In unserem Sandwichmaker Test haben wir acht beliebte Modelle getestet. Die meisten Geräte eignen sich dabei für zwei große Toasts und haben eine Leistung zwischen 700 und 900 Watt. Ein guter Sandwichtoaster backt deinen Snack schnell und gleichmäßig, zudem sollte die anschließende Reinigung leicht von der Hand gehen. Der Krups „FDK 451“ Sandwichmaker belegt in unserem Test den zweiten Platz, knapp hinter dem Testsieger „Breville VST070X“. Warum er es nicht auf Platz eins geschafft hat, verraten wir dir hier.

Vor- und NachteileKrups FDK 451 Sandwichmaker

+ Verschluss
+ wärmeisolierter Griff
+ sehr gute Standsicherheit

- Design
- Gewicht

Gute Verarbeitung aber fragwürdiges Design

Das Gehäuse des Krups Sandwichmakers besteht aus Gusseisen. Vom Design sind wir wenig angetan, es wirkt klobig und kühl. Dazu trägt auch die eckige Bauart bei. Die Haptik ist nicht so handschmeichelnd. Der sehr präsente Herstellername auf dem Deckel wirkt zudem ziemlich wuchtig. Dafür punktet das Gerät aber mit einer sehr guten Standsicherheit. Der Krups FDK 451 hat gummierte Füße, was nicht nur ein Verrutschen, sondern auch Zerkratzen deiner Arbeitsplatte verhindert. Damit der Sandwichmaker immer gerade steht, ist an der Rückseite eine Aussparung fürs Kabel angebracht. Die Verarbeitung der antifhaftbeschichteten Platten ist ebenfalls ordentlich. Die Oberseite des Gehäuses ist nicht eben, sie hat leichte „Wellen“. Das finden wir rein optisch nicht so schön. Aber sei‘s drum. Punktabzug gibt es hingegen bei den Scharnieren: Diese haben einen Spalt und knarzen beim Öffnen des Toasters.

Großzügige Platten aber unschöne Kontrollleuchten

In den Sandwichtoaster passen zwei große Scheiben hinein. Durch den höhenverstellbaren Verschluss kannst du dein Sandwich auch ordentlich beladen. Das ermöglichen auch die sehr tiefen Stanzplatten. Der Hebel zum Verriegeln hat mehrere Einkerbungen, beim Herunterdrücken rastet er ein. Das finden wir bei diesem Modell besonders praktisch. Links vorne befindet sich eine Betriebskontrollleuchte, diese leuchtet orange, wenn du den Netzstecker in die Steckdose packst. Rechts findest du eine grüne Leuchte für die Temperaturkontrolle. Die geht aus, wenn der Krups seine Betriebstemperatur erreicht. Die Umsetzungen der Signallampen finden wir nicht so schick.

Unser TippEinfetten der Platten verhindert Anbacken

Vor dem Backen des ersten Toasts solltest du die Platten reinigen und anschließend mit einem dünnen Film Speiseöl einreiben. Das verhindert, dass der Käse anbackt. Die ersten zwei Backdurchgänge machst du am besten ohne Belag und isst den Toast nicht, da die Backplatten noch Produktionsrückstände an die Toastscheiben abgeben können.

Schnelles und gleichmäßiges Backergebnis

Der Griff ist wärmeisoliert und erhitzt sich während des Backens nicht. Über den Netzschalter an der Front schaltest du das Gerät ein. Das Modell hat eine Leistung von 850 Watt. Anfangs bleibt die Oberfläche angenehm kühl, nach 3,5 Minuten ist der Krups FDK 451 bereit für die erste Ladung Sandwiches. Nach weniger als drei Minuten können wir unser schön gebräuntes Sandwich aus dem Gerät holen. Doch anders als gedacht wird dieser nicht von den Stanzplatten zerteilt, sondern lediglich „angestanzt“. Nach dem Backen ist die Oberfläche des Krups deutlich heißer als während des Aufheizens. Bei fünfminütigem Betrieb messen wir 67 Grad auf der Oberfläche. Also Vorsicht beim Öffnen! Auch vor der Reinigung solltest du das Gerät erst gut abkühlen lassen.

Aufbewahrung und Reinigung

In der Bedienungsanleitung des Sandwichmakers findest du leckere Rezepte. Die Sicherheitshinweise sind in einem separaten Heft abgedruckt, leider aber so klein, dass sie kaum lesbar sind. Dort steht, dass du den Krups zwei Stunden abkühlen lassen solltest, bevor du ihn wegräumst. Das erscheint uns zwar etwas lange, aber sicher ist sicher. Sobald das Gerät ausgekühlt ist, kannst du es reinigen und anschließend vertikal im Schrank verstauen. Das Reinigen geht einfach mit einem weichen Schwamm und Spülmittel. Das 76 Zentimeter lange Kabel lässt sich dank Kabelaufwicklung ebenfalls praktisch unterbringen. Das Gewicht ist mit 2,2 Kilogramm allerdings recht hoch.

Warum wir den Krups FDK 451 Sandwichtoaster empfehlen

Der Krups ist zwar keine Augenweide, das muss er aber auch nicht sein, immerhin backt er dir in weniger als drei Minuten einen sehr schönen und leckeren Toast. Zudem ist die Verarbeitung der Platten ausgezeichnet und du musst keine Angst haben, dass der Toaster während des Betriebs wackelt oder wegrutscht. Der Verschluss ist ziemlich praktisch und ermöglicht dir ein großzügiges Befüllen deines Sandwichtoasts. Außerdem liegt der Griff gut in der Hand und bleibt angenehm kühl. Das Gewicht und die Maße (31,6 x 15,5 x 29,5 Zentimeter) finden wir etwas suboptimal.

Diese Sandwichtoaster liefern dir ebenfalls einen leckeren Snack

Du hast es nicht wirklich eilig, sondern legst mehr Wert auf die Verarbeitung des Geräts und ein gutes Backergebnis? Dann liegst du mit unserem Testsieger Breville VST070X goldrichtig. Er kostet nicht viel mehr als der Krups FDK 451 und bei ihm kannst du die Heizplatten zur Reinigung entnehmen. Zudem bietet er zwei Heizstufen. Wenn du mehr über unseren Testsieger wissen möchtest, bekommst du alle Infos in unserem Vergleichstest.

Einen sicheren Transport bietet dir der WMF Lono Sandwichmaker. Hier kannst du nämlich den Griff verriegeln, sodass dieser sich nicht aus verstehen öffnet, wenn du ihn von A nach B trägst. Ein ins Gehäuse eingelassener Ventilator kühlt dieses beim Betrieb, so brauchst du keine Angst vor Verbrennungen zu haben, wenn du mal an die Oberfläche kommst. Der WMF hat eine 1A-Verarbeitung und überzeugt mit dem besten Toastergebnis im Test. Noch mehr erfährst du im WMF Lono Einzeltest.