Waffelautomaten getestet – 10 Kandidaten für den schnellen Knusper-Genuss

Ob spontaner Besuch, Kindergeburtstag oder Familienfeier – Waffeleisen zaubern schnell und einfach den fluffigen Genuss auf den Tisch. Teig angerührt, Eisen angeheizt und los geht’s. Ob das wirklich so einfach und schnell geht und wie leicht sich die Party hinterher wieder wegputzen lässt, das zeigt dir unser Waffeleisen Test. Wir haben die beliebtesten Waffeleisen auf Herz und Nieren geprüft – vom schicken Edelstahl-Herzwaffeleisen, über den trendigen belgischen Waffelautomaten bis hin zum Doppelwaffeleisen für gleich mehrere hungrige Mäuler.

Auf diese Kriterien haben wir beim Testen besonders wert gelegt:

  • Verarbeitungsqualität: Wie hochwertig und mit welchem Material sind die Waffeleisen verarbeitet?  
  • Funktionalität: Wie einfach lassen sich die Produkte bedienen und wie gut gelingt das Backen?  
  • Waffelergebnis: Welches Waffeleisen backt die leckersten und gleichmäßigsten Waffeln?  
  • Reinigung: Wie leicht lassen sich die Geräte säubern? 

Im Video siehst du unseren Waffeleisen Test

Unser Testsieger: Der Waffelautomat Krups FDK251 ist die beste Wahl

Gleich beim Auspacken macht das FDK251“ von Krups einen sehr soliden Eindruck. Der Waffelautomat für Brüsseler Waffeln ist hochwertig verarbeitet und kommt mit einer schicken Edelstahl-Optik daher. Das Design ist funktional und edel. Das Krups FDK251 ist äußerst robust und stabil, da rutscht und wackelt nichts. Unser Testsieger hat keinen Temperaturregler. Doch das ist kein Nachteil, wie unsere Erfahrung beim Testen zeigt. Den Bräunungsgrad bestimmen wir sowieso durch die Backdauer. Eine gut sichtbare Backampel zeigt an, dass das Gerät aufgeheizt ist oder gerade nachheizt.

Der Waffelteig lässt sich leicht einfüllen. Unser Testsieger lässt sich beim Aufheizen und Backen etwas mehr Zeit als die anderen Produkte. Das ist auf die niedrigere Wattzahl und die ziemlich dicken belgischen Waffeln zurückzuführen. Das Eisen von Krups liefert knusprige Waffeln ab, die auch gleichmäßig braun sind.

Achtung: Den Verschluss solltest du beim Backen nicht schließen, das presst den Teig aus dem Eisen. Der Verschluss ist nur für die Aufbewahrung gedacht, die beim Krups FDK251 übrigens sehr kompakt gelöst ist. Was maßgeblich zu unserer Kaufempfehlung beiträgt: Das Reinigen geht beim Krups FDK251 sehr leicht von der Hand. Das liegt besonders an der guten antihaftversiegelten Backfläche. Selbst nach mehreren Waffeln bleibt kein Krümel kleben.

Preislich liegt das Waffeleisen von Krups im Mittelfeld. Mit der hervorragenden Qualität, den guten Waffeln und der leichten Reinigung landet das Krups FDK251 so ganz oben auf dem Siegertreppchen.

Günstig und schnell: Das Cloer 1621 ist der Preis-Leistungs-Sieger

Wer Wert auf Schnelligkeit und einen günstigen Preis legt, der sollte beim Waffeleisen „Cloer 1621“ zugreifen. Das Waffeleisen von Cloer ist nicht umsonst eines der meistverkauften Waffeleisen bei Amazon. Der Teig lässt sich leicht einfüllen und verteilt sich gut. Das Cloer heizt schnell auf und liefert dir bereits nach knapp zwei Minuten eine fertige Waffel. Damit liegt es im Vergleich zu den anderen Geräten an der unangefochtenen Spitze.

Das Waffelergebnis ist in Ordnung. Die dünnen klassischen Herzwaffeln sind gleichmäßig gebräunt und schön fluffig. Die Verarbeitung ist beim Preissieger weniger hochwertig und auch die Stabilität lässt bei diesem Leichtgewicht zu wünschen übrig. Dagegen ist die Aufbewahrung erstklassig.

Das Cloer 1621 lässt sich stehend lagern und das Kabel ist dabei genial verstaut. Das Reinigen kostet unseren Preissieger allerdings wieder einige Punkte. Nach einigen Backvorgängen bleiben trotz Antihaftbeschichtung einige Teigreste zurück, die durch die engen Rillen schwer zu entfernen sind. Dennoch: Die Schnelligkeit, die klug gelöste Lagerung und dazu der günstige Preis machen das Cloer 1621 zu unserem Preis-Leistungs-Sieger.

Ebenfalls getestet: Klassische Herzwaffeleisen

Herzwaffeln sind die Klassiker unter den Waffeln. Sie eignen sich besonders, wenn es in kleiner Runde schnell gehen soll. Neben dem Preissieger von Cloer haben wir noch drei weitere Waffelautomaten für herzförmige Waffeln getestet.

WMF LONO – Die Luxuskarosse unter den Waffeleisen

Das Waffeleisen von WMF macht optisch im Vergleich zu allen anderen Kandidaten am meisten her. Das Design ist zwar nicht gerade innovativ, dafür wirkt das Waffeleisen durch den großzügigen Einsatz des WMF-Edelstahls „Cromargan“ ziemlich edel. Doch trotz des hochwertigen Materials und des stolzen Preises scheint das Gerät nicht ganz so gut verarbeitet - der Deckel wackelt am Scharnier.

Was das Modell jedoch wirklich gut kann, ist Waffeln backen. Der Teig lässt sich leicht einfüllen und in circa 3:20 Minuten ist eine gleichmäßige knusprige Waffel fertig. Durch die exzellenten antihaftbeschichteten Aluminium-Gussplatten kannst du dieses Waffeleisen sehr leicht säubern. Die Aufbewahrung ist klug gelöst, da du den Apparat aufrecht und mit platzsparend verstautem Kabel lagern kannst.

Fazit: Wäre der Preis nicht so hoch, wäre das Waffeleisen von WMF ein heißer Kandidat für den Testsieger.

Severin 2103 – der günstige Preis kommt nicht von ungefähr

Das Severin 2103“ ist eines der günstigsten Waffeleisen im GuteWahl.de Vergleich. Leider erscheint das Herzwaffeleisen auch entsprechend billig verarbeitet. Beim Severin 2103 kommt viel Plastik zum Einsatz und der schwere Deckel beeinträchtigt die Stabilität. Außerdem verströmt das Produkt beim Auspacken einen auffallend chemischen Geruch. Der Griff ist recht nah an den Heizplatten platziert, sodass er sich beim Waffeln zubereiten aufwärmt. Positiv sticht bei diesem Waffeleisen die flotte Aufheiz- und Backdauer hervor. Hier machen sich die 1.300 Watt deutlich bemerkbar. Die Waffeln selbst sind zwar knusprig, jedoch nicht gleichmäßig gebräunt. Enge Rillen auf der Heizplatte erschweren das Säubern. Das Waffeleisen von Severin ist zwar klein und kompakt, für eine platzsparende Lagerung fehlt jedoch eine Kabelaufwicklung. Diese vielen Negativpunkte macht leider selbst der günstige Preis nicht wett.

Aicook SW-295 – die Promenadenmischung

Das Waffeleisen „SW-295“ von Aicook backt eine ungewöhnliche Zwischenform. Die Waffeln sind rund, haben aber die typische Dicke und Prägung belgischer Waffeln. Das Gerät ist weniger hochwertig verarbeitet. Beim ersten Auspacken verströmt es im Vergleich den mit Abstand unangenehmsten Geruch. Das Aicook Waffeleisen ist leicht und steht recht stabil. Es heizt zwar zügig auf, benötigt dann aber eine gefühlte Ewigkeit um eine Waffel zu backen. Diese ist dann auch noch weder knusprig noch gleichmäßig braun. Einziger Pluspunkt bei diesem Waffeleisen: ein günstiger Preis.

Die Doppelwaffeleisen im Test – ideal für Familienfeiern

Keines der Doppelwaffeleisen konnte sich als Testsieger oder Preistipp durchsetzen. Wer auf jeden Fall zwei Waffeln auf einmal herstellen möchte, kann sich hier über drei getestete Modelle informieren. Doppelwaffeleisen nehmen viel Platz weg, wenn du sie nicht brauchst. Deshalb bekommen in dieser Kategorie alle Modelle gleichermaßen Punktabzüge. Wem es nicht an Platz im Küchenschrank mangelt, kann diese Abwertung ignorieren.

Tefal WM 311D – Schick, aber zu teuer

Das „Tefal WM 311D“ macht mit seinem Edelstahlgehäuse einen hochwertigen und soliden Eindruck. Einzig der Schieberegler für den Bräunungsgrad wirkt billig verarbeitet. Das Gerät ist auffallend schwer, steht aber selbst mit aufgeklapptem Deckel sehr stabil und rutscht nicht hin und her. Der Teig lässt sich beim Doppelwaffeleisen von Tefal nicht gut verteilen, noch dazu läuft er leicht über. Die Waffeln backt das Gerät eher ungleichmäßig. Punkten kann das Tefal WM 311D bei der Reinigung. Die Antihaftbeschichtung tut ihren Dienst vorbildlich. Im Vergleich zu den anderen Doppelwaffeleisen sticht der hohe Preis hervor, das Preis-Leistungs-Verhältnis kann uns nicht überzeugen.

Clatronic WA3607 – das Schnäppchen enttäuscht

Das „Clatronic WA3607“ schneidet beim Punkt Qualität mit am schlechtesten ab. Die Verarbeitung und das Plastikgehäuse muten sehr billig an. Zwischen Heizplatten und Gehäuse gibt es Ritzen, in die der Teig hineinlaufen kann. Deshalb muss dieses Doppelwaffeleisen in den Testkategorien Reinigung und Qualität einige Federn lassen. Siegen konnte das Gerät allerdings beim Aufheizen. Die Backampel springt hier am schnellsten auf Grün. Auch die beiden Waffeln backt es vergleichsweise zügig mit einem ordentlichen Waffelergebnis. Für ein Doppelwaffeleisen ist das Clatronic WA3607 fast schon absurd günstig. Doch das spiegelt sich leider auch in der Qualität wieder.

Unold Doppelwaffeleisen – Waffeln top, Qualität flopp

Das im preislichen Mittelfeld angesiedelte Doppelwaffeleisen der Firma Unold kann in Sachen Qualität nicht überzeugen. Der Deckel wackelt, das Waffeleisen rutscht leicht hin und her und die Verschlusslasche für die Aufbewahrung droht leicht abzubrechen. Beim ersten Öffnen riecht das Gerät unangenehm chemisch. Auch beim lang andauernden Aufheizen verströmt das Unold Doppelwaffeleisen einen unappetitlichen Geruch nach verbranntem Plastik. Noch dazu dampft der Griff beim Heizen. Das kostet das Gerät einige Punkte. Beim Waffelergebnis kann das Unold Waffeleisen davon wieder einige zurückholen, denn die Waffel wird gleichmäßig und schön knusprig. Auch in puncto Reinigung überzeugt das Gerät. Die Antihaftbeschichtung erspart uns langes Wischen und durch die großzügig umrandeten Backflächen läuft nichts daneben.

Dick und quadratisch - Belgische Waffeleisen im Test

Belgische Waffeln liegen im Trend. Die dicken Knusper-Kuchen aus dem Nachbarland kannst du auch zu Hause genießen. Neben unserem Testsieger, dem Krups FDK251, haben wir noch zwei weitere Waffelautomaten für Waffeln nach Brüsseler Art getestet.

Domo DO9047W – fluffige Waffeln aus Belgien

Die Firma Domo aus Belgien schickt das „DO9047W“ ins Rennen. Der kompakte Waffelautomat kann mit seinem praktischen Griff und dem schicken Bedienfeld optisch überzeugen. Das Eisen ist ordentlich verarbeitet und auch die Stabilität stimmt. Das DO9047W backt dicke, knusprige und gleichzeitig fluffige belgische Waffeln. Einziges Manko beim Backergebnis: Die Waffeln sind sehr ungleichmäßig gebräunt. An der Waffel kann man deutlich erkennen, wo sich unter den Backflächen die Heizstäbe befinden. Das deutet auf eine ungleichmäßige Verteilung der Hitze hin. Außerdem wird das Gehäuse beim Backen heiß. Auch das Säubern kostet das Domo Punkte. Der Teig läuft leicht an den Seiten heraus und muss aus den Rillen gekratzt werden. Hier geht die kompakte Bauweise auf Kosten einer leichten Reinigung. Dafür nimmt das Gerät wenig Platz ein, wenn du es nicht mehr benutzt.

Gourmetmaxx 7841 – der optische Ausreißer

Das Waffeleisen „Gourmetmaxx 7841“ gehört zu den günstigsten Geräten in unserem Test, schneidet dafür aber überraschend gut ab. Optisch fällt das Gerät durch das rote Design und die schicken Edelstahleinsätzen ebenfalls aus dem Rahmen. Die Verarbeitung erscheint ebenfalls solide, auch wenn das belgische Waffeleisen am Scharnier etwas wackelt und beim Öffnen des Pakets einen strengen chemischen Geruch verströmt. Das Modell heizt fix auf und backt eine Waffel ebenso flott fertig. Die belgische Waffel selbst ist schön fluffig, doch leider ungleichmäßig gebräunt. Hinzu kommt, dass die Eisenplatten kleine Löcher in die Waffeln stanzen – Waffel-Perfektionisten wird das weniger gut gefallen. Das Säubern gelingt durch die gute Beschichtung leicht, nur die engen Rillen am Rand erschweren das Ganze.

Wie haben wir getestet?

Für den GuteWahl.de Test haben wir zehn beliebte Waffeleisen ausgewählt. Um dir die Entscheidung zwischen den verschiedenen Typen zu erleichtern, wurden unterschiedliche Waffeleisen mit in den Test genommen: Modelle für belgische und herzförmige Waffeln sowie Doppelwaffeleisen.

Jedes Waffeleisen haben wir sorgfältig in Augenschein genommen, die Bedienungsanleitung studiert und anschließend jede Menge Waffeln gebacken. Dabei waren uns die Kriterien Bedienung, Aufheiz- und Backdauer und das Waffelergebnis besonders wichtig. Für unseren Test haben wir einen ganz normalen klassischen Waffelteig aus Milch, Butter und Eiern verwendet. Zum Schluss wurde überprüft, wie leicht sich die Geräte reinigen lassen.

In 20 verschiedenen Kategorien haben wir jedes einzelne Waffeleisen begutachtet und Punkte vergeben. Anschließend wurde das Preis-Leistungs-Verhältnis in die Bewertung miteinbezogen. Aus diesen Bewertungen ergab sich unser Testsieger, das Krups FDK251. Wegen des besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnisses ist das Cloer 1621 unser Preissieger.

Geraldine begutachtet die Waffeln

Darauf solltest du bei einem Waffelautomaten achten

Viele Hersteller preisen bei ihren Waffeleisen eine Kontrollleuchte an. Diese soll anzeigen, wann die Waffel fertig ist oder ob das Gerät aufheizt. Beim Testen ist uns aufgefallen, wie unzuverlässig und damit überflüssig diese Funktion ist. Erschwerend kommt hinzu, dass manche Backampeln aufleuchten, wenn die Heizplatten aufgeheizt sind. Andere wiederum gehen aus, sobald die Waffel fertig sein soll. Intuitive Bedienung geht anders! Bei allen Geräten ist es also notwendig, den Bräunungsgrad der Waffel bei geöffnetem Deckel zu prüfen. Bei der Entscheidung für ein Waffeleisen kannst du die Backampel also getrost außer Acht lassen. Gleiches gilt für den Regler, der die Stufe der Temperatur einstellt. Beim Testen haben wir meist die höchste Stufe gewählt und den Bräunungsgrad dann durch die Backdauer bestimmt.

Fast alle neu ausgepackten Waffeleisen verströmten einen auffälligen chemischen Geruch, der auch bei den ersten Backvorgängen noch merkbar ist. In einigen Bedienungsanleitungen raten die Hersteller dazu, die erste gebackene Waffel wegzuwerfen. Bei dieser Geruchsbelästigung fällt es uns auch leicht, mit dem Verspeisen auf die zweite Waffel zu warten.

Alle Geräte im Test sind mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattet. Diese erleichtert das Reinigen und der Teig bleibt nicht kleben. Außerdem kannst du auf Fett verzichten. Jedoch solltest du darauf achten, die Beschichtung nicht zu zerkratzen. Da die Waffeleisen sehr heiß werden, sind hier Gesundheitsbedenken naheliegend. Eine Beschichtung mit Teflon (Polytetrafluorethylen) kann beim Erhitzen über 260 Grad giftige Gase abgeben. In unserem Test wurde aber keine Backfläche heißer als 140 Grad. Du musst dir darum also keine Sorgen machen. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will, wählt eine Beschichtung aus Keramik, die auf Teflon verzichtet.

Wichtige Fragen zum Backen mit einem Waffeleisen

Lust auf Waffeln?