Mit Mikrowellen schnell garen, kochen, grillen und auftauen

Heute gibt es gute Mikrowellengeräte schon für knapp über 100 Euro und sie können viel mehr als nur Popcorn zubereiten - das allerdings immer noch. Moderne Kombimikrowellen mit Grill und dazu noch Heißluft kommen schon nah an einen Backofen heran. Der Vorteil liegt hier in der schnellen Zubereitung, weil die Mikrowellen völlig durch die Speisen dringen, während die Erwärmung in einem Backofen im Prinzip nur oberflächlich geschieht. Alle unsere Mikrowellenherde im Test können mit Automatikprogrammen punkten.

Wer sich etwas intensiver mit seiner Mikrowelle auseinandersetzt, wird feststellen, dass er damit viel mehr „garen“ kann als nur eine tiefgefrorene Suppe und das Auftauen von Speisen zu einem zeitsparenden Nebeneffekt geworden ist. Bratkartoffeln mit Speck und einem Spiegelei dazu sehen bei manchen getesteten Modellen überraschenderweise genau so aus, wie es sich das Auge wünscht und die Geschmacksnerven freuen sich ebenso.

In diesen Kategorien haben wir die Mikrowellen getestet

Qualität: Wir haben uns die Verarbeitung von Gehäuse und Griffen angeschaut und geprüft, wie sicher die Mikrowellen während der Bedienung stehen.

Bedienkomfort /Funktionalität: Zuerst haben wir uns die Bedienungsanleitung vorgenommen. Die Tasten des Bedienfeldes und die Einstellmöglichkeiten waren ebenso wichtig wie die Schnellstart, Auftau-, Heißluft und Grillfunktion. Auch die Reinigung und das Zubehör haben wir in Augenschein genommen.

Ergonomie: In dieser Kategorie lassen wir Gewicht, die Türbedienung und das Anzeigefeld miteinfließen.

Unser Testsieger: Panasonic NN-CD58JS Mikrowelle

Schlicht und komplett im Edelstahl-Design präsentiert sich unser Testsieger die Panasonic NN-CD58JS Mikrowelle. Sie überzeugt unter anderem durch ihre einfache Bedienung und die guten Garergebnisse im Test. Punkten kann der Mikrowellenherd auch mit ihren 29 Automatikprogrammen und dem leichten Gewicht von gerade einmal 14 Kilogramm. Mehr zum Testsieger erfährst du im detaillierten Einzeltest.

Preis-Leistungs-Sieger: MEDION 3-in-1 MD17495

Den Preis-Leistungs-Sieg in unserem Vergleich schnappt sich die Medion MD17495 mit gerade einmal 100 Euro*. Die Mikrowelle hat ein LED-Display und zehn Automatikprogramme für: Pizza, Kartoffeln, Fleisch, Fisch, Gemüse, Getränke, Nudeln, Popcorn, Kuchen und Hähnchen. Diese kannst du über die Pfeiltasten ansteuern. Die Bedienelemente finden wir allerdings nicht so intuitiv. Die Tasten sind untereinander angeordnet und leider nicht beschriftet. Die Medion Mikrowelle hat fünf Leistungsstufen: 80, 240, 400, 640 und 800 Watt. Ein Schnellstart ist bei diesem Modell ebenfalls möglich. Als Zubehör wird leider nur ein kleiner Grillrost mitgeliefert. Da passt leider keine Pizza drauf. Den Rost darfst du nicht im Kombibetrieb verwenden. Eine Kindersicherung gehört genauso zum Funktionsumfang wie ein Küchenwecker. Die Front der Medion MD17495 kannst du auch als Spiegel benutzen. Sie reflektiert nämlich so stark, dass du das Essen im Inneren kaum erkennen kannst. Das liegt mitunter an der recht schwachen Innenbeleuchtung. Die Einstellung der Zeit ist etwas fummelig, da du erst das Programm auswählen und auf Start drücken musst, bevor du die Zeit einstellen kannst. Da würden wir einen Drehregler klar bevorzugen.

Bevor du die Heißluftfunktion zum ersten Mal benutzt, muss der Mikrowellenherd erst auf 190 Grad zehn Minuten aufheizen. Das ist auch die Maximaltemperatur des Medions. Vorheizen lässt sich das Gerät mit der Starttaste. Mehrstufiges Kochen ist laut Anleitung ebenfalls möglich, hat in unserem Test allerdings nicht funktioniert. Im Grillbetrieb kann die Mikrowelle maximal 95 Minuten laufen. Es stehen dir fünf Kombibetriebe zur Auswahl: Grill, Mikrowelle + Heißluft, Mikrowelle + Grill, Grill + Heißluft + Mikrowelle und Grill + Heißluft.

Die Ergebnisse der Medion Mikrowelle sind in Ordnung, reißen uns allerdings auch nicht vom Hocker. Den Bratapfel holen wir schon nach 27 statt 35 Minuten aus dem Mikrowellenherd, weil die Mandeln obendrauf angebrannt sind. Der Apfel an sich ist noch relativ fest. 100 Gramm Lachs tauen wir im Automatikprogramm 3,5 Minuten auf, danach ist er bereits leicht angegart.

Fazit: Die Medion Kombimikrowelle eignet sich für dich, wenn du nicht viel Geld ausgeben möchtest und dir eine intuitive Bedienung nicht ganz so wichtig ist. Die Mikrowelle glänzt vor allem mit ihrer guten Verarbeitung.

7 weitere Mikrowellen mit Heißluftfunktion im Test

Die Panasonic oder Medion Kombimikrowellen konnten noch nicht dein Herz erobern? Wir haben uns weitere Modelle, unter anderem von Samsung, Bauknecht und Sharp, angeschaut. Sie unterscheiden sich vor allem in der Anzahl und Auswahl der Automatikprogramme und beim Zubehör. Alles Wissenswerte zu den restlichen Mikrowellenherden erfährst du im Folgenden.

Samsung MC28M6035CS landet im Kombimikrowellen Test auf Platz 2

Einfach aufs Knöpfchen drücken ist genau deins? Dann ist unsere zweitplatzierte Kombimikrowelle, die Samsung MC28M6035CS, vielleicht dein Favorit. Sie verfügt über 49 Automatikprogramme. Zudem bietet sie mit Maßen von 358 x 235 x 327 Millimeter einen ordentlich großen Garraum. Gut gefällt uns auch der einfach zu reinigende Innenraum. Wenn die Samsung dein Interesse geweckt hat, erfährst du alles Wissenswerte im Einzeltest.

Sharp R890S 4-in-1 Flatbed Mikrowelle ohne Drehteller

Die „Sharp R890S Flatbed“ Mikrowelle hat im Gegensatz zu ihren Konkurrenten keinen Drehteller. Das ermöglicht dir das Hineinstellen von großen Schüsseln oder Formen. Ihr Boden besteht aus einer Glasplatte. Die Sharp hat ein großes LCD-Display, worüber du unter anderem das eingestellte Automatikprogramm ablesen kannst. Als Zubehör werden ein Metallrost und ein Garblech mitgeliefert. Beide wirken sehr wertig. Die Auftaufunktion ist gewichts- oder zeitabhängig. Besonders ist vor allem der Innenaufbau der Sharp Mikrowelle. Sie sieht aus wie ein kleiner Backofen. Hat also zwei Einschubhöhen für Blech oder Rost. Praktisch ist auch das mehrstufige Garen. Somit hast du die Möglichkeit mehrere Programme hintereinander auszuführen. An Automatikprogrammen bringt die Sharp 14 mit. Neun davon haben eine eigene Taste. Mehrmaliges Drücken der Autoprogramme ändert das Gewicht. Die übrigen Automatikprogramme kannst du über die Pfeiltasten ansteuern. Mittels der Schnellwahltasten für zehn Sekunden, eine Minute und zehn Minuten kannst du bequem deine Zubereitungszeit erhöhen.

Die Tasten lassen sich gut drücken und sind leicht verständlich beschriftet. Auch die Tür geht gut auf und zu. Die Verarbeitung der Sharp gefällt uns am zweitbesten im Test. Vor allem ihre Standsicherheit überzeugt. Punktabzug gibt es für das saftige Gewicht von etwa 19 Kilogramm und den recht kleinen Griff der Tür. Der fehlende Drehregler und die Schnellwahltasten für die Zeit sind etwas gewöhnungsbedürftig.

Als Kombiprogramme stehen dir Mikrowelle + Grill und Mikrowelle + Heißluft zur Wahl. Sie haben jeweils eine eigene Taste. Die Mikrowellenfunktion hat fünf Leistungsstufen. Die Maximalleistung liegt bei 900 Watt. Die Grill- und Heißluftfunktion haben wir im Vergleich mit Pizza und Bratapfel ausprobiert. Die Pizza ist in unsrem Test ungleichmäßig gebräunt und hinten dunkler als vorne. Beim Bratapfel sind die Mandeln etwas schwarz geworden. Wir haben die Schüssel allerdings nicht auf den Glasboden, sondern auf den Rost gestellt. Geschmacklich ist der Apfel zwar noch etwas fest aber trotzdem lecker.

Die Reinigung funktioniert dank der flachen Glasplatte sehr einfach. Auch das Zubehör lässt sich gut säubern. Der Innenraum besteht aus Edelstahl.

Fazit: Die Sharp R890S ist eine innovative Kombi-Mikrowelle, die vom Aufbau her auf jeden Fall etwas von einem Mini-Backofen hat. Die Bedienung finden wir intuitiv und auch die Reinigung klappt ohne Probleme. Die Sharp eignet sich für dich, wenn du eine geräumige Mikrowelle mit Heißluft- und Grillfunktion suchst und auf einen Drehregler verzichten kannst.

Bauknecht MW427SL: Glänzt mit umfangreichem Zubehör

Crisp-Funktion nennt Bauknecht das wesentliche Alleinstellungsmerkmal der Bauknecht „MW427SL“ Kombi-Mikrowelle, dass die Testerherzen höher schlagen lässt. Besonders überzeugt haben uns die Bratkartoffeln mit Speck und Spiegelei. Aber auch Hähnchenschenkel und tiefgekühlte Pizza werden in Minutenschnelle knusprig - und das alles ohne zusätzliches Fett. Mit der Crisp-Brotauftaufunktion verwandelst du dein tiefgefrorenes Brot mit nur einem einzigen Knopfdruck in knusprigen Genuss. Die Grill-Funktion bräunt Speisen mithilfe eines leistungsstarken Quarzgrills, der einen Grill- oder Gratiniereffekt perfekt erzeugt.

Der Testsieger Bauknecht MW427SL von vorne

Im umfangreichen Zubehörpaket fällt der Dampfgarbehälter besonders positiv auf. Er ist hitzebeständig bis 120 Grad sowie kältebeständig bis -4 Grad und darf in die Spülmaschine. In Verbindung mit der AutoSteam und SensorSteam Funktion bleiben die Vitamine und Mineralien der Lebensmittel optimal erhalten, was ideal für Gemüse, Fisch oder Reis ist. Lecker sind auch die gedämpften Nudeln.

Übrigens braucht die Bauknecht MW427SL aufgrund ihres Konzepts keinen Drehteller, wie er bei anderen Geräten üblich ist. Denn das innovative 3D-System ermöglicht eine gleichmäßige Hitzeverteilung in der Mikrowelle und damit ein optimales Kochen oder Erwärmen deiner Speisen. Die maximale Leistung der Mikrowellenfunktion beträgt 800 Watt.

Fazit: Die Bauknecht Mikrowelle punktet in unserem Test mit viel Zubehör und guten Aufwärm- und Grillergebnissen. Sie kommt ohne Drehteller aus und hat eine Dampfgarfunktion. Verzichten musst du allerdings auf eine Heißluftfunktion.

Die Programmgesteuerte: Sharp R860S

Die Mikrowelle „Sharp R860S“ hat 24 Automatikprogramme. Bis zu elf Leistungsstufen können mit drei Kochstufen kombiniert werden. Da kochst du nur noch auf Knopfdruck - musst du aber nicht. Denn du kannst dieses Gerät nicht nur als Mikrowelle, sondern auch als Grill oder vollwertigen Backofen verwenden. Durch das Design der Mikrowelle (ohne Drehteller und flacher Innenauflage) passen alle großen und kleinen Schüsseln gut in die Kombi-Mikrowelle. Außerdem verringert das den Reinigungsaufwand.

Lachsschnitte aus der Sharp Mikrowelle

Gut gelingt das gewicht- und zeitgesteuerte Auftauen, weil das Gerät die Speisen selber wiegt und die entsprechende Auftauzeit einstellt. Dein Essen wird dann mit Grill und Heißluft perfekt auf den Punkt zubereitet. Unsere Lachsschnitte wird außen zart gebräunt und ist innen noch leicht glasig. Aber nicht nur Lachsschnittchen lassen sich mit der Sharp R860S zubereiten. Dieses Modell ist groß genug für eine Pizza mit 25 Zentimeter Durchmesser!

Fazit: Bei der Sharp gefällt uns die Auftaufunktion besonders gut. Die Verarbeitung ist die zweitbeste im Test. Sie bietet 25 Liter Garraumvolumen und kommt ebenfalls ohne Drehteller aus. Sie eignet sich für dich, wenn du öfter mal große Schüsseln oder Formen in die Mikrowelle stellen möchtest.

Samsung MG23K3515AS: leichte Reinigung und gute Ergebnisse

Wer eine problemlose, leicht zu bedienende und preiswerte Mikrowelle sucht, ist bei der „Samsung MG23K3515AS“ gut aufgehoben. Mit fünf QuickDefrost Auftauprogrammen ist sie gut ausgestattet. Diese ermöglichen das schnelle und gleichmäßige Auftauen von Lebensmitteln, sodass deren ursprüngliche Frische und Konsistenz erhalten bleibt.
Die Aussage „Genießen Sie Fleisch, Geflügel, Fisch, Brot, Kuchen und Früchte, die schmecken, als kämen sie frisch vom Markt“ können wir jedoch nicht ganz bestätigen. Aber der Bratapfel mit Preiselbeeren und Mandeln gelingt uns in diesem Gerät gut.

Der Preis-Leistungs-Sieger von Samsung 

Der kratzfeste Keramik-Emaille-Innenraum lässt sich leicht reinigen. Fett und Öl kannst du problemlos abwischen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein feuchtes Tuch. Zudem ist die Keramik-Emaille äußerst langlebig und hält einiges aus, verspricht Samsung. Die Beschichtung soll Kratzer und Verfärbungen auch nach intensiver Nutzung verhindern. Als widerstandsfähig und pflegeleicht erweisen sich die Innenwände dank antibakterieller Beschichtung auch gegenüber ansonsten hartnäckigen Gerüchen wie etwa Zwiebeln. Dafür kostet sie nur die Hälfte vom Testsieger.

Fazit: Die Samsung punktet mit 27 Automatikprogrammen und einer leichten Reinigung. Die Standsicherheit hat uns leider nicht überzeugt. Außerdem vermissen wir eine Heißluftfunktion. Für den Preis können wir die Samsung aber guten Gewissens empfehlen.

Sparsam in der Ausstattung: Die Bosch FFM553MBO

Die freistehende Mikrowelle „Bosch FFM553MBO“ kann Gerichte zeitsparend auftauen, aufwärmen und perfekt zubereiten. In allen Testkriterien schneidet sie gut ab. Wir finden das Gerät im Vergleich lediglich etwas laut.

Viele Gerichte gelingen perfekt durch vier voreingestellten Auftau- und drei Gar-Automatikprogramme. Auch der Küchenanfänger kann sich damit prima selbst „bekochen“, ohne bei der Zubereitung verzweifeln zu müssen. Das gilt auch für die Reinigung. Der Edelstahl-Innenraum ist dank glatter Oberflächen und ohne scharfe Kanten im Nu wieder sauber.

Die Bedienung gestaltet sich dank direktem Zugriff auf die Zeitfunktionen recht einfach. Auch das sogenannte Leichtbedienkonzept ermöglicht ein problemloses Einstellen. Beim Zubehör ist Bosch trotz des ambitionierten Preises sehr sparsam und spendiert nur den obligatorischen Glas-Drehteller. Leider fehlt dem Gerät auch die Grillfunktion. Schade!

Bosch Mikrowelle FFM553MBO

Die Kombi-Queen: Severin MW 7868

Das kann nicht jede Mikrowelle: Die drei Funktionen Mikrowelle, Grill und Heißluft sind bei der „Severin MW 7868“ mit zwei Heizungen getrennt oder kombiniert schaltbar. Du kannst vier verschiedene Leistungsstufen und eine Auftaustufe auswählen. Außerdem hat die Severin Kombi-Mikrowelle zehn verschiedene Automatikprogramme. Ob knuspriges Hähnchen, Pizza oder knackiges Gemüse, im Garraum aus Edelstahl gelingt alles im Handumdrehen. So auch unsere tiefgefrorene Pizza, die perfekt gebräunt und knusprig nach 14 Minuten verzehrfertig ist.

Das Kochergebnis der Severin Mikrowelle - eine knusprige Pizza 

Wer häufig Pizza zubereitet, nutzt die Memory-Funktion mit einem Speicherplatz. Pizza rein, Knopf drücken, fertig. Das kannst du allerdings auch mit anderen Lieblingsgerichten machen. Denn durch das Leichtbedienkonzept lässt sich die Severin Mikrowelle besonders einfach und problemlos einstellen. Und mithilfe der Heißluftfunktion sind trotzdem viele Menü-Variationen möglich. Den praktischen Grillrost kannst du in zwei Höhen anwenden. An Leistung bringt die Severin 900 Watt in der Mikrowellenfunktion mit. Das Garraumvolumen liegt bei 25 Litern.

Fazit: Die Severin Kombi-Mikrowelle glänzt im Test durch ihre leichte Bedienung und Memory-Funktion. Die Heißluftfunktion gefällt uns bei diesem Modell besonders gut.

So haben wir die Mikrowellen getestet

Zunächst haben wir uns intensiv mit der Bedienungsanleitung auseinandergesetzt. Das können wir nur empfehlen, da du so unnötige Anwendungsfehler vermeidest. Allerdings ist das bei manchem Hersteller nicht so einfach, weil zu viele Sprachen oder verschwommene Abbildungen zu Verwirrungen führen. Lediglich Bauknecht und Panasonic boten eine leicht verständliche und hilfreiche Anleitung.

  • Standsicherheit & Aufstellung: Wichtig für die Standsicherheit sind gute Füße. Darum haben wir auch unters Gerät geschaut. Bei der Aufstellung sollte genügend Platz hinter, neben und über dem Gerät bleiben. Denn gerade beim Einsatz der Grillfunktion kann so eine Mikrowelle ganz schön heiß werden. Um die Temperaturentwicklung des Gehäuses zu beurteilen, haben wir vorsichtig eine Hand aufgelegt.
     
  • Maße: Die Garräume haben wir auf Breite, Höhe und Tiefe gecheckt. Denn „mehr“ ergibt natürlich auch mehr Möglichkeiten der Zubereitung. Aber auch die Außenmaße spielen eine Rolle bei der Aufstellung der Mikrowellen. Eine kompakte Mikrowelle bekommst du eher in deiner Küche unter als ein Trümmerteil.
     
  • Zubehör: Auch das Zubehör, sofern vorhanden, haben wir intensiv in Augenschein genommen.
     
  • Zubereitung: Selbstverständlich haben wir auch die Zubereitung ausgiebig getestet. Denn die ist schließlich besonders wichtig und füllt zudem auch noch den Magen.
     
  • Bedienung: Lassen sich die Automatikprogramme einfach einstellen? Ist das Bedienfeld gut beschriftet und das Anzeigefeld groß genug?
     
  • Reinigung: Nach der Zubereitung der Speisen haben wir die Geräte selbstverständlich gereinigt. Besonders gut klappt das bei den Modellen ohne Drehteller.

Samsung Mikrowelle während der Benutzung

Welche Mikrowelle soll ich kaufen? Darauf gilt es zu achten

Zunächst solltest du dir darüber im Klaren sein, wofür du die Mikrowelle nutzen möchtest. Reicht dir das simple Auftauen von Gefriergut oder willst du auch mal ein kleines Menü damit zaubern?

Vergleiche unbedingt die Größe der Geräte. Und zwar nicht nur außen, sondern auch innen. Es gibt große Geräte mit kleinem Innenraum und umgekehrt. Schließlich spielt auch die Ausstattung mit Zubehör und Zusatzfunktionen eine große Rolle. Der klassische Drehteller ist das Minimum, es sei denn, das Gerät benötigt aufgrund seiner Technik keinen. Ein Grillrost ist bei einer Grillfunktion ein Muss, ein Garblech dazu schon ein kleiner Luxus und Dampfgarbehälter und Griff für das Garblech die Top-Ausstattung.

Wenn du gerne auf Knopfdruck kochst, solltest du dich vor dem Kauf informieren, welche Automatikprogramme die Modelle haben und welche dier wichtig sind. In Sachen Sicherheit ist eine Kindersicherung hilfreich, damit deine lieben Kleinen nicht aus Versehen mal das Programm verstellen oder am Drehregler drehen.

Wichtige Fragen zum Thema Mikrowellenherd

Co-Autor: Manfred Eckermeier

*Alle Preise Stand Juli 2020