Sägen auf japanisch – 8 verschiedene Zugsägen im Test

In unserem Japansäge Test stellen sich die Kontrahenten den verschiedensten Prüfungen. Neben Geschwindigkeit und Präzision beim Sägen auf Zug bewerten wir auch die Verarbeitung und die Materialqualität

Neben den reinen Qualitätsunterschieden gehen wir im Test auch auf die drei verschiedenen Sägetypen RyobaKataba und Dozuki ein. Wir erklären dir, welcher Typ für welchen Einsatz am besten geeignet ist. Willst du dir nur ein einziges Werkzeug zulegen, sagen wir dir, welches Modell der beste Allrounder ist. 

Was genau bietet eine Zugsäge in der Anwendung? Wo liegt die Besonderheit und warum schwören so viele Tischler auf diese Art von Sägen? Sind sie nur etwas für Profis oder auch für den Gelegenheitshandwerker zuhause, der gerne mal von Hand sägt? Das finden wir in diesem Japansäge Test für dich heraus.

In diesen Kategorien testen wir

  • Präzision: Das ist der Punkt, der Japansägen besonders auszeichnet. Wir wünschen uns ein Sägeergebnis, das im Idealfall kein Nacharbeiten mehr erfordert. Das testen wir, indem wir Quer- und Diagonalschnitte in verschiedene Hölzer sägen und die Genauigkeit der Schnittlinie überprüfen. 

  • Geschwindigkeit: Weil das Sägeblatt nicht so dick ist, wie bei europäischen Modellen, wird weniger Holz abgetragen. Dadurch ist schnelles Sägen möglich. Wie schnell genau testen wir, indem wir mit allen Kandidaten dieselben Hölzer zersägen und dabei die Zeit stoppen. 

  • Schnittoberfläche: Häufig finden Japansägen im Modell- und Möbelbau Anwendung. Die Schnittkanten sind demnach häufig direkt sichtbar. Wir nehmen daher die Schnittkanten genau unter die Lupe. Neben der reinen Optik ist auch die Haptik wichtig. Ein feines, sauberes Sägeergebnis ist sehr viel glatter und erscheint weicher als ein gröberes und raues Schnittbild. 

  • Handhabung: Im Japansäge Test achten wir darauf, wie handlich die verschiedenen Modelle sind. Wie gut liegen sie in der Hand und welche Rolle spielt das Gewicht? Welche Vor- und Nachteile haben die verschiedenen Griffmaterialien? Außerdem testen wir, wie gut sich die Sägeblätter wechseln lassen. 

Die Japansägen wurden in unserem Test unter anderem auf ihre Qualität, Handhabung, Ergonomie und Präzision überprüft. Die Japan Zugsäge Ryoba 240 mm von Bahco konnte dabei am meisten überzeugen

Unser Testsieger: Bahco Japan Zugsäge – Ryoba 240 mm

Als Testsieger unter den Japansägen geht die zweischneidige Ryoba 240 mm von Bahco hervor. Die Säge sticht aus dem Testumfeld heraus, weil sie mit ihrem Look stark an eine handelsübliche Baumarktsäge erinnert. Die meisten Kontrahenten hingegen sehen aus, als kämen sie handgefertigt direkt aus Japan. Doch entscheidend in diesem Test ist nicht die Optik, sondern hauptsächlich die Funktion. 

Die Bahco überzeugt auf ganzer Linie und stellt einen nahezu perfekten Allrounder dar. Diese Japansäge erzeugt perfekte Schnitte sowohl in Hart- als auch in Weichholz, in Längs- und in Querrichtung. Durch die extrem scharfen Zähne lassen sich mit der Bahco Japansäge auch Präzisionsschnitte problemlos anfertigen – beispielsweise für Zapfenverbindungen. 

Durch die zwei unterschiedlichen Verzahnungen kannst du mit dieser Säge so ziemlich alle Anwendungen durchführen, für die Japansägen geeignet sind. Du brauchst also keine weitere Säge zu benutzen. Die große Dreiecksverzahnung ist optimal für Längsschnitte oder wenn gröbere Schnitte ausreichend sind. Die selbst für Japansägen auffällig scharfe Trapezverzahnung ist für die feinen und präzisen Schnitte verantwortlich. 

Fazit: Willst du eine Japansäge, die alle Aufgaben hervorragend meistert und vor keiner Herausforderung zurückschreckt, bist du mit dem Alleskönner von Bahco bestens beraten. Im Test hat die Bahco Japansäge Ryoba in allen einzelnen Disziplinen sehr gut abgeschnitten. 

Preis-Leistungs-Sieger Augusta Mini Dozuki – Perfektion im Miniformat

Die Augusta Mini Dozuki ist der klare Preis-Leistungs-Sieger. Sie überzeugt im Test vor allem durch extrem feine und präzise Schnitte, an die keine der anderen Sägen im Test herankommt. Dieses Modell ist sowohl für Zapfenverbindungen, als auch für den Modellbau perfekt geeignet. Das auffällig kurze Sägeblatt ist mit gerade einmal 0,3 Millimetern das schmalste. Daher ist es möglich, Schnitte mit einer hohen Genauigkeit zu sägen. Das schmale Sägeblatt ist außerdem dafür verantwortlich, dass wenig Material abgetragen wird und damit die Schnitte erstaunlich einfach und schnell gelingen.  

Das Sägeblatt ist sowohl für Hart-, als auch für Weichholz geeignet. Gehören Schnitte in dünnen Hölzern zu deinem Anwendungsgebiet? Dann solltest du dir diese Säge nicht entgehen lassen. Für diesen geringen Preis gibt es nach unserer Einschätzung kein vergleichbares Produkt zu kaufen. 

Man könnte meinen, dass dieses Miniwerkzeug nur für wirklich kurze Schnitte in dünne Hölzer geeignet ist, aber das täuscht. Auch vor Kanthölzern mit den Abmessungen 4 x 6 Zentimeter schreckt die kleine Dozuki nicht zurück. Der Griff ist außerdem groß genug, sodass auch große Hände ideal anpacken können. 

Fazit: Gegen die feinen Schnittlinien dieser Mini Dozuki wirken alle anderen breit. Was diese Japansäge an Feinheit und Präzision an den Tag legt, ist einzigartig in unserem Japansäge Test. Bist du im Modellbau zuhause oder erledigst öfter mal kleinere Sägearbeiten, die große Präzision erfordern? Dann ist dieses Modell ein absolutes „Must-have“. Es macht einfach nur Spaß mit der Augusta Japansäge zu arbeiten und das zu einem unschlagbar niedrigen Preis

Alle weiteren Produkte im Test

Im Testfeld gibt es viele weitere Produkte, die unsere klare Kaufempfehlung erhalten. Sie stechen zwar nicht so aus der Masse heraus wie unsere beiden Siegerprodukte, aber sie überzeugen im praktischen Einsatz. Nur ein einziges Produkt – die Säge von Famex –  können wir für den getesteten Anwendungsfall nicht unbedingt empfehlen. Ihre Stärken liegen dafür in anderen Bereichen. 

Augusta 240 mm Ryoba – Ein guter Allrounder Made in Germany

Die Marke Augusta ist sicher jedem ein Begriff, der sich in Deutschland mit Japansägen beschäftigt. Denn diese hochwertigen Produkte sind „Made in Germany“ ohne dabei aber den traditionellen japanischen Look zu verlieren. Das kommt vor allem durch den einheitlichen Bastgriff, den die meisten Augusta Japansägen haben. 

Die hier getestete „Ryoba“ ist ein ausgezeichneter Allrounder. Durch das beidseitig verzahnte Sägeblatt ohne Rücken kannst du mit dieser Zugsäge sowohl Feinschnitte als auch tiefe Schnitte in Längsrichtung erzeugen. Mit ihr lassen sich sämtliche Schnitte durchführen und du bekommst ein Gefühl für Zugsägen. Der lange Griff ermöglicht eine variable Haltung und sogar zweihändiges Sägen

Sollte das Sägeblatt brechen oder sich verbiegen, was bei einer solchen Säge gerne mal passiert, kannst du es schnell und einfach auswechseln. Teilweise entstehen trotz der scharfen Trapezverzahnung in weicheren Hölzern leicht unsaubere Schnittergebnisse. In puncto Schnittgeschwindigkeit liegt diese Japansäge im Mittelfeld. 

Die maximale Flexibilität, die diese Ryoba bauartbedingt mit sich bringt und der geringe Preis macht sie zu einer idealen Säge für Einsteiger. Möchtest du dich erstmal in das Thema Japansägen einfinden, bist du mit dieser Säge gut beraten. 

Augusta Kataba – Spezialist für feine Querschnitte

Die „Kataba“ aus dem Hause Augusta überzeugt durch eine scharfe Trapezverzahnung und ist daher ideal für Querschnitte. Das ist auch der Einsatzbereich einer Kataba. Dieser Sägetyp ist nicht für Längsschnitte bestimmt, denn allein der verstärkte Rücken ermöglicht keine tiefen Schnitte. Das sehr schmale Sägeblatt ermöglicht feine Schnittlinien.

Durch die geringe Verschränkung der Sägezähne passiert es allerdings öfter, dass sich das Sägeblatt verklemmt. Je größer die Verschränkung, desto breiter der Einschnitt und desto mehr Platz hat das restliche Sägeblatt. Da die Kataba nicht für tiefe Schnitte bestimmt ist, hat der Hersteller bei diesem Modell den Fokus auf Feinheit gelegt und nimmt das Verkanten des Sägeblattes in Kauf. 

Der schöne, lange Bastgriff ist äußerst handlich und wirkt sehr hochwertig. Leider scheint das Testprodukt nicht optimal verarbeitet und die Abdeckkappe des Griffs ist lose. Das führt zu einem Klappern beim Sägen. 

Magma Kataba – Extrem scharf und extrem japanisch

Die „Kataba“ von Magma ist eine Zugsäge im klassischen japanischen Stil. Optisch überzeugt sie mit ihrem langen, geraden Bambusgriff und den japanischen Schriftzeichen auf dem Sägeblatt. Die Säge ist durch den Bambusgriff und das dünne Sägeblatt sehr leicht. Die Materialien machen einen sehr hochwertigen Eindruck und das Sägeblatt ist auffällig scharf. Die Verzahnung ist universell, also sowohl für Quer- als auch für Längsschnitte geeignet. Ihre Stärke liegt aber klar beim Längsschnitt. 

Die Magma Kataba hat eine universelle Verzahnung und eignet sich für Längs- und Querschnitte

Du kannst mit der Kataba gerade Schnitte erreichen, allerdings nicht in der Präzision wie mit einer Japansäge vom Typ Ryoba oder Dozuki. Die Arbeit mit der Magma Säge macht Spaß, da sie spielend leicht durch das Holz gleitet. Der Spaß hört erst beim Sägeblattwechsel auf. Das Sägeblatt ist geklemmt und lässt sich nur mit viel Kraftaufwand wiedereinsetzen. Wegen der extrem scharfen Sägezähne musst du dabei sehr vorsichtig sein. 

Magma Fujiyama Kataba – Präzise Feinsäge zum Einklappen

Die „Fujiyama Kataba“ von Magma ist die einzige Säge im Test, die sich einklappen lässt. Dadurch lässt sie sich ohne zusätzlichen Schutz gut in einer Werkzeugkiste oder Schublade verstauen. Weil das Sägeblatt sehr dünn und flexibel ist, passiert es beim Einklappen, dass es nicht in die Führung eintaucht und die scharfen Zähne an den Griff kommen. Deshalb solltest du es behutsam einklappen, ansonsten besteht Verletzungsgefahr. 

Der Griff selbst ist aus hochwertigem Gummi, das eine ausgezeichnete Haptik aufweist. Allerdings ist das Gummi sehr staubanfällig und lässt sich nur mit Wasser richtig reinigen. 

Durch den Einklapp-Mechanismus ist das Sägeblatt der Magma Fujiyama in der Werkzeugkiste optimal geschützt

Die Verzahnung der Kataba ist sehr fein und erzeugt sehr saubere Schnitte, vor allem in weicheren Hölzern. Für Längsschnitte sind die feine Verzahnung und das sehr schmale Sägeblatt nicht ideal. Im Test fällt uns vor allem die ungleichmäßige Gewichtsverteilung negativ auf. Der Griff ist speziell für eine Japansäge sehr schwer. Die Säge muss dadurch mit mehr Kraftaufwand bedient werden, was für eine Japansäge ebenfalls sehr untypisch ist. 

Kirschen Universal Japansäge – Das extrem scharfe Leichtgewicht

Die „Universal Japansäge“ der renommierten Marke Kirschen überzeugt vor allem in ihrer Schärfe und Schnittgeschwindigkeit. Kein Wunder, Kirschen ist bekannt für seine rasiermesserscharfen Stechbeitel. Die Universalverzahnung ermöglicht sehr schnelle Schnitte, die allerdings nicht an die Genauigkeit einer feinen Trapezverzahnung herankommen. Für präzise Querschnitte ist sie daher weniger geeignet.  

Der Sägeblattwechsel der Kirschen Universal Japansäge könnte einfacher von der Hand gehen

Die Zugsäge mit dem roten Griff fällt vor allem durch ihr extrem leichtes Gewicht auf. Leichte Sägen ermöglichen dir langes einhändiges Arbeiten ohne schwere Arme. In Kombination mit der schlechten Verarbeitung und Verklebung des Griffs wirkt die Kirschen Japansäge allerdings eher minderwertig. Durch den sehr kurzen Griff kannst du die Kataba gut verstauen. Zweihändiges Sägen ist hingegen nicht möglich. 

Negativ aufgefallen ist die Säge durch den extrem schwergängigen Sägeblattwechsel. Dieses klemmst du ein und löst es mit einem gezielten Ruck. Das funktioniert in der Praxis nicht so gut wie es sollte und ist durch die sehr scharfe Verzahnung auch nicht ganz ungefährlich. 

Famex Zimmermannssäge – Die japanische Zugsäge fürs Grobe

Die getestete Famex „Zimmermannssäge“ sticht aus der Masse heraus. Die Zähne sind sehr scharf, impulsgehärtet und groß. Dies ermöglicht eine sehr hohe Schnittgeschwindigkeit und begünstigt eine lange Lebensdauer. Die Schnittlinie ist, im Vergleich zu denen der anderen Japansägen, allerdings sehr unsauber und daher für Präzisionsschnitte nicht geeignet. Mit einem Feinsägeblatt ließe sich das sicher ändern. 

Der Wechsel der Sägeblätter ist bei dieser Säge sehr gut gelöst. Mittels eines kleinen Druckknopfes am Griff kann die Arretierung gelöst und das Blatt sehr einfach ohne zusätzliches Werkzeug gewechselt werden.

Neben der untypisch groben Verzahnung fällt die Säge vor allem durch ihren Griff auf. Bei allen anderen Sägen im Test ist dieser gerade. Bei der Famex ist er gebogen und aus Kunststoff. Die Griffform erinnert eher an eine europäische Säge, die mit mehr Kraftaufwand und vor allem auf Druck arbeiten. Für eine Zugsäge ist diese Form nicht so ergonomisch, da diese Sägen anders gehalten werden sollten.  

Die Famex Säge ist mit ihrem 300 Millimeter langen Universalsägeblatt nicht für präzise Feinschnitte geeignet. Wir empfehlen sie dennoch als Astsäge, die ideal für den Einsatz im Garten zu gebrauchen ist. 

So haben wir die Japansägen getestet

Jede Säge haben wir ausführlich getestet. Alle mussten sich in mehreren Testkriterien beweisen. Im ersten Schritt wurde der erste Eindruck, die Optik und die Haptik der Sägen verglichen. Danach sägen wir mit allen Modellen Längs- und Querschnitte in weiches und hartes Holz. Gerade bei den Längsschnitten zeigt sich sehr schnell, welche Sägen hierfür geeignet sind und welche bauartbedingt nicht. Du solltest dir also vor dem Kauf Gedanken machen, ob du häufig Längsschnitte durchführen möchtest und damit die Auswahl einschränken. 

Querschnitte sägen wir in viele verschiedene harte und weiche Hölzer und achten dabei auf ganz unterschiedliche Kriterien. Wir überprüfen die Schnittgenauigkeit und Präzision. Wir beurteilen die Ergebnisse nach Maßhaltigkeit und wie exakt wir an der vorgezeichneten Linie sägen können. Zu einem sauberen Schnittergebnis zählt auch, ob es Ausfransungen gibt, die wir zum einen sehen, aber vor allem auch ertasten können. Das sind alles wichtige Kriterien für Zapfen- und Zinkenverbindungen, für die eine Japansäge ideal ist. 

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Sägegeschwindigkeit. Gerade wer viele, dicke Hölzer sägen muss, kann hier eine Menge Zeit und Kraft sparen. Zum aussagekräftigen Vergleich durchsägen wir mit allen Kontrahenten identische Hölzer und stoppen dabei die Zeit. Neben der reinen Schnittgeschwindigkeit bewerten wir dabei auch wieder das Schnittmuster. Ist das Ergebnis bei hoher Geschwindigkeit genauso sauber wie beim langsamen Arbeiten?  

Nach so vielen Tests spürt man auch Unterschiede in der Handhabung der einzelnen Modelle. Wir bewerten, welcher Griff ergonomisch geformt ist und gut in der Hand liegt. Zusätzlich entnehmen wir bei allen Modellen die Sägeblätter und führen einen Wechsel durch.   

Wir haben die Japansägen unter anderem auf ihre Präzision getestet

Darauf solltest du beim Kauf einer Japansäge achten

Die Entscheidung für die richte Japansäge können wir nicht allgemein beantworten. Du solltest dir zuerst die Frage stellen, für welche Anwendung du sie brauchst. Möchtest du die Japansäge vielfältig einsetzen können, empfehlen wir den Typ Ryoba. Mit dieser Japansäge hast du die maximale Flexibilität und kannst sie für sehr viele Anwendungen verwenden. 

Wer von europäischen Sägen auf Japansägen umsteigt und sich damit seine erste japanische Zugsäge zulegt, dem raten wir zu einem günstigen Modell. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich das dünne Sägeblatt bei den ersten ungewohnten Sägeversuchen verbiegt, ist relativ hoch. Hilfreich für Anfänger ist eine Japansäge vom Typ Dozuki, da sie durch ihren verstärkten Rücken wesentlich stabiler ist als beispielsweise eine Ryoba. 

Bist du dir unsicher wie lang das Sägeblatt deiner Säge sein soll, geben wir dir folgenden Tipp: Möchtest du mit der Säge tiefe und lange Schnitte machen und schnell Sägen, empfehlen wir eine Sägeblattlänge von mindestens 240 Millimeter. Kommt es dir hingegen hauptsächlich auf Präzision an und deine Werkstücke sind kleiner, raten wir dir zu der Mini-Japansäge mit einer Sägeblattlänge von nur 150 Millimeter. 

Die drei Japansägen-Typen haben unterschiedliche Stärken. Da ist für jeden Heimwerker die richtige Säge dabei

Welche Japansäge brauche ich für welche Arbeiten?

Für präzise, dünne Querschnitte und Materialstärken bis etwa 50 Millimeter empfehlen wir eine Dozuki. Sie ist eine Universalsäge und hat ein sehr schmales Sägeblatt mit nicht verschränkten Zähnen. Für tiefere Schnitte ist sie aufgrund des verstärkten Rückens nicht geeignet. 

Sollen auch tiefere Schnitte erfolgen, empfehlen wir die Kataba. Durch die fehlende beziehungsweise sehr kurze Verstärkung am Rücken, kannst du mit dem Sägeblatt durch das Werkstück durchsägen. Damit sind der Schnitttiefe quasi keine Grenzen gesetzt. 

Willst du mit deiner Säge neben Querschnitten auch Längsschnitte erzeugen, raten wir zu einer Ryoba. Das Sägeblatt ist beidseitig verzahnt. Auf der einen Seite mit Dreiecksverzahnung für Längsschnitte, auf der anderen Seite mit Trapezverzahnung für präzise Querschnitte. Dadurch kannst du mit dieser Säge sämtliche Schnitte erzeugen. Die Ryoba verfügt über keinerlei Verstärkung. Daher ist das Sägeblatt selbst etwas dicker ausgeführt, weswegen du bei der Präzision und Feinheit gegenüber einer Dozuki kleine Abstriche machen musst. 

Wichtige Fragen zu Japansägen