Laminieren schützt wichtige Dokumente – was können die Laminierer noch?

Wir haben bei der Produktauswahl zunächst darauf geachtet, welche Folienformate die Geräte verarbeiten können. Für den Hausgebrauch sind A4-Folien in den meisten Fällen ausreichend. Da aber Laminierer für A3-Folien mittlerweile gängiger sind, und es preislich kaum einen Unterschied macht, haben wir fünf große Geräte mit in den Test genommen.

Zunächst checken wir die Bedienfreundlichkeit. Ist das Handling einfach, gibt es Kontrollleuchten, Führungsschienen und weitere Funktionen? Wir achten außerdem auf die Aufheizzeit und die Hitzeentwicklung, denn das ist ein wesentlicher Gefahrenpunkt bei Geräten, die mit Hitze arbeiten. Selbstverständlich haben wir alle handelsüblichen Folienformate und -versionen ausprobiert und bewusst auch unebene Materialien verschweißt. Außerdem haben wir Materialstaus provoziert, um deren Beseitigung zu testen. Am Schluss haben wir noch auf die Abkühlzeit geachtet.

In diesen Kategorien testen wir

  • Qualität: Wie sind die Geräte verarbeitet? Wie sauber und wie schnell werden verschiedene Objekte laminiert?
  • Bedienung: Gibt es Kontrollleuchten zur Betriebsbereitschaft? Können unterschiedliche Temperaturstufen für die verschiedenen Foliendicken gewählt werden? Außerdem wollen wir wissen, wie einfach sich Materialstaus beseitigen lassen und wie gut du das Gerät reinigen kannst?
  • Sicherheit: Steht das Gerät stabil? Wird es heiß im Betrieb oder entsteht ein unangenehmer Geruch? Wie hoch ist der Geräuschpegel während der Benutzung?

Wir laminieren im Test mit allen Modellen verschiedene Dokumente und Materialien

Testsieger: GBC Fusion 3100L – der Highspeed-Laminierer

Unser Testsieger GBC Fusion 3100L ist mit 2,78 Kilogramm das schwerste und mit 50,1 x 14,6 x 9,7 cm eines der größten A3-Geräte in unserem Test. Bei der Qualität gibt es nichts zu beanstanden, er erhält von uns bei der Verarbeitung, dem Laminierergebnis und der Geschwindigkeit die volle Punktzahl. Vor allem bei der Laminiergeschwindigkeit hat er sich unter unseren Testprodukten mit Leichtigkeit den ersten Platz gesichert. In nur 23 Sekunden halten wir die laminierte A4-Folie in der Hand oder sie landet in der zusätzlich mitgelieferten Auffangvorrichtung, die du bei Bedarf an der Rückseite anbringen kannst.

Auch bei der Bedienung kann der Laminierer punkten. Hier hast du die Wahl zwischen drei verschiedenen Laminierstufen. Aufgefallen ist uns dabei, dass die erste Stufe nur für 75 micron heizt, die gängigen Laminierfolien liegen aber bei 80 Mikrometer (micron). Allerdings ist der GBC Fusion der einzige unter unseren Testprodukten, der bis zu 175 micron starke Folien laminieren kann. Laminierfolien werden allerdings nicht mitgeliefert und müssen zusätzlich gekauft werden. Auch bei der Reinigung fallen Zusatzkosten an, so braucht der GBC Fusion spezielle Reinigungsblätter, die separat gekauft werden müssen.

Bei der Sicherheit ziehen wir ein paar Punkte ab, weil das Gerät einen relativ starken Eigengeruch hat, der sich aber laut Herstellerangaben nach einigen Betriebsstunden verlieren soll. Zudem ist das Gerät das geräuschintensivste aus unserer Testreihe. Nicht nur der Signalton nach Ende der Aufheizzeit ist relativ laut, auch bei der andauernden Geräuschkulisse im Betrieb, möchte man ihn am liebsten bald wieder ausschalten. Statt einer Staubeseitigungstaste hat der GBC Fusion einen Reverse-Knopf, mit dem die gestauten Folien einfach wieder rücklaufend aus dem Gerät ausgegeben werden können.

Fazit: Das GBC Fusion 3100L Laminiergerät kann in fast allen Kategorien überzeugen. Besonders die schnelle Aufheizdauer von gerade mal einer Minute, die klasse Verarbeitung und das tolle Laminierergebnis haben uns überzeugt. Bis auf das laute Betriebsgeräusch und die Geruchsentwicklung sind wir vollstens zufrieden und vergeben 9,1 von 10 Punkten.

Peach PL755: Ein schnelles und kompaktes Heißlaminiergerät zum kleinen Preis

Zu unserem Preis-Leistungs-Sieger hat es das Peach PL755 Laminiergerät geschafft. Warum? Weil es für den Anschaffungspreis von gerade einmal 25 Euro* mit einer Laminiergeschwindigkeit von lediglich 45 Sekunden pro A4-Seite sehr schnelle und dabei saubere Ergebnisse liefert. Dazu nimmt es dank seiner kompakten Bauweise nur sehr wenig Stauraum ein und ist mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm verhältnismäßig leicht. Die weiteren Vorteile: Das Laminiergerät ist kinderleicht zu bedienen und kann mit den gängigen Folienstärken bis zu 125 Mikrometer und einer maximalen Blattgröße von A3 verwendet werden. Es steht sehr stabil und beim Betrieb bildet sich kaum Geruch.

Außerdem benötigt das Laminiergerät zum Aufwärmen in unserem Test nur etwa 1,5 Minuten und sichert sich damit in dieser Kategorie den dritten Platz. Einige wenige Minuspunkte vergeben wir, weil das Gerät nur eine Temperaturstufe besitzt, während des Betriebs relativ laut ist und in der Betriebsanleitung nicht erwähnt wird, wie es sich reinigen lässt. Doch gerade wenn sich Klebereste oder Farbe auf den Walzen befinden, ist diese Funktion sehr wichtig. Gewöhnliches Kopierpapier, das bei vielen anderen Geräten für den Reinigungsvorgang verwendet wird, verursachte einen Stau, den wir dank ABS-Taste aber problemlos wieder lösen können.

Fazit: Das Peach PL755 Laminiergerät ist sehr schnell und liefert dabei einwandfreie Ergebnisse. Mit einem sehr geringen Anschaffungspreis ist es trotz kleinerer Mängel der ideale Begleiter für den Privatgebrauch und Büroalltag. Wir vergeben deshalb insgesamt 8,5 von 10 Punkten.

So haben die anderen Laminierer abgeschnitten

Grundsätzlich laminieren alle acht Geräte sauber. Ob kleine Formate wie zum Beispiel DIN A5, matte oder selbstklebende Laminierfolien – hier können wir keine größeren Qualitätsunterschiede feststellen. Starke Differenzen gibt es bei der Laminiergeschwindigkeit und dem Geräuschpegel. Auch die Größe der Geräte selbst finden wir einen wichtigen Aspekt, schließlich müssen sie nach Gebrauch ja irgendwo verstaut werden.

Fellowes Saturn 3i A3 PL755 – das Profigerät

Beim „Fellowes Saturn 3i A3 PL755” siehst du auf den ersten Blick, dass es sich hier um ein Gerät für Viel-Laminierer handelt: Er ist nicht nur das größte und zweitschwerste Modell, sondern mit 750 Watt auch der leistungsstärkste Laminierer im Test. Der Saturn heizt in gerademal einer Minute hoch und ist damit ruckzuck einsatzbereit. Er kann Laminierfolien bis DIN A3-Format und 125 micron verarbeiten. Dafür hat er drei wählbare Temperaturstufen und auch eine Kaltlaminierfunktion. Angenehm aufgefallen ist uns, dass der Saturn eine geringe Hitzentwicklung vorweist und sich nach 30 Minuten automatisch abschaltet. In Sachen Sicherheit ist er damit der Spitzenreiter!

Ein Nachteil diese Modells: Zur Reinigung brauchst du wie beim Peach spezielle Reinigungsblätter, die du separat bestellen musst. Außerdem gehört der Saturn 3i A3 PL755  zu den hochpreisigen Geräten im Test.

Fazit: Wo der große Laminator nicht stört und viel gebraucht wird, ist er eine sinnvolle Anschaffung. Er erreicht mit seinem qualitativ hochwertigen Eindruck 8,5 von 10 Punkten.

Das Olympia A 230 Laminierset – damit kannst du sofort loslegen

Das „Olympia A 230 Laminierset“ enthält mit einem A4-Schneidelineal, einem 3mm-Eckenabrunder sowie 80 micron-Folien in verschiedenen Größen bereits alles, was man zum Laminieren braucht. Da kannst du direkt loslegen! Dazu ist das mattschwarze Gerät robust verarbeitet, sehr leicht aber standfest. Mit seinen kompakten 44 auf 15 Zentimetern bringt es lediglich ein Kilogramm auf die Waage.

Neben der standardmäßigen Antiblockier-Taste, die fast alle Testmodelle aufweisen, gefällt uns die Funktion, bei der sich das Gerät bei angehender Überhitzung automatisch abschaltet. So weißt du bei einem längeren Durchgang immer, wann du den Rollen eine Abkühlzeit geben solltest. Praktisch ist auch, dass du mit dem Gerät bis zu 125 micron starke Folien nicht nur heiß, sondern auch kalt laminieren kannst.

Im Test macht das Olympia A 230 Laminiergerät eine solide Figur. Wir können die A4-Folien ohne Knicke oder Folienstau einführen und erhalten danach sauber laminierte Ergebnisse. Das Aufwärmen dauert mit circa 3 Minuten im Vergleich zu den anderen Geräten allerdings relativ lange, und auch die Laminiergeschwindigkeit liegt mit etwa 250 Millimetern pro Minute lediglich im Durchschnitt.

Fazit: Für Heimanwender und kleine Büros, die gelegentlich ein paar Seiten versiegeln möchten, ist das Gerät mit seinem günstigen Preis einen Blick wert. Viel-Laminierern dürfte die Geschwindigkeit allerdings auf Dauer zu langsam sein. Das Olympia A 230 Laminierset erhält 8 von 10 Punkten.

Olympia A 330 Laminiergerät – der große Bruder

Das „Olympia A 330 Laminiergerät“ macht äußerlich einen hochwertig verarbeiteten Eindruck und überzeugt vor allem mit einem formschönen, flachen Design und einer kompakten Bauweise. Trotzdem zählt es mit 2,1 Kilogramm im Testvergleich eher zu den schweren Geräten. Der Heizschacht kann Laminierfolienhüllen bis zu einer Größe von DIN A3 aufnehmen. Somit ist dieses Gerät auch für größere Projekte gut geeignet. Darüber hinaus ist es wie das Olympia A 230 Laminierset mit einer Kaltlaminierfunktion ausgestattet. Auf weiteres Zubehör wie beim kleinen Bruder A 230 musst du hier aber verzichten.

Im rechten Bereich findest du zwei praktische LEDs, für den Betrieb und das Erreichen der Temperatur. In unserem Test ist das Gerät nach knapp drei Minuten einsatzbereit. Damit liegt es knapp unter den Herstellerangaben von drei bis fünf Minuten. Die Aufheizzeit ist im Vergleich zu anderen Testkandidaten aber eher durchschnittlich. Dasselbe gilt für die Laminiergeschwindigkeit von 250 Millimetern pro Minute. Punktabzug gibt’s für die Betriebslautstärke und die Staubeseitigungsfunktion. Trotz ABS-Taste können wir einen Folienstau nur mithilfe einer Schere beheben. Danach sind mehrmalige Reinigungsdurchgänge nötig, um die Walzen zu säubern.

Fazit: Das Olympia A 330 Laminiergerät liefert saubere Ergebnisse und ist für den normalen Heimgebrauch gut geeignet. Von uns erhält es 8 von 10 Punkten.

Platzwunder: Genie LA 402 Starter-Set

Mit seiner kompakten Bauart und einem Gewicht von gerade mal 0,73 Kilogramm ist das Laminiergerät „Genie LA 402 Starter-Set“ das leichteste und platzsparendste unter den getesteten Geräten. Du kannst damit A4-Folien von 80 bis 100 micron laminieren. Neben einer umfangreichen Auswahl verschieden großer Laminierfolien sind ein Schneidegerät und ein Eckenrunder im Lieferumfang enthalten. Das macht es zu einem soliden Starter-Set für Einsteiger.

In Sachen Qualität können wir bis auf die mittelmäßige Laminierzeit kaum Abstriche machen. Da das Gerät aber bei der Bedienung relativ einfach gehalten ist, gibt es keine Temperaturstufen, sondern nur einen Netzschalter sowie einen Staubeseitigungsregler. Bei diesem Punkt zeigt der Genie dafür seine Stärke. Selbst bei einer Folie, die in kompletter Schräglage eingeführt wird, entsteht kein Papierstau. Schwächen haben wir dann aber bei der Sicherheit entdeckt. Das Gerät wird relativ heiß und bildet einen starken Eigengeruch. Die Lautstärke bei Betrieb liegt im Mittelfeld und aufgrund seines leichten und kompakten Designs hängt der Genie in Sachen Standfestigkeit etwas hinter den anderen Laminiergeräten.

Fazit: Trotz seiner Schwächen bei der Hitze- und der Geruchsentwicklung ist das Genie LA 402 Starter-Set mit seiner recht gute Qualität und der umfangreichen Ausstattung ein nettes Einstiegsmodell und bekommt von uns 8 von 10 Punkten.

Leitz iLAM Home Office A3 – schick aber laut

Der „Leitz iLAM Home Office A3 74400089” sieht mit dem weiß-silbernen Gehäuse cool aus, bleibt es aber nicht, wenn wir nach der Betriebstemperatur gehen. Auch weist das Gerät eine eher hohe Betriebslautstärke auf und braucht im Vergleich zu den anderen Testgeräten eher lange zum Aufheizen. Ansonsten ist der iLAM aber mit allen Eigenschaften ausgestattet, die wir uns von einem Folierer wünschen: Er verarbeitet Formate bis DIN A3 und Laminierfolien von 80 bis 125 micron. Außerdem kannst du zwischen drei Temperaturstufen wählen. Die Abschaltautomatik nach 30 Minuten gibt einen Pluspunkt in Sachen Sicherheit, ebenso die unkomplizierte Staubeseitigung.

Praktisch sind auch die Markierungen am Einschubschlitz. Der iLAM wiegt 1,7 Kilogramm, ist 46,5 Zentimeter lang und mit 400 Watt ein leistungsstarkes Gerät, das alle Folienformate und sogar unebene Objekte mühelos und sauber verarbeitet.

Fazit: Ein schickes Gerät, das durchaus auch offen stehen bleiben kann, allerdings in Sachen Aufheizdauer, Geruchsbildung und Lautstärke seine Mängel hat. Er liegt zudem in der mittleren Preisklasse und erreicht so 8 von 10 Punkten.

Hama Basic L42A

Neben dem Genie LA 402 ist auch der A4-Laminierer „Hama Basic L42A“ ein leichtes und kompaktes Gerät. Mit ihm kannst du allerdings nur Laminierfolien bis zu 80 micron laminieren, die zudem nicht mitgeliefert werden. Die Bedienung ist sehr einfach gehalten, er besitzt nur einen Netzschalter und ist zudem das einzige Laminiergerät aus unserem Test, das keine Stau-Entriegelungstaste besitzt. Dennoch kannst du bei einem Stau die Folien bei ausgeschaltetem Gerät einfach entfernen, deshalb bekommt er von uns trotzdem volle Punktzahl bei der Staubeseitigung.

Schlicht und ohne viel Schnickschnack präsentiert sich der Hama Laminierer in unserem Test

Sowohl bei der relativ langen Aufheizzeit als auch bei der geringen Laminiergeschwindigkeit zeigt er Schwächen. Außerdem wird der Hama Laminierer beim Betrieb sehr heiß und bildet einen merkbaren Eigengeruch. Bei der Lautstärke dagegen ist er im Vergleich zu den anderen getesteten Produkten mit am leisesten. Punkten kann der Hama L42A dadurch, dass er von allen Laminatoren mit 0,6 Millimeter die stärksten Objekte verarbeiten kann und mit seinem günstigen Anschaffungspreis von unter 20 Euro*.

Fazit: Für Wenig-Laminierer lohnt sich der Hama wegen seines sehr günstigen Anschaffungspreises. Wenn du Abstriche bei der Aufheizdauer, Laminiergeschwindigkeit und der Hitzeentwicklung in Kauf nimmst, hast du dennoch ein solides und platzsparendes Gerät. Wir vergeben 7,3 von 10 Punkten.

So haben wir getestet

  • Qualität: Wir haben einerseits die Verarbeitung des Gehäuses begutachtet, andererseits natürlich kontrolliert, wie sauber und schnell das Gerät unterschiedliche Laminierfolien und -formate laminiert.
     
  • Temperaturstufen: Kann das Gerät sowohl kalt als auch heiß laminieren? Oder steht nur die Heißlaminierfunktion zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir bewertet, ob man die Temperaturstufe an unterschiedliche Folienstärken anpassen kann.
     
  • Staubeseitigung: Um die Staubeseitigung zu testen, haben wir absichtlich Folienstaus herbeigeführt und danach geschaut, wie schnell und einfach sie sich wieder beseitigen lassen.
     
  • Reinigung: Wie schnell und einfach lässt sich das Gerät reinigen? Benötigst du dafür spezielle Reinigungspapiere oder reicht gewöhnliches Kopierpapier aus?
     
  • Sicherheit: Hier haben wir zunächst getestet, wie stabil die Laminierer stehen. Zwei Dinge sind uns sofort bei Inbetriebnahme der Geräte aufgefallen: Einige Modelle sind sehr laut und geruchsintensiv. Heiß soll ja eigentlich nur die Folie werden, deshalb haben wir auch nachgemessen, wie stark die Hitzeentwicklung an den Laminierern selbst ist.

Wir haben die acht Testgeräte ausgiebig geprüft, dabei gibt es vor allem Unterschiede in der Aufheizgeschwindigkeit und beim Laminieren selbst

Welches Laminiergerät passt zu mir?

Du musst nicht viel Geld investieren, um gut und sauber laminieren zu können. Was die Qualität der Laminierung betrifft, haben alle Testgeräte gleich gut abgeschnitten. Es stellt sich vielmehr die Frage, für welchen Zweck du einen Laminierer brauchst. Ob er nur hin und wieder zum Einsatz kommt und DIN 4-Formate ausreichend sind, oder ob du oft und auch große Formate laminieren möchtest. Denn wer viel laminiert, wird zum Beispiel eine schnelle Aufheizzeit und Laminiergeschwindigkeit schätzen, wie zum Beispiel beim GBC Fusion 3100L oder Peach PL755.

Wo das Gerät nur selten gebraucht wird, spielt sicher eine Rolle, ob du es gut verstauen kannst. Da sind die Olympia Laminiergeräte spitze. Legst du Wert auf einen geruchs- und geräuscharmen Betrieb, ist nicht jedes Modell gleichermaßen geeignet. Der Genie LA402 Laminierer ist zum Beispiel relativ laut und riecht während des Betriebs. Für den gewöhnlichen Heimgebrauch muss es kein teures Gerät sein, hier reicht eine günstige Variante, zum Beispiel der Olympia A230. Wichtige Eigenschaften sind die ABS-Taste sowie Power- und Ready-LED, damit sowohl der Betrieb als auch das Erreichen der richtigen Aufwärmtemperatur angezeigt wird.

Worin liegt der Unterschied zwischen einer Heiß- und Kaltlaminierung?

Wie der Name schon sagt, wird die Laminierfolie beim Heißlaminieren auf Temperaturen zwischen 80 und 120 Grad Celsius erhitzt, bevor sie durch die Walzen des Laminiergeräts geführt wird. Dadurch entsteht eine besonders feste, thermische Verbindung zwischen Dokument und Laminierfolie. Das hat zur Folge, dass sich Folie und Papier nicht mehr trennen lassen, stattdessen versiegelt das Heißlaminierungs-Gerät bombenfest. Dadurch sind die laminierten Unterlagen auch absolut wasserdicht und sicher vor Sauerstoff sowie Luftfeuchtigkeit. Perfekt für Schilder und Warnzeichen im Außenbereich, Beschilderungen von Bädern, Küchen, Poolanlagen oder ähnlich feuchten Bereichen.

Bei der Kaltlaminierung ist die Laminierungsfolie dagegen mit einem speziellen Kleber beschichtet. Statt durch Hitze wird die Folie mit Druck aneinandergepresst, den du auch ohne Laminiergerät erzeugen kannst. Der Kleber funktioniert dabei ähnlich wie doppelseitiges Klebeband und hält Vorder- und Rückseite der Folie fest zusammen. Diese Methode garantiert aber keinen so hohen Schutz vor Wasser oder anderen Umwelteinflüssen und kann auch wieder aufgetrennt werden. Die Kaltlaminierung eignet sich damit vor allem für hitzeempfindliche Dokumente – zum Beispiel Thermopapier, Kassenbons, Fahrausweise oder Laserkopien. Also alles, was durch die Heißlaminierung verfälscht oder beschädigt werden könnte sowie für Dokumente, die nicht für immer versiegelt werden sollen.

Wichtige Fragen zu Laminiergeräten