Wasser marsch! 10 Sprudler im Praxistest

Wassersprudler sind eine praktische Alternative zu fertig abgefülltem Mineralwasser. In der Regel bestehen sie aus einer Halterung mit einer austauschbaren CO2-Gaskartusche, die sich je nach Modell für 40 bis 60 Liter gesprudeltes Soda eignet. Auf Knopfdruck oder mithilfe eines Hebels pumpen die Geräte über ein Leitungs- und Ventilsystem Kohlendioxid in das Wasser. Über die Dauer des Einleitens wird der spätere Kohlensäuregehalt bestimmt. Entsteht Überdruck im Wasserbehälter, wird dieser abgelassen. Je nach Modell geschieht dies automatisch oder manuell.

Im Test hat uns interessiert, wie die Geräte verarbeitet sind, mit welchem Zubehör sie ausgestattet sind, wie sie sich bedienen lassen und welche Flaschen sie verwenden. Einige Geräte verfügen über einen Hebel, den du mechanisch umlegst. Andere Wassersprudler funktionieren vollautomatisch, das heißt sie regulieren Druck und Gas im Wasser selbst. Das ist ausgesprochen praktisch. Viele der getesteten Geräte sind einfach mit einem Druckknopf ausgestattet, den du je nach Bedarf mehrfach betätigen musst. All das wirkt sich natürlich auf den Preis aus, den wir in unserem Test berücksichtigt haben. Die von uns getesteten Wassersprudler bewegen sich in einem Preisrahmen zwischen 40 und 300 Euro. Die Bewertungen sollen dir einen Anhaltspunkt geben, welcher Sprudler für dich der geeignetste ist. 

In diesen Kategorien haben wir getestet:

  • Handhabung: Wie sind die Geräte verarbeitet? Wie gut lassen sich Gaspatrone und Trinkflasche einsetzen? Wie intuitiv und praktisch funktioniert das Gerät?
  • Verarbeitung und Design: Einen Wassersprudler räumst du nach dem Benutzen für gewöhnlich nicht weg wie ein Waffeleisen. Deshalb sollte auch die Optik passen. Wie hochwertig sind also die Geräte verarbeitet? Macht der Wassersprudler in der Küche eine gute Figur? Wie schnell verschmutzt die Oberfläche?
  • Flaschen: Welche Flaschen werden angeboten? Lassen sie sich in der Spülmaschine reinigen? Wie praktisch sind sie? Wie groß ist das Volumen der Flasche?

Unser Wassersprudler Test im Video

Unser Testsieger: KitchenAid Artisan Sodastream

Optisch macht der KitchenAid Wassersprudler „Artisan Sodastream“ mit seinem Retro-Design einiges her. Aber Aussehen ist nicht alles. Das Gerät überzeugt vor allem mit seinen inneren Werten und der Ausstattung. Geliefert wird der Wassersprudler mit einer Standard 60 Liter Gaskartusche und einer 1 Liter Kunststoffflasche. Deckel und Boden der Flasche sind schwarz und aus Plastik. Bei dem sehr hohen Preis des Wassersprudlers hätten wir hier gerne die Edelstahl-Variante im Lieferumfang gesehen. Die musst du allerdings separat bestellen.

Beim Auspacken ist schnell klar: Der KitchenAid Wassersprudler bringt einiges auf die Waage. Stattliche 9 Kilogramm. Damit ist er schwerer als jedes andere Gerät, das wir im GuteWahl.de Test unter die Lupe genommen haben. Die Massivbauweise hat einen schwerwiegenden Vorteil: Die Maschine steht fest auf der Arbeitsfläche. Zusätzliche Gummifüße an der Unterseite verhindern das kleinste Rutschen. Betrieben wird der KitchenAid mit Batterien, sodass Durstige sofort loslegen können sobald das Gerät aufgebaut ist. Ein erster Satz Batterien liegt dem Wassersprudler bei. Beim späteren Wechseln muss man das Fach leider komplett aufschrauben.

Gute Bedienung für individuellen Sprudel-Geschmack

Die Bedienung ist intuitiv. Die sehr umfangreiche Bedienungsanleitung benötigst du eigentlich gar nicht. Selbst wer noch nie mit einem Wassersprudler hantiert hat, weiß sofort, was zu tun ist: Leitungswasser bis zum Strich auf der Flasche füllen und diese dann am Gerät andocken. Sehr praktisch ist, dass der KitchenAid ohne Schraubverschluss, dafür mit einem unkomplizierten Einrastsystem funktioniert.

Der Hebel lässt sich problemlos nach hinten legen – und schon sitzt alles fest. Wie viel Kohlensäure soll jetzt in die Flasche? Hilfestellung gibt hier die Druck- beziehungsweise CO2-Anzeige an der Vorderseite des Wassersprudlers. Je öfter du den gummierten Hebel nach unten drückst, desto weiter springt die Anzeige nach rechts. Allerdings wird nicht der tatsächliche Druck in der Flasche, sondern nur die Häufigkeit des Sprudelns angezeigt. Wenn du die Flasche also entfernst und neu einsetzt, beginnst du wieder von Neuem. Macht nichts, ist nämlich trotzdem ziemlich praktisch und garantiert eine immer ähnliche Sprudeligkeit.

Nach dem Sprudeln ist vor dem Trinken: Du entriegelst das Gerät mit einem Handgriff und nimmst die Flasche aus der Halterung. Das läuft ohne Haken und Ruckeln ab. So muss es sein! Das Wasser sprudelt angenehm feinperlig, die Kohlensäure hält sich verhältnismäßig lang. In der verschlossenen Flasche etwa einen Tag. Die PET-Flasche sieht hochwertig aus und macht auch auf der Tafel für das Abendessen mit den Gästen eine gute Figur. Leider ist die Flasche nicht spülmaschinenfest. Reden wir nicht drumherum: Der KitchenAid ist teuer. Wir habe jedoch festgestellt: Hier lohnt es sich, tiefer in die Tasche zu greifen. Schließlich benutzt du den Sprudler jeden Tag und möchtest sicher eine praktische und unkomplizierte Bedienung. Der GuteWahl-Testsieger liefert dir genau das – und ist mit seinem schicken Design auch noch ein Blickfang in der Küche.

Die günstige Alternative: Der Preis-Leistungs-Sieger von Levivo 

Der Wassersprudler von Levivo hat uns positiv überrascht. Eine so tolle Optik und eine so praktische Handhabung haben wir bei diesem Preis nicht erwartet. Schließlich ist er mit etwa 50 Euro (Stand Januar 2019) vier Mal günstiger als der KitchenAid. Ganz so massiv wie dieser kommt er nicht ins Haus. Einige Elemente des Geräts – zum Beispiel der Abtropfbehälter – sind aus Kunststoff. Trotzdem wirkt der Sprudler hochwertig. Die Vorderseite ist aus Edelstahl gefertigt, seine Form ist angenehm schmal und die Flasche „schwebt“ beim Sprudeln optisch.

Bevor du sprudelst, musst du die Flasche mit einer kleinen Drehung nach rechts in die Halterung schrauben. Im Vergleich zu anderen Geräten im Test funktioniert das problemlos. Der Abtropfbehälter ist fast schon zu viel des Guten, denn hier tropft absolut nichts. Achtung allerdings beim Kauf: Das Gerät wird ohne CO2 Patrone geliefert. Die sind im Drogeriemarkt und online problemlos zu bekommen. Der Sprudler steht sicher und wackelt nicht, für das Einsetzen der CO2-Flasche musst du ihn allerdings auf die Seite legen. Das finden wir ein wenig umständlich. Generell gefällt uns das Gerät jedoch gut. Für relativ kleines Geld bekommst du hier einen leistungsstarken und unkomplizierten Wassersprudler.

Sodastream und Alternativen: Alle weiteren getesteten Wassersprudler

„Sodastream“ ist der Inbegriff für Wassersprudler. Deshalb haben wir auch gleich zwei Geräte dieses Herstellers mit dabei. Der Testsieger von Kitchenaid ist ebenfalls eine Kooperation mit dem Platzhirsch. Doch es gibt Alternativen zu Sodastream. Im Wassersprudler Test haben wir sie alle auf Herz und Nieren geprüft.

Sodastream Power – Wasser-Vollautomat mit kleinen Schwächen

Beim „Sodastream Power“ fällt zunächst das edle und gleichzeitig schlichte Deisgn auf. Das Gehäuse besteht aus Aluminium mit Strukturschliff, was sich wirklich toll in der Küche macht. Die mitgelieferte Flasche ist zwar aus Kunststoff, sieht mit ihren Edelstahl-Elementen ähnlich schick aus wie das Gerät. Würden wir hier einen Optik-Sieger küren, wäre der von Yves Béhar designte Sodastream heißer Kandidat für den Testsieg. Die Handhabung hat uns ebenfalls sofort begeistert. Mit einem Snap-Lock-Verschluss wird die Karaffe einfach eingesetzt und fixiert. Gesprudelt wird nicht manuell, sondern vollautomatisch. Das macht echt Spaß und du kannst beim Sodastream Power auch ganz genau sehen, wie viel Gas ins Wasser gepumpt wird und wann der Sprudelvorgang abgeschlossen ist. Während des Sprudelns blinkt die Anzeige des Gerätes nämlich auf. Ist das Sprudelwasser fertig, leuchtet sie durchgehend.

Es gibt drei verschiedene Sprudel-Stärken, zwischen denen du beim Sodastream Power wählen kannst. Die mittlere davon sprudelt das Wasser angenehm auf Medium. Anschließend kann die Karaffe wieder ganz intuitiv herausgenommen werden – es tropft und wackelt nichts und funktioniert wunderbar. Ziemlich störend fanden wir allerdings das Kabel. Die Stromversorgung läuft über einen Netzstecker. Zwar ist das Kabel lang genug für die Küche, allerdings ist es nicht unauffällig an der Unterseite des Sodastream angebracht, sondern im oberen Viertel des Gehäuses. Das sieht seltsam aus. Ein kleines Manko also. Steht der Wassersprudler nicht gerade auf einer Kücheninsel, wo der Kabelsalat sofort unschön ins Auge fällt, lässt sich damit leben.

Überrascht haben uns die Online-Bewertungen des Sodastream Power. Die kannst du zum Beispiel hier nachlesen. Viele monieren, dass ihr Sodastream bereits nach wenigen Monaten – einige schreiben von vier Monaten, andere von sechs Monaten – nicht mehr funktionierte. Wir haben bei Sodastream nachgefragt. Der hat sich wie folgt geäußert: Vereinzelte technische Probleme – hier war ein elektronisches Teil betroffen – seien bekannt. Nach den Beschwerden wurde das Gerät nachgebessert und seither seien keine unzufriedenen Kunden mehr bekannt. Die Sodastreams seien außerdem so gut, dass sie in Langlebigkeit die gesetzliche Gewährleistungsfrist von zwei Jahren deutlich und problemlos übersteigen würden.

Sodastream Crystal – Der Klassiker

Der „Sodastream Crystal“ ist inzwischen ein echter Klassiker unter den Wassersprudlern. Ein großer Vorteil beim Sodastream Crystal: seine Flasche ist aus Glas. Sie hat eine schicke Form und macht sich gut auf dem Tisch, vor Gästen oder im Besprechungsraum. Hier muss nicht lästig umgefüllt werden. Die Karaffe hat eine angenehme Haptik und kann die Kohlensäure auch ungekühlt länger halten als PET-Flaschen. Darüber hinaus ist sie hygienischer und darf auch in die Spülmaschine. Da bei Glasflaschen immer die Gefahr besteht, dass sie bei zu hohem Druck platzen, wird die Flasche beim Sprudeln komplett vom Stahlgehäuse des Sodastream abgeschirmt. Du stellst sie in einen Behälter, schließt diesen, indem du den Deckel herunterdrückst, verriegelst alles und kannst dann loslegen. Der einzige Nachteil ist hierbei, dass überhaupt nicht zu erkennen ist, wie viel CO2 zugesetzt wird. Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl für das Gerät. Der Sprudelvorgang ist angenehm leise. Ein Nachteil der Konstruktion: Geöffnet ist der Sodastream Chrystal mit 55 Zentimetern ganze zehn Zentimeter höher als geschlossen. 

Aarke Wassersprudler – Ein edler Blickfang

Der Aarke Wassersprudler besteht komplett aus Edelstahl. Das Gehäuse macht optisch mit seiner glänzenden Oberfläche einiges her. Mit seinem Design hebt sich der Sprudler deutlich von seinen Test-Konkurrenten ab. Der Aufbau funktioniert kinderleicht. Leider verfügt der Blubberer nicht über das praktische Snap-Lock-Verfahren. Die gefüllte Plastikflasche muss komplett eingeschraubt werden, um das Leitungswasser sprudeln zu können. Das ist etwas umständlich aber nach einer Weile hat man den sprichwörtlichen „Dreh“ raus. Über einen Hebel lässt sich die Kohlensäure sehr leicht dosieren. Der Überdruck wird automatisch abgelassen, sobald der Hebel wieder in der Ausgangsposition steht. Der Sprudler ist vergleichsweise leicht. Das hilft zwar beim Aufbau, beim Sprudeln wackelt er allerdings erheblich. Alles in allem wirkt der Aarke aber trotzdem sehr hochwertig und lässt sich leicht reinigen.

MySodapop Jerry – Sharon’s kleiner Bruder

Kompakt, optisch dezent und praktisch. Der MySodapop Wassersprudler „Jerry“ ist zwar vollständig aus Kunststoff hergestellt, die Verarbeitung ist aber in Ordnung. Das Gerät wirkt hochwertig und kommt mit einem erfreulich großen Lieferumfang. Neben einer CO2-Gaskartusche enthält das Paket zwei PET-Flaschen und drei Testmuster verschiedener Sirup-Zusätze. So viel Extras hatte kein Gerät, das wir uns im GuteWahl-Test angeschaut haben. Die Farbe des Gehäuses ist ein dunkles Grau. Damit fügt sich das Gerät dezent in nahezu jede Küche.

Das neue Gerät roch stark nach Plastik. Der unangenehme Geruch verflog jedoch nach einiger Zeit. Die Flasche lässt sich leicht einschrauben, nach einer kleinen Rechtsdrehung sitzt sie fest und sicher. Das Sprudeln gestaltet sich hingegen etwas umständlicher. Denn für den Einsatz der Kohlensäure muss der komplette Kopf des Gerätes einmal kräftig nach unten gedrückt werden. Leider besitzt der Jerry auch keine automatische Druckentriegelung und so musst du nach dem jedem Sprudeln einen weiteren Knopf, weiter hinten am Gerät drücken, um den Überdruck manuell abzulassen

SodaTrend Deluxe – Sprudeln nach Bauchgefühl

Ein großer Pluspunkt des „SodaTrend Deluxe“ fällt sofort ins Auge: Hier wird in eine Glasflasche gesprudelt – das ist hygienischer und umweltfreundlicher. Zum Sprudeln schraubst du zunächst die Flasche ein. Aus Sicherheitsgründen musst du anschließend das komplette Gehäuse schließen, so dass der Sprudelvorgang im Inneren des Gerätes abläuft. Sollte die Flasche tatsächlich einmal platzen, kann so nichts passieren. Allerdings ist dadurch aber auch nicht ersichtlichwie viel Kohlensäure schon ins Leitungswasser gepumpt wurde. Hier ist dein Bauchgefühl gefragt. Sicher, mit der Zeit entwickelt man dafür eine Routine, trotzdem kostete das den SodaTrend einige Punkte. Beim Gehäuse dominiert Kunststoff. Das ist, auch wenn sich das schlichte Dunkelgrau unaufdringlich in das Küchenbild fügt, sicherlich nicht jedermanns Sache. Aufgrund der mitgelieferten Standard 60 Liter Gaskartusche und des vergleichsweise kleinen Preises können wir das Gerät trotzdem empfehlen.

MySodapop Sharon up! – Hohe Erwartungen leider nicht erfüllt

Erst einmal dachten wir: Wow, der "MySodoapop Sharon up!" wird ein Gerät, das wir dir wärmstens empfehlen können. Es kam jedoch anders. Aber von vorn. In der Lieferung unseres Testmodells enthalten ist der Sharon up!zwei Glasflaschen, die erst einmal sehr massiv wirken, zwei sogenannte Bottle-Shirts und eine Gaskartusche. Alles, was du brauchst, ist also da. Auf eines hätten wir aber sehr gerne verzichtet – die „Shirts“ für die Flaschen. Aus Sicherheitsgründen muss die Glasflasche während des Sprudelvorgangs stets mit dem Bottle-Shirt genutzt werden. Sie werden über die Flasche gezogen und der Reißverschluss dann geschlossen. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig und muss praktisch bei jedem Sprudeln wiederholt werden. Oder man stellt die Flasche mit dem Shirt auf den Tisch, das sieht aber merkwürdig aus. Zudem wackelt die „angezogene“ Flasche auf dem Tisch abenteuerlich. Beim Auspacken ist uns übrigens aufgefallen, dass das Gehäuse schon einige Kratzer im Edelstahl aufwies. Das sollte nicht passieren und ist Indiz dafür, dass die Oberfläche des Gehäuses recht empfindlich ist. Eine Alternative sind hier durchaus Kunststoffflaschen. Die musst du jedoch separat kaufen.

Der Wassersprudler ist vornehmlich aus Kunststoff gefertigt. Das macht das Gerät zwar ziemlich leicht, allerdings steht es etwas kippelig. Aber wie sprudelt die gute Sharon up! denn nun? Die Halterung für die Flasche hat leider keine Snap-Lock-Funktion, du musst die Flasche also vergleichsweise mühsam in die vorgesehene Öffnung bugsieren. Das Einschrauben geht dann wieder angenehm einfach. Was uns nicht gefällt: Dadurch, dass man das Wasser in der eingekleideten Flasche nicht sehen kann, fehlt das Gefühl für die zugefügte Kohlensäure. Mit einem Druckknopf lässt sich beliebig viel Gas hinzufügen. Du musst im regelmäßigen Gebrauch ein Bauchgefühl dafür entwickeln, wie lange du sprudeln musst, um dein gewünschtes Ergebnis zu erhalten. Oder du weichst, wie eben schon erwähnt auf die etwas weniger eleganten Plastikflaschen aus. Die musst du nicht in die Bottle-Shirts packen. Zudem lässt sich bei  ihnen besser erkennen, wieviel CO2 du bereits zugeführt hast.

Das Herausnehmen der Flasche ist wieder eine Qual und du musst aufpassen, dass du nichts verschüttest. Dafür, dass der Wassersprudler mit Glasflaschen funktioniert, ist er günstig. Die Handhabung ist umständlich und taugt aber für den häufigen Gebrauch nur bedingt. Wenn du das Gerät aber nur ab und zu verwendest und dir wichtig ist, dass auch die Flasche schick aussieht, dann kannst du zum Sharon up! greifen.

Aquabar – Für die kleine Küche

Der Aquabar Wassersprudler unterscheidet sich schon rein optisch stark von seinen Konkurrenten. Er ist ein wahres Kunststoff-Schiff. Er wirkt irgendwie recycelt, ist er aber nicht. Er wird mit zwei Gaszylindern und einer Glasflasche, die in einer entfernbaren Plastikhülle steckt, geliefert. Er ist kleinschmal und flach – solltest du also auf beengtem Raum leben, könnte dir dieser Sprudler gefallen. Die meisten Geräte funktionieren mit 60 Liter Kartuschen, der Aquabar Sprudler arbeitet dagegen mit einer 40 Liter Flasche. Die gibt’s aber ebenso problemlos im Drogeriemarkt und auch online. Die Plastikhülle schützt, falls die Glasflasche einmal zerspringen sollte. Haptik und Optik sind aber ein echter Nachteil. Bei jedem Sprudeln muss man, bevor es losgehen kann, zuerst auf einen Sicherheitsknopf drücken und das Gerät somit entriegeln. Dafür lässt sich die Flasche problemlos ein- und aussetzen. 

Rosenstein & Söhne Wassersprudler – Leichtgewicht mit Abstrichen

Endlich mal ein Gerät, das ganz anders aussieht! Der Wassersprudler von Rosenstein & Söhne ist kreativ designt – schwungvoll, weiblich, schlank. Nicht nur das Gerät sieht gut aus, auch die 1 Liter Flasche macht etwas her. Sie hat eine ebenso schwungvolle Form und fügt sich ideal in die dafür vorgesehene Öffnung ein. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem eine 60 Liter Gaskartusche. Das Gerät steht mit seinen gerade einmal 1,7 Kilogramm nicht so sicher wie seine massiver gebauten Konkurrenten.

Bist du viel unterwegs? Wenn du zum Beispiel zwischen zwei Wohnungen pendelst und deinen Sprudler immer dabei haben willst, ist der Rosenstein & Söhne eine sehr günstige und handliche Alternative. Wer den Sprudler aber ständig in Gebrauch hat, den wird die etwas unpraktische Handhabung stören.

Das Gerät besitzt eine Kippfunktion, um das Einsetzen der Flasche zu erleichtern. Das funktioniert auch soweit ganz gut. Doch das Eindrehen der Flasche geschieht ohne Einrastsystem und ist sehr mühsam. Wird die Flasche mehrfach falsch oder schief eingeschraubt, kann das Gewinde beschädigt werden. So richtig Spaß macht das Arbeiten mit dem Gerät nicht. Alles ist aus Kunststoff und fühlt sich nicht hochwertig an. Auch die Flasche macht optisch wenig her, zwei Striche sind auf ihr zur Orientierung angebracht – eine minimale und maximale Einfüllmenge. Die zwei Striche sind circa 2 Zentimeter voneinander entfernt. Diese Unterteilung hätte man sich sparen können.

Wie haben wir getestet?

Erst einmal haben wir lange nichts getrunken, um durstig in die Testrunde zu starten. Die Flaschen haben wir zunächst – wie von den Herstellern empfohlen – gründlich gereinigt und sie mit kühlem Leitungswasser befüllt. Denn kaltes Wasser kann Kohlendioxid besonders gut aufnehmen. Bei den meisten Wassersprudlern war eine CO2 Gaskartusche in der passenden Größe dabei. Besonders wichtig war uns, wie einfach die CO2 Flaschen und die Glas- oder Plastikflaschen in den Sprudler eingesetzt werden

Gereinigt haben wir wie in der Beschreibung empfohlen. Die meisten Flaschen dürfen nur von Hand gespült werden. Die Glasflaschen allerdings sind spülmaschinenfest. Das haben wir natürlich auch sofort ausprobiert. 

Die Qualität von Verarbeitung und Material der Modelle haben wir durch wiederholten Einsatz im alltäglichen Küchengebrauch begutachtet. Bei allen Geräten hatten wir den Eindruck, dass die Herstellerangabe kaum hinkommen kann, dass eine Gaskartusche für 40 oder 60 Liter ausreicht. Das funktioniert wohl nur, wenn man wirklich extrem sparsam Kohlensäure ins Wasser pumpt. Letztendlich war uns auch die Optik wichtig: Steht der Wassersprudler in der Küche, sollte er auch gut aussehen. Auch die Flaschen sollten neben dem guten Geschirr auf dem Tisch eine ansehnliche Figur machen. Denn was sollen sonst die Gäste sagen?

Darauf solltest du beim Kauf eines Wasserspudlers achten

Du solltest dich auf jeden Fall fragen, wie oft der Wassersprudler bei dir zum Einsatz kommt. Benutzt du ihn täglich – vielleicht sogar mehrere Male am Tag? Hast du oft Besuch und möchtest du eine möglichst schöne Flasche zum Servieren dazu? All das sollte in deine Kaufentscheidung einfließen. Denn einige Geräte überzeugen eher mit ihrer Optik, andere durch ihre Praktikabilität. Wir haben gemerkt, dass die Standfestigkeit ein ausschlaggebender Punkt ist. Denn gerade wenn du eine offene Küche mit Kochinsel hast und der Wassersprudler nicht direkt an der Wand steht, darf er einfach nicht wackeln. Wenn du viel Mineralwasser trinkst, solltest du außerdem zu einem Wassersprudler tendieren, der mit großer statt kleiner Flasche kommt. 

Häufige Fragen zu Wassersprudlern