Der „Vorwerk Kobold VR300“ scheint in unseren Breiten fast ein Synonym für Saugroboter zu sein. Kein anderes Gerät wird so häufig im Internet geklickt, wie der Staubsauger aus Wuppertal. Allerdings gibt es mittlerweile eine Reihe von Saugrobotern, die ihn beim Reinigungsergebnis sogar übertreffen. Einige davon findest du in unserem Test. So sind App-Einrichtung und Lautstärke längst nicht mehr beispielhaft. Allerdings ist sein Saugergebnis auf Hartboden einwandfrei. Vor allem die Qualität des Roboters bewegt sich nach wie vor an der Spitze der Wertungsskala. Hier erklären wir dir, warum der beliebte Kobold es nicht aufs Treppchen geschafft hat.

ÜbersichtVor- und Nachteile des Vorwerk Saugroboters

Der Saugroboter von Vorwerk in der Gesamtansicht
Der Saugroboter von Vorwerk in der Gesamtansicht

+ Wandsensor
+ hochwertiges Material
+ Saugleistung auf Hartboden

- Preis
- Lautstärke

Vorwerk Kobold VR300 getestet

Der Vorwerk Kobold VR300 besitzt gemeinsam mit dem „AEG RX9 Saugroboter“ das qualitativ hochwertigste Gehäuse im Test. Diese Eigenschaft ist ein wichtiger Eckpunkt für die Gesamtbeurteilung dieses Geräts. Strahlt der Staubsauger doch schon Vertrauen aus, wenn man ihn erstmals am integrierten Griff aus der Verpackung in die Hand nimmt. Da ist alles wohlgeformt. Das Bedienfeld ist im Vergleich zu den anderen Geräten vielfältig sowie klar und übersichtlich. Die Touch-Schalter geben durch Leucht- und Tonsignale Rückmeldung zur gewählten Einstellung.

Schwierigkeiten bei der Einrichtung

In unserem Test funktioniert das Einrichten der App bei den ersten zwei Versuchen leider nicht. Erst im dritten Anlauf ist der Kobold mit dem Handy und dem WLAN verbunden. Du kannst die App dann aber ähnlich wie beim „iRobot Roomba i7+“ sehr gut auf deinem Handy bedienen.

Smarte Technik

Am besten gefällt uns am Vorwerk Saugroboter Kobold VR300 die Wandsensorik. Durch sie berührt der Staubsauger fast keine Wand. Gleichzeitig ist er nah genug dran, um beim Vorbeifahren den Schmutz aufzusammeln. In der Raummitte schafft der Roboter das allerdings nicht ganz so gut wie am Rand.

Mit seiner Lasernavigation und den Ultraschallsensoren umfährt der Kobold VR300 die meisten Hindernisse. Er navigiert fast schon intelligent durch die Räume. Basis dafür ist die sogenannte SLAM-Technologie. Dabei erkennt der Saugroboter seine Umgebung und baut sich eine Karte auf. Durch seine Ultraschallsensoren und seinen Laserscanner nimmt er Hindernisse wahr und orientiert sich dann. Drei der Ultraschallsensoren erkennen übrigens auch transparente oder verspiegelte Hindernisse wie zum Beispiel Türen.

Weniger gefällt uns die Lautstärke während des Betriebs. Die kommt zum einen durch das Sauggeräusch, zum anderen aber auch durch das laute Abrollen der Räder zustande. Beides kann zum Beispiel der Ecovacs Deebot 710 erheblich leiser.

Wie überprüfen, wie viel Schmutz der Vorwerk Saugroboter gesammelt hat

Unser Fazit zum Vorwerk Saugroboter Test

Wenn Markenbekanntheit eine große und der Preis kaum eine Rolle spielen, dann ist der Vorwerk Kobold VR300 der richtige Staubsauger für dich. Du bekommst ein Spitzenprodukt, das sich mit unserem Testsieger Ecovacs Deebot Ozmo 930 Saugroboter messen kann. Ein hohes Maß künstlicher Intelligenz setzt voraus, dass du dich intensiv mit dem Vorwerk Kobold VR300 auseinandersetzt. Sicherlich kein Problem für dich, wenn du alle Apps auf deinem Smartphone und alle Geräte in deinem Smart-Home problemlos bedienen kannst.

Wenn dich die unangenehme Geräuschentwicklung stört, lässt du den Vorwerk Kobold VR300 arbeiten, wenn du nicht zuhause bist. Denn steuern kannst du den Roboter ja auch von unterwegs aus. Wir bemängeln, dass du den Kobold VR300 nur direkt bei Vorwerk kaufen kannst. So bist du in jedem Fall an den festgelegten Verkaufspreis des Händlers gebunden und hast kaum die Möglichkeit woanders nach einem Schnäppchen zu suchen. Immerhin hat der Vorwerk Saugroboter einen stolzen Preis von circa 900 Euro*.

Gute Alternativen zum Kobold VR300

Unsere erste Empfehlung ist unser Testsieger „Ecovacs Deebot Ozmo 930 Saugwischroboter“. Der kleine Stratege schafft ein exzellentes Ergebnis durch eine höchst effiziente Planung seiner Reinigungswege. Der Roboter bewegt sich preislich im Mittelfeld. Du kannst ihn für circa 320 Euro* bei Amazon bestellen. Weitere Details erfährst du im Einzeltest zum Saugroboter Testsieger.

Möchtest du noch mehr sparen, dann legen wir dir den Medion MD18500 ans Herz. Der kostet nur etwa 150 Euro* und schafft es so zum Titel Preis-Leistungs-Sieger in diesem Test. Er hat zwar keine App-Steuerung, reinigt aber auch so sehr zuverlässig. Mehr Infos gibt es im Testbericht zum Medion Saugroboter.

* Alle Preise Stand August 2019