Wodurch wird ein gemütlicher Filmabend im Heimkino noch besser? Genau, durch Popcorn wie im Kino. Mit welcher Popcornmaschine du den knusprigen Knabberspaß zu Hause genauso hinbekommst wie die Profis, testen wir für dich. Wir verpassen unserem Popcornmaschinen Test ein Update und nehmen den „WMF Popcorn Maker“ aus der KÜCHENminis-Reihe unter die Lupe. Der unkomplizierte und platzsparende Zwerg ist gut verarbeitet und macht süßes oder salziges Popcorn wie im Kino. Die WMF Popcornmaschine reiht sich auf dem zweiten Platz ein. Zudem küren wir sie zum Kompaktsieger.

Vor- und Nachteile WMF KÜCHENminis Popcorn Maker

+ kompakt und platzsparend
+ Deckel aus Tritan dient gleichzeitig als Servierschale
+ einfache Reinigung
+ sehr leise

- kein Netzschalter
- vergleichsweise kleiner Behälter

Klein aber fein und hochwertig verarbeitet

Der platzsparende WMF Popcorn Maker macht dem Begriff KÜCHENmini mit seinen gerade einmal 16 Zentimetern Durchmesser und einer Höhe von 20 Zentimetern alle Ehre. Den räumst du nach der Popcorn-Party ruckzuck wieder in den Küchenschrank. Die Verarbeitung ist top. Gefertigt ist er aus schickem Edelstahl, WMF nennt diesen ja Cromargan, und hochwertigen Tritan. Ein Highlight ist die transparente Kuppel: Die dient nämlich gleichzeitig als Deckel für die Popcornmaschine und als Servierschale für das fertige Popcorn. Dafür, dass der Puffmais nicht anbrennen kann, sorgt der Popcornwender. Während du letzteren mit einem Schalter ein- und ausschalten kannst, verzichtet der Popcorn Maker selbst allerdings auf einen Netzschalter. Schade! Wir hätten uns zumindest ein Kabel mit Kippschalter gewünscht. So schaltest du den Popcornautomaten ein, indem du ihn einsteckst.

Popcorn für den Kinoabend zu zweit

Wie die großen Popcornautomaten in unserem Popcornmaschinen Test funktioniert auch das kompakte WMF Modell mit Öl. Du kippst den Popcornmais auf die antihaftbeschichtete Heizplatte, gibst etwas Speiseöl darauf, schließt den Deckel, steckst die Maschine ein und startest den rotierenden Popcornwender. Damit die entstehende Feuchtigkeit durch die Öffnungen im Kuppeldach entweichen kann, entfernst du die silberne Abdeckscheibe. Durch die Öffnungen im Deckel lässt sich auch während des Betriebs Butter für gebuttertes Popcorn hinzugeben. Übrigens kannst du den Film schon starten, bevor die Maschine fertig ist. Denn mit knapp 40 dBA ist sie ebenso leise wie das Popcorn knusprig.

Mit seinen zaghaften 240 Watt ist der Popcornzwerg nicht ganz so leistungsstark wie die Konkurrenz in unserem Test. So musst du auf das erste Poppen etwas länger warten. Wir gedulden uns etwa fünf Minuten, dann geht es los. Nach ungefähr 10 Minuten ist die transparente Kuppel gut mit knusprigem Popcorn gefüllt. Poppen keine Maiskörner mehr auf, schaltest du den Wender aus und ziehst den Netzstecker. Anschließend drehst du die Abdeckscheibe wieder drauf, greifst den Popcorn Maker an den beiden Griffen und drehst ihn einfach auf den Kopf. Die Einheit mit der Heizplatte nimmst du jetzt ab und stellst sie beiseite. Gut gefällt uns, dass die Außenseite des KÜCHENminis aus WMF Cromargan nicht heiß, sondern nur warm wird. 

WMF empfiehlt, Zucker oder Salz erst in der Schüssel auf das fertige Popcorn zu geben. So soll verhindert werden, dass die Würze an der Heizplatte anbrennt. Allerdings haften dann weder Salz noch Zucker wirklich gut am Popcorn. Deswegen geben wir bereits mit dem Speiseöl Zucker zum Süßen auf die Maiskörner und probieren einfach aus, was passiert. Nichts! Kein Anbrennen oder Anbacken. Die Beschichtung des Heizelements macht einen sehr guten Eindruck. Die WMF Popcornmaschine ist nicht für große Mengen Popcorn ausgelegt. 2,2 Liter Füllmenge fasst die Servierschüssel. Für zwei Personen ideal. Hast du mehr Gäste, musst du mehrere Runden Popcorn machen.

Unkomplizierte Reinigung 

Das Saubermachen nach dem Kinoabend hält sich in Grenzen. Die Heizplatte lässt sich einfach mit einem feuchten Lappen reinigen. Dank der Antihaftbeschichtung backt nichts an. Auch nicht der Zucker, den wir bereits vor dem Einschalten des Popcorn Makers über die Maiskörner streuseln. Der kleine Drehwender ist schnell abgeschraubt und abgewischt. An der Innenseite der transparenten Tritanschüssel sammelt sich das Speiseöl in einem dünnen Film. Der ist jedoch mit Spülmittel und warmen Wasser schnell entfernt. 

Fazit: Deshalb können wir dir den WMF Popcorn Maker empfehlen

Der WMF KÜCHENminis Popcorn Maker ist eine tolle und kompakte Bereicherung für den Filmabend zu zweit. Die Verarbeitung ist hochwertig und die Bedienung erfreulich einfach. Sehr gut gefällt uns, wie leicht sich die Popcornmaschine reinigen lässt. Hinzu kommt: Du bekommst den Zwerg aus Edelstahl und Kunststoff locker in jedem Küchenschrank unter. Seine große Stärke ist die Zubereitung mit Speiseöl. So haften Zucker oder Salz perfekt am Popcorn und der Snack schmeckt tatsächlich wie im Kino. Für eine größere Runde ist die Füllmenge des Popcornbehälters allerdings etwas zu klein. Zudem vermissen wir einen Netzschalter. Die hochwertige Verarbeitung und das tolle Popcornergebnis rechtfertigen unserer Meinung nach auch den recht hohen Preis von knapp 70 Euro*. Wenn du als Film- oder Serienfan auf der Suche nach einer kleinen und unkomplizierten Popcornmaschine für zwischendurch bist, ist die WMF Popcornmaschine dein neuer bester Freund. 

Top of the Pops: Diese Popcornmaschinen sind tolle Alternativen

Wenn du Popcorn wie im Kino auch für eine größerer Zahl an Gästen zu Hause zubereiten möchtest, dann wirf einen Blick auf unseren Testsieger, die große Popcornmaschine von Royal Catering. Die ist hervorragend verarbeitet und obendrein auch noch ein optischer Leckerbissen. Mehr erfährst du in unserem Einzeltest.
Du legst bei deinem Popcorn keinen Wert auf die Würze? Dann reicht dir vermutlich auch eine kleine Popcornmaschine, die den Puffmais mittels Heißluft zum Kino-Snack aufpoppt. Da empfehlen wir dir unseren Preis-Leistungs-Sieger, den Popcornbereiter von Severin. Alle Infos dazu gibt’s in unserem ausführlichen Vergleichstest

* Alle Preise Stand Juni 2020