Klare Kante – Welcher Bartschneider trimmt am exaktesten?

In diesen Kategorien testen wir die Barttrimmer

  • Verarbeitung: Wir legen Wert darauf, dass der Trimmer hochwertig gefertigt ist. Das gilt nicht nur für die Klingen, sondern natürlich auch für das Griffstück und die Bedientasten.
  • Schnittergebnis: Bei dieser Kernkompetenz eines Barttrimmers gibt es kein Wenn und Aber. Stutzen und Rasieren sollen angenehm und ohne Ziepen ablaufen. Auf eine gereizte Haut möchten wir ebenfalls verzichten.
  • Bedienkomfort & Ergonomie: Wie gut liegt der Barttrimmer in der Hand? Wichtig ist uns hier auch die Laufzeit des Akkus und wie sich der Bartschneider nach dem Rasieren reinigen lässt.

Testsieger – Braun Barttrimmer BT7040

Der Braun Barttrimmer BT7040 überzeugt uns im Test mit seinem sehr guten Schnittergebnis. Da ist im Test keiner besser als der Bartschneider von Braun. Hinzu kommen die hochwertige Verarbeitung und das umfangreiche Zubehör. Wie sich der Braun Trimmer den Testsieg geangelt hat, erfährst du in unserem Einzeltest.

Preis-Leistungs-Sieger – Philips One Blade Face

Unser Preis-Leistungs-Sieger der One Blade Face von Philips punktet mit seinem sportlichen Design. Der kleine Bartschneider liegt ausgezeichnet in der Hand. Mit seiner kompakten Form, der Klingenschutz-Hülle und dem Ladekabel ist er praktisch für unterwegs. Was der One Blade noch alles drauf hat, liest du in unserem Einzeltest.

Diese Modelle haben wir ebenfalls in den Barttrimmer Test geschickt

Neben dem leistungsstarken Testsieger von Braun und dem kompakten OneBlade Face von Philips haben wir sieben weitere Barttrimmer unter die Lupe genommen. Im Barttrimmer Test zeigen sich besonders in Sachen Akkulaufzeit und Ladezeit deutliche Unterschiede.

Philips OneBlade Pro Barttrimmer – Präzise und mit langer Laufzeit

Der „OneBlade Pro“ von Philips vereint die vier einzelnen Aufsätze des Modells „Face“ in einem variablen Trimmaufsatz mit Drehrad. Den klickst du auf die Klinge und stutzt damit deinen Bart gleichmäßig auf eine Länge. Der Akkuladestand wird auf einem Display in Prozent angezeigt, sodass du ihn immer im Blick hast. Den Barttrimmer lädst du in einer kleinen Station. Das Aufladen geht mit 60 Minuten deutlich schneller als beim kleineren „Face“. Zudem hält der Akku eine halbe Stunde länger. Nach etwa 90 Minuten ist Schicht im Schacht. 

Der OneBlade Pro Bartschneider ist eher für den stationären Gebrauch gedacht als zum Mitnehmen - natürlich aber auch reisetauglich. Das flache Klingensystem ist sehr präzise beim Schneiden von Kanten. Für sehr kleinteiliges Arbeiten ist die Klinge mit 30 Millimetern eventuell zu breit. Dafür taugt sie aber auch für eine gelegentliche Glattrasur. Allerdings fallen beim OneBlade System von Philips laufende Kosten für dich an, da du die Klinge nach etwa 4 Wochen wechseln solltest. Preislich liegt das Wechselmesser bei etwa 10 Euro* pro Klinge.

Fazit: In allen Kategorien ist der OneBlade Pro im Test ganz vorne mit dabei. Wenn du einen kompakten Barttrimmer mit langer Akkulaufzeit und komfortabler Schnittlängeneinstellung suchst, ist der Philips OneBlade Pro perfekt für dich. 

Panasonic ER-GB96 Barttrimmer – Unkompliziert und mit viel Zubehör

Der „Panasonic ER-GB96“ kommt mit drei Kammaufsätzen und einem Präzisions-Trimmer-Aufsatz. Die Schnittlänge kannst du sehr bequem und übersichtlich mit einem Drehrad im Griff einstellen. Da holt der Bartschneider von Panasonic Punkte. Der Trimmer ist für unseren Geschmack etwas schwer und liegt im Vergleich zu den kompakten OneBlade Modellen nicht so bequem in der Hand. Rasiergefühl und -ergebnis sind trotzdem gut. Kein Ziepen und Reißen. 

 

Die Akkulaufzeit liegt mit 50 Minuten knapp unter der Ladezeit von einer Stunde. Der Panasonic Trimmer ist komplett wasserdicht. Die Reinigung geht also ruckzuck. Ein praktischer Reisebeutel liegt ebenfalls bei. 

Fazit: Der Panasonic ER-GB ist ein guter Barttrimmer mit erfreulich viel Zubehör. Auch das Schnittergebnis im Test kann sich sehen lassen.

 

Wella Contura Chrome Bartschneider– Profigerät mit kapriziösem Akku

Der sehr leise „Contura Chrome“ von Wella ist eigentlich mehr Profi-Konturenscheider als klassischer Barttrimmer. Dank seiner starken Präzision landet er im Test in der Spitzengruppe. Konturen gelingen mit dem sehr kleinen und handlichen Bartschneider äußerst exakt. Die Haut wird glattrasiert, bleibt entspannt und ohne Irritationen. Zum Barttrimmen liegt dem Contura Chrome Bartschneider ein Kunststoff-Aufsatz bei. Mit dem kannst du deinen Bart auf 3 bis 6 Millimeter trimmen. Allerdings finden wir den Aufsatz nicht sehr robust, er verrutscht ab und an, wenn du mal mit etwas mehr Druck rasierst. 

Schwachpunkt beim Contura ist die kurze Akkulaufzeit von gerade einmal 40 Minuten. Dem gegenüber steht eine Ladezeit von 60 Minuten. Das liegt am verbauten NiMH-Akku (Nickel-Metallhydrid-Akkumulator). Der reagiert zudem empfindlich auf Temperaturschwankungen und neigt zur Selbstentladung.

Fazit: Wenn du Wert auf Qualität und genaue Konturen legst, dann ist der Contura Chrome etwas für dich und deinen Bart. Der Akku ist allerdings nicht so leistungsstark wie ein gängiger Lithium-Inonen-Akku.

Comair Perl Haartrimmer OT 10 – Hochwertige Verarbeitung und lange Ladezeit

Der Perl Trimmer „OT 10“ von Comair erinnert frappierend an das Modell Contura von Wella. Die Verarbeitung ist sehr gut, schlägt sich aber auch im vergleichsweise hohen Preis nieder. Während uns die Ladestation besser gefällt als beim Konkurrenten, sind wir von der Schnittleistung im Test etwas enttäuscht. Da spüren wir nämlich ein deutliches Ziepen während des Trimmens. Das kostet den Comair Bartschneider wichtige Punkte. 

Ein NiMH-Akku ist auch hier verbaut. Das führt zu einer langen Ladezeit von 120 Minuten, bei 60 Minuten Betriebszeit. Hinzu kommt, dass die Energiezellen nach einigen Tagen bis zu 20 Prozent ihrer Leistung verlieren können. Wenn es also länger liegt, ist das Gerät irgendwann leer.

Fazit: Der Comair Trimmer ist sehr gut verarbeitet und recht präzise. Das Schnittergebnis enttäuscht uns allerdings etwas. Gleiches gilt für Lauf- und Ladezeit des Akkus.

Tondeo Eco-XS Black Velvet Haartrimmer – Kompakt aber mit kleinen Schwächen

Der „Tondeo Eco-XS“ ist ordentlich verarbeitet. Uns stört einzig der etwas klapprig anmutende Schalter. Am kleinen Aufsteckkamm vermissen wir die Längenangaben. Da müssen wir erst in der Gebrauchsanweisung suchen. Einstellen kannst du 3 bis 6 Millimeter. Das Schnittergebnis ist ebenfalls ordentlich, jedoch zupft der Eco-XS ab und zu an den Barthaaren.

Der Tondeo Trimmer fällt in unserem Test mit der kürzesten Akkulaufzeit auf. Der NiMH-Akku hält gerade einmal 30 Minuten durch. Legst du dir den Bartschneider zu musst du ihn erstmalig stolze 16 Stunden aufladen. Um die Langlebigkeit des Akkus zu gewährleisten, solltest du dich unbedingt an die Herstellerempfehlungen halten. Mit einem Lithium-Ionen-Akku hast du deutlich weniger Aufwand. 

Fazit: Wenn du einen Profi-Haartrimmer suchst und dir eine kurze Akkulaufzeit nichts ausmacht, dann ist der teure Tandeo Eco-XS ein Bartschneider für dich.

Remington Touch Tec Bartschneider – Schwergewicht mit schickem Touch-Display

Das Besondere am „Remington Touch Tech“ ist die motorisierte Längeneinstellung des Trimmers. Du kannst sie präzise in Zehntel-Millimeter-Schritten über ein Touch-Display einstellen. Die letzten vier Längen werden dank einer Memory-Funktion gespeichert. Das eigentlich ganz schicke Touch-Display ist für uns etwas gewöhnungsbedürftig. Wir probieren erst einmal etwas herum, bis wir die Menüführung durchschaut haben. 

Die Akkulaufzeit ist mit 50 Minuten in Ordnung. Demgegenüber steht jedoch eine Ladezeit von 120 Minuten. Immerhin ist ein pflegeleichter Lithium-Ionen-Akku verbaut. Allerdings finden wir den Remington Touch Tech Bartschneider schwer und klobig. Da sind die Konkurrenten im Test deutlich leichter und liegen auch besser in der Hand. Beim Rasieren ziept es hin und wieder am Bart. Das gibt leider etwas Abzug.

Fazit: Der schwere Touch Tech vom renommierten Hersteller Remington ist ein solider Barttrimmer, den du durchaus auch mal als Langhaarschneider einsetzen kannst. Uns überzeugt allerdings das Schnittergebnis im Test nicht wirklich.

Moser 1591 T-Cut Haarschneider – Breite Klinge, wenig Zubehör

Der „Moser 1591 T-Cut“ Trimmer punktet mit einer Schnittbreite von 40 Millimetern. Breiter ist im Test keine Klinge. Damit sind allzu exakte Details etwas schwieriger zu schneiden, dafür kannst du aber eine größere Fläche auf einmal trimmen. Um deinen Vollbart zu stutzen, ist das aber ideal. Gut gefällt uns auch die kompakte Bauweise

Die Verarbeitung würden wir uns für den recht hohen Preis etwas hochwertiger wünschen. Zudem vermissen wir einen Aufsteckkamm. Ohne Letzteren kürzt der Trimmer den ganzen Bart bis auf 0,4 Millimeter runter. Der Lithium-Ionen-Akku hält etwa 60 Minute durch. Für eine volle Ladung braucht der Moser T-Cut Bartschneider dann wieder 120 Minuten.

Fazit: Der Moser T-Cut präsentiert sich im Test mit einer soliden Schnittleistung. Angesichts des hohen Preises hätten wir allerdings etwas mehr erwartet. Das gilt auch für das Zubehör. Denn außer dem Trimmer selbst ist nichts im Paket.

So haben wir die Barttrimmer getestet

Zunächst nehmen wir alle Barttrimmer auf ihre Verarbeitung hin in Augenschein. Dabei achten wir auf scharfe Kanten, klapprige Einzelteile oder wackelige Schalter. Anschließend laden wir die Trimmer gemäß ihrer Bedienungsanleitung auf. Geräten mit längerer Ladezeit geben wir im Test weniger Punkte als Modellen mit kurzer Ladezeit. Je länger ein Akku im Betrieb durchhält, desto besser bewerten wir ihn. 

Die Schnittleistung bewertet eine Jury aus der GuteWahl-Redaktion im täglichen Gebrauch der Barttrimmer. Dabei achten wir darauf, ob sich eine klare Kante mit dem Trimmer definieren lässt und ob die Barthaare sauber abgeschnitten wurden oder die Klingen an den Haaren reißen.

Darauf solltest du bei der Entscheidung für einen Barttrimmer achten

Je nachdem wie du deinen Bart trägst, hast du natürlich besondere Anforderungen an einen Barttrimmer. Stutzt du deinen Voll- oder Drei-Tage-Bart komplett auf eine Länge, dann benötigst du nicht unbedingt einen Schneider, mit dem du exakte Details oder Muster herausarbeiten kannst. Gute Allrounder sind die Philips OneBlade Modelle. Mit ihnen kannst du dich zwischendurch auch mal glattrasieren, wenn du möchtest. Allerdings benötigst du für den OneBlade Face und den OneBlade Pro auch immer wieder neue Klingen. Die liegen derzeit bei etwa 10 Euro* pro Klinge. Es kommen also laufende Kosten auf dich zu und der eigentlich günstige Trimmer geht dann doch ins Geld. Dafür schneiden sie den Bart sehr gut und sind sehr exakt. 

Modelle mit dauerhafter, gezackter Stahlklingen sind da etwas unkomplizierter. Eine solche bieten etwa der Braun BT7040 und der Panasonic ER-GB96. Beide Bartrimmer kommen zudem mit viel Zubehör daher. Für eine gründliche Reinigung ist es durchaus von Vorteil, wenn der Bartschneider wasserdicht ist. Unsere Testkandidaten von Braun, Philips, Panasonic und Remington kannst du problemlos unter fließendem Wasser reinigen.

Die Profi-Haartrimmer von Wella, Comair, Tondeo und Moser sind auffallend klein. Auch schneiden sie sehr gut und eignen sich besonders für exakte Konturen. Allerdings halten ihre NiMH-Akkus nicht so lange durch. Letztere bedürfen zudem mehr Aufmerksamkeit als ein pflegeleichter Lithium-Ionen-Akku. Um die NiMH-Akkus optimal zu nutzen, solltest du dich beim Laden genau an die Empfehlungen der Hersteller halten.

* Alle Preise Stand Dezember 2019

Häufig gestellte Fragen zu Barttrimmern