liegen preislich zwischen 30 und 140 Euro.

In diesen Kategorien haben wir getestet

  • Bedienung und Funktionalität: Lässt sich der Vakuumierer einfach und intuitiv bedienen? Welche Funktionen bietet das Gerät? Wie praktisch ist es im Küchenalltag?
     
  • Material und Verarbeitung: Wie hochwertig ist das Vakuumiergerät verarbeitet? Ist es standfest oder eher wackelig auf den Beinen?
     
  • Leistung, Lautstärke und Geschwindigkeit: Wie effizient arbeitet der Vakuumierer? Wie laut ist das Gerät im Betrieb? Wie lange dauert das Vakuumieren und Versiegeln?

Unser Testsieger: Der Klarstein FoodLocker Pro

Hochwertig, praktisch, schnell! So stellen wir uns ein Vakuumiergerät vor. Der „Klarstein FoodLocker Pro“ erfüllt alle Anforderungen und holt sich souverän den Testsieg. Das Gehäuse aus massivem Edelstahl und Kunststoffelementen ist sehr gut verarbeitet. Trotzdem gehört es mit gerade einmal 1,5 Kilogramm zu den Leichtgewichten im GuteWahl.de Test. Auf der Arbeitsfläche steht der Klarstein sicher und unverrückbar - da wackelt nichts. Zwar ist das Gerät bei aufgeklapptem Deckel etwas kopflastig, aber die Gefahr, dass dir der FoodLocker umkippt, besteht dabei nicht.

Kraftvolle Saugpumpe mit hervorragendem Vakuumier-Ergebnis

Die Bedienung des FoodLockers ist simpel: Der Klarstein verfügt über die Einstellungen „Auto“, „Seal“ und „Vacuum“. Im Automatikprogramm saugt das Gerät die Luft aus dem eingelegten Beutel und versiegelt diesen mit einer robusten drei Millimeter breiten Schweißnaht in unter 20 Sekunden. Einige Konkurrenten sind da schneller, liefern aber im Automatikbetrieb kein besseres Vakuumier-Ergebnis. Der Kunststoffbeutel weist zwischen den eingeschweißten Lebensmitteln – unter anderem Apfelschnitze und ganze Haselnusskerne – keine größeren Lufteinschlüsse auf. Auch die Lautstärke fällt nicht unangenehm auf.

In den beiden anderen Einstellungen „Seal“ und „Vacuum“ kannst du die Vakuumbeutel entweder nur verschweißen oder ihnen nur die Luft entziehen. Zudem lassen sich zwei verschiedene Schweißzeiten für trockene und feuchte Zutaten einstellen. Darüber hinaus verfügt der FoodLocker über einen schmalen Flüssigkeitsabscheider, der verhindert, dass die Vakuumpumpe Flüssigkeit einsaugt. Praktisch ist eine schmale Ausbuchtung an der Rückseite des Geräts, in der sich nach Gebrauch das Kabel verstauen lässt.

Für Sous Vide Köche das beste Gerät im Test

Im Lieferumfang des FoodLocker enthalten sind fünf kleine (30 x 21,5 cm) und fünf große (39,5 x 28 cm) Vakuumbeutel, also kannst du sofort nach dem Auspacken loslegen. Etwas Abzug gibt es für die rudimentäre Bedienungsanleitung. Irgendwie hatten wir beim Lesen das Gefühl, die Anleitung gehört zu einem anderen Gerät. Glücklicherweise ist das Gerät jedoch selbsterklärend. Und auch der Preis im mittleren Segment ist fair. Wer gerne nach der Sous-vide-Methode kocht ist mit dem Klarstein bestens bedient. Praktischerweise ist das Gerät im Set mit dem Sous Vide Stick von Klarstein erhältlich.

Der Preis-Leistungs-Sieger: Profi Cook PC-VK 1080 – knapp am Testsieg vorbei geschrammt

Der "Profi Cook PC-VK 1080" reiht sich im Test direkt hinter dem Testsieger ein, schnappt sich allerdings den Preissieg. Ebenso wie der Klarstein punktet er mit einem wertigen Edelstahlgehäuse. Optisch könnten die beiden Modelle Zwillinge sein. In Sachen Bedienung gefällt uns der Profi Cook gut, auch wenn die Haptik der Bedienknöpfe weniger elegant wirkt als beim Klarstein. Die Einstellungen für das Vakuumieren trockener und feuchter Zutaten ist sehr praktisch. Über die Turbo-Taste lässt sich die Leistung der Vakuumpumpe erhöhen. Die Standarteinstellung „Normal“ ist für das Einschweißen druckempfindlicher Zutaten gedacht. Auch im „Turbo“-Betrieb fällt die Pumpe in der alltäglichen Geräuschkulisse der Küche nicht aus dem Rahmen. Mit knapp 20 Sekunden für den 20 x 30 Zentimeter Beutel liegt der Profi Cook ebenfalls auf den vorderen Plätzen.

Insgesamt ist das Vakuumier-Ergebnis gut, wenn auch nicht ganz so gut wie beim Testsieger. Das kostet den Profi Cook letztlich den Testsieg. Da ist der Klarstein etwas effizienter und darüber hinaus einfacher und intuitiver konzipiert. Versiegelt wird mit einer ausreichend breiten Schweißnaht. Wenn du Wert darauf legst auch weiche und druckempfindliche Zutaten einzuschweißen, ist der Profi Cook eine echte und etwas günstigere Alternative zum Testsieger.

Leichtbausieger Severin FS 3601 – Gewinner im Fliegengewicht

Kompakter als der „Severin FS 3601“ ist im Test keiner. Der Vakuumierer lässt sich unkompliziert verstauen – er passt sogar in die Küchenschublade. Leider fehlt eine Kabelaufwicklung oder ähnliches. Die Verarbeitung des Severin ist gut. Wir müssen uns erst an den Verschlussmechanismus gewöhnen, der ist zu Beginn etwas schwergängig. Aber nach einigen Durchgängen haben wir den Bogen raus. Und damit wären wir beim zweiten großen Pluspunkt des Severin: Er ist sehr einfach zu bedienen. Knopf drücken und warten bis die Lämpchen leuchten. Ein 20 x 30 Zentimeter Vakuumierbeutel ist in unter 20 Sekunden fertig versiegelt. Die Schweißnaht misst zwei Millimeter und ist stabil und dicht.

Eine separate Funktion für feuchte Zutaten fehlt. Mit einer Stopptaste kannst du das Vakuumieren jedoch jederzeit unterbrechen. Mit dem beiliegenden Schlauch lassen sich zudem Behälter vakuumieren. Ebenfalls mitgeliefert werden fünf 20 x 30 Zentimeter große Vakuumbeutel. Wie der Testsieger liegt das Gerät im mittleren Preissegment. Wer nicht viel Platz in der Küche hat und ein unkompliziertes Gerät bevorzugt, kann beruhigt zum Severin FS 3601 greifen.

Die weiteren getesteten Vakuumiergeräte im Überblick

Wir haben sieben weitere Vakuumierer für dich getestet. Mit dabei auch der schwere Caso VC150, der sich mit dem Testsieger lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. So haben sie sich geschlagen.

Caso VC150 – Teures Schwergewicht

Viel hat nicht gefehlt und der „Caso VC150“ hätte sich den Testsieg geschnappt. In puncto Verarbeitung ist das Gerät absolut hervorragend. Das Gehäuse aus Edelstahl und robustem Kunststoff wirkt edel und hochwertig. Allerdings ist der VC150 auch das teuerste Gerät im Test. Das kostet ihn letztlich den Sieg. Das Vakuumier-Ergebnis hält sich mit dem Testsieger die Waage. Der Caso vakuumiert und versiegelt die mitgelieferten 20 x 30 Zentimeter Beutel in etwas über 20 Sekunden mit einer massiven zwei Millimeter Schweißnaht.

Lufteinschlüsse sind zwischen den eingeschweißten Nüssen nicht zu erkennen. Der VC150 punktet auch mit seinen Funktionen. Das Gerät verfügt über separate Tasten für das Vakuumieren trockener und feuchter Zutaten. Darüber hinaus ist das Vakuumieren von Behältern via Schlauch möglich. Der Lieferumfang ist vorbildlich: Ein Vakuumschlauch, der obendrein clever in einer Halterung am Gerät angebracht ist, zehn Vakuumbeutel sowie eine Ersatzdichtung.

Als einziges Gerät im Test verfügt der Caso über eine „Vakuumierkammer“, die eventuelle überschüssige Flüssigkeit auffängt. Diese lässt sich leicht herausnehmen und reinigen, wenn mal was daneben geht. Trotz seines Gewichts ist der Caso auch geöffnet nicht kopflastig und wackelt auf dem Küchentisch nicht. Insgesamt ein hervorragender Vakuumierer, in unseren Augen allerdings etwas zu teuer.

Caso VC10 Vakuumiersystem – Vakuumierer mit Soundeffekt

An der Leistung lässt sich beim „Caso VC10“ nichts aussetzen. Der Vakuumierer macht das, was er soll. Er vakuumiert. Und das mit einer ordentlichen Schweißnaht und ohne ersichtliche Lufteinschlüsse zwischen den Zutaten. Das Luftabsaugen und Versiegeln eines 20 x 30 Zentimeter Beutels erledigt das Modell in unter 20 Sekunden und gehört damit zu den schnellsten im Test. Die Verarbeitung ist sehr wertig, allerdings wackelt unser Testgerät etwas auf der Arbeitsfläche. Das gibt Abzug! Unschön ist auch, dass das Gerät im Stand-by-Betrieb unangenehm fiept. Mitgeliefert werden zehn Profi-Vakuumierbeutel sowie eine Ersatz-Gummidichtung. Auf der Habenseite verbucht der VC10 Schnelligkeit und solides Vakuumieren. In Sachen Geräuschentwicklung und Standfestigkeit steckt er allerdings tief im Soll.

Allpax F 110 – Das schnelle Einsteigermodell

Der „Allpax F110“ kommt äußerst solide und schnörkellos daher. Die Verarbeitung ist weder besonders hochwertig noch wirkt der Vakuumierer billig. Die Bedienung geht leicht von der Hand. Der Allpax vakuumiert und versiegelt vollautomatisch. Das Abpumpen der Luft und das Verschweißen von Beutel oder Folie lässt sich auf Knopfdruck auch unabhängig voneinander durchführen. Für einen 20 x 30 Zentimeter Beutel benötigt der Allpax knapp 15 Sekunden. Das ist sehr schnell! Lufteinschlüsse halten sich in Grenzen. Allerdings ist die Schweißnaht nur knapp 1,5 Millimeter stark und weist kleine Unregelmäßigkeiten auf, ist aber dicht.

Besonders praktisch: Im Lieferumfang sind ganze 100 Vakuumierbeutel aus robustem 100 % BPA-freiem Kunststoff enthalten. Ebenfalls mit dabei ist ein Schlauch zum Vakuumieren eigener Konservengläser und Behälter. Der Schlauch riecht beim Auspacken allerdings penetrant nach Kunststoff. Abzug gibt es jedoch nicht für den strengen Geruch, sondern dafür, dass die Verwendung des Schlauches in der eigentlich guten Bedienungsanleitung mit keinem Wort erklärt ist. Der Allpax verfügt auf der Unterseite über einen kleinen Hohlraum, indem du das Kabel nach Gebrauch platzsparend verstauen kannst. Letztlich ist der Allpax ein solides Vakuumiergerät. An den etwa gleich teuren Testsieger reicht er allerdings nicht heran.

Aobosi Vaccum Sealer – Zwei Geräte in einem

Dass der "Aobosi Vaccum Sealer" das günstigste Gerät im Test ist, sieht man sofort. Die Verarbeitung des Kunststoffgehäuses überzeugt uns nicht wirklich. Das Vakuumier-Ergebnis ist allerding in Ordnung. Den 20 x 30 Zentimeter Beutel schafft der Aobosi in gut 20 Sekunden. Auch die Bedienung gestaltet sich simpel. Sie funktioniert am besten im Automatikbetrieb. Gleichzeitig lässt sich das Gerät auch als herkömmliches Folienschweißgerät verwenden. Gefallen hat uns die Kabelaufwicklung an der Unterseite. Das ist praktisch und verhindert Kabelsalat im Küchenregal.

Gut gemeint haben es die Hersteller mit dem an der Rückseite integrierten Cutter zum Schneiden der Vakuumierfolien. Der ist allerdings nicht wirklich praktikabel, sondern sehr fummelig und auch nicht besonders stabil. Als wir den oberen Rand eines handelsüblichen Vakuumierbeutels abschneiden wollen, kapituliert die kleine Klinge. Ausgelegt ist der Cutter eher für ein Folienschweißgerät, das mit dünneren Kunststoffbeuteln arbeitet.

Geryon E5700 Vacuum Sealer – Der Wackel-Kandidat

Eigentlich sieht der „Geryon E5700 Vacuum Sealer“ recht schick aus. Die Edelstahl-Verkleidung macht optisch was her. Das Bedienpanel ist als Touchpad angelegt. Auch seine Leistung ist solide: In knapp 20 Sekunden vakuumiert das Gerät einen 20 x 30 Zentimeter Kunststoffbeutel mit einer erfreulich breiten und widerstandsfähigen Schweißnaht. Neben einem Modus für trockene und feuchte Zutaten verfügt der Geryon mit dem „Gentle mode“ auch über eine Einstellung für druckempfindliche Zutaten.

Abzug gibt es für die Bedienungsanleitung. Die ist abenteuerlich und liest sich wie in der Kaffeepause mit dem Google-Übersetzer erstellt. Zum Glück allerdings ist die Bedienung völlig selbsterklärend. Ein weiteres Manko ist der Klappmechanismus des Gerätes. Der wirkt äußerst zerbrechlich. Außerdem ist die obere Klappe des Gehäuses durch das verwendete Edelstahl schwerer als die untere Seite. Dadurch ist der Geryon kopflastig und im aufgeklappten Zustand sehr kippelig.

Amazon Basics Food Sealer

Der Food Sealer aus dem Basic Sortiment von Amazon kommt als kompaktes Gerät daher. An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Einen 20 x 30 cm Standart-Beutel vakuumiert und versiegelt der Food Sealer in etwas mehr als 20 Sekunden. Ein guter Wert! Die Schweißnaht ist mit drei Millimetern angenehm breit und gleichmäßig verschweißt. Lufteinschlüsse zwischen den einzelnen Zutatenstücken sind nicht auszumachen.

Für das Vakuumieren von feuchten Zutaten verfügt das Gerät über eine eigene Programmeinstellung. Die mitgelieferten Vakuumbeutel werden explizit als wiederverwertbar betitelt. Generell gilt fürs Vakuumieren, die Kunststoffbeutel so oft wie möglich wieder zu verwenden, damit der Plastikmüll nicht ausufert. Praktisch ist die einfache Kabelaufwicklung an der Rückseite.

Severin FS3604 – Klassisches Folienschweißgerät, aber kein Vakuumierer

Der „Severin FS3604“ ist ein klassisches Folienschweißgerät. Für Sous-vide-Garen eignet er sich unserer Meinung nach nur bedingt bis gar nicht. Die handelsüblichen verstärkten Vakuumbeutel fürs Sous-vide-Garen verschweißt das Gerät nur unzulässig. Zudem reißen die Schweißnähte nach und nach auf. Auch die Pumpe des Geräts reicht nicht aus, um ein vollständiges Vakuum im Beutel zu erzeugen.

Anders als alle anderen Geräte im Test funktioniert das Modell im „Handbetrieb“. Mit Druck auf die rechte oder linke Seite des Severin wird entweder versiegelt oder vakuumiert. Eine getimte Automatik gibt es nicht. Zum vorübergehenden Einschweißen von Lebensmitteln oder zum Wiederverschließen von Chips-Tüten eignet sich der Severin durchaus. Ein vollwertiger Vakuumierer ist das Folienschweißgerät jedoch nicht, auch wenn sich die Amazon Produktbeschreibung so liest. Wer also Sous-vide-Garen möchte, ist mit diesem Gerät falsch beraten.

Wie haben wir getestet?

Mit allen getesteten Vakuumiergeräten haben wir verschiedene Zutaten, darunter Haselnusskerne und Apfelschnitze, in handelsüblichen 20 x 30 Zentimeter großen Kunststoffbeuteln vakuumiert. Verarbeitung und Bedienkomfort haben wir im täglichen Gebrauch begutachtet. Wichtig war uns auch, wie praktisch sich die Vakuumierer in den Küchenalltag einfügen. Sind sie intuitiv bedienbar? Stehen sie sicher? Ist der Schließmechanismus leicht oder schwergängig? Wie einfach lassen sich die Geräte reinigen, sollte einmal eine Reinigung notwendig sein? Wir haben bei jedem einzelnen Testprodukt die Vor- und Nachteile herausgearbeitet und dabei überlegt, für welchen Anwendungsbereich sich der jeweilige Vakuumierer am besten eignet.

Wichtig für das Sous Vide Kochen ist eine robuste Schweißnaht

Worauf du beim Kauf eines Vakuumierers achten solltest

Zu allererst: Wofür möchtest du das Vakuumiergerät in erster Linie verwenden? Willst du Fleisch, Fisch und Gemüse Sous-vide-Garen und Zutaten häufig einschweißen und so haltbarer machen? Das Herzstück des Gerätes ist die Vakuumpumpe. Gute Vakuumierer sind in der Lage pro Minute etwa 10 bis 12 Liter abzupumpen. Damit bist du sowohl beim Sous-vide-Garen als auch in Sachen Haltbarkeit auf der sicheren Seite.

In den meisten Fällen wirst du die Vakuumierautomatik verwenden, aber eine separate Einstellung für feuchte und trockene Zutaten sollte der Vakuumierer schon haben. Ein Pluspunkt ist auch, wenn das Gerät unabhängig voneinander Beutel versiegeln und ein Vakuum herstellen kann. Damit kannst du selbst entscheiden, wann du das Vakuumieren stoppst und den Beutel verschweißt. Das ist komfortabel, wenn du druckempfindliche Zutaten einschweißen möchtest.

Solltest du das Vakuumiergerät nur benötigen, um gelegentlich offene Verpackungen wieder zu verschließen. Oder hin und wieder Lebensmittel luftdicht einzuschweißen, um sie für einen kurzen Zeitraum ohne Aromaverlust aufzubewahren? In diesen Fällen reicht für dich wahrscheinlich sogar ein herkömmliches Folienschweißgerät aus.

Je weniger Lufteinschlüsse desto besser haben wir das Gerät bewertet

Häufige Fragen zu Vakuumiergeräten