Im Akku-Stichsägen Test hat sie sich als Sieger hervorgetan: die Makita "DJV182Z". Uns gefällt besonders der bürstenlose Motor, der die gute Akkukapazität noch effizienter nutzt als dies bei herkömmlichen Elektromotoren der Fall ist. Der Akku von Makita wiederum wird mit dem dazu gehörigen Ladegerät in nur 22 Minuten wieder geladen. Der Motor ist auch Basis für die kompakte Bauweise. Ausgestattet ist der Testsieger mit einer Motorbremse, was die Sicherheit der Makita Akku-Stichsäge DJV182Z deutlich erhöht. 

ÜbersichtVor- und Nachteile der Makita Akku-Stichsäge DJV182Z

Die Akku-Stichsäge von Makita ist ein Kraftpaket.
Die Akku-Stichsäge von Makita ist ein Kraftpaket.

+ sehr gute Motorleistung

+ kürzeste Akku-Ladezeit

+ sichere Auslaufbremse

- kein Parallelanschlag

- keine Abdeckhaube für Staubschutz

Eine rundherum gute Akku-Stichsäge

Fangen wir mit der negativen Nachricht an: Die „Makita Akku-Stichsäge DJV182Z“ hat keinen Parallelanschlag im Lieferumfang. Den bekommst du separat für knapp 15 Euro (Stand April). Nachdem wir das abgehakt haben, können wir uns getrost den vielen positiven Argumenten für dieses Gerät zuwenden. Alle Schalter sind vorbildlich am richtigen Platz untergebracht. Der rutschfest belegte Bügelgriff sorgt für einen festen Halt, auch wenn du die Makita nur mit einer Hand bedienst. Der kraftvolle Brushless Motor sorgt für die nötige Power, um die breite Leerlaufhubzahl-Spreizung von 800 bis 3.500 pro Minute problemlos durch das jeweilige Werkstück zu bringen. Dabei wirst du unterstützt durch ein Rädchen für die Drehzahleinstellung, mit dem du fein dosiert ergebnisorientiert arbeiten kannst. Das Besondere: Die Makita Akku-Stichsäge DJV182Z dreht von selbst höherwenn sie Gegendruck verspürt. 

Gut konzipierte Staubbeseitigung

Die Pendelhubstichsäge verfügt über eine exzellente Vibrationsdämpfung und geringe Geräuschentwicklung. Es gibt drei Pendelhub-Einstellungen plus eine Neutralstellung für gerade Schnitte durch Metall. Die Schnittstelle wird mit Kühlluft freigeblasen, sodass die Sicht auf das Werkstück nicht behindert ist. Allerdings ist die Abdeckhaube für den Staubschutz recht knapp bemessen. Dafür hast du mit dem Absaugadapter eine elegante Lösung, um den Staub und die Späne nach hinten oder über einen Schlauch in den Staubsauger zu befördern. Wenn du ihn nicht benötigst, kannst du ihn einfach abnehmen. Problemlos anklicken lässt sich der Gleitschutz für die Fußplatte, mit dem du besser über empfindliche Oberflächen gleitest. Der Spanreißschutz ist etwa beim Sägen von Laminaten hilfreich.

Einfacher Werkzeugwechsel

Die stabile Fußplatte aus Aluminium-Druckguss ist beidseitig um 45 Grad schwenkbar. Dazu benötigst du aber den mitgelieferten Inbusschlüssel. Das können andere Geräte einfacher mit Hilfe eines Hebelmechanismus. Dafür kannst du den Wechsel von Sägeblättern einfach werkzeuglos durchführen indem du den kleinen Staubschutz nach vorne drückst um das Blatt herausgleiten zu lassen und dann ein neues wieder hineinschiebst.

Akkutechnisch sind die Makita-Werkzeugakkus auf einem hohen Entwicklungsstandard. Die 18-Volt-Akkus gibt es in verschiedenen Nennladungen. Die Testmaschine war mit einem 3-Ah-Stromspeicher ausgestattet. Das bringt ihr mit 54 Wattstunden zwar nur das vierthöchste Energiespeichervermögen aller Testgeräte. Da sich der Akku aber in nur 22 Minuten wieder vollständig laden lässt, gleicht sich das mehr als aus. Die Makita-Akkus können übrigens in mehr als 200 weiteren Akku-Geräten genutzt werden, darunter Handkreissäge und Akkuschrauber.

So banal wie es klingt, ist es auch: Die Makita hat die beste Bedienungsanleitung. Zwar wirst du auch, wie die meisten Nutzer, dieses kleine Heft erst beim ersten Problem in die Hand nehmen. Aber dann wird dir schnell geholfen. Übersichtlich erklärt dir die Anleitung die  wichtigsten Details.

Unser Fazit: Die Akku-Stichsäge für alle

Die Makita Akku-Stichsäge DJV180Z ist tatsächlich ein handliches Allroundgerät, das sich für jedermann eignet. Es gibt keinen Unsicherheitsfaktor, über den du lange nachdenken musst, wenn du dich für diese Pendelhubstichsäge entschieden hast. Gehäuse, Motor, Akkutechnik, alles liegt im grünen Bereich. Sicher kannst du für eine Akku-Stichsäge weniger Geld ausgeben. Allerdings musst du dann schon auf das eine oder andere Detail verzichten. Nicht umsonst entscheiden sich viele Profis für dieses Gerät. Wenn du weitere Makita Akku-Geräte in deiner Werkstatt einsetzt, ist der Kauf sowieso keine schwierige Entscheidung. Und wenn nicht, ist sie vielleicht für die der Einstieg in diese Systemwelt.

Zwei gute Alternativen

Die Akku-Stichsäge „AEG BST 18 X“ gehört in die Spitzenklasse. Nicht nur durch ihren Preis sondern auch durch ihre Performance. Viele Details gehören zur Ausstattung. So zum Beispiel die einfache Einstellung des Gehrungswinkels. Von dieser Idee kann sich auch Makita eine Scheibe abschneiden. Du musst nur einen Hebel nach vorne ziehen, dann kannst du die Fußplatte verstellen. Mehr Informationen zur AEG findest du in unserem Akku-Stichsägen Test.

Die Bosch GST 18V-Li ist eine Alternative, wenn du dich für eine Stab-Akku-Stichsäge entscheidest. Sie kommt aus dem professionellen Einsatzbereich und lässt sich mit zwei Händen präzise führen. Uns gefällt die hochklassige Motorleistung in Verbindung mit optimaler Akku-Leistung. Hier lohnt es sich in den Einzeltest zu schauen.