7 Bandschleifer im Test – Die wohl spannendste Dauerschleife

Wir prüfen die Qualität der Schleifmaschinen und haben ein besonderes Augenmerk auf den Bedienkomfort und die Ergonomie. Nicht allein die Schleifleistung ist für ein gutes Schleifergebnis entscheidend. Mit einem Bandschleifer arbeitest du oftmals über einen längeren Zeitraum. Es ist wichtig wie der Bandschleifer in der Hand liegt. Haptik und Materialauswahl sind daher von großer Bedeutung. Da die Schleifbänder eines Bandschleifers verschleißen, testen wir, wie einfach du diese wechseln und einstellen kannst. Neben dem Planschleifen von ebenen Flächen schauen wir, was die Modelle im direkten Vergleich noch können und welches Zubehör im Lieferumfang enthalten ist. Beim Funktionsumfang und Zubehör können sowohl der Testsieger von Metabo als auch der Preis-Leistungs-Sieger von Ryobi ordentlich Punkten.

 

In diesen Kategorien haben wir getestet

  • Qualität: Neben der Materialqualität ist wichtig, wie gut sich bei den Maschinen die Spur und Spannung  einstellen lassen.  Außerdem prüfen wir die Tauglichkeit als Standgerät.
  • Bedienkomfort/Funktionalität: An dieser Stelle beurteilen wir die Schleiffläche und die Drehzahl. Die Kombination daraus ergibt quasi die Schleifleistung. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Staubentwicklung und dessen Absaugung. Wir prüfen, wie anfällig die Maschinen für Staub und Schmutz sind. Auch die Reinigung der verschmutzten Bandschleifer ist ein wichtiges Kriterium im Vergleich.
  • Ergonomie: Neben der Haptik und der Zugänglichkeit der Bedienelemente bewerten, wir wie groß die Belastung für den Nutzer ist. Vor allem der Lautstärkepegel und die Vibration fallen hier ins Gewicht.
  • Schleifleistung: Jetzt kommt es drauf an! Wie effektiv und gleichmäßig trägt der Bandschleifer das Material ab. Der Test zeigt, dass Motorleistung nicht mit der Schleifleistung gleichzusetzen ist.
  • Funktionsumfang: Neben den Bedienmöglichkeiten am Gerät selbst vergleichen wir auch das mitgelieferte Zubehör. Welche Möglichkeiten bietet der Bandschleifer neben dem reinen Planschleifen.

Unser Testsieger: Metabo BAE 75

Der „BAE 75“ von Metabo ist mit 4,9 Kilogramm, gemeinsam mit dem Bandschleifer von Makita, der Schwerste im Test. Anders als bei den meisten anderen Werkzeugen ist das in diesem Fall nicht unbedingt von Nachteil. Mehr Infos zum Thema Gewicht findest du in den Anwendertipps. Der Metabo Bandschleifer ist super durchdacht und kann einfach alles. Bereits beim Auspacken wird klar – das ist ein Alleskönner. Der Zubehörumfang ist im Vergleich zu den übrigen Modellen sehr groß. Er lässt sich ideal als stationäres Gerät verwenden. Das heißt du stellst den Bandschleifer verkehrtherum auf einen festen Untergrund und fixiert ihn dort. Die zu schleifenden Werkstücke drückst du dann händisch auf das Schleifband des feststehenden Geräts. Mit wenigen Handgriffen ist ein Anschlag montiert, der das gradgenaue Schleifen von Winkeln ermöglicht. Einziger Wermutstropfen – der Zusatzgriff muss selbst montiert werden. Zum Glück ist das schnell erledigt.

Dann geht es schon mit dem Schleifen los. Sofort fällt der Sanftanlauf auf. Der Bandschleifer startet also nicht von Null auf volle Drehzahl sondern regelt langsam hoch. Das ist sehr angenehm in der Anwendung. Es geht kein entsprechender Ruck durch die Schleifmaschine. Läuft der Bandschleifer erst einmal auf voller Drehzahl machen sich die 1.010 Watt bemerkbar. Die Kombination aus hoher Drehzahl, hohem Gewicht und optimaler Schleifbandunterlage erzeugen ein ausgezeichnetes Schleifergebnis. Wenn du nicht aufpasst erzeugst du mit grobem Schleifpapier sehr schnell Riefen in dein Werkstück. Mehr Infos zum Thema Schleifpapier findest du in den Anwendertipps am Ende des Artikels. Je nach gewünschter Abtragsleistung solltest du den Drehzahlregner mit Bedacht benutzen.

Der mitgelieferte Staubfangbeutel funktioniert einwandfrei. Ein Bandschleifer muss so konstruiert sein, dass der Staub ohne aktive Absaugung den Weg in den Staubbeutel findet. Außerdem sollte sich der Beutel einfach montieren und ebenso gut entleeren lassen. Das funktioniert beim Bandschleifer von Metabo so gut, dass du meinen könntest es wäre an einen Staubsauger angeschlossen. Einzig das Material des Staubbeutels finden wir nicht ideal gewählt, da es staubanfällig ist. Dafür ist es waschmaschinenfest.

Fazit: Die Kombination aus hoher Laufruhe bei erstklassiger Leistung, funktionalem Zubehör und durchdachter Haptik macht den Metabo BAE 75 zum klaren Testsieger im direkten Vergleich der Bandschleifer.

Unser Preis-Leistungs-Sieger: Ryobi EBS800V

Der „EBS800V“ vom japanischen Hersteller Ryobi spielt nicht in der gleichen Liga, wie der Metabo oder der Makita. Doch er hat seine Daseinsberechtigung. Müssten wir den typisch grünen Bandschleifer von Ryobi mit einem Wort beschreiben wäre das „innovativ“. Kein anderer Bandschleifer in dieser Preiskategorie bietet so viele Extras und Funktionen wie der Ryobi. Angefangen bei der Möglichkeit ihn stationär zu verwenden. Die Befestigung auf der Werkbank oder einem Tisch ist äußerst stabil. Eine Planschleif-Hilfe ist ebenfalls im Koffer enthalten. An dieser kannst du den gewünschten Abtrag einstellen und schiebst diesen Schlitten dann über dein Werkstück. Neben dem tollen Funktionsumfang und dem nützlichen Zubehör fällt der Ryobi außerdem durch seinen niedrigen Schalldruckpegel von 91,4 Dezibel auf. Neben dem Makita und dem Metabo ist er der leiseste im Vergleich.

Das Material des Ryobi ist der Preisklasse entsprechend. Der Kunststoff hat äußerst angenehme Eigenschaften – er ist nicht staubanfällig und lässt sich dadurch sehr gut reinigenDas entschädigt für die nicht ganz so zufriedenstellende Absaugung. Der Ryobi ist mit 2,9 Kilogramm der leichteste Bandschleifer im Test. Das hat den Vorteil, dass er sich sehr gut mit nur einer Hand bedienen lässt und damit nicht nur Aufgaben eines Bandschleifers erfüllt. Mit ihm kannst du beispielsweise auch Kanten anfasen oder Stirnseiten von Türen oder Brettern abschleifen. Das sind normalerweise Aufgaben für kleinere Schleifgeräte. Das Steckenpferd des Bandschleifers – das Planschleifen ebener Flächen – ist mit dem Ryobi möglich. Durch das geringe Gewicht erfordert es jedoch erheblich mehr Kraftaufwand als mit einem Modell das zwei Kilogramm mehr wiegt.

Fazit: Du suchst einen Bandschleifer für gelegentliche Schleifarbeiten ganz unterschiedlicher Einsatzgebiete? Dann weckt der Ryobi sicher dein Interesse. Möchtest du außerdem nicht so viel Geld ausgeben und trotzdem ein ordentliches Produkt kaufen. Dann ist der EBS800V der Bandschleifer deiner Wahl.

Alle weiteren Produkte im Test

Zu allen anderen fünf Bandschleifern fassen wir für dich die wichtigsten Eigenschaften und Besonderheiten zusammen. Dieser Abschnitt dient dir als Hilfestellung für deine Kaufentscheidung, falls dich der Testsieger oder der Preis-Leistungs-Sieger noch nicht überzeugt haben. Im Testfeld sind weitere Bandschleifer mit besonderen Eigenschaften dabei. Zum Makita und dem Bosch Professionell gibt es noch einen separaten Einzeltestbericht.

Makita 9404J – Faszinierend ruhig

Mit zwei Merkmalen hebt sich der „Makita 9404J“ von den anderen Geräten ab. Zum einen ist er der einzige im Vergleich mit einem 100 Millimeter breiten Schleifband. Und zum anderen arbeitet dieser Bandschleifer einzigartig ruhig und sanft. Geräuschpegel und Vibration vermitteln nicht das Gefühl, dass der Bandschleifer 1.010 Watt Leistung hat. Alle weiteren Eindrücke und Testergebnisse kannst du im Einzeltest zum Makita 9404J nachlesen.

Bosch GBS 75 AE – Durchdachtes Profigerät

Bei dem „GBS 75 AE“ handelt es sich um den Profi-Bandschleifer aus dem Haus Bosch. Das einfach gehaltene Design verrät uns schnell, dass sich Bosch bei diesem Werkzeug auf das Wesentliche konzentriert. Ausgelegt für den Profi werden beispielsweise Abstriche beim Staubbeutel gemacht. Diesen verwendet der professionelle Nutzer ohnehin nicht. Ob die 750 Watt im Praxistest ausreichen und wie er sich gegenüber den anderen Profigeräten schlägt, liest du im Einzeltest zum GBS 75 AE nach.

Festool BS 75 E – Top Kandidat in guter Qualität

Allein beim Auspacken lässt sich erahnen, dass es sich  beim „Festool BS 75 E“ um einen sehr hochwertigen Bandschleifer handelt. Jedes einzelne Zubehörteil ist perfekt in dem stabilen Karton verstaut und hat seinen festen Platz. Alles wirkt durchdacht. Das bemerkst du beim ersten Einschalten des Bandschleifers. Der Bandschleifer von Festool überzeugt durch eine ausgezeichnete Laufruhe. Die hohe Leistung von 1.010 Watt und der sehr große Geschwindigkeitsbereich des Schleifbandes von 200 bis 380 Metern pro Minute ermöglichen ein sehr flexibles Arbeiten. Einzig der hohe Lautstärkepegel fällt negativ auf.

Der Bandschleifer von Festool kann alles gut und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Schleifergebnis ist voll zufriedenstellend. Die Bedienbarkeit und Zugänglichkeit der Knöpfe sind herausragend. Hier haben sich die Ingenieure von Festool bei der Entwicklung Gedanken gemacht. Leider sind im Praxistest gleich zwei Dinge negativ aufgefallen. Aus dem Lager einer Rolle tritt Fett aus. Neben dem auslaufenden Lagerfett ist die Schleifbandunterlage fast komplett durchgerissen. Ein solches Schadensbild haben wir bei keinem der anderen Schleifmaschinen im Test beobachtet. Ein großer Pluspunkt geht an dieser Stelle an den Kundendienst von Festool. Das ausgetretene Lagerfett stellt demnach keinen Defekt dar. Es ist die Folge einer zu gut gemeinten Schmierung und sollte nicht wieder auftreten. Für die beschädigte Schleifunterlage wurde Ersatz geliefert mit dem Hinweis für unterschiedliche Untergründe gerne auch unterschiedliche (härtere und weichere) Schleifunterlagen zu verwenden.

Fazit: Wer die Werkzeuge von Festool kennt weiß deren Qualität zu schätzen. Der Festool BS 75 E ist für dich geeignet, wenn du wirklich ein hochwertiges und durchdachtes Werkzeug kaufen möchtest und auch bereit bist dafür etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Bosch Home and Garden PBS AE 75 – Solides Heimwerkergerät mit Schwächen

Wir testen zwei Bandschleifer des Herstellers Bosch. Die grüne Heimwerker Variante unterscheidet sich auf den ersten Blick nur unerheblich vom blauen Profigerät GBS 75 AE. Im direkten Vergleich ist das grüne „Bosch Home and Garden PBS AE-Set“ jedoch wesentlich günstiger. Auch der Blick auf das Datenblatt macht kaum Unterschiede erkennbar. Der PBS AE hat 750 Watt und kann diese über Drehzahlstufen auf das Werkstück übertragen. Als einziger im Test bietet der PBS AE 75 die Möglichkeit die Drehzahl direkt am Taster zu regulieren. Und zwar über die Intensität mit der du den Taster betätigst. Das ermöglicht eine stufenlose Drehzahlregulierung innerhalb der voreingestellten Drehzahlgrenze über den Regler.

Der Bandschleifer lässt sich nicht stationär betreiben. Großer Nachteil ist auch, dass sich die Spur und die Spannung am Gerät nicht ohne Werkzeug einstellen lassen. Für einen Bandschleifer hat das Heimwerkergerät von Bosch Home and Garden ein äußerst kurzes Kabel. Das macht ein Arbeiten ohne Verlängerungskabel nahezu unmöglich. Dafür kommt der Schleifer in einem schönen Koffer.

Fazit: Der Bosch Home and Garden PBS AE 75 ist ein guter Bandschleifer, der sich nicht hinter dem Profigerät von Bosch Professional verstecken muss. Er ist offensichtlich keine Schleifmaschine für den professionellen Einsatz. Unter Berücksichtigung der genannten Nachteile für den Heimwerker zuhause aber allemal ausreichend.

Einhell TE-BS 8540 E – Das Einsteigermodell für den Gelegenheitsschleifer

Nutzt du nur gelegentlich einen Bandschleifer oder willst testen ob ein Bandschleifer überhaupt das richtige Werkzeug für dich ist? In diesem Fall kann der Einhell der Kandidat deiner Wahl sein. Vor allem der mit Abstand günstigste Preis im Test sticht ins Auge. Die hohe Drehzahl von bis zu 400 Metern pro Minute gibt dir das Gefühl, dass du ein sehr leistungsstarke Bandschleifer benutzt. Die 850 Watt Leistung bestätigen das. Die Lautstärke ebenfalls. Für längeres Arbeiten ist unbedingt ein Gehörschutz zu empfehlen. Durch das geringe Gewicht von etwas über drei Kilogramm kannst du den Bandschleifer auch mit einer Hand benutzen.

Der im Lieferumfang enthaltene Staubbeutel ist mit einem Filter ausgestattet. Dadurch werden die Schleifstäube besser zurückgehalten. Die Reinigung des Behälters ist schnell und simpel erledigt. Willst du einen Staubsauger anschließen ist der dafür passende Adapter ebenfalls im Lieferumfang enthalten und schnell am Gerät angebracht.

Fazit: Wir würden dir das Modell von Einhell empfehlen, wenn du vereinzelt etwas Abschleifen musst. Idealerweise nicht nur ebene Flächen wie Tische oder Türen. Denn der Einhell TE-BS 8540 E punktet durch seine Handlichkeit aufgrund des geringen Gewichts.

So haben wir getestet

Bevor wir die Werkzeuge in Aktion testen, widmen wir uns erst einmal der Haptik aller Produkte. Die Ergonomie und die Handlichkeit spielen im Vergleich eine wichtige Rolle. Das sind die Merkmale die du in keinem Datenblatt findest. Wie fühlt sich der Griff an? Wie einfach ist der Schleifbandwechsel? Kannst du die Spur gut einstellen? Ein Bandschleifer ist ein Werkzeug das auch gerne mal mehrere Stunden am Stück verwendet wird. Gerade deswegen vergleichen wir nicht nur die Herstellerangaben sondern testen die Produkte in einem realen Umfeld und packen richtig an. Selbstverständlich sind viele dieser Werte sehr subjektiv. Wir wollen dir in unserem Test aber ein Gefühl vermitteln was die Schleifmaschinen mit sich bringen. Mit den Bandschleifern schleifen wir Tischplatten, Holzlatten und auch beschichtete Oberflächen ab. Wir testen das beigelegte Zubehör und achten auf die Staubimmission. Neben den subjektiven Werten vergleichen wir auch objektive Eigenschaften wie Gewicht, Lautstärke, Schleiffläche und den Funktionsumfang.

Im Praxistest schleifen wir mit allen Bandschleifern Tischplatten, Holzlatten und beschichtete Oberflächen ab

Weiterführende Tipps zu deiner Kaufentscheidung und Ratschläge für die Anwendung

Beim Kauf eines Bandschleifers solltest du dir wie bei vielen anderen Werkzeugen auch die Frage stellen, welchen Anwendungsfall du hast. Ist es eher eine einmalige Sache oder nutzt du ihn regelmäßig, vielleicht sogar professionell? Vorab können wir sagen, dass günstig nicht unbedingt weniger gut bedeutet. Bei den günstigsten Bandschleifer im Vergleich musst du gegenüber dem Testsieger selbstverständlich Abstriche machen. Für einige Anwender sind diese Punkte aber ohnehin irrelevant. Daher können sie getrost zu einer günstigeren Alternative greifen. Nicht jeder Nutzer möchte das Gerät stationär nutzen. Die maximale Leistung von 750 Watt ist für die meisten Anwendungen ausreichend. Du benötigst für deine Arbeit mehr Zeit, aber wenn das nicht die höchste Priorität ist kannst du hier deine Auswahl eingrenzen. Du musst nicht zu einem Makita, Festool oder Metabo greifen. Der Ryobi wird bei längerer Nutzung sehr warm. Schleifst du nur kleinere Flächen ab und benötigst hierfür nicht mehrere Stunden ist das kein Problem. Die generelle Aussage „viel hilft viel“ trifft generell auch hier zu. Allerdings geht viel Leistung auch im Allgemeinen mit einem hohen Geräuschpegel einher. Der Makita ist im direkten Vergleich aller Modelle eine positive Ausnahme. Kurz gefasst lässt sich sagen: Für den Profi oder denjenigen der die Maschinen dauerhaft und häufig nutzt empfiehlt sich ein Bandschleifer mit etwa 1000 Watt. Für sporadische Nutzung reicht eine Leistung von 750 Watt in jedem Fall aus.

Benutzt du das Gerät häufig und vor allem auch lange am Stück solltest du in jedem Fall Wert auf die Haptik legen. Das Schleifgerät sollte gut in der Hand liegen. Starke Vibrationen und hohe Lautstärke, die bei einer kurzen Anwendung kaum auffallen, können auf Dauer sehr störend sein. Empfehlen können wir dir für lange Dauereinsätze die Bandschleifer von Makita und Metabo. Beschränken sich deine Arbeiten auf waagrechte große Flächen, dann raten wir dir zu einem Bandschleifer mit viel Gewicht. Auf Dauer sparst du dabei viel Kraft. Außerdem erzielst du ein gleichmäßigeres Schleifbild wenn der Bandschleifer den Druck ausübt und nicht deine Muskelkraft. Denn das Gewicht ist konstant, deine Kraft kann stark variieren. Anders ist es, wenn du den Bandschleifer auch einhändig verwendest oder ihn an ein Werkstück halten musst. Dann ist es von Vorteil wenn der Bandschleifer etwas leichter ist. Als kleiner Richtwert: Handliche Geräte bewegen sich bei etwa drei bis vier Kilogramm. Schwere Geräte für die waagrechte Anwendung liegen darüber und können auch bis zu fünf Kilogramm wiegen. Metabo und Makita sind die schwersten. Auch der Festool bringt mit 3,8 Kilogramm ordentlich Gewicht auf dein Werkstück.

Eine Absaugung ist bei Schleifarbeiten immer ratsam. Hast du keine Absaugmöglichkeit, solltest du definitiv auf einen gut funktionierenden Staubbeutel achten. Die Auffangbehälter von Ryobi, Einhell und Bosch Home and Garden verfügen beispielsweise über integrierte Filter, die viel Staub zurückhalten. Es mag unwichtig klingen, doch ein Kabel von vier Metern Länge ist bei einem Bandschleifer sehr hilfreich. Allein beim Abschleifen einer größeren Tischplatte kommst du mit drei Metern Kabel schnell an deine Grenzen. Das ist ein Merkmal, das die günstigen von den hochpreisigen Schleifgeräten unterscheidet. Verwendest du das Gerät nur ab und zu, dann ist häufig die Preisfrage entscheidend. Hier raten wir dir entweder zu dem Ryobi oder dem Bandschleifer von Bosch Home and Garden.

Wichtige Fragen zum Thema Bandschleifer

* Alle Preise Stand Juli 2020