Mit einem sehr guten Ergebnis beendet der Akku Exzenterschleifer „Makita DBO180RTJ“ diesen Test. Vor allem im Praxistest liegt er deutlich vorn. Beim Bedienkomfort und der Funktionalität überzeugt uns der Zweitplatzierte „DeWalt DCW21ONT-XJ“ Schleifer allerdings mehr. Durch seine hohe Qualität holt sich der Makita Exzenterschleifer aber dennoch den Gesamtsieg. Ebenfalls dazu bei trägt die gute Akku Leistung. Ein rundherum tadelloses Ergebnis.

Vor- und NachteileMakita DBO180RTJ Akku Exzenterschleifer

+ Gehäuse
+ gute Qualität
+ Erreichbarkeit Schalter
+ Praxistest Metall
+ Praxistest Holz
+ Akku-Ladezeit

- Preis
- Staubsaugeranschluss
- Akku-Austausch

Keiner schleift besser: Makita DBO180RTJ Exzenterschleifer

Keiner hat so gut im Praxistest abgeschnitten wie der Makita Exzenterschleifer. Seine vortreffliche Arbeitsleistung zeigt dieser Schleifer sowohl auf Oberflächen aus Holz als auch aus Metall. Er erreicht seine Leerlaufdrehzahl in drei Stufen von 7.000, 9.500 und 11.000 Umdrehungen. Damit verbunden sorgt der Schwingkreis, also die Unwucht des Schleiftellers, mit entsprechendem Schleifpapier für einen guten Abtrag. Ohne dass er die Schwingungen vom Schleifteller über den exzentrischen Antrieb und das Gehäuse auf den Griff und damit auf deine Führungshand überträgt. Der Vibrationsemmisionswert von 2,5 Meter pro Quadratsekunde (m/s²) ist der niedrigste im gesamten Testfeld. So spürst du die Bewegungen des Schleifteller fast gar nicht in der Hand.

Druck brauchst du nicht auszuüben. Es genügt das eigene Gewicht vom Makita Exzenterschleifer von 1,8 Kilogramm, um ein sauberes Schleifbild zu erzeugen. So kannst du zum Beispiel lange an einer Tischplatte schleifen, um die Oberfläche von alter Farbe zu befreien. Der 18 Volt Akku erreicht mit fünf Amperestunden ein Energiespeichervermögen von 90 Wattstunden. Damit kannst du problemlos einige Quadratmeter Oberfläche abschleifen. Ist der Akku entladen, kannst du ihn im Ladegerät in 45 Minuten wieder aufladen. Schade, dass weder Schleifer noch Akku eine Ladestandsanzeige haben.

Über die zwei Knöpfe am Handgriff kannst du in drei Stufen die Leerlaufdrehzahl einstellen

Sehr zweckdienlich

Die hohe Qualität ist ebenfalls ein wichtiges Kriterium für das gute Abschneiden vom Makita Exzenterschleifer in diesem Test. So sind Gehäuse und Handgriff echte Wertarbeit. Auf der Schleifplatte haftet das Schleifpapier perfekt durch die einem Klettverschluss ähnliche Oberfläche. Die gute Leistung der Staubabsaugung erfolgt durch die acht Löcher im Schleifteller und wird direkt der Staubbox am Ende des Gehäuses zugeführt. Einen Staubsauger kannst du bei Bedarf über den optionalen Adapter anschließen. Den gibt es als Zubehör.

Das Schleifpapier haftet im Praxistest perfekt auf dem Schleifteller

Sorgfältig säubern

Reinigen lässt sich der Makita Akku Exzenterschleifer aufgrund seiner zerklüfteten Oberfläche nicht so einfach. Hilfreich ist zunächst der Luftstrom eines Kompressors und danach ein feuchtes Tuch. Setzt du den Makita Schleifer auch zum Polieren ein, solltest du auch Staubreste aus den Sauglöchern des Schleiftellers entfernen und die Staubbox ganz zur Seite legen. Zum Lieferumfang gehört ein Koffer der Schleifer, Akkus und Ladegerät aufnimmt und alles ordentlich transportieren oder aufbewahren lässt.

Fazit zum Makita DBO180RTJ Exzenterschleifer

Wenn du viel mit Holz arbeitest und gerne im und am Haus werkelst, ist ein Akku Exzenterschleifer nicht aus deiner Werkstatt wegzudenken. Und wenn du auch Lackschichten entfernst oder das Auto polierst und Gipskartonwände glättest, brauchst du schon fast einen professionellen Exzenterschleifer. Da bist du mit dem Makita DBO180RTJ ganz dicht dran. Der schneidet in vielen Disziplinen dieses Vergleichs sehr gut ab. Griffe und Gehäuse sind in Materialgüte und Verarbeitung gut bis sehr gut. Sehr gut ist die Akku-Ladezeit. Allerdings ist die Entnahme etwas hakelig. Perfekt ist die Einstellbarkeit der Leerlaufdrehzahl. Den geringsten Vibrationsemmisionswert im Vergleich zu den anderen Geräten merkst du daran, dass du nach getaner Arbeit kaum etwas in Händen und Armen spürst. Dazu trägt auch das Gewicht der Schleifmaschine bei. Und das obwohl dieser Schleifer durchaus intensiv die Oberflächen bearbeitet.

Bist du Ordnungsfan, kannst du den Makita Exzenterschleifer in seinem großen Koffer mit Akkus und Ladegerät ordentlich im Regal aufbewahren. Solltest du auch sonst Makita Akkugeräte einsetzen, stellt sich für dich bei der Anschaffung eines solchen Schleifers überhaupt nicht mehr die Frage, welches Gerät du dir anschaffen solltest. Dann gibst du auch gerne ein paar Euro mehr aus. Der Makita Exzenterschleifer ist in diesem Test mit Recht Testsieger. Dass er zudem auch noch zu einer großen Gerätefamilie gehört, macht ihn umso begehrenswerter.

Zwei Alternativen zum Makita Exzenterschleifer

Da wäre zunächst der „Bosch AdvancedOrbit 18“, ein zuverlässiger Arbeiter. Der beliebte Akku Exzenterschleifer schneidet im Praxistest gut ab und verfügt über den stärksten Akku im Testfeld. Mehr zum Bosch AdvancedOrbit 18 erfährst du im detaillierten Einzeltest.

Benötigst du deinen Akku Exzenterschleifer eher für unregelmäßige Schleifarbeiten, muss es nicht unbedingt das teuerste Gerät sein. Der Preis-Leistungs-Sieger „Black+Decker BDCROS18“ Exzenterschleifer ist da eine preiswerte Alternative. Der gehört auch zu einer Akku-Familie. Und kostet nur ein Drittel des Testsiegers van Makita. Mehr zum Preis-Leistung-Sieger von Black+Decker und allen anderen getesteten Akku Exzenterschleifern erfährst du im ausführlichen Testbericht.

* Alle Preise Stand August 2020