Wer arbeitet schon gerne in einem überhitzten Raum? Bei heißen Außentemperaturen im Sommer sorgt ein Tischventilator für ein kühles Lüftchen im Büro. Damit du dabei nicht durch lautes Brummen gestört wirst, sollte der Ventilator so leise und auch schonend wie möglich pusten. Du möchtest ja nicht, dass dir deine Unterlagen um die Ohren fliegen. Wir haben die sieben beliebtesten Modelle für dich in unserem Tischventilator Test geprüft. Zwei davon kommen vom Hersteller Rowenta: Die Modelle VU6210 Eole Compact und VU2630 Turbo Silence Extreme. Du weißt nicht, welchen du kaufen sollst? Wir zeigen wir beide Ventilatoren hier im Vergleich.

Vor- und NachteileRowenta VU6210 Eole Compact Tischventilator

+ 3 Windmodi
+ einfache Bedienung
+ sehr leiser Nachtmodus
+ kompakt

- kurzes Netzkabel
- geringer Unterschied zwischen Stufe 1 und 2

Rowenta VU 6210 Eole Compact – der kompakte Turmventilator

Der Rowenta VU 6210 Eole Compact Tischventilator ist durch seine Bauart sehr platzsparend. Er hat auf der Rückseite eine Mulde zum einfachen Transport. Das ist super praktisch, um ihn mal schnell in einen anderen Raum zu tragen. Du musst ihn jedoch ziemlich nah an einer Steckdose anschließen, da das Netzkabel sehr kurz ist. Der Ventilator bietet einen Automodus, der die Geschwindigkeitsstufe automatisch der Raumtemperatur anpasst. Je wärmer es ist, desto höher die Stufe. Dabei pustet der Eole Compact auch auf höchster Geschwindigkeitsstufe sehr schonend. Der Luftstrom fühlt sich auf der Haut dadurch sehr angenehm an. Auf Stufe 1 und 2 pustet er ziemlich schwach, wohingegen das Hochschalten auf Stufe 3 schon einen riesigen Unterschied macht. Deine Unterlagen bleiben dennoch an Ort und Stelle. Dabei arbeitet der Rowenta Eole Compact mit 40 Dezibel (dB) auf kleinster und 53 dB auf höchster Stufe noch in einer angenehm leisen Lautstärke.

Der Rowenta Eole Compact wird schon zusammengebaut geliefert. Uns gefällt das schlichte Design mit ein paar Farbakzenten. Das Material des Gehäuses fühlt sich wertig an. Es ist sehr robust und kratzfest. Du kannst es mit einem feuchten Tuch reinigen. Auch die fünf Bedientasten an der Front sind gut verarbeitet und lassen sich einfach betätigen. Sie sind alle mit Symbolen gekennzeichnet, was die Bedienung super intuitiv macht. Es gibt einen Betriebsschalter, sowie Drucktasten zur Steuerung der Oszillation (180 Grad), Autofunktion, Windstärke sowie des Timers (1 h, 2h, 4 h, 8 h). Beim Betätigen der Tasten ertönt jedes Mal ein nerviger Signalton.

Die Oszillation ist im Vergleich besonders langsam. Im Automodus wird die Zimmertemperatur auf dem Display angezeigt. Das Bedienfeld samt Display kannst du im Sitzen jedoch nicht so gut ablesen. Der Turmventilator ist leider nicht neigbar, dafür kannst du die Belüftungsklappen je nach Bedarf ausrichten. So lässt sich beispielweise die Luftzirkulation eher auf Brust- oder Gesichtshöhe einstellen. Was uns bei beiden Rowenta Modellen stört, sind die unübersichtlichen Bedienungsanleitungen. Diese sind identisch und liegen wohl auch jedem Rowenta Standventilator bei. Da musst du erst mal die Infos zu deinem erworbenen Modell suchen. Beim Eole Compact Tischventilator liegt immerhin noch eine nützliche Kurzanleitung bei.

Vor- und NachteileRowenta VU 2630 Turbo Silence Extreme Tischventilator

+ Turbomodus
+ 4 Geschwindigkeitsstufen
+ leiser Nachtmodus

- pustet nicht so schonend
- schweres Gewicht
- kein Timer

Rowenta VU 2630 Turbo Silence Extreme – der extreme Klassiker

Den Rowenta VU 2630 Turbo Silence Extreme Tischventilator musst du im Gegensatz zum Eole Compact erstmal zusammenbauen. Das gestaltet sich ziemlich mühsam: Das Einrasten der beiden Gehäuseteile ist kompliziert und das Zusammenschrauben schaffst du eher zu zweit, da jemand den Ventilator dabei festhalten muss. Nach circa 15 Minuten Fummelarbeit ist es aber dann geschafft. Die Verarbeitung des Gehäuses ist in Ordnung, das Material fühlt sich gut an. Der Look ist eher unauffällig, aber trotzdem modern. Der Rowenta Ventilator macht sich aber durch die Größe nicht so gut auf dem Schreibtisch.

Er bietet vier Geschwindigkeitsstufen, davon ist einer der Turbomodus und einer der Nachtmodus. Der Rowenta Turbo Silence Extreme bringt die Luft auf Stufe 1 schon ziemlich in Bewegung. Ab Stufe 2 fühlt der Luftstrom sich unangenehm im Gesicht an, auch die Haare wehen umher. Zudem fangen Papiere auf dem Tisch an zu flattern. Im Turbomodus musst du aufpassen, dass diese nicht durch die Luft fliegen. Stehst du aber auf starken Wind, ist der Turbomodus perfekt für dich. Im Nachtmodus pustet der Rowenta Turbo Silence sehr angenehm sanft und mit einer Lautstärke von 40 dB sehr leise. Doch im Turbomodus arbeitet er mit einer Lautstärke von 60 dB im Vergleich am lautesten, was aber für den starken Luftstrom in Ordnung ist.

Der Rowenta Turbo Silence Extreme hat keinen Powerknopf, sondern nur einen Drehschalter, mit dem du die Geschwindigkeitsstufen einstellst. Was wir beim Ausschalten unpraktisch finden: Durch den Drehmechanismus schaltest du vom Silent Modus immer erst in den Turbomodus, wenn du nicht schnell genug drehst. Was oft der Fall ist, da der Regler sehr schwergängig ist. Die Oszillation (fast 360 Grad) stellst du hinten am Ventilator ein und aus, indem du ganz klassisch den Stiel nach oben ziehst oder unten drückst. Den Neigungswinkel des Rowenta Ventilators kannst du ändern, indem du das Gehäuse nach vorn oder hinten richtest. Das funktioniert einwandfrei. Leider ist der Rowenta Turbo Silence Ventilator durch seine Form und sein Gewicht nicht so kompakt. Er hat aber immerhin einen Tragegriff. Reinigen kannst du das Gehäuse einfach mit einem feuchten Tuch, nur durch das Schutzgitter kommst du nicht durch.

Darum solltest du einen Rowenta Ventilator kaufen

Beide Rowenta Modelle haben ihre Vor- und Nachteile, schneiden im Test aber noch gut bis sehr gut ab. Der Rowenta VU 6210 Eole Compact Tischventilator überzeugt vor allem mit seiner kompakten Bauform als Mini-Turmventilator. Dadurch nimmt er kaum Platz weg. Zudem bietet er eine intuitive Bedienung mit LED Anzeige. Der Ventilator kommt mit drei Windmodi und drei Geschwindigkeitsstufen. Die zwei ersten Stufen sind aber ähnlich schwach. Der Nachtmodus ist angenehm leise. Wer also sehr wenig Raum hat und nicht zu weit weg von seinem Ventilator sitzt, für den ist der Rowenta für circa 50 Euro* perfekt geeignet.

Bevorzugst du einen stärkeren Luftstrom, dann passt der Rowenta Turbo Silence Extreme besser zu dir. Im Turbomodus gibt er so richtig Gas, ist aber auch der lauteste im Test. Wenn dir die Lautstärke nichts ausmacht, du unempfindlich gegenüber starkem Wind bist und mehr Platz auf deinem Schreibtisch hast, könnte er dein neuer Lieblingskollege werden. Mit etwa 55 Euro* ist er im Preisvergleich fast genauso günstig wie der Eole Compact. Willst du einen preiswerten Ventilator fürs Büro kaufen, wirst du mit beiden Modellen Freude haben.

Diese Tischventilatoren bringen die Luft auch ganz schön in Bewegung

Möchtest du einen Ventilator kaufen, der einen sehr starken, aber dennoch schonenden Luftstrom erzeugt? Dann solltest du einen Blick auf unseren Tischventilator Testsieger Dyson Cool AM06 werfen. Er hat ein außergewöhnliches Design, arbeitet sehr leise und kommt mit einer Fernbedienung. Mehr Details liest du in unserem Einzeltestbericht zum Dyson.

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* Alle Preise Stand Juli 2020