Du denkst Nudeln aus einer automatischen Nudelmaschine können doch nicht schmecken? Die Philips HR2382/15 belehrt uns in unserem Nudelmaschinen Test mit vier manuellen Maschinen und einem elektrischen Gerät eines Besseren. Wir haben uns die vollautomatische Pastamaschine im Detail für dich angeschaut und verraten dir, ob sich der Kauf für dich lohnt.

Vor- und NachteilePhilips HR2382/15 Nudelmaschine

+ integrierte Waage
+ gute Verarbeitung
+ einfache Bedienung
+ tolles Pastaergebnis

- hohes Gewicht
- benötigt viel Platz
- aufwändige Reinigung per Hand

Pastamaker mit 8 verschiedenen Formscheiben im Gepäck

Während die manuellen Geräte aus unserem Test ohne weiteres Zubehör meist nur drei unterschiedliche Nudelsorten herstellen können, schafft die Philips acht. Das sind: Spaghetti, dicke Spaghetti, Penne, Lasagne, Fettuccine, Tagliatelle, Pappardelle und Engelshaar. Bei so viel Vielfalt läuft manch einem Pastafan glatt das Wasser im Mund zusammen. Doch es kommt noch besser: Die HR2382/15 Nudelmaschine verfügt über eine integrierte Waage. Also kann deine Küchenwaage getrost im Schrank bleiben.

Wir entscheiden uns zunächst einmal für eine der acht Formscheiben. Wenn du die Matrize austauschen möchtest, musst du dafür die massive Front mithilfe von zwei Schraubverschlüssen lösen und die Form wechseln. Genauso funktioniert auch der Auseinanderbau für die Reinigung. Die nicht benötigten Formscheiben kannst du in einer Schublade unter der Nudelausgabe verstauen.

Die Philips Nudelmaschine übernimmt die Teigherstellung und das Pressen der fertigen Pasta

Automatisches Mixen, Kneten und Nudeln formen

Die Philips Nudelmaschine übernimmt für dich das Teigkneten und den gesamten Herstellungsprozess. Als erstes kannst du nach dem Einschalten der Maschine aussuchen, ob du einen Teig mit oder ohne Ei herstellen möchtest. Wir entscheiden uns für einen Nudelteig mit Ei. Als Mindestmenge werden 200 Gramm Mehl benötigt. Du kannst höchstens 500 Gramm Mehl einfüllen und damit bis zu 600 Gramm Nudeln herstellen. Eine Kurzanleitung zur Bedienung der Nudelmaschine liegt ebenso dem Lieferumfang bei wie ein Rezeptbuch mit 15 Rezepten. Zuerst kannst du das Mehl einwiegen. Je nachdem wie viel du einfüllst, berechnet dir die Nudelmaschine automatisch wie viel Flüssigkeit (je nach Rezept Ei und Wasser oder nur Wasser) du benötigst. In den kleinen Messbecher geben wir laut Anleitung zuerst das Ei und dann Wasser hinein.

Eine Skala hilft dir beim Abmessen. Dann schaltest du die Maschine an und gibst langsam durch die Schlitze im transparenten Deckel der Nudelmaschine die Wasser-Eimischung hinzu. Der Philips Pastamaker knetet den Teig dann etwa für vier Minuten und drückt dann den fertigen Nudelteig durch die eingelegte Matrize. Nun musst du nur noch die fertige Pasta mit dem Nudelschneider auf die gewünschte Länge kürzen. Das geht super einfach in unserem Test und macht Lust auf mehr. Du kannst auch statt Wasser verschiedene Säfte, zum Beispiel Rote Bete Saft, nehmen. Dann hast du später rote Nudeln.

Nach dem Festmahl geht es ans Saubermachen. Dazu baust du zuerst den Pastamaker auseinander und holst die Teigreste aus dem Aufsatz und der Knetkammer. Die Reinigung von Hand ist etwas umständlicher, weil es einige Einzelteile sind. Einfacher hast du es mit dem Geschirrspüler. Die Front aus Metall ist allerdings nicht für die Reinigung im Geschirrspüler geeignet.

Darum ist die Philips HR2382/15 eine clevere Nudelmaschine

Zugegeben, nicht jeder Pastafan gibt gerne das Ruder bei der Nudelherstellung aus der Hand. Eine vollautomatische Nudelmaschine eignet sich nur für dich, wenn du sie häufig nutzt und dann auch direkt größere Mengen damit herstellst. Ansonsten lohnt sich die Investition von knapp 210 Euro* vermutlich nicht. Außerdem benötigt eine Pastamaschine wie die Philips mit Maßen von 24 x 21 x 31 Zentimeter schon etwas Platz in deiner Küche. Die wirst du vermutlich nicht nach jedem Einsatz wegräumen. An Gewicht bringt sie circa 7 Kilo auf die Waage. Das Ergebnis und die Arbeitserleichterung finden wir aber so genial, dass wir uns die Philips in die Küche stellen würden. Sie macht nicht nur den Nudelteig selbstständig, sondern durch ihre Wiegefunktion ersetzt sie auch deine Küchenwaage.

Nudeln satt: Weitere Pastamaschinen getestet

Du machst deine Nudeln lieber mit Leidenschaft und in Handarbeit? Dann haben wir direkt vier interessante Modelle für dich im Gepäck. Darunter unser Testsieger, die italienische Imperia 20600. Die punktet mit einer ausgesprochen guten Verarbeitung und einem nahezu perfekten Nudelergebnis. Dabei liegt sie mit circa 60 Euro* mit preislichen Mittelfeld unseres Tests. Alle Informationen zur Imperia und allen weiteren testmodellen liest du im großen Nudelmaschinen Vergleichstest.

Eine richtige Arbeitserleichterung bei der Nudelherstellung ist ein sogenanntes Pastabike. Damit kannst du deine gewalzten Teigbahnen direkt schneiden. Bei der „Marcato Wellness Atlas 150 Nudelmaschine" ist das Pastabike direkt im Lieferumfang enthalten. Wie wir die Pastamaschine ansonsten finden, verraten wir dir im detailierten Marcato Einzeltest.

* Alle Preise Stand Oktober 2020