Epiliergeräte für eine schnelle und gründliche Enthaarung

Mit der einmaligen Anschaffung eines Epilierers sparst du dir Folgekosten, die sonst für Rasierklingen anfallen. Die Modelle aus unserem Vergleich haben einen unterschiedlich großen Zubehörumfang. Einen Rasierkopf liefern sie jedoch alle. So sparst du dir schon mal die Investition in ein weiteres Gerät. Uns ist im Test wichtig, dass die Epilierer schnell und ordentlich arbeiten und gut in der Hand liegen.

In diesen Kategorien haben wir die Epilierer getestet

  • Qualität: Damit dein neuer Epilierer auch lange durchhält, sollten das Gehäuse, das Zubehör und die Bedienelemente gut verarbeitet sein.
  • Bedienkomfort und Funktionalität: Wir wollen wissen, wie einfach sich die Aufsätze wechseln lassen und ob der Epilierer mit einer Hand zu bedienen ist. Ebenfalls eine Rolle spielen die Reinigung, die Aufbewahrung und die Akkulaufzeit. Hat der Epilierer mehrere Anwendungsbereiche oder kann er nur epilieren? Das eigene Schmerzempfinden bewerten wir ebenfalls.
  • Ergonomie: Wie gut liegt das Epiliergerät in der Hand? Kannst du es auch mit nassen Händen noch gut greifen? Außerdem sollte das Gerät während des Betriebs nicht zu laut sein.
  • Epilierergebnis: Das wichtigste Kriterium ist, wie gründlich die Epiliergeräte arbeiten. Das testen wir sowohl unter der Dusche als auch im trockenen Zustand.
  • Hautirritation: Keiner mag Hautrötungen nach der Anwendung. Wie stark diese auftreten, schauen wir uns direkt nach dem Gebrauch und nach gewissen Zeitabständen an.

Epilierer Testsieger: Braun silk-épil 9 SkinSpa – vielfältig und hochwertig

In Sachen Qualität macht keiner dem Braun silk-épil 9 Epilierer etwas vor. Sowohl das Gehäuse als auch das Zubehör sind ausgezeichnet verarbeitet. Ebenfalls begeistert sind wir von der langen Akkulaufzeit und dem schicken Design. Doch damit nicht genug, die SensoSmart Technologie schützt dich vor dem Ausüben von zu viel Druck. Wenn du mehr über den Testsieger wissen möchtest, wirf einen Blick in den Einzeltest zum Braun silk-épil 9 Epilierer.

Preis-Leistungs-Sieger: Philips Satinelle Essential BRE275 – klein, leicht und günstig

Der Philips Satinelle Essential fällt vor allem durch seine einzigartige Farbgebung auf. Aber auch die Maße und das besonders geringe Gewicht verschaffen ihm einen Bonus. Er ist der einzige Trockenepilierer in unserem Test. Sein Zubehörumfang ist eher gering, aber für Anfänger vollkommen ausreichend. Mehr zu unserem Preis-Leistungs-Sieger liest du im ausführlichen Einzeltestbericht zum Philips BRE275 Epilierer.

Auf die Pinzetten, fertig, los! Welcher Epilierer zupft sich am schnellsten voran?

Unsere Sieger konnten noch nicht dein Herz erobern? Wir haben noch vier weitere Epiliergeräte für dich unter die Lupe genommen. Darunter auch der beliebte Braun silk-épil 7, ein Modell von Panasonic und ein schonender Epilierer von Philips. Hier findest du sicher einen guten Helfer für die Haarentfernung.

Panasonic ES-DEL8A Epilierer: einfache Bedienung und haarfreie Beine

Kein Epiliergerät im Test zupft so viele Haare auf einmal wie der „Panasonic ES-DEL8A“. Das liegt vermutlich an seinen 60 Pinzetten, die auf einer Doppelscheibe angebracht sind. Der Epilierkopf eignet sich allerdings nur für große Flächen wie Arme und Beine. Wenn du präziser arbeiten möchtest, empfehlen wir dir, zum mitgelieferten Aufsatz für Achseln, Intimbereich und Bikinizone zu greifen. Dabei wird der komplette Epilierkopf ausgetauscht und nicht, wie bei anderen Modellen, die Epilierfläche durch ein Plastikaufsatz verkleinert. Neben diesem Aufsatz wird noch ein Rasieraufsatz mit Langhaarschneider und ein Fußpflegeaufsatz mitgeliefert. Das macht die Anwendungsmöglichkeiten des Panasonic besonders vielfältig. Der Skin Protector Aufsatz dient zur Hautschonung, allerdings haben wir in der Anwendung keinen großen Unterschied gemerkt. Ein kleiner Pinsel und ein Aufbewahrungsbeutel liegen ebenfalls bei.

Das Zubehör des Panasonic ES-DEL8A ist sehr praktisch und ermöglicht einen vielfältigen Einsatz

Anpassungsfähig und schnell einsatzbereit

Klasse finden wir den um 90 Grad schwenkbaren Epilierkopf. Dadurch passt sich dieser besonders gut an deine Haut an, selbst am Knie oder Ellenbogen. Die Akkuladezeit ist mit einer Stunde ziemlich kurz. Die Laufzeit des Akkus mit 30 Minuten allerdings ebenso. Als einziges Gerät im Epilierer Test hat der Panasonic drei Geschwindigkeitsstufen, die du über den Powerknopf einstellen kannst. Das Gehäuse des Epilierers ist sehr gut verarbeitet. Durch den roségoldenen Stiel wirkt er sehr schick. Außerdem liegt er gut in der Hand. Das Ladekabel wirkt leider etwas altbacken, weil es in unseren Augen vergilbt aussieht. Die Aufsätze lassen sich beim Panasonic besonders einfach wechseln und sind sehr gut verarbeitet. Auf Wunsch kannst du das Zubehör noch um eine Körperpeelingbürste erweitern.

Schmerzvolle, aber effiziente Epilation

Der Epilierer ist wasserfest und lässt sich unter der Dusche anwenden. Die Epilation ist allerdings selbst dann sehr schmerzhaft. Das liegt daran, das besonders viele Haare auf einmal gezupft werden. Dafür haben wir aber nach dem Epilieren keine starken Hautirritationen. Diese kommen erst etwas später, halten sich aber trotzdem in Grenzen. Leise ist der Panasonic mit 70 bis 72 dB(A) leider nicht. Reinigen lässt er sich mit dem mitgelieferten Pinsel oder unter fließendem Wasser.

Fazit: Der Panasonic ES-DEL8A Epilierer ist zusammen mit unserem Preis-Leistungs-Sieger das gründlichste Gerät in unserem Test. Mit circa 80 Euro liegt er im mittleren Preissegment. Das Epiliergerät eignet sich für alle, die eine effiziente Epilation bevorzugen und sich über einen großen Zubehörumfang freuen. Nur die kurze Akkulaufzeit konnte uns im Test nicht überzeugen.

Braun silk-épil 7 SES 7/880: fast so gut wie der Testsieger

Von dem „Braun silk-épil 7 SES 7/880“ sind wir fast so angetan wie vom silk-épil 9. Die Verarbeitung ist ebenso makellos und auch hier wirst du mit einem üppigen Zubehörumfang verwöhnt. Der ist zwar nicht ganz so umfangreich wie beim 9er Modell, aber trotzdem klasse. Dabei sind:

  • Rasierkopf mit Trimmer
  • Hochfrequenz-Massageaufsatz
  • Aufsatz für Gesichts-Epilation
  • Aufsatz für empfindliche Stellen
  • Aufsatz für optimalen Hautkontakt
  • Aufbewahrungsbeutel
  • Reinigungsbürste

Die Akkulaufzeit beträgt auch beim silk-épil 7 lange 50 Minuten bei einer Ladezeit von etwa zwei Stunden. Das Design ist dem des silk-épil 9 sehr ähnlich. Hier befinden sich ebenfalls Glitzerpartikel an der Front. Das Griffstück ist jedoch etwas schmaler, liegt aber sehr gut in der Hand. Das Drehrad zur Einstellung der zwei Geschwindigkeitsstufen ist silber.

Mit Andruckkontrolle schnell und sicher haarfrei

Die SensoSmart Technologie schützt dich vor dem Ausüben von zu viel Druck. Wenn du zu fest den Epilierer auf deine Haut drückst, leuchtet das SmartLight rot. Dieses ist übrigens recht hell und zeigt dir gut, wo noch Haare stehen. Mit dem Rasieraufsatz kannst du entweder glattrasieren oder trimmen. Das lässt sich über einen Schalter am Aufsatz einstellen. Mit geöffnetem Schloss rasierst du, mit geschlossenem trimmst du deine Körperbehaarung.

Das Schmerzempfinden ist relativ gleich zu dem des Braun 9. Durch den schmaleren Epilierkopf ist der silk-épil 7 etwas wendiger. Der Aufsatz ist schwenkbar und passt sich deinen Körperkonturen gut an. Die Hautirritationen nach der Epilation sind zunächst recht stark, klingen aber nach kurzer Zeit komplett ab. Die Lautstärke während des Betriebs ist mit 65 bis 68 dB(A) in Ordnung. Von der Effizienz sind wir überzeugt. Der Braun silk-épil 7 arbeitet mit seinen 40 MicroGrip Pinzetten gründlich und eignet sich auch zur Nassanwendung. Mit dem Reinigungsbürstchen hast du ihn auch anschließend schnell wieder gesäubert.

Fazit: Wenn du nicht so viel Zubehör wie beim Testsieger benötigst und trotzdem nicht auf eine klasse Verarbeitung und lange Akkulaufzeit verzichten möchtest, ist der Braun silk-épil 7 genau der richtige Epilierer für dich.

Philips Satinelle Prestige BRE644 Epilierer: schonend und ergonomisch

Aller Anfang ist schwer! Epilieren ist leider nicht das Angenehmste der Welt. Wenn du Anfänger bist, können wir dir den „Philips Satinelle Prestige BRE644“ ans Herz legen. Mit seinen 32 Keramikpinzetten arbeitet er deutlich sanfter als seine Konkurrenten. Leider ist das Ergebnis in unserem Praxistest dafür aber auch nicht so gründlich. Wieder wett macht das der Prestige durch seine gute Verarbeitung und das schicke Design. Der Epilierkopf ist in Rosé gehalten. Das LED-Licht sitzt direkt unter der Epilierwalze. Wir empfinden es allerdings nicht ganz so hell. Unter dem Herstellerlogo wird dir der Ladestand angezeigt. Wenn der Akku sich dem Ende neigt, wechselt das Licht zu rot. Nach etwa 1,5 Stunden Ladezeit ist der Epilierer wieder für 40 Minuten einsatzbereit. Hast du den Philips einmal vergessen zu laden, kannst du ihn für 15 Minuten ans Ladegerät anschließen und danach für zehn Minuten epilieren.

Das Griffstück liegt gut in der Hand. Bei der Nassanwendung unter der Dusche könnte es allerdings noch etwas griffiger sein. Anschalten lässt sich der Philips Prestige über einen Powerknopf unter dem Epilieraufsatz. Das Gerät startet standardmäßig auf Stufe 2. Wenn du lieber sanft beginnen möchtest, musst du manuell auf 1 runterschalten. Auf welcher Stufe du dich befindest, wird dir über eine LED angezeigt.

Viel Zubehör für eine sanfte Epilation

Der Zubehörumfang ist großzügig und die Einzelteile sind sehr gut verarbeitet. Neben dem 30 Millimeter breiten Epilieraufsatz werden ein Plastikaufsatz für die Epilation im Gesicht, unter den Achseln, im Intimbereich und in der Bikinizone mitgeliefert. Der Scherkopf mit Kammaufsatz ist anders als bei den übrigen Geräten im Test. Diese haben einen Rasieraufsatz mit Scherfolie. Letzteres finden wir etwas praktischer. Der Hautstraffer sorgt dafür, dass die zu bearbeitende Körperstelle glattgezogen wird. Das soll den Schmerz beim Epilieren reduzieren. Praktischer Nebeneffekt: So hältst du einen 90 Grad Winkel bei der Anwendung ein. Ohne Hautstraffer empfiehlt der Hersteller allerdings einen Winkel von 75 Grad. Einen Aufsatz mit kleinen Massagerollen gibt es ebenfalls dazu. Dieser soll das Zupfgefühl während der Epilation reduzieren. Einen spürbaren Effekt hatte das in unserem Test aber nicht. Ein besonderes Extra ist die Peelingbürste mit Hygieneaufsatz. Die Borsten sind schön weich. Die Anwendung finden wir allerdings unangenehm und das Gerät macht ein surrendes Geräusch. Da kann der Peelingaufsatz des Braun Epilierers mehr punkten.

Schade finden wir, dass der Kopfteil starr ist und sich daher nicht so gut an deine Körperkonturen anpasst. Die Aufsätze musst du mit etwas Kraft anbringen, dann sitzen sie allerdings bombenfest. Die Epilation ist vor allem unter der Dusche nicht so schmerzhaft wie bei den anderen Geräten. Direkt nach der Anwendung haben wir starke Hautirritationen, die aber schnell wieder abklingen. Durch die vergleichsweise wenigen Pinzetten musst du mehrfach über eine Stelle gehen. Feine Härchen bleiben aber trotzdem stehen. Die Lautstärke ist mit 68 bis 69 dB(A) nicht sehr angenehm.

Fazit: Der Philips Satinelle Prestige BRE644 eignet sich für dich, wenn du ein Epilierer-Anfänger bist und dir eine nicht so schmerzhafte Haarentfernung wünschst. Das Design ist toll, ebenso die Verarbeitung. Nur etwas rutschfester könnte er bei der Nassanwendung sein.

Remington smooth&silky EP7700 Epilierer: zügig und schmerzhaft

Nichts anbrennen lässt der „Remington smooth&silky EP7700“. Der fegt wie nichts Gutes über dein Bein hinweg, hinterlässt dabei aber zum Glück nur wenig rote Stellen. Die 40 titanbeschichteten Pinzetten machen kurzen Prozess mit deinen Härchen. Allerdings nicht mit allen, denn vereinzelt bleiben noch Haare stehen. Laut Hersteller soll die neue Technologie bis zu 60 Prozent mehr Haare in einem Zug entfernen. Wir finden das Epilierergebnis in Ordnung, aber nicht überragend. Der Remington bietet dir zwei Geschwindigkeitsstufen, wobei dir Stufe 1 schon ordentlich Angst einjagt, denn der Epilierer ist mit 70 bis 75 dB(A) der lauteste im Test.

Vielfältiges Zubehör mit annehmbarer Qualität

Punkten kann er aber durch sein Zubehör und den einfachen Aufsatzwechsel. Du bekommst einen Contour-Aufsatz für optimalen Hautkontakt, einen Detail-Aufsatz für schwer erreichbare Stellen, einen Massageaufsatz mit Aloe Vera und einen Scherkopf mit Kammaufsatz. Als Bonus obendrauf gibt es noch einen Pediküre-Aufsatz, damit auch deine Füße für die warmen Tage vorzeigbar sind. Die Verarbeitung von Gehäuse und Aufsätzen ist in Ordnung. Von dem Massageaufsatz sind wir in der Anwendung nicht begeistert. Dafür funktioniert der Pediküre-Aufsatz gut.

Gute Ergonomie bei unzureichender Leuchtkraft

Die Verarbeitung vom Gehäuse und den Aufsätzen hat uns nicht so überzeugt. Das weiß-graue Kunststoffgehäuse passt optisch weniger zum schwergängigen roségoldenen Stufenschalter. Der Remington smooth&silky eignet sich sowohl für die Nass- als auch für die Trockenanwendung und liegt während des Epilierens gut in der Hand. Das Präzisionslicht ist an einer kleinen „Nase“ unterm Epilierkopf angebracht. Wir empfinden das Licht im Test als nicht hell genug für einen echten Mehrwert. Der Epilierkopf ist beweglich. Das Laden des Remington dauert 1,5 Stunden und dann läuft er für 40 Minuten.

Wenn sich nach einer Zeit Ablagerungen durch Cremes oder ähnliches auf der Epilierwalze bilden, kannst du diese mit einem mit Alkohol befeuchtetem Wattestäbchen entfernen.

Fazit: Der Remington smooth&silky EP7700 eignet sich für dich, wenn dir ein stärkeres Ziepen beim Epilieren nichts ausmacht und du einen rutschfesten Epilierer suchst. Für den Preis hätten wir allerdings etwas mehr erwartet.

Wie haben wir die Epiliergeräte getestet?

Zunächst haben wir alle Epilierer ausgepackt und uns die Bedienungsanleitung durchgelesen. Danach haben wir uns den Zubehörumfang, die Verarbeitung der Geräte sowie der Aufsätze angeschaut. Dann ging es ans Ausprobieren der verschiedenen Aufsätze und Zubehörteile. Wir haben dabei geschaut, wie einfach sie einrasten und sich tauschen lassen. Ebenfalls wichtig: Kann der Epilierer mit einer Hand bedient werden? Wir bewerten das Schmerzempfinden ebenso, wie die Lautstärke und das Epilierergebnis. Dabei epilieren wir jeweils nass und trocken an den Beinen.

Auch wenn wir im Test nicht die Akkulaufzeit ausreizen, geben wir mehr Punkte, wenn der Akku länger durchhält. Ebenfalls positiv bewerten wir, wenn sich der Epilierer für mehr als das Zupfen deiner Körperhaare eignet. Alle Geräte aus unserem Vergleich haben einen Rasierkopf im Lieferumfang. Modelle wie der Braun und der Philips sogar eine Peelingbürste. Die Epilierer von Remington und Panasonic trumpfen hingegen mit einem Fußpflegeaufsatz auf.

Wir testen alle sechs Geräte jeweils nass und trocken. Dabei achten wir auf Lautstärke, Effizienz, Schmerzempfinden und Ergonomie

Was muss ich beim Kauf eines Epilierers beachten?

Bei der Entscheidung für ein Epiliergerät ist eine Sache besonders wichtig: Bist du ein Anfänger oder nutzt du schon länger einen Epilierer? Für Einsteiger eignet sich ein Modell, welches sich auch unter Wasser verwenden lässt. Warmes Wasser öffnet nämlich die Poren und macht die Anwendung nicht so schmerzhaft. Unterschiedliche Geschwindigkeitsstufen sind ebenfalls sinnvoll, da jeder Mensch ein anderes Schmerzempfinden hat. Je nachdem, ob du den Epilierer mit in den Urlaub nehmen möchtest, spielen die Maße und das Gewicht auch eine Rolle. Für Modelle mit Netzanschluss brauchst du eine Steckdose.

Mit steigender Anzahl der Pinzetten erhöht sich die Effizienz des Epilierers. So zumindest die Theorie. In den meisten Fällen bestätigt sich diese Annahme auch. Eine Ausnahme im Test bildet der Philips Satinelle Essential. Trotz seiner vergleichsweise wenigen Pinzetten arbeitet er sehr gründlich.  

Ein Epilierer mit schwenkbarem Kopf ermöglicht dir ein besseres Ergebnis an Körperstellen wie dem Ellenbogen oder dem Knie. Je nachdem, wie lange du mit deinem Epilierer arbeiten möchtest, ist eine großzügige Akkulaufzeit hilfreich. Hier punkten vor allem die Braun Modelle.

Du hättest gerne ein Modell, das mehr kann als nur epilieren? Dann sind Geräte mit einem vielfältigen Zubehörumfang interessant für dich. Besonders gut gefallen uns da der Braun silk-épil 9 und der Panasonic ES-DEL8A. Der Braun liefert sowohl eine Massage- als auch zwei Peelingbürsten und verschiedene Aufsätze mit. Der Panasonic hat dafür einen Fußpflegeaufsatz und einen separaten Epilierkopf für empfindliche Stellen.

Wenn du beim Kauf besonderen Wert auf einen großen Zubehörumfang legst, ist vielleicht unser Testsieger der Braun silk-épil 9 der richtige Epilierer für dich

Wie epiliere ich richtig?

Einen Tag vor dem Epilieren empfiehlt es sich, die Haut mit einer Peelingbürste zu bearbeiten. Alternativ kannst du auch ein manuelles Peeling durchführen. Das bereitet deine Haut auf die Anwendung vor und abgestorbene Hautschüppchen werden entfernt. Wenn du besonders schmerzempfindlich bist, kannst du die meisten Epilierer auch unter der Dusche anwenden. Dadurch ist die Haarentfernung nicht ganz so unangenehm, da die Poren durch das warme Wasser geöffnet werden. An der Stelle wo du epilieren möchtest, solltest du die Haut glattziehen und entgegen der Haarwuchsrichtung in einem gleichbleibenden Tempo mit dem Epilierer über die Haut fahren. Dabei musst du den Epilierer nicht fest aufdrücken. Er sollte allerdings an der Haut anliegen, da die Haare sonst nicht an der Wurzel entfernt werden können. Der ideale Ansetzwinkel ist bei den meisten Modellen 90 Grad.

Wenn deine Körperhaare länger sind, kannst du sie vorher mit dem beiliegenden Trimmeraufsatz kürzen. Die ideale Länge zum Epilieren beträgt 2 bis 5 Millimeter. Die meisten Modelle können selbst kurze Härchen von bis zu 0,5 Millimeter entfernen.

Wichtige Fragen zum Thema Epilierer

*Alle Preise Stand Juni 2020