Barmixer für den perfekten Drink

Du suchst nach einem Gerät, welches dir cremige Milchshakes genauso toll zaubert wie leckere Bananenmilch oder einen erfrischenden Cocktail? Dann können wir dir einen Getränkemixer empfehlen. Diese elektrischen Geräte sind vielfältig einsetzbar und lassen sich sehr einfach bedienen. Da brauchst du nicht lange die Bedienungsanleitung zu studieren. So viel vorweg: keins der Geräte enttäuscht uns bei den Mixergebnissen.

In diesen Kategorien testen wir die Shake Mixer

  • Verarbeitung: Wir prüfen die Verarbeitung von Gehäuse und Mixbehälter ebenso wie die Standfestigkeit der Modelle.
  • Bedienung: Wie einfach lässt sich der Mixbecher anbringen und wieder entnehmen? Lässt sich der Powerknopf leicht drücken und wie ist die Geschwindigkeit der einzelnen Stufen? Uns interessiert wie leistungsstark die Shake Mixer sind und wie vielfältig sie sich einsetzen lassen.
  • Lagerung: Falls du nicht vorhast, den Getränkemixer dauerhaft auf deiner Arbeitsfläche stehen zu lassen, sollte er sich gut unterbringen lassen. Platzsparende Maße und ein leichtes Gewicht sind da hilfreich.
  • Mixergebnis: Wir testen mit den Mixern Bananenmilch, einen alkoholfreien Cocktail und einen Erdbeermilchshake und vergleichen die Ergebnisse.

Shake Mixer Testsieger: Bartscher Drink Mixer 135105

Der Getränkemixer aus dem Hause Bartscher ist stabil gebaut und hochwertig verarbeitet. Kein anderes Modell im Vergleich kann uns in der Kategorie mehr überzeugen. Das Gehäuse besteht aus lackiertem Stahlblech und der Mixbecher aus Edelstahl. Er ist hoch, schmal und hat einen Durchmesser von 10 Zentimetern. Es passen 650 Milliliter hinein und es gibt eine Mindest- und Maximalmarkierung. Mit 6,2 Kilo ist der Bartscher Shake Mixer das schwerste Gerät in unserem Vergleich. Aufgrund seines Gewichts und den Gummifüßen steht er sehr sicher. Das Kabel ist 1,2 Meter lang. Das Design des Bartscher Drink Mixers finden wir nicht so ansprechend wie zum Beispiel beim Royal Catering Modell.

Der Powerknopf auf dem Gerät lässt sich gut drücken. Es gibt zwei Geschwindigkeitsstufen. Auf Stufe 1 messen wir eine Lautstärke von 79 Dezibel und auf Stufe 2 sind es 81 Dezibel. Die klingen aber nicht unangenehm. Dank Sicherheitsschalter funktioniert der Mixer nur, wenn der Mixbehälter richtig eingehakt ist. Das funktioniert einfach im Test. Der Quirl besteht aus Edelstahl und macht einen hochwertigen Eindruck.

Das Mixergebnis unserer Bananenmilch ist schön cremig und es gibt viel Schaum. Auch der Cocktail wird gut gemixt. Das Ergebnis des Erdbeermilchshakes gefällt uns genauso gut wie beim Royal Catering. Außerdem eignet sich das Gerät für das Mischen von Smoothies, Saucen und Pürees.

Fazit: Der Bartscher Drink Mixer 135105 eignet sich für dich, wenn dein Milchshake Mixer dauerhaft in der Küche stehen bleibt und du ein hochwertiges Gerät suchst, was dir schnell und mit viel Power deine Getränke mischt.

Preis-Leistungs-Sieger: Clatronic BM 3472 Barmixer

Deutlich kompakter kommt das Modell „BM 3472“ von Clatronic mit 17,5 x 13,5 x 37 Zentimetern daher. Neben dem leichten Gewicht von gerade mal einem Kilo sind wir auch von der Vielfalt der Zubereitungsmöglichkeiten angetan. Laut Hersteller eignet sich der Shake Mixer für Milchschaum, Frucht- und Fitnessdrinks ebenso wie für Salsa-Saucen und Babynahrung. Also ein echter Allrounder. Wir haben mit ihm Bananenmilch gemixt. Das Ergebnis überzeugt. Und auch unser Erdbeermilchshake wird schön cremig. Dafür, dass das Gerät nur 65 Watt Leistung hat, finden wir das Mixergebnis gut. Nur die 70 bis 75 Dezibel während der Zubereitung klingen etwas unangenehm in unseren Ohren.

Punktabzug gibt es hingegen bei der Verarbeitung. Das Gehäuse besteht aus lackiertem Kunststoff, was von weitem wie Edelstahl aussieht. Die Materialwahl trägt auch maßgeblich zur schlechten Standfestigkeit bei. Der schmale und leichte Edelstahlmixbecher mit Skala fasst maximal 450 Milliliter. Leider ist hier die Verarbeitung auch nicht so top. Er ist unten sehr scharfkantig. Das merkst du auch, wenn du ihn am Gehäuse befestigst. Nach wenigen Malen ist schon der Lack ab. Das Anbringen und Entnehmen des Mixbechers funktioniert gut. Du stellst ihn auf einem kleinen Podest ab und drückst dabei den Sicherheitsschalter. Der Quirl besteht aus Kunststoff.

Fazit: Wenn du einen vielseitigen und günstigen Getränkemixer suchst, der leicht ist und sich einfach verstauen lässt, bist du mit dem Clatronic BM 3472 gut beraten. Du solltest allerdings nicht so hohe Ansprüche an die Verarbeitung und eine leise Geräuschkulisse haben.

Mix it, Baby! Noch mehr Milchshake Mixer im Vergleich

Bei unseren beiden Siegern war noch nicht das richtige Modell für dich dabei? Kein Problem! Wir haben noch vier weitere Geräte getestet. Vielleicht ist unser zweiter oder dritter Platz etwas für dich.

Royal Catering RCMS-STD: Edler 2. Platz

Ein knappes Rennen um den Testsieg lieferten sich der „Royal Catering RCMS-STD“ und der Bartscher Drink Mixer. Das schicke Design des aus gebürstetem Edelstahl bestehenden Shake Mixers gefällt uns sehr gut. Letztendlich wirkt aber die Verarbeitung des Bartscher Modells noch einen Tick hochwertiger. Auch bei der Standfestigkeit müssen wir etwas Punktabzug geben, die ist zwar gut, aber seine 3,7 Kilo Gewicht reichen in den Fall nicht ganz aus.

Neben Milchshakes und Cocktails eignet sich der Milchshaker Mixer auch für das Einrühren von Eiweißpulver, Eimasse und Pfannkuchenteig. Also perfekt fürs Frühstück oder den gemeinsamen Brunch mit Freunden.

Trotz lediglich 60 Watt zeigt der Royal Catering im Test, dass er kraftvoll mixen kann. Der Erdbeermilchshake wird schön cremig und auch der Cocktail wird sehr gut gemixt. Die Geschwindigkeit stellst du über den seitlichen Kippschalter ein. Drückst du ihn nach oben, läuft der Motor langsam, drückst du nach unten rotiert er schnell. Die Stufen lassen sich einfach verstellen. Unter dem Schalter befindet sich eine rote Resettaste. Schade an dem schick spiegelnden Edelstahlgehäuse finden wir die Anfälligkeit für unschöne Flecken und Fingerabdrücke. Der Mixbecher mit etwa 9 Zentimeter Durchmesser fasst großzügige 800 Milliliter und lässt sich gut auf dem kleinen Podest platzieren. Der Mixbecher sieht einem Cocktailshaker recht ähnlich. Probleme haben wir bei der Reinigung des Edelstahlquirls. Dieser hat Rillen und lässt sich dadurch etwas schwierig säubern. Generell ist kein Quirl im Test abnehmbar. Sie können lediglich mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Das finden wir unpraktisch und auch ein Stück weit unhygienisch.

Fazit: Wenn dir die Optik und Verarbeitung deines Milchshake Mixern wichtig sind und du dir eine einfache Bedienung wünschst, ist der Royal Catering RCMS-STD etwas für dich. Er mixt mit viel Power, steht sicher und bietet viel Platz für deine Getränke.

OneConcept DM-B Drink-Mixer: Leichtgängig zum perfekten Getränk

In Sachen hochwertige Verarbeitung kann auch der „DM-B Drink-Mixer“ von oneConcept punkten. Besonders gut gefällt uns der Edelstahlbehälter und der Quirl. Beides wirkt sehr stabil und langlebig. Der Shake Mixer wiegt 3,5 Kilo und hat Saugfüße. Diese halten allerdings nicht auf jeder Arbeitsplatte. Trotzdem finden wir den Stand des Mixers ganz gut. Dank 400 Watt Leistung haben beide Geschwindigkeitsstufen viel Power. Sie lassen sich über den Kippschalter oben am Gehäuse verstellen. Der Knopf lässt sich aber schwer drücken. Die Stufe 1 reicht mit 8.000 Umdrehungen pro Minute zum Mischen der Bananenmilch völlig aus. Der Mixbecher ist groß und schwer, was aber in der Handhabung angenehm ist. Er lässt sich einfach am Gehäuse anbringen. Dieses besteht aus mattiertem Edelstahl. In den Mixbehälter passen 650 Milliliter hinein, wir vermissen allerdings eine Skala.

Im Test wird der Cocktail schnell und gut gemixt. Die Lautstärke beträgt dabei zwischen 72 und 75 Dezibel. Wie bei den anderen Modellen im Test, lässt sich auch der oneConcept nicht ohne eingesetzten Becher einschalten. Die Becheröffnung hat einen Durchmesser von 9,5 Zentimetern. Das Kabel ist etwa 1,1 Meter lang. Der oneConcept DM-B Drink Mixer eignet sich unter anderem zur Herstellung von Sahne, Eischnee, Eiweißshakes, Fruchtdrinks, Smoothies und Saucen.

Fazit: Der Shake Mixer von oneConcept eignet sich für dich, wenn du ein hochwertiges Gerät suchst, das sich einfach bedienen lässt und viel Platz für deine Lieblingsdrinks bietet. Bei keinem Modell im Test gefällt uns die Bedienung besser.

Arendo Drink Mixer 23033072: Fliegengewicht mit Power

In unserem Test gibt es zwei Lager: Die der hochwertigen, sperrigen Modelle und die der günstigen, kleinen Mixer. Der „Arendo Drink Mixer“ gehört zur letzten Kategorie. Er ist zwar etwas teurer als unser Preis-Leistungs-Sieger, hat dafür aber auch eine bessere Bedienung. Die Verarbeitung des lackierten Kunststoffgehäuses lässt aber leider zu wünschen übrig. Naja, immerhin geht der Lack im Test nicht ab. Unterirdisch ist aber hingegen die Standfestigkeit. Am besten nicht anstoßen, sonst fällt der Mixer um. Eigentlich passen mehr als 250 Milliliter in den Edelstahlmixbecher. Der Hersteller legt allerdings diesen Wert als Maximum fest, da sonst der Inhalt herausspritzen könnte. Der Schalter oben auf dem Gehäuse lässt sich leicht bedienen und hat zwei Stufen.

Mit seinen 100 Watt mixt der Arendo die Bananenmilch schön cremig und auch das Ergebnis beim Cocktail gefällt uns. Die Geräuschkulisse bei 85 Dezibel finden wir aber nicht so angenehm. Dieser Shake Mixer ist der einzige aus unserem Test, der nicht über eine Becherhalterung verfügt. Du musst den Behälter also festhalten. Bei der kurzen Mixdauer ist das aber kein Problem. Der Arendo Drink Mixer eignet sich laut Hersteller auch für die Zubereitung von Sahne, Eischnee, Cocktails, Kakao, Fruchtdrinks und Eiweißshakes.

Fazit: Für kleines Geld mischt dir der Arendo Drink Mixer sämtliche Getränke im Nu. Nur bei Lautstärke und Verarbeitung musst du Abstriche machen.

Jung 4in1 Milchshaker CM01: Leichter Mixer mit günstiger Verarbeitung

Ein Luftzug und der Jung „4in1 Milchshaker CM01“ fällt um. Durch sein Fliegengewicht von gerade einmal 1,1 Kilo kann dieser Shake Mixer leider nicht mit einem festen Stand glänzen. Dafür gehört er zu den günstigeren Modellen in unserem Vergleich. Die Verarbeitung finden wir einen Tick besser als beim Preis-Leistungs-Sieger von Clatronic. Auch hier besteht das Gehäuse aus lackiertem Kunststoff, das leider schnell verkratzt. Der Edelstahlmixbehälter hat mit 600 Milliliter eine große Füllmenge und wirkt solide. Das gibt Pluspunkte. Der Becher lässt sich recht einfach am Gerät anbringen und schließt mit dem Kopf bündig ab. Leider gestaltet sich das Abnehmen etwas schwieriger. Der Durchmesser des Bechers beträgt großzügige 10 Zentimeter.

Während die Stufe 1 ziemlich schwach ausfällt, gleicht Stufe 2 mehr einer Pulsefunktion. Trotzdem erhalten wir im Test eine schön schaumig geschlagene Bananenmilch. Der Quirl besteht aus Kunststoff. Auch der Erdbeermilchshake gelingt gut, ist allerdings etwas dickflüssig. Der Cocktail wird in unserem Test ebenfalls gut gemixt. Da gibt es nichts zu meckern.

Fazit: Der Jung Milchshaker ist ideal für dich, wenn du ein leichtes und kompaktes Gerät suchst, das deinen Drink gut mixt. Es ist vielfältig einsetzbar, nur das Kabel ist mit 90 Zentimeter etwas kurz geraten.

So haben wir die Getränkemixer getestet

Zunächst haben wir uns die Verarbeitung von Gehäuse, Mixbecher und Quirl angesehen. Hier gibt es gravierende Unterschiede. Die Modelle von Bartscher, oneConcept und Royal Catering kommen sehr hochwertig daher. Dagegen kann uns das Kunststoffgehäuse von Clatronic, Jung und Arendo nicht wirklich überzeugen. Immerhin sind die Behälter einigermaßen gut verarbeitet. In puncto Standfestigkeit punktet vor allem das schwerste Gerät im Test, der Bartscher. Anschließend geht’s an die Bedienung. Hier befüllen wir die Becher mit den Zutaten für Bananenmilch, Erdbeermilchshake oder Cocktail und bringen sie am Gehäuse an. Das klappt besonders gut bei Bartscher und oneConcept. Die Betätigung des Kippschalters ist bei einigen Geräten erschwert, weil sie durch eine Gummierung geschützt sind. Beim Mixergebnis haben Bartscher und Royal Catering die Nase vorn. Vor allem der Milchshake gelingt uns damit gut. Außerdem vergleichen wir noch, wie gut sich der Mixbecher abnehmen lässt, wie leistungsstark und vielfältig die Shake Mixer sind und wie schnell sie arbeiten. Ideal ist es, wenn du den Mixer leicht transportieren kannst, falls er nicht dauerhaft auf der Arbeitsplatte stehen soll. Da punkten die nicht so massiv verarbeiteten Geräte.

Alle sechs Shake Mixer mussten im Praxistest einen Cocktail, Erdbeermilchshake und eine Bananenmilch zubereiten.

Das solltest du beim Kauf eines Getränkemixers beachten

Bei der Auswahl des richtigen Getränkemixers kommt es auf den Einsatzzweck an. Wenn du dir regelmäßig cremigen Milchshake zubereiten möchtest, lohnt es sich in einen Mixer zu investieren, der hochwertig verarbeitet ist und sich auch in deiner Küche gut macht. Soll der Shake Mixer nur gelegentlich zum Einsatz kommen, reicht auch ein günstiges Gerät, wie unser Preis-Leistungs-Sieger von Clatronic. Der zaubert dir auch einen leckeren Eiweißshake wie aus dem Fitnessstudio und ist schnell wieder in der Abstellkammer verstaut.

Die Reinigungsmöglichkeiten der Shake Mixer sind begrenzt. Während die meisten Becher spülmaschinenfest sind, darfst du das Gehäuse und der Quirl nur mit einem feuchten Tuch abwischen. Wir hätten uns gewünscht, dass auch der Quirl bei den hochpreisigen Modellen für die Reinigung entfernt werden kann.

Wichtige Fragen zum Shake Mixer

* Alle Preise Stand August 2020