Das Makita Heißluftgebläse „HG5030K“ gehört zu den beliebtesten Modellen in diesem Feld. Das liegt neben der Marke sicherlich auch daran, dass sie für die vielfältigsten Aufgaben geeignet ist. Für das genauere Arbeiten fehlt uns allerdings in dieser Preisklasse die Möglichkeit, die Temperatur stufenlos einzustellen. Wie sich die Makita in unserem Test mit sieben Heißluftpistolen schlägt, erfährst du hier.

Vor- und NachteileMakita HG5030K Heißluftpistole

Heißluftpistole Makita HG5030K der Liebling im Netz
Heißluftpistole Makita HG5030K der Liebling im Netz

+ Gewicht
+ Aufbewahrung
gutes Handling
- Temperatureinstellung 

Makita Heißluftpistole: Basisgerät für jeden Heimwerker

Das Makita Heißluftgebläse macht im Praxiseinsatz eine gute Figur. Wie alle getesteten Maschinen kannst du auch die HG5030K aufrecht und sicher auf den Geräterücken und der Griff-Unterseite hinstellen, wenn du beide Hände für die Arbeit frei haben musst. Koffer und Aufhängungsöse sorgen für eine problemlose Aufbewahrung. Vor allem, wenn das Gerät nach getaner Arbeit zum Abkühlen aufgehängt werden soll. Die Makita ist mit 570 Gramm eine besonders leichte Heißluftpistole. Sie lässt sich bequem in der Hand halten. Dazu trägt auch der weiche Kunststoffbezug des Griffs bei. 

Die Makita HG5030K eignet sich dank ihres sicheren, aufrechten Stands für das Verformen von Kunststoff 

Zu wenig Einstellmöglichkeiten

Die Luftmenge und die Temperatur sind in zwei Stufen einstellbar. In Stufe eins erreicht das Makita Heißluftgebläse 350 Grad und in Stufe zwei 500 Grad. Das ist eine recht schmale Bandbreite, vor allem wenn du exakt arbeiten willst. So bist du in den beiden verfügbaren Stufen auf etwas Erfahrung oder Übung angewiesen. Zum Glück schützt ein Thermostat das Gerät vor ungewollter Überhitzung. Das bringt Sicherheit. Der Motor liegt im rechten Winkel zum Hauptluftstrom. Das schützt ihn vor Verunreinigungen.

Die etwas geringere Leistung bei der Temperatur liegt sicherlich an der Leistungsaufnahme von nur 1.600 Watt. Die Stufe eins kannst du zum Beispiel für folgende Arbeiten verwenden:

  • Trocknen von Farbe
  • Schrumpfen von Schrumpfschläuchen
  • Auftauen von Türschlössern 

Die Stufe zwei dient dem Heimwerker beispielsweise zum:

  • Entfernen alter Lacke
  • Löten
  • Schweißen
  • Desinfizieren

 

Die Makita HG5030K bietet dir vielfältiges Zubehör, was du sicher im Transportkoffer verstauen kannst

Im Koffer des Makita Heißluftgebläses findest du ein ordentliches Zubehör. Bei unserem getesteten Artikel sind im Lieferumfang folgende Düsen mit dabei:

  • Schlitz- und Flächendüse 
  • Glasschutzdüse
  • Reflektordüse
  • Spitz- oder Reduzierdüse

Optional ist noch weiteres Zubehör erhältlich, etwa ein Farbschaber-Set, eine Andruckrolle, eine Schweißdüse und diverse Kunststoffschweißdrähte. 

Unser Fazit zum Makita Heißluftföhn

Wenn dein Werkzeugschrank schon einige der typisch hellblauen Elektrowerkzeuge beinhaltet, kannst du auch bei der Anschaffung einer Heißluftpistole zur Marke Makita greifen. Mit der HG5030K machst du keinen Fehler. Das Heißluftgebläse ist ein grundsolides Gerät für diverse Einsätze, egal ob du aus der Hand oder stationär arbeiten möchtest. Legst du allerdings Wert auf Präzision bei der Temperatureinstellung, bist du bei diesem Modell falsch. Statt High-End setzt das Makita Heißluftgebläse eher auf unauffällige Wertbeständigkeit. Die ausgewogene Abstimmung von Gewicht und Arbeitsmöglichkeiten macht dir das aber einfach. Trotz des fehlenden Präzisionspotenzials erfordert die Makita Heißluftpistole im Alltag nur wenig Kompromisse.

Zwei Alternativen zum Makita Heißluftgebläse

Eine gute Alternative ist der Preis-Leistungs-Sieger Einhell TE-HA 2000E. Hier trifft ein sehr guter Preis auf eine ordentliche Performance. Details dazu erfährst du im Gesamttest.

Bist du eher Fan der Marke Bosch? Von diesem Hersteller haben wir das beliebte Modell Universal Heat 600 getestet. Wie das abschneidet, erfährst du im ausführlichen Testbericht zum Bosch Heißluftgebläse.