Eine passende Siebträgermaschine zu finden, ist gar nicht so einfach. Viele Faktoren fließen mit in die Kaufentscheidung ein. Wir haben zehn beliebte Espressomaschinen für dich im Praxistest näher angeschaut und sind zu einer Entscheidung gekommen. Die „Sage The Oracle“ ist die beste Espressomaschine in unserem Test. Wenn du etwas weniger Platz für das gute Stück hast und Wert auf eine leichte Bedienung legst, können wir dir aber auch die „Gastroback Design Espresso Piccolo 42716“ guten Gewissens empfehlen. Diese Maschine stellen wir dir im Folgenden einmal näher vor.

ÜbersichtVor- und Nachteile der Gastroback Design Espresso

Die Espressomaschine von Gastroback in der Gesamtansicht
Die Espressomaschine von Gastroback in der Gesamtansicht

+ einfache Bedienung
+ Entkalkungsanzeige
+ praktisches Zubehörfach
+ schlank und platzsparend

- Siebträger zu leicht
- Bedienknöpfe wirken klapprig

Platzwunder: Gastroback macht dem Preis-Leistungs-Sieger Konkurrenz

Wenn du nur wenig Platz in deiner Küche hast, bietet sich die kompakte Gastroback Design Espresso Piccolo an. Hierbei handelt es sich um eine Siebträgermaschine mit Thermoblock. Das heißt, hier wird nur Wasser nach Bedarf erhitzt. Das macht die Espressomaschine schnell einsatzbereit. Dadurch hat aber auch die Schaumdüse weniger Power.
Die Gastroback ist über vier Knöpfe bedienbar, welche sich oben auf dem Gehäuse befinden. Mit dem linken Knopf schaltest du die Maschine ein. Wenn der rote Leuchtring kontinuierlich leuchtet, ist das Gerät betriebsbereit. Die beiden Knöpfe daneben sind zur Auswahl von einer oder zwei Tassen Espresso. Rechts findest du die Dampftaste. Die Knöpfe wirken trotz schicker Leuchtringe etwas klapprig. Über den Drehwahlschalter auf der rechten Seite kannst du zwischen Heißwasser und Dampf wählen. Praktisch ist auch die Entkalkungsanzeige an der Front. Die Gastroback Design eignet sich außerdem auch für das Aufbrühen mit ESE Pads.

Die Gastroback lässt sich intuitiv über vier Knöpfe bedienen. Die Verarbeitung dieser hat uns allerdings nicht ganz überzeugt

Gute Espressomaschine mit ein paar Mankos

Die Inbetriebnahme dauert hier etwas länger, weil du zunächst die Aktivkohlerückstände aus dem Wasserfilter spülen musst. Auf Wunsch hast du hier nämlich die Möglichkeit einen Filter einzusetzen. Ein vorläufiger Wasserfilter wird mitgeliefert, der lässt sich aber vor allem mit größeren Händen nur schwer einsetzen. Der Siebträger besteht aus Druckguss-Aluminium und wiegt circa 300 Gramm. Das finden wir etwas zu leicht! Er ist nur sehr schwer einsetzbar, da ist Kraft gefragt! Leider hält die Espressomaschine dem Druck hier nicht stand und verschiebt sich beim Festziehen des Siebträgers leicht.

Edelstahlgehäuse und Abtropfgitter der Gastroback verkratzen schnell. Die Milchschaumdüse kannst du zwar um 180 Grad drehen, sie ist jedoch schwer auszurichten. Das birgt Verbrennungsgefahr! Beim Betätigen der Heißwasserfunktion spritzt die Düse zudem ziemlich.

Die Gastroback verfügt über eine Warmhalteplatte auf der Oberseite. Diese wird gerade nach längerer Benutzung ziemlich heiß. Hinter der Warmhalteplatte findest du ein Zubehörfach. Darin kannst du das Zubehör in Form von einem weiteren Sieb und einer Reinigungsnadel für die Milchschaumdüse verstauen. Der 1,5 Liter Wassertank sitzt hinten am Gerät und ist nur schwer entnehm- beziehungsweise wieder einsetzbar. Er besteht aus Kunststoff und hat einen Deckel, der jedoch lose ist. Die Kaffeemenge lässt sich hier nach Belieben einstelen. Nach dem Bezug der gewünschten Menge stoppt die Maschine automatisch. Für einen schön heißen Kaffee empfehlen wir hier einen Leerbezug vorab. So kann sich die Brühgruppe und der Siebträger ordentlich aufheizen.

Die Reinigung der vergleichsweise großen Abtropfschale ist leichtgängig, beim Wassertank musst du zunächst den Filter entnehmen. Zum Entkalken empfiehlt Gastroback die hauseigene Entkalkerlösung, die mit Wasser gemischt in den Wassertank gegeben wird. Die Bedienungsanleitung beinhaltet viele interessante Tipps.

Darum ist die Gastroback einen zweiten Blick wert

Die Bedienung der Gastroback gefällt uns besonders gut. Von der Verarbeitung her ist sie eher hochwertig, bis auf die Bedientasten. Clever finden wir das Zubehörfach, so geht nichts verloren und alles ist direkt griffbereit. Den Siebträger hätten wir uns etwas schwerer gewünscht. Durch ihre platzsparenden Maße findet die Gastroback auch in kleinen Küchen Platz. Die Wertigkeit der Behälter ist hier von hoher Qualität. Wir empfehlen die Espresso Piccolo allen Anfängern, die sich eine intuitiv bedienbare und kompakte Espressomaschine wünschen. Sie hat zudem einen angemessenen Preis.

Ein Espresso kommt selten allein

Die Gastroback konnte dich nicht überzeugen? Wie wäre es mit unserem Preis-Leistungs-Sieger der De’Longhi Dedica Style EC 685.M. Hier bekommst du ebenfalls einen Tassenwärmer, kompakte Maße und ein angenehmes Betriebsgeräusch. Zudem ist die De’Longhi noch etwas günstiger. Mehr über dieses Modell erfährst du im Einzeltest zur De’Longhi EC 685.M.

Wenn du dir die Luxusklasse leisten kannst, raten wir dir ganz klar zum Testsieger der Sage the Oracle SES980. Hierbei handelt es sich um einen Dualboiler, bei dem du so gut wie alles einstellen und auf deine Wünsche programmieren kannst. Dein Kaffeepulver tampert sie mit dem gewünschten Druck automatisch. Die wichtigsten Infos findest du im Einzeltest zur Sage the Oracle SES980.